Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Becquerel-Definition

    27.10.2012, Lutz Schweikhard
    Bei so einem wichtigen Thema könnte man doch wenigstens 'mal bei Wikipedia klicken, um sich über die Definition von Becquerel zu vergewissern.

    Und das mit der Strahlung und der Kontamination ist auch zumindest missverständlich:
    Gemeint ist wohl meist "Verstrahlung", was schon 'mal als Ersatz für "Kontamination" verwendet wird. Aber das ist halt doch was anderes als "Strahlung", d.h. man sollte möglichst unterscheiden, ob radiatives Material oder dessen Strahlung freigesetzt wird.

    Vielleicht noch zu den Becquerel-Zahlen selbst ein Zitat (wieder mit einem Klick zu bekommen,
    http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung):
    "Aus dem Boden gelangen die natürlichen Radionuklide in Wasser, Pflanzen und Tiere und damit in die Nahrung des Menschen. Alle Nahrungsmittel und auch das Wasser enthalten geringe Konzentrationen natürlicher Radionuklide. Am häufigsten ist das radioaktive Element Kalium-40. So enthält jeder Mensch selbst eine gewisse Menge natürlicher Radionuklide. Diese sind die Ursache für eine Aktivität von etwa 9.000 Becquerel (Bq) im Körper eines Menschen."
    Klar, das muss man zum Vergleich mit den Zahlen im Artikel erst mal durch das Körpergewicht teilen.

    Und die Gefahr sollte auch keineswegs verharmlost werden, nur halt die Diskussion versachlicht.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Schweikhard,

    vielen Dank für Ihren Leserbrief. Die Definition von Becquerel hatte ich wohl zu sehr vereinfacht, so dass sie falsch wurde. Der Fehler ist im Artikel nun ausgebessert.

    Danke für den Hinweis und beste Grüße

    Julian Jakubiak
  • Leider keine Versöhnung erreicht: Wenn ich Freiheit hineinstecke, kommt sie auch hinten heraus

    27.10.2012, Vera Spillner
    Ich bin von diesem Interview und dem angeblich 'neuen Modell der Informationsverarbeitung bei gleichzeitiger Versöhnung von Naturgesetzen und Freiheitsbegriff' nicht überzeugt. Es erinnert an das von Peter Bieri im 'Handwerk der Freiheit' formulierte Modell einer operativen sozialen Freiheit im Rahmen einer deterministischen Welt, ohne jedoch darüber hinaus zu gehen oder dessen Tiefe auch nur zu erreichen.

    Letzten Endes wird hier die Frage nach einer freien Entscheidung einfach an einer von drei entscheidenden Stellen vorausgesetzt - so dass das Modell nur zeigt, wie ein an sich freier Mensch möglicherweise konkret seine Handlung aus einem Spielraum von Optionen auswählt.

    Lassen Sie mich dies kurz begründen.

    Ich versuche hier das Modell von Breigel zusammenzufassen:

    (F1) Agent entscheidet sich, zufällige Simulationen /Szenarien zu erzeugen -> diese werden erzeugt (in einem 'Spielraum' / auf einer Platform) -> (F2) Agent entscheidet, wann es genug Varianten sind -> (F3) er trifft zwischen diesen eine Wahl.

    An den Stellen F1, F2 und F3 können jetzt jeweils 3 verschiedene Fälle auftreten:

    1. bei F1 und/oder F2 und/oder F3 wird 'frei' entschieden. Der Mensch entscheidet sich dort also unabhängig von den Naturgesetzen (ein Freiheitsbegriff entlang der Gesetze der Naturwissenschaften wurde hier nicht diskutiert). Dann aber wurde die Freiheit des Menschen hier bereits vorausgesetzt; man hat die Freiheit also per Hand eingefügt und muss sich nicht wundern, dass diese am Ende auch wieder herauskommt.
    2. F1, F2 und F3 werden rein stochastisch ausgewählt: dann kann man nicht von Freiheit sprechen, sondern höchstes von Akausalität.
    3. F1, F2 und F3 wird deterministisch nach einem Optimierungsverfahren entschieden. Das entspräche den Naturgesetzen ohne Freiheit (hier hat Peter Bieri seinen operativen Freiheitsbegriff angebracht, der klug ist, ich empfehle das Buch durchaus).
    4. F1 und / oder F2 und / oder F3 sind stochastisch und oder deterministisch; keine Kombination führt zu einer von 2. oder 3. abweichenden Freiheit.

    Will man also Freiheit (trotz Naturgesetzen) retten (oder "beide versöhnen", wie es der Artikel verspricht), so bleibt nur Option 1 → und bei dieser hat man das, was zu zeigen ist, vorausgesetzt.

    Dazu noch eine Bemerkung: Dafür, dass F2 (die Auswahl einer Option) chemisch optimierend entschieden wird, hat Dietrich Dörner in 'Bauplan für eine Seele' eine überzeugende Argumentation vorgelegt, wonach sich der menschliche Körper in einer Menge von Optionen immer für diejenige entscheidet, die dem Körper ein Optimum verspricht. Das Buch vertritt einen starken Determinismus.

    Peter Bieri ist, wie oben angedeutet, über eine solche Vermischung von Voraussetzung und Folgerung, wie sie hier geschehen ist, hinausgegangen und hat in einer deterministischen / stochastischen Welt eine Freiheit vorgeschlagen, bei der aus einer Menge von Optionen eine Wahl getroffen wird. Dieses Verfahren ist aber nicht deswegen frei, weil jemand frei wählt (!), sondern weil überhaupt ein Optionenraum existiert; dies ist ein kluges operatives Modell, das nichts verspricht, das es nicht hält.

    Zusammenfassend bleibt zu sagen: Bei Herrn Breigels Modell werden also Naturgesetze und Freiheit nicht versöhnt – sondern Freiheit einfach nur per Hand zu den Naturgesetzen hinzugefügt. Das halte ich nicht für einen Fortschritt. (Vielleicht wollte Herr Breigel aber auch nur ein Entscheidungsmodell in der Robotik vorstellen und die freie Willen-Debatte war nicht sein Primärziel gewesen.)
  • Kreativität und Evolution

    27.10.2012, Bertold Durst
    Das Generieren von Optionen für Entscheidungen erinnert sehr stark an evolutive Prozesse: Dort werden ebenfalls per Zufall Mutationen erzeugt, die auf vielfältigste Weise - Reparatur, Rekombination, epigenetische Variation - zu neuen "sinnvollen" Molekülen, Individuen und Arten führen.
    Wie zwischen den Optionen "frei" gewählt wird, bleibt offen. In der Evolution ist das die Bewährung in der Realität, die Selektion.
  • Sind Wissenschaftler nicht verantwortlich?

    26.10.2012, Gerhard Lindemann
    Vorweg, ich kenne den Wortlaut des Urteils nicht.

    Natürlich fand auch ich das Urteil weit überzogen. Die eine Sache ist, dass es bislang unmöglich ist, auch nur vorher zusagen, ob es überhaupt zu einem größeren Erdbeben kommen wird, geschweige denn, wann.

    Andererseits haben Wissenschaftler auch eine Verantwortung für ihre Äußerungen. Wenn es dabei geblieben wäre, dass man ein starkes Erdbeben in dieser Region nicht ausschließen könne, würde ihnen wohl auch niemand einen Vorwurf machen. Denn zu mehr ist die Forschung in diesem Bereich noch nicht in der Lage.

    Doch das Risiko geringer einzuschätzen, als von der Bevölkerung befürchtet oder sogar zu behaupten, die kleinen Vorbeben hätten das Risiko eines starken Bebens verringert, ist nicht nur wissenschaftlich unhaltbar, sondern in diesem Zusammenhang durchaus kriminell. Denn auf was sonst als die Aussagen dieser Wissenschaftler soll sich die Bevölkerung verlassen können? Insoweit tragen sie auch die Mitschuld an 308 Toten.

    Eine ganz andere Sache ist die Verharmlosung von Naturgewalten und daraus resultierender Bauvorschriften oder gar das überhebliche ausschließen von möglichen Naturgewalten. Doch das kennen wir zur Genüge auch aus Deutschland, beispielsweise bei den Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke. Obwohl in diesem Fall sogar Millionen von Menschen bedroht sein können. Diese Überheblichkeit hat immer wieder zu Katastrophen geführt.

    Das hat jedoch nichts mit dem aktuellen Fall zu tun. Im aktuellen Fall haben wir es einfach mit einer Region zu tun, in der bekanntermaßen viele Gebäude einem Erdbeben nicht standhalten würden. Man kann nicht innerhalb von wenigen Tagen Häuser erdbebensicher machen. Wohl unter anderem deshalb hat man diese Wissenschaftler zurate gezogen. Doch anstatt schulterzuckend festzustellen, dass man mit wissenschaftlicher Seriosität weder das eine noch das andere vorhersagen kann und deshalb jeder Einwohner der Region für sich selbst entscheiden muss, ob er sich dem Risiko aussetzen möchte, wurde die Gefahr drastisch verharmlost, wider besseres Wissen. Dieser Druck lastet auf diesen Wissenschaftlern.

    Ich erwarte nicht nur von Wissenschaftlern, dass sie Unwissen zugeben und nicht irgendwelche Spekulationen anstellen, wenn sie etwas nicht mit hinreichender Sicherheit behaupten können. Diesen Wissenschaftlern kann man jedoch vorwerfen, dass sie stattdessen spekuliert und damit unverantwortlich gehandelt haben. Ob sie deshalb die Schuld daran tragen, dass die Region nicht evakuiert wurde, steht auf einem ganz anderen Blatt. Vermutlich hätten ohnehin die meisten trotz der konkreten Bedrohung Letztere verharmlost und wären dort geblieben. Denn das umgekehrte, vor einem starken Erdbeben zu warnen, obwohl man es nicht wissen konnte, wäre ebenso unverantwortlich gewesen. Wissenschaft ist schließlich keine Religion, in der man etwas glaubt oder auch nicht. Glauben ist nichts anderes als die Umschreibung von Nichtwissen.

    In Italien ist man in vielen Regionen gewohnt, mit einer stetig drohenden Gefahr durch Vulkanausbrüche oder Erdbeben zu leben. Im übrigen ist Italien ein Land mit einer teilweise jahrtausendealten Baukultur, gerade Letztere sorgt auch für eine kulturelle Vielfalt, die es so nur in wenigen anderen Ländern gibt. Weitab der Vulkane ist das Erdbebenrisiko zwar deutlich größer als beispielsweise in Norddeutschland, jedoch nicht annähernd so groß wie traditionell in Japan, wo man sich mit der Bauweise mal abgesehen von Atomkraftwerken längst mit dem Naturgewalten gewissermaßen arrangiert hat. Außerdem hat das Erdbebenrisiko in Italien offensichtlich erst in den letzten 100 Jahren deutlich zugenommen. Wie viele Jahrhunderte stand beispielsweise die Kirche in Assisi, ohne jemals schwer beschädigt zu werden? Ich habe sie noch vor dem Erdbeben erlebt. Man kann nicht von heute auf morgen ein ganzes Land Erdbeben sicher machen. Wobei Sicherheit natürlich auch nur sehr begrenzt ist, ich kann mich noch gut an die Bilder eines Erdbebens in Tokio erinnern, die deutlich zeigen, dass erdbebensicheres Bauen seine Grenzen hat.

    Verzeihen Sie, wenn ich in diesem Zusammenhang, trotz eines weit überzogenen Urteils, umgekehrt Ihnen den Vorwurf machen muss, von der Verantwortlichkeit der Wissenschaftler für ihre Aussagen abzulenken.
  • Wilhelm Buschs "Spritzefisch"

    25.10.2012, Ing. Peter Sinnl
    "Der Spritzefisch ist ein gar listiger Geselle, gib acht und hüte dich fein, leichtsinnige Libelle!" beschreibt der Weise aus Wiedensahl die Jagdtechnik.
    Wie viele seiner Zeit meinte Busch den Pinzettfalterfisch (chelmon rostratus) für den Spritzefisch, der schon 1764 benannt wurde. Der Irrtum wurde erst im 20. Jhdt korrigiert. Der Schützenfisch (toxotes jaculatrix) ist hier gemeint. Aber auch andere "Jäger" benützen diese Technik, z.
    B. der Toxotes chatareus und die Fadenfische schießen mit Wasserstrahl nach ihrer Beute.

  • On-Line Petition für ein faires Verfahren

    25.10.2012, Thomas Altorfer
  • Sind wir im Mittelalter?

    24.10.2012, Manfred Holl
    Das Urteil macht sprachlos und erinnert an die Hinrichtung von "Gelehrten", die in früheren Zeiten verurteilt wurden, weil sie eine Sonnenfinsternis nicht vorhergesagt haben und das im Jahr 2012!
  • skandalös!

    24.10.2012, Fritz Kronberg
    Der Artikel macht keine Aussage darüber, ob das ein letztinstanzliches Urteil ist. Wenn das so wäre, wäre es in der Tat skandalös, denn selbst ein Vollidiot sollte die Aussage der Verurteilten in der Pressekonferenz, daß man Erdbeben nicht voraussagen kann und ein solches zum fraglichen Zeitpunkt nicht auszuschließen ist, verstehen. Hier wird wieder einmal die persönliche Verantwortung des Einzelnen für sein Wohlergehen anderen zugeschoben. Eine Tendenz, die dem amerikanischen (schlechten) Vorbild folgend auch in Europa immer stärker um sich greift, nach dem Motto: "Jeschieht meiner Mutter janz recht, wenn ick mir die Pfoten erfriere; wat kooft se mir keene Handschuhe." So, wie hier die Mutter dafür vantwortlich gemacht wird, daß das Kind zu blöd ist, die Hände in die Hosentaschen zu stecken, werden dort Wissenschaftler dafür verantwortlich gemacht, daß Bewohner einer erdbebengefährdeten Region nicht wissen, wie man mt der Gefahr umgeht, obwohl sie es wissen müßten.
  • Von der kosmologischen Evolution her bekannt

    24.10.2012, Paul Kalbhen, Gummersbach
    Meiner Meinung nach findet der Mathematiker und Biologe Martin Nowak mit seiner Anwendung der Spieltheorie auf kooperative Verhaltensweisen innerhalb der biologischen Evolution auch hier statistische - wahrscheinlichkeitsbedingte - Naturgesetzlichkeiten, wie sie von der kosmologischen Evolution her bekannt sind. Freilich setzt er in seinen Schlusssätzen "der Erziehung des Menschengeschlechtes" zum Altruismus meines Erachtens bereits auf "mentale", d. h. geistige Effekte - und auch seine familiäre Motivation zur Gasersparnis weist in diese Richtung.
  • Unbefriedigend und unspekulativ

    24.10.2012, Michael Schröder, Iserlohn
    Wieder einer, der spekulative Physik in die Religion verweist, um mit unbändigem Fachwissen "Ratschläge" zu vergeben. Die Dummheit zeigt sich am "Higgs-Teilchen", das philosophisch nicht so uninteressant ist, wie der Herr meint, zumindest, wenn man gerne mal Hegel liest. Die hegelsche Naturphilosophie scheint aber so abseits zu liegen (weil sie so logisch ist), dass es den Herren Philosophen schon gar nicht mehr zu Bewusstsein kommt. - Kriechen wir halt mit den Menschen unseren Weg des Nichtwissens. Viel Spaß dabei, Herr Gethmann.
  • skandalös?

    24.10.2012, Delio Mugnolo
    Sind Sie sicher, dieses Urteil als skandalös beurteilen zu können? Sie wissen wahrscheinlich nicht ganz genau, welches die Aufgaben der Kommission sind - dazu zählt nicht die Einschätzung, ob "das Erdbebenrisiko selbst oder eher die wachsende Panik der Bevölkerung in der Region" gefährlicher sei. Vielmehr halten die Richter für kritikwürdig, dass sie bewusst die Bevölkerung beruhigt haben - und das haben sie auch so gemacht, weil (laut Telefonabhörungen) sie dazu von Politikern und Katastrophenschützer aufgefordert wurden.

    Dass diese Politiker und Katastrophenschützer ebenfalls vor Gericht gehören, ist unumstritten. Dieses wird hoffentlich auch nicht der einzige Prozess über das Erdbeben in L'Aquila bleiben - wenn es doch so wäre, dann hätten Sie allerdings absolut Recht, von "Sündenböcken" zu sprechen.
  • 80-20- oder 20-80-Projektbeteiligung?

    24.10.2012, Daniel Schiller
    Vielen Dank, ein interessanter Artikel, der diese aktuellen Vorgänge in der Raumfahrt gut einordnet.

    Zuletzt habe ich vernommen, dass die ESA für Kooperationsprojekte jetzt die Leitlinie verfolgen soll: Entweder eine 80-20-Beteiligung oder eine 20-80-Beteiligung, aber quasi keine Kooperation mehr auf Augenhöhe (50-50). Im ersten Fall kann man die Mission, wie im Artikel genannt, reduzieren und allein durchführen. Im zweiten Fall hat man keinen zu hohen Verlust, wenn der starke Partner aussteigt und damit die Mission kippt.

    Trifft das zu? Oder ist es doch "glücklicher Zufall", wenn solche Konstellationen eingenommen werden?
  • "Tiger Woods lässt grüßen"

    23.10.2012, Dr. Jörg Kampmann
    Ganz im Ernst, dass Golfplätze viel Wasser benötigen, ist klar. Dass es in Südspanien viele Golfplätze gibt, ist auch bekannt.

    Aber das ist wohl nicht der einzige Verbraucher von Wasser. Wenn man an der Küste mit dem Auto lang fährt, sieht man dort riesige Tomatenfelder (von Holländern und Dänen) bis dicht ans Meer ... nebenbei absolut hässlich ...

    Tja, und auch dort muss wohl der spanische Staat eingreifen ...

    Auf der anderen Seite steht natürlich die Schaffung von Arbeitsplätzen, wobei ich denke, es sind Arbeitsplätze, die nicht teuer sind ...
  • Gehirn-PC

    23.10.2012, Horst Peter, Heidelberg
    Ich denke, unser Gehirn entspricht genau einem PC, wenn die Speicher voll sind, muss man gewisse Bereiche überschreiben und verliert damit durch neues Wissen alte "Intelligenz". Wir müssen also permanent unser Gehirn updaten, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.
    Das Problem zwischen IQ 130 und IQ 80 ist ausschließlich der größere Speicherplatz von 130, womit die 80ger benachteiligt sind.
    Die 80iger können dies nur ausgleichen durch ein perfektes Betriebssystem, zumindest Win xp, was durch Studium, Eltern und Umwelt erreicht werden kann. Dies bedeutet, dass wir alle die gleiche Intelligenz erreichen können, dass aber die 80iger einen wesentlich größeren Einsatz als die 130iger zu erbringen haben. Dies ist, wie ich denke, die Regel, Ausnahmen sind Jahrhunderttalente, die sich mit sieben Jahren an einer Uni einschreiben. Gehe hier allerdings davon aus, dass hier ein Gendefekt vorliegt, der sich positiv ausgewirkt hat.
  • Der Mensch ist unersättlich

    23.10.2012, Robert Orso
    "Der Grundwasserspiegel ist an dieser Stelle seit 1960 um ganze 250 Meter gesunken"

    Dass man durch Grundwasser Gewinnung Erdbeben auslösen kann, damit musste nun wirklich keiner grundsätzlich rechnen. Dass das Absenken des Grundwasserspiegels um 250(!)m eine ganze Reihe von Problemen aufwerfen wird, dazu muss man weder Geologie, noch Ökonomie, noch Soziologie studiert haben, um das zu kapieren. Hier wird offenbar deutlich mehr Wasser *verbraucht*, als in der Region anfällt. Das wird früher oder später zwangsläufig dazu führen, dass alles aufgebraucht ist und spätestens dann kommt der große Katzenjammer. Aber vielleicht findet sich bis dahin jemand, dem man es wegnehmen kann.

    In einem intakten Ökosystem leben an einem Fleck nicht mehr Organismen, als die Region dauerhaft versorgen kann. Nur der Mensch lebt von der Substanz - bis nichts mehr davon da ist.
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