Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • @Werner Kohl

    28.09.2012, Peter Kantheimer
    "Ich habe keine Ahnung, woher Prof. Rahmstorf seine Temperaturdaten bezieht."

    Steht mehrmals im Artikel und auch in der Bildunterschrift. Rahmstorf bezieht seine Daten von der NASA, Ihre sind von der CRU. Allgemein gelten die NASA-Daten als besser, zudem bildet CRU nicht den gesamten Planeten ab.
  • Welcher Interessenkonflikt ?

    27.09.2012, para
    @Schutty

    wo genau sollen jetzt die genannten Interessenkonflikte (DuPont, DfG ...) liegen, wenn Leute die Ergebnisse einer brisanten Studie veröffentlichen, mit reißerischen Bildern und Behauptungen die Medien anheizen, aber sonst ihre Daten zurückhalten und das, was sie veröffentlicht haben methodisch schwach und nicht nachvollziehbar ist ?
  • Dr. Strangegood am Werk ?

    27.09.2012, P. Huenten
    Derzeit befindet sich die Sonne in einem Aktivitätsminimum, dessen Dauer niemand genau voraussehen kann. Der globale Temperaturzuwachs der letzten 100 Jahre betrug etwa 0,8 Grad Celsius. Seit mindestens 10 Jahren ist kaum ein statistisch relevanter Temperaturanstieg mehr bemerkbar. Dies stützt die These, dass ein weiterer Temperaturanstieg wahrscheinlich 1 Grad Celsius kaum überschreiten wird, da damit die reine Temperaturwirksamkeit von CO2 erschöpft ist. Die vom IPCC angenommen und in Klimamodellen integrierte Feedbacks und Forcings sind offensichtlich völlig überzogen. Impft man nun noch die Atmosphäre mit Unmengen von Schwefelverbindungen, weiß niemand, was dann genau geschehen wird, denn - entgegen der Auffassung der vielen Dr. Strangegoods der Erde - wissen wir noch viel zu wenig von den Vorgängen im Klima- und Atmosphärengeschehen, um solch einen (uverantwortlichen) Schritt zu wagen. Möglicherweise haben wir es dann mit einer äußerst unangenehmen Abkühlung zu tun, die für die Menschheit wesentlich unangenehmer wäre, als die moderate Erwärmung um 0,8 bis ca. 1 Grad Celsius.
  • Ganz tolle Idee! :-(

    27.09.2012, Jörg
    Da wir es nicht hinbekommen, unseren Planeten nicht mehr mit CO2 zu vergiften, vergiften wir ihn halt als Ausgleich zusätzlich mit Schwefelaerosolen. Und in ein paar Jahren stellen wir dann fest, dass dann doch nicht so toll war, weil es unerwünschte Nebenwirkungen hat, suchen wir nach einer neuen Methode, die Erde zu vergiften, um diese Nebenwirkungen wieder auszugleichen. Und weil diese Methode dann auch wieder irgendwelche unerwünschten Wirkungen hat, ... Und am Ende haben wir dann unseren Planeten so oft und nachhaltig vergiftet, dass es sowieso egal ist, weil dann kein Leben, außer vielleicht extrem anpassunsfähigen Bakterien, mehr möglich ist.
  • und dann?

    27.09.2012, Fritz Kronberg
    Interessanterweise geht der Artikel nicht auf die Frage der Verweildauer der Partikel ein. Ebenso wenig wird zu der Frage, wie man den Krempel im Notfall wieder loswerden kann, Stellung genommen. Diese Fragen sind aber keineswegs trivial.
  • Wer immer noch den Quark mit der CO2-Kontrolle glaubt,

    27.09.2012, Gilbert Brands
    der sollte sich mal die letzte Gesamtenergiestatistik der BRD auf den Webseiten des BMWI anschauen. Windkraft macht in der Gesamtbilanz gerade einmal 0,9% aus, und durch das Abschalten der AKW ist der CO2-Ausstoß im Strombereich zwangsweise stark gestiegen.

    Die so genannte Klimaforschung ist durch und durch unseriös und geradezu unwissenschaftlich im naturwissenschaftlichen Sinn, weil sie sich ausschließlich auf Rechenmodelle stützt, und die kann man bekanntlich immer so manipulieren, dass genau das Ergebnis herauskommt, das man gerade braucht. Das Letzte, was die Erde braucht, sind solche Dr-Mabuse-Experimente, wie sie hier regelmäßig breit getreten werden.
  • viel zu wenig Grundwissen

    27.09.2012, Walter Weiss
    Es ist schon erstaunlich, was die Nachricht und das Interview an Aufregung und - vor allem - an Diskussionen über wirklich oder angeblich dem christlichen Glauben und den christlichen Kirchen zugrunde liegende Einzelheiten auslöst. Dabei sollte doch ein Grundwissen jedem Diskutanten zur Verfügung stehen und gefälligst auch angewandt werden:

    (1) Im Genom des Menschen gibt und gab es niemals ein Altruismus-Gen. Wir können das mit den nachgewiesenen Gesetzen der Evolution beweisen; es handelt sich also nicht um eine bloße Annahme oder Theorie. Möglicherweise gibt es für den sehr engen Bereich der Familie eine Ausnahme - völlig sicher aber ist das Fehlen eines solchen Gens für Gemeinschaften, die über eine solche Familiengröße hinausgehen.

    (2) Als solche größeren Gemeinschaften - wohl nicht merklich früher als vor etwa 15.000 Jahren - entstanden, gab es begrifflich zwei Möglichkeiten, Mord und Totschlag innerhalb der Gemeinschaften zu unterdrücken: einmal die harte Hand eines Alleinherrschers, der solche Exzesse unterband, zum andern die menschliche Erfindung der Religionen: diese versprachen für altruistisches Verhalten gegenüber den Mitmenschen reale und - meistens - irreale, d.h. für die Zeit nach dem Tod in Aussicht gestellte Belohnungen. Damit das gemeine Volk gewonnen wurde, entstanden schon frühzeitig Methoden, durch allerlei Märchen und 'Offenbarungen' Personen und Texten überirdische Grundlagen zu verschaffen.

    (3) Beide Wege waren erkennbar stets nur auf die eine konkrete Gemeinschaft begrenzt und gegen Außenstehende krass abgeschottet: Außenstehende wurden, wie die Geschichte der Menschheit ausnahmslos zeigt, erbarmungslos unterdrückt, ermordet, versklavt, gefoltert, vergewaltigt, als Nichtmenschen verachtet.

    (4) Erst die größte menschliche Erfindung der Demokratie mit Menschenrechten, einer unabhängigen Justiz und weiteren Merkmalen, mühsam und gegen den Widerstand gerade der etablierten Kirchen in den letzten 250 Jahren im 'westlichen Kulturkreis' entwickelt, hat eine Daseinsform gebracht, die es größeren Gemeinschaften, wie sie überall auf der Welt entstanden sind, ermöglicht, das eingangs genannte Altruismus-Gen, das es biologisch niemals geben wird, zu ersetzen. Ohne dass es dazu irgendwelcher 'göttlicher' Rechtfertigung bedürfte und ohne dass begrifflich Außenstehende wegen ihres Außenstehens verfolgt werden dürften - allerdings muß dieser erfundene Altruismus nicht nur in immer wieder neu ausgehandelter Form gesetzlich und grundgesetzlich fixiert, sondern vor allem bei jedem einzelnen Menschen immer wieder bestätigt und eingeübt werden.

    Die zu (1) bis (4) zusammengestellten Fakten sind jedem Zeitgenossen, der sich auch nur ein wenig Mühe macht, sich geisteswissenschaftlich und naturwissenschaftlich zu orientieren, jederzeit zugänglich. Daher ist mir sowohl die generelle Aufregung über den jetzt aufgefundenen Text, noch auch die spezielle daraus hergeleitete konkrete Glaubensbeschäftigung gänzlich unverständlich.
  • Und das Erstaunlichste -

    27.09.2012, qilin
    dieses Projekt, den 'blauen Planeten' zu einem 'gelben' umzufunktionieren, ist nicht dem Fieberwahn eines kranken Gehirns entsprungen, sondern wird ernsthaft diskutiert, weil die Erderwärmung immer bedrohlicher wird, und wir die CO2-Kontrolle ja nicht schaffen - vielleicht sollte man bei der Suche nach Exoplaneten mit intelligentem Leben auch nach hoher Albedo und der Farbe Gelb suchen...
  • Man sollte das ganze Christentum infrage stellen

    26.09.2012, Pierre Oster
    Es ist schon seltsam lesen zu müssen, dass Schriftstücke, die gefunden wurden und die Lehre der Kirche teilweise ins Wanken bringen, als Fälschung bezeichnet werden. Was sind dann die synoptischen Evangelien, die Apokryphen und sonstigen Machwerke der späteren Christenheit, die alle lange Zeit nach Jesu Tod entstanden sind? Selbst die Historizität Jesu ist nicht einwandfrei nachgewiesen; wird allerdings in der Religionsforschung unterstellt. Die christlichen Kirchen sollten anfangen, ihre "Werke" nüchterner und objektiver zu betrachten und sich die Frage zu stellen, ob sie nicht einem gewaltigen Betrug aufsitzen. Liest man die kirchenkritische Geschichte von Karl Heinz Deschner "Abermals krähte der Hahn", muss mein leider feststellen, dass mehr als 95% der dargelegten "Wahrheiten des Christentums" Lug und Betrug darstellen. Müssen wir als aufgeklärte Menschen wirklich so etwas glauben? Bei aller Neigung des Menschen zu religiösem Verhalten und Denken ist doch die Frage erlaubt, ob es nicht bessere und stringentere Aussagen in der heutigen Zeit gibt, wie zum Beispiel der evolutionäre Humanismus, die dem Glaubensbedrüfnis des Menschen zuträglicher wäre, als eine unbewiesene und schwer verdauliche Religion.
  • Massen-Geflügelmast fungiert als "Inkubator"

    26.09.2012, Petras
    Die Rolle der Geflügel-Intensivmast ist leider bislang nur unzureichend untersucht worden, weil man den Fokus zu sehr auf Wildvögel legte, unter welchen h5n1 HPAIV jedoch nur sehr selten anzutreffen war.

    Es ist eine Tatsache, dass in abgeschirmten Massenhaltungen von Geflügel, zu welchen Wildvögel keine Zugangsmöglichkeit haben, dennoch mehrfach Ausbrüche von HPAIV H5N1 weltweit gemeldet wurden.

    In Intensivtierhaltungen wird - auch in Deutschland - wesentlich weniger getestet als im Freiland (vgl. Geflügelpestschutzverordnung). So müssen Freilandhalter serologisch testen, intensive Massenbetriebe brauchen jedoch erst dann zu melden, wenn eine gewisse Mortalität vorliegt - deren Vorliegen sie wiederum selbst angeben.

    Diese Lage ist leider ddurch den Lobbyeinfluss der großen Mäster entstanden.

    In der Engstaufstallung der intenviven Mastbetriebe und Elterntierhalutngen bestehen sehr gute Bedingungen für Verbreitung und Mutation von Viren. Auch Bakterien entwickeln sich dort - trotz Antibiotikaeinsatzes - in erheblichen Ausmaß und entwicklen Resistenzen.

    Es ist bekannt, dass ein schneller Wirtswechsel - der in den engen Aufstallungen der Mastbetiebe vorliegt - zu höherer Pathogenität schnell mutierender Erreger führen kann.

    Es ist daher dringend geboten, Geflügel in einer Weise zu halten, die weder Bakterien noch Viren die Möglichkeit zu schneller Verbreitung und Mutation gibt. Dies würde gleichzeitig dem Tierwohl dienen. Es sind die altbekannten Grundbedürfnisse eines jeden Tieres nach Sonne (die das Immunsystem stimuliert, das Wohlbefinden stärkt und einige Erreger tötet), frischer Luft (Sauerstoff stärkt das immunsystem und tötet anaerobe Erreger!) und Bewegung (die das Immunsystem stärkt und in Verbindung mit höherem Individualabstand das Ansteckungsrisiko mindert), die momentan in den großen Mastanlagen nicht erfüllt werden.

    Kranke, leidende Tiere mti geschwächtem Immunsystem geben natürlich jedem Virus mehr Raum und Eintrittspforten als gesunde. Die Atewege sind durch die schlechte Luft und Staubentwickung geschädigt, den Wassertieren fehlt das Badewasser,mangelnde Bewegung erzeugt Stress,ebenso wie die Enge,die auch zu Federpicken, dadurch zu Eintrittspforten für Erreger und zusätzlich zu schneller Ansteckung mangels Ausweichmöglichkeiten führt.

    Dass Tiere unter diesen Umständen krank werden, ist kein Wunder.

    Dass diese Erreger dann u. U. auch Menschen gefährlich werden können, ist eine Tatsache,bei den MRSA und Campylobakter ist dies ja schon offensichtlich.

    Man sollte daher auch klar die heutige Intensivtierhaltung als Gefahrenquelle benennen!

    Forschung auf diesem Gebiet wird man sicherlich immer benötigen, denn auch die Biohaltung ist heutzutage oft auf Mase ausgerichtet und birgt daher potentiell diese Gefahren.

    Es ist jedoch m. E. die Pflicht eines jeden Politikers, der das Vorsorgeprinzip ernst nimmt, auf den Zusammenhang erhöhtenGeflügelverzehrs und Seuchengefhren hinzuweisen!
  • Ohne abrahamitischen Gott, kein Christengott

    26.09.2012, Joachim Datko
    Zu 25.09.2012, Tille und 26.09.2012, Otto Kahr

    Der angeblich wundertätige Wanderprediger Jesus, falls es ihn in der überlieferten Form überhaupt gegeben hat, hatte keinen eigenen Gott, sondern übernahm den abrahamitischen Hirtengott, eine Horrorgestalt.

    Unabhängig davon, es gibt keine authentischen Aussagen des Wanderpredigers, alles ist Jahrzehnte später aus verschiedensten Quellen zusammen getragen worden.

    Die erfolgreichen Religionen sind gefährlich, sie versuchen die ganze Gesellschaft zu beherrschen, ihre Grundlage sind dabei uralte "Heilige Bücher", deren Inhalt den Gläubigen meist in der Kindheit eingeprägt wurde. In ständiger Wiederholung von alten Texten und Riten fixieren die Gläubigen wunderliche Geschichten, die aus rationaler Sicht abstrus sind.

    Joachim Datko - Physiker, Philosoph
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
    http://www.monopole.de
  • ENDlich mal . . .

    26.09.2012, Otto Kahr
    . . . ein Artikel über die Katholische Kirche, der sachlich-kritisch und nicht wie besessen und ressentiment-beladen ist !!

    Um, so dumm-schlimmer der erstfolgende Kommentar, weil er schon im Ansatz den islam mit dem Juden- und Christentum fälschlich gleichstellt. - Textvergleiche ergeben - und auch die blutig-grausame Praxis : DEREN GOTT ODER IDEE DAVON - und so der Geist, der sie beherrscht - IST NICHT UNSER GOTT !
    Gott sei Dank kann das auch ein Teil der Atheisten nachvollziehen , - allerdings nicht vom wurzellosen Typ von Joachim Datko, der nicht den Hauch einer Ahnung andeutet, daß es Christen und ihre Denkweise waren und sind, die die Voraussetzungen für die bessere Seite der heutigen sogenannten "Marktwirtschaft" und Kapitalismus schufen, - selbst die der REPUBLIK, auch wenn sich Republikaner und Katholen erstmal nicht ausstehen konnten und bekämpften. - Von daher dreht sich die europäisch-(jüdisch)christliche Gesellschaft, manchmal sogar vom Papst finanziert mit ihren Aufklärern alles andere als im Kreise.

    Datkos tolle Maßstäbe jedoch, anscheinend in einzelnen Substantiven darstellbar, hätten einschließlich Humanismus - wenn es weiß, was er damit bezeichnet - auch begründent oder verwendungsfähig in den Stalinismus und NationalSozialismus münden können.
    Falls das unverständlich ist, einfach mal googeln.
    Der Rationalismus, erstrecht der übliche mechanistische, kopflastige einschließlich des dialektischen marxistischen, war der Untergang und Schaden des europäischen 20. Jahrhunderts über 1945 hinaus !
    Und noch heute häng ein wesentlicher Teil der desaströsen, unökolgischen und zunehmend systeamtisch Verschuldung und Unfruchtbarkeit einfahrenden Landwirtschaft und Medizin, Motoren- und Energietechnologie genau damit zusammen !
  • Verstehe ihren Beitrag zu dem Thema nicht...

    25.09.2012, Tille
    Was hat die Geschichte von Sodom und Gomorra jetzt mit den Evangelien, dem gefundenen Schriftstück von Jesus und Maria Magdalena zu tun?

    Als dieser Text geschrieben wurden, haben ihre Vorfahren Bäume und Naturgewalten angebetet. Man sollte auch immer den Text im Kontext seiner Zeit verstehen.

    Für die Christenheit ist das Neue Testament, also die Evangelien und die paulinischen Schriften die zentrale Botschaft. Hier geht es um aktive Vergebung und Nächstenliebe. Daran hat sich auch der Humanismus orientiert, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen.

    Aufgrund der großen Quellenlage der anderen Evangelien würde ich der gefundenen Schrift nicht sehr viel Wert beimessen, bin aber trotzdem der Meinung, dass sich die katholische Kirche hier irrt.
  • Gefühle der Christen jetzt nicht verletzt?

    25.09.2012, Markus Schönemann
    In Analogie zu aktuellen Ereignissen in der Video-Welt muss man doch jetzt sagen: Das Verbreiten von Indizien für eine Verehelichung des Meisters (ähm, womöglich noch mit Sex aus Freude?) verletzt doch sicher die religiösen Gefühle vieler Christen, auch wenn die sich auf die Zunge beißen. Ergo: Spektrum.de muss zum Stillschweigen über diesen Fund verpflichtet werden. Wo kämen wir da sonst hin?

    War nur Spaß, der aber aufzeigen sollte, welch wertvolle Güter die Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft sind!
  • Volksverdummung

    25.09.2012, Walter Weiss, Kassel
    Als unmittelbar Betroffener (ich habe Prostatakrebs) nur zwei sehr einfache Hinweise:

    (1) Der PSA-Test ist ein einfacher und nur wenige Euros kostender Bluttest: Es wird eine kleine Blutprobe aus der Vene entnommen und im Labor geprüft – ist der Wert höher als 4, zeigt das lediglich einen ungewöhnlichen Zustand der Prostata an, der z. B. eine Entzündung, einen mechanischen Druck, aber auch das Vorliegen eines Prostatakrebses anzeigen, mitunter aber auch gar nicht ohne Weiteres erklärt werden kann.

    (2) Wenn man sicher gehen will, ob der höhere PSA-Wert einen Krebs bedeutet oder nicht, braucht NICHT operiert zu werden, erst recht ist es nicht nötig, gewissermaßen blind in der Prostata - womöglich noch über den niemals keimfreien Enddarm! - nach Gewebeproben herumzustochern. Stattdessen schafft ein Prostata-MRT (magnetisches Resonanzverfahren, also KEINE Röntgenstrahlung) absolute Klarheit darüber, ob ein Krebs vorliegt, wo genau er in der Prostata (und womöglich darüberhinaus) liegt und welche Ausdehnung er hat. Meines Wissens zahlen die gesetzlichen Kassen und die Privatkrankenversicherer diese - teure - Diagnoseform.

    Liegt danach ein Prostatakrebs vor, sind ganz auf das Krebsgewebe gezielte Gewebeentnahmen nötig (nicht über den Enddarm, sondern völlig schmerzfrei von außen), um entscheiden zu können, ob der Krebs als gefahrlos schlafend nur unter Beobachtung gestellt werden oder ob er durch Operation beseitigt werden sollte. Derartige Operationen sind heutzutage VÖLLIG UNBLUTIG durch Ultraschall und andere Methoden möglich. Auch diese Gewebeentnahmen (die unter MRT, also sehr gezielt, durchgeführt werden) zahlen meiner Kenntnis nach die Versicherer.