Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Vorbildlich!

    25.07.2017, Elmar Bodet
    "Eine mögliche Gegenstrategie sei, große Kraftwerke in Zukunft am Meer zu bauen – dem geht auch im Sommer das kalte Wasser nicht aus."

    Brillante Idee. Wurde auch schon umgesetzt, zum Beispiel in Fukushima. Angesichts steigender Meeresspiegel eine wirklich zukunftsweisende Idee.
  • Danke

    25.07.2017, Wolfgang
    Danke für diesen ruhigen, durchdachten und unaufgeregten Beitrag, der hoffentlich etwas bewirkt. Gibt es für Privatpersonen Möglichkeiten, zu helfen? (ausser natürlich in seinem Garten auf Insektizide zu verzichten)
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank - und ja: Pflanzen Sie einheimische Blumen und Sträucher, hängen Sie Nisthilfen auf, lassen Sie es zu, dass eine kleine Ecke im Garten verwildert ;-). Manches geht sogar auf dem Balkon (Blumen, Nisthilfen)
  • Solarenergie hilft

    24.07.2017, Joachim Falken
    Im Sommer kann die Energie tagsüber problemlos mit billigem Solarstrom hergestellt werden. Dann bleiben die Flüsse kühler.

    So lange noch fossile Brennstoffe für den Strombedarf in der Nacht in schnell variablen Kraftwerken eingesetzt werden, werden nur in dieser Zeit die Flüsse als Kühlung benötigt, also in summa weitaus weniger belastet.
  • Schwachsinn Atomkraft

    24.07.2017, Wolfgang Seman
    Wenn man bedenkt, dass der größte Energiespeicher der Erde das Wasser ist, ist es wirklich Unfug, diese Speicherbatterie zur Kühlung von Kernkraftwerken zu nutzen.
    Jeder Liter Wasser enthält 4 kJ.K thermische Energie. Das heißt, wenn ich das Kühlwasser eines Kernkraftwerks um 5° C(K) abkühle, werden pro m3 20 MJ thermische Energie frei. Wen ich das jede Sekunde mache, sind dies 20 MW. Mittels einer Ammoniak-Wärmepumpe und einer Flüssigammoniakturbine kann ich daraus bis zu 15 MW elektrische Energie gewinnen. Bei 100 m3/s sind dies bis zu 1,5 GW, der Leistung eines großen Kernkraftwerks. In kleinerem Umfang kann ich dies mit der Umgebungsluft machen und einen Fahrzeugantrieb bauen, der keinerlei Kraftstoff benötigt. Das macht Elektroautos obsolet!
  • Auch eine Ansicht

    24.07.2017, Elmar Bodet
    Schade, dass der früher übliche Gebrauch von Zeitformen und des Konjunktivs aus der Sprache verschwunden sind. Da braucht kein 'Großer Bruder' mehr die Sprache und die Ideenausdrucksfähigkeit auf das Indikativ Präsens zu verengen.

    'Wir' teilen uns also 2050 die Erde mit etwa 9,77 Milliarden Mitmenschen.

    Ansichten, die schon vor 40 Jahren modisch waren, werden nachgebetet:
    "Das effektivste Mittel gegen Überbevölkerung bleibt im Übrigen die Bildung der Frauen."

    Wer sich einen anderen Quell von tatsächlicher Erkenntnis erschließen möchte, der sei auf dieses Video verwiesen: 'Food, Population and Security', ab Minute 60.
    https://www.youtube.com/watch?v=EkifxQfNfJU

    Krasse Ansichten wurden bei dem Vortrag 2014 vertreten:
    Malcolm Potts machte klar, dass die Geburtenzahl unabhängig von Bil­dung oder geringer Bildung, Wohlstand oder Armut weltweit davon abhängt, ob Frauen Zugang zu freiwilliger Familienplanung haben, die Frauen respektiert!
    Und ein weiterer Schocker:
    Nirgendwo anders als ausgerechnet in der Islamischen Republik Iran wurde die weltweit schnellste Senkung der Fertilität erreicht, indem Familienplanung zugänglich genacht wurde.




  • Ach ja, der Wirkungsgrad ...

    24.07.2017, Kronberg
    Leute, der Wirkungsgrad ist völlig unerheblich, wenn zur Gasproduktion der ÜBERSCHUSSSTROM verwendet wird, der sonst Netzprobleme verursacht oder zu teuren Abschaltzeiten führt!!!
  • Ökologische Denkweise fehlt

    24.07.2017, Ch. Altmannshofer
    Der Grundlegende Missstand in der Landwirtschaft ist, dass alle einzelnen Vorgänge monokausal betrachtet werden:
    Die Zusammenwirkung von verschiedenen Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden auf organismischer Ebene werden schon nicht mehr Untersucht. Noch viel gravierender ist, dass auf die Insekten neben dem Einsatz von Pestiziden deren Wechselwirkung nur begrenzt bekannt ist noch die Belastungen des Landschaftswandels durch moderne Landwirtschaft wirken. Neben gesundheitlichen Beeinträchtigung durch Neonikotinoide leiden z.B. Bienen unter Blütenarmut durch das nahezu völlige verschwinden von Beikräutern und die massive Abholzung von Feldgehölzen in der Vergangenheit und den Umbruch von Feldrainen. In der Summe werden diese Wirkungen selten betrachtet. Ebenso wenig wird betrachtet, dass viele "Schädinsekten" ein wichtiger Teil der Nahrungsgrundlage der heimischen Vogelwelt sind.
    Das Verständnis für ökologische Zusammenhänge scheint hier völlig zu fehlen.
    Die Debatte um Glyphosat zeigt leider, dass es auf der "Gegenseite" nicht besser ist:
    Die völlig sinnfreie Kampagnen gegen ein einzelnes Gift verstellt völlig den Blick auf das eigentliche Problem. Falls Glyphopsat tatsächlich mittelfristig nicht mehr zugelassen wird werden viele Umweltverbände das als Riesenerfolg verbuchen, während für die Umwelt rein gar nichts besser wird. im Zweifel wird Glyphosat durch ein gefährlicheres neues Produkt ersetzt.
    Das grundlegende Problem ist aber, dass die moderne Landwirtschaft sehenden Auges in eine Sackgasse fährt. Auf immer Größeren Flächen wird unter gigantischem Energie und Arbeitsmitteleinsatz ein Ertrag erzielt, den der darunterliegende Boden und die umgebende Natur nie und nimmer aushalten können. Die Bodenfruchtbarkeit kann nur durch den massiven Einsatz von Mineraldünger der unter hohem Energieaufwand erzeugt wird (N) bzw. aus endlichen Lagerstätten abgebaut wird (P, K) erhalten werden.
    Ackerflächen werden immer größer, und alles was nicht der Produktion dient verschwindet aus der Landschaft.

    Weg aus der Misere sind seit langem bekannt.
    Neben der "strengen" ökologischen Landbewirtschaftung die zwar weniger Produktiv, dafür aber langfristig und mit geringerem Energieeinsatz möglich ist als der Konventionelle Landbau gibt es seit inzwischen mehreren Jahrzehnten das Konzept der "Integrierten Landwirtschaft" die auf einen geringen Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden aber vor allem auf eine Anreicherung der Kulturlandschaft mit Lebensraumstrukturen, bodenschonende Bearbeitungsmethoden etc. setzt.
    Viel Forschungsaufwand wurde und wird betrieben, der die positiven Effekte von Hecken, Blühstreifen, Steinriegeln, Baumgruppen usw. für die Artenvielfalt und den Bodenschutz zeigt. Viele der Maßnahmen führen zu positiven Effekten für die angrenzenden Kulturen sodass der Ertragsverlust gering ist und teilweise deutlich weniger Pflanzenschutz erforderlich wäre. In der Landwirtschaftlichen Praxis kommt davon so gut wie nichts an, weil die Förderinstrumente der EU nach wie vor jede Verringerung der Produktivfläche eines Betriebes de Facto sanktionieren und Förderungen wie das Kulturlandschaftsprogramm viel zu kurz greifen. Selbst eine Zertifizierung für eine nachhaltige, integrierte Landnutzung (z.B. ähnlich dem FSC-Siegel für Forstprodukte oder MSC Siegel für Meeresfrüchte) gibt es nicht. Statt dessen gilt die nachweislich ressourcenschädigende Status-Quo-Landwirtschaft in Deutschland nach wie vor als "gute fachliche Praxis". Der Landwirt steht somit vor der Wahl weiter zu machen wie alle anderen bisher oder den wirtschaftlich riskanten Schritt in den Bio-Anbau zu wagen. Dazwischen gibt es nichts.

  • Verbrennungsmotor als Stromgenerator

    24.07.2017, G. Schuller
    Es ist anzunehmen, dass man die aktuelle Dieselproblematik lösen könnte, wenn man Dieselmotoren nicht für den mechanischen Vortrieb sondern nur als Stromgenerator für reine Elektroautos mit kleiner Batterie betreiben würde. Dann kann man kleine Motoren auf einer optimierten Drehzahl mit niedrigster Dauerleistung und minimalen Abgasen laufen lassen. Man braucht nicht riesige und teure Batterien, um vernünftige Reichweiten zu erreichen und man kann mit der vorhanden Infrastruktur noch lange weiter machen. Was macht die Autoindustrie? Sie macht Hybridfahrzeuge und nutzt den elektrischen Antrieb zur Leistungserhöhung des Verbrennungsmotors. Das ist Augenwischerei.
  • Widerspruch

    24.07.2017, Louis1453
    "Würden die Menschen ihre Geburtenrate nicht absenken, steige eben auf Grund mangelnder Ressourcen die Sterberate und stelle so die ideale Bevölkerungsbalance her. Doch bekanntlich kam es anders."

    Kam es wirklich anders? Meiner Meinung nach ist es genauso gekommen, dass die Menschen ihre Geburtenrate abgesenkt haben und damit Kriege, Hungersnöte und Epidemien vermeiden konnten. Die Senkung der Geburten wurde zwar nicht von der Obrigkeit verordnet, aber sie ist letztlich dennoch Realität geworden. Nur in Afrika (noch) nicht.
  • Wenig ausdifferenziert

    24.07.2017, René Vollmer
    Dieser Artikel schmeißt einfach mal eine Meinung in den Raum und vergisst dabei leider völlig zu erwähnen warum diese Option momentan kaum diskutiert wird. Leider ist es so, dass alleine der (Elektrolyse) Schritt Strom+Wasser → Wasserstoff zum einen fürchterlich ineffizient und trotz Jahrzehnte langer Anstrengung noch nicht wirklich auf industriellem Maßstab läuft. Der Schritt CO₂ + H₂ → CH₄ (Methan) ist noch ineffizienter und weniger geeignet für die Massenproduktion. Ganz zu schweigen davon, dass trotz der "unzählige[n] Ingenieursjahre" der Wirkungsgrad noch immer unter 20% liegt. Der Strom-zu-Bewegung Wirkungsgrad liegt für diese Kette dann bei <5% (optimistisch gerechnet!). Akku+Elektromotor liegt bei jeweils etwa 80%, also zusammen immerhin bei rund 60%, also mehr als dem zehnfachen.
  • Warum Konstruktivismus die Wissenschaft wirklich nervt

    24.07.2017, Bernhard Becker
    Alles schön und gut, vor allem die Zurückweisung der Korrespondenztheorie und des Determinismus. Doch statt von längst unbrauchbar gewordenen Begriffen wie Geist, Materie oder Atomen als bloßen Relationspunkten auszugehen, die „nichts“ sind, wäre es da nicht konsequenter, nicht eine Welt von Dingen, sondern wie Whitehead eine Welt von Ereignissen anzunehmen? Zudem ist Ihre Darstellung des angeblich „willkürlichen“ Konstruktivismus durch ein anonymes Zitat unseriös und baut einen allzu leicht zu besiegenden Popanz auf. Natürlich gibt es keine „frei schwebenden Geister“: „Wissen wird vom lebenden Organismus aufgebaut, um den an und für sich formlosen Fluss des Erlebens so weit wie möglich in wiederholbare Erlebnisse und relativ verlässliche Beziehungen zwischen diesen zu ordnen. Die Möglichkeiten, so eine Ordnung zu konstruieren, werden stets durch die vorhergehenden Schritte in der Konstruktion bestimmt. Das heißt, dass die »wirkliche« Welt sich ausschließlich dort offenbart, wo unsere Konstruktionen scheitern.“ Mit dieser Sicht Ernst von Glasersfelds müssten Sie doch eigentlich übereinstimmen: Wissenschaftliche Wahrheit entsteht durch den Ausschluss des nachweislich Unwahren, das ist ihre Stärke und zugleich ihre Begrenztheit. Sie bedarf darum keiner Fiktion einer „Annäherung“ – an was denn auch? An die Gedanken Gottes? Das entscheidende Argument findet sich jedoch bei Niklas Luhmann (Die Wissenschaft der Gesellschaft, Frankfurt 1992, S. 519): Alles Wissen entsteht aus kontingenten (= auch anders möglichen) Unterscheidungen, und „deshalb ist alles, was für einen Beobachter Realität ist, Realität dank der Einheit der Unterscheidung, die er verwendet, also Konstruktion.“ Der Knackpunkt ist freilich, dass Luhmanns Version des operativen Konstruktivismus auf das seit der Stoa unterstellte Rationalitätskontinuum einer ‚vernünftigen‘ Schöpfung verzichtet, da er sich auf die Ergebnisse der Evolutionsforschung bezieht. Denn damit tangiert er die (nicht erst seit Kepler gültige) Geschäftsvoraussetzung, Wissenschaftler überhaupt zu beschäftigen: dass sie in der Lage seien, die Zukunft vorauszusehen. Der Verweis auf „unlogische“ Klimaskeptiker und „alternative Fakten“ kommt daher wohl nicht von ungefähr: Wenn es – so sein Fazit der Evolutionstheorie – nur möglich ist, über begrenzte Labormodelle, nicht aber über die tatsächliche Entwicklung einer viel zu komplexen »Welt« verlässliche Aussagen zu machen, soll der Laie das besser nicht so genau wissen, sondern weiterhin fest an „die“ Wissenschaft glauben. Das also ist „Realismus“?
    Antwort der Redaktion:

    Man kann statt Dingen auch von Ereignissen sprechen, sofern man Ereignisse dann nicht als Dinge mit Eigenschaften oder Relationen zwischen Dingen versteht. Für Whitehead sind Prozesse grundlegend, das heißt, diese Prozesse sind nicht aus einzelnen Ereignissen zusammengesetzt. Man muss unterscheiden zwischen der Konstruktion von Theorien (das ist trivial) und den Referenten der Theorien – dasjenige in der Welt, auf das sich die Theorien beziehen. Ich habe nur den Konstruktivismus in Bezug auf Letzteres zurückgewiesen.


    Michael Esfeld

  • Fettreich

    24.07.2017, Konrad Lehmann
    Haileber ist extrem fettreich, um bei diesen Tieren - die ja keine Schwimmblase haben - den Auftrieb zu gewährleisten. Die Schwertwale picken sich also die kalorienreichsten Organe heraus.
    Im Gegenzug hat das Muskelfleisch von Haien zumindest für Menschen frisch einen unangenehmen Geschmack wegen des hohen Harnstoffgehalts, und muss vor dem Verzehr erst 24h ausdünsten oder gewässert werden. Vermutlich wollen die Orcas so lange nicht warten.
  • Wir sind auch "Verbrennungsmotoren"

    24.07.2017, Holger Casselmann
    Der Verbrennungsmotor nutzt ein geniales Prinzip, welches alles Sauerstoffatmer auszeichnet: statt viel Ballast mit sich herumzuschleppen, wird der allgegenwärtige Sauerstoff der Umgebung genutzt. Im Gegensatz zur Batterie ist die Energie (beim Motor Katftstoff + Sauerstoff, bei uns selbst Kohlenhydrate, Fett + Sauerstoff) zu großen Anteilen sozusagen ausgelagert. Am effektivsten in puncto Gewicht wäre daher die reine Wasserstoffspeicherung und würde als Abgas Wasser produzieren. Da sich Wasserstoff schlecht speichern lässt, ist Methan evtl. die bessere Lösung und kommt dem Benzin recht nahe. Dagegen sind die Energiedichten der besten Lithiumbatterien geradezu mickerig. Ein Elektroauto in Deutschland fährt momentan zum großen Anteil mit Energie aus der Verbrennung von Braunkohle, Erdgas, Kernenrgie. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren ist so unsinnig, wie das Verbot von Heizungen oder Herdplatten. Intelligente Lösungen sind gefragt und die kommen selten aus der Politik!
  • ???

    24.07.2017, Frank Lehmann
    Unter Mathematikern ist das Vorurteil sehr verbreitet, dass Physiker oft (fast immer) mathematisch unpräzise argumentieren. Sie seien zufrieden, wenn ihre Herleitungen zu Formeln führten, deren Werte mit den Beobachtungen übereinstimmten. Aber würden sich in den Herleitungen nicht darum scheren, ob notwendige Voraussetzungen auch erfüllt seien. Und sehr oft seien diese nicht erfüllt.
    Habe ich flüchtig gelesen, oder ist nirgendwo ersichtlich, warum "x und y nur zwischen 0 und 2 definiert sind"? Die Formel der Abbildung gibt es nicht her. Und sinnvoll wäre bestenfalls 0 bis 2 \pi. Und ein Mathematiker würde dann wenigstens die Erwähnung einer modulo-Operation erwarten.
    (Für echte Physiker mit ihrer "wie es gemeint ist, ergibt sich aus dem Sinnzusammenhang"-Einstellung natürlich kein Problem. Allein bei der Erwähnung von "Rotator" weiß man, dass alles nur im Bogenmaß gemeint ist. Willkommen in der solipsistischen Welt der Physik!)
  • Antwort auf die Antwort der Redaktion

    23.07.2017, Ingrid Kopp
    Besten Dank für die schnelle Antwort mit dem Link zu den Eisbohrkernen.
    Ich habe mich zum Artikel "Klimaschaukel" gemeldet, weil uns die Klimarettung vielleicht etwas Falsches vorgaukelt:
    (siehe vorletzter Satz: " In den IPCC-Modellen ist die Klimaschaukel noch nicht korrekt eingearbeitet, so dass die natürliche Schaukel-Komponente der Arktiserwärmung bislang nicht korrekt zugeordnet und in ihrer Wirkung fälschlicherweise anthropogenen Faktoren zugeschlagen wurde." im Artikel von "News und Termine" http://www.kaltesonne.de/eine-unbequeme-klimaschaukel-naturliches-wechselspiel-zwischen-arktis-und-antarktis/).

    Da die Chronometrie Grundlage für Urteile und Handeln sind, steht sie an Wichtigkeit obenan. In der Geschichtsforschung hilft ja bekanntlich die Dendrochronologie, welche mir vergleichsweise leicht vorkommt, wenn ich sie mit der Feststellung von Jahresabschnitten in Eisbohrkernen vergleiche. Das bestätigt sich, wenn ich versuche Ihren Link zu verstehen. Ich finde dort erwartungsgemäss Hinweise, wie schwierig es sein kann, die Abschnitte eindeutig als Zeitintervalle festzumachen. Darauf zielte meine Frage, auf welche Ihre Antwort einhakte. Ich meine nur, dass vielleicht die Periodizität am Pol nicht unweigerlich einem Jahr zu entsprechen braucht !
    Da die Folgerungen aber wichtig sind, sind es auch die evtl. Fehlschlüsse.Indessen mag ich darauf vertrauen, dass das bereits ohnehin bedacht wurde und dass nur die Artikel für die Allgemeinheit darauf verzichten, es zu publizieren.
    Antwort der Redaktion:
    Für die von Ihnen verlinkte Seite sind, laut Impressum, Fritz Fahrenholt und Sebastian Lüning verantwortlich. Vielleicht interessiert Sie die Analyse deren Buchs "Die kalte Sonne" auf klimafakten.de:

    www.klimafakten.de/meldung/wie-redlich-ist-vahrenholts-buch-die-kalte-sonne

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.