Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Der junge Wald sequestriert CO2 schneller als der alte Wald

    17.03.2016, Bernhard Keim
    Bei aller hier geäusserten Kritik an der Abholzung von Wäldern, es verhält sich dort nicht anders wie mit allem, was wächst. In einem bestimmten Alter wächst der Wald besonders schnell, um dann wieder sein Wachstum zu verlangsamen. Wie oben bereits geschrieben ist die Kohlenstoffsequestrierung eines Sekundärwaldes bis zu 11 mal so hoch, wie die eines alten Primärwaldes. So wie Menschen ab einem bestimmten Alter nur noch langsam, dann gar nicht mehr wachsen, wächst auch der Wald mit zunehmendem Alter langsamer. Der Biomassezuwachs folgt einer S-Kurve. Am steilsten Punkt der Kurve ist die Fähigkeit große Mengen Kohlenstoff zu binden am stärksten ausgeprägt. Etwas oberhalb dieses Punktes sollte man Wälder ernten, wenn man Energieholz gewinnen möchte. Eine Ausforstung muss sowieso erfolgen, wenn man die besseren Bäume zur Gewinnung von Brettern pflegen will. Die Idee, dass nur der Urwald die optimale (Nicht-)Bewirtschaftungsform darstelle, mag zwar unter Artenschutzgesichtspunkten richtig erscheinen, als Energielieferant scheidet der Wald dann allerdings aus.
    Was es auf alle Fälle zu verhindern gilt ist der Raubbau, d.h. die unkontrollierte Entnahme von Holz ohne damit einhergehende Aufforstungsmaßnahmen und Waldpflege. Wie so oft gilt auch hier, dass allzu doktrinäre Standpunkte verhindern, was sie zu schützen vorgeben. Erneuerbare Energien sind Kreislaufenergien. Diese Kreisläufe gilt es zu initiieren, zu installieren und zu schützen.
  • p Wert bei kleinen Stichproben

    17.03.2016, Damian
    "Experimente mit kleinen Stichproben, stark gestreuten Daten und kleinen Effekten werden trotz unzureichender Signifikanz nur ein einziges Mal durchgeführt und ohne nochmalige Prüfung veröffentlicht."

    Es wird oft angenommen das Studien mit kleinem Stichprobenumfang schlechte Studien sind.

    Aber nehmen wir an es werden zwei Studien durchgeführt, Studie S mit 10000 Stichproben und Studie T mit 100 Stichproben. Bei beiden ist der p Wert p=0,05. Der Effekt der in Studie T gemessen wurde muss doch viel größer sein, weil eine kleinere Stichprobe ausreicht um den gleichen p Wert wie bei Studie S zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit das das Ergebnis durch Zufall erreicht wurde ist doch bei beiden Studien genau gleich groß.

    Oder habe ich da einen Denkfehler drin?
  • Messfehler!

    17.03.2016, Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen
    Wissenschaftlicher Humbug!
    Wie den Medien zu entnehmen war, wollen die amerikanischen Physiker mit ihrem Observatorium zum Nachweis von Gravitationswellen angeblich die Längenänderung von einem Tausendstel des Durchmessers eines Wasserstoffatomkerns gemessen haben. Dies ist zurzeit absolut unmöglich und muss als wissenschaftlicher Blödsinn klassifiziert und qualifiziert werden! Denn der Durchmesser eines Wasserstoffprotons beträgt DH2p= 2,8*10-15 m. Ein Tausendstel davon wären nach Adam Ries dann 2,8*10-18 m. Übrigens erzeugt jede natürliche Erschütterung (vorbeifahrendes Auto, ja ein Fußgänger) in der Umgebung des Observatoriums eine bedeutend größere Erschütterung und Abweichung, wie die angeblich gemessene Längendifferenz von ∆s=2,8*10-18 m. Unabhängig davon, beträgt die maximale Auflösung von Licht allgemein ca. 0,5 der Wellenlänge oder ∆x = λ/2. Da vom Laser des amerikanischen Observatoriums zur Detektion von Gravitationswellen nicht der Wellenbereich angegeben wurde, soll das gesamte sichtbare Spektrum für die Berechnung des Auflösungsvermögens betrachtet werden. Das sichtbare Spektrum der Wellenlängen reicht von ca. 390 nm (Nanometer – ein Milliardstel Meter) bis ca. 780 nm. Die Spannweite des Auflösungsvermögens bewegt sich also von 195 nm bis 390 nm. Dies sind rund 2*10-7 bis 4*10-7 m. Das maximale Auflösungsvermögen im optischen Bereich liegt bei 2 *10-7 m und kann wie folgt berechnet werden:
    d= λ/(2*A)=0,55 µm:2*1,4 ≈ 2*10-7 m, (1)
    wobei d der Abstand zweier Punkte darstellt, die gerade noch wahrgenommen werden können, λ die Wellenlänge mit 0,55 µm bedeutet, wo ein maximales Sehen garantiert wird und A die numerische Apertur des Objektes bedeutet, hier mit dem Wert von 1,4 für die Berechnung eingesetzt. He-Ne-Laser im Infrarotbereich arbeiten mit einer Wellenlänge von ca. 3400 nm. Das Auflösungsvermögen beträgt also in diesem Falle ca. 1,7* 10-6 m und liegt um 12 Potenzen unter dem erforderlichen Auflösungsvermögen von 2,8 *10-18 m. Das höchste Auflösungsvermögen, das jemals im optischen Bereich mit einem Interferometer erzielt wurde, konnte von Joos 1930 mit einer Apparatur, die in den Jenaer Zeisswerken konstruiert wurde mit 1/1000 der verwendeten Wellenlänge (ca.5,5*10-10 m) registrieren. Laserinterferometer haben nur ein Auflösungsvermögen von maximal/minimal einigen 10-7 m und liegen damit „Galaxien“ vom erforderlichen Leistungsvermögen entfernt. Mit leistungsstarken Elektronenmikroskopen kann man ein Leistungsvermögen im Pikobereich erzielen (10-12m). Nach Lindner (Das Moderne Bild der Physik, Uraniaverlag, Leipzig, Jena, Berlin, 1973) soll das erzielbare Auflösungsvermögen von Elektronenmikroskopen sogar 10-15 m bei 15.000 V betragen. Beim experimentellen Nachweis des Compton-Effektes konnte mit einer komplizierten Versuchsanlage eine Wellenlängenänderung von 2,4 *10-12 m gemessen werden (Comptonwellenlänge des Elektrons). Nun könnten die amerikanischen Forscher ganz clever gewesen sein und die Laufzeitdifferenz gemessen haben. Da ergibt eine noch katastrophalere Bilanz! Die Laufzeitdifferenz ∆t beträgt nämlich zirka 10-26 s. Denn:
    ∆t= ∆s:c= 2,8*10-18 m: 3*108 m/s ≈ 10-26s. (2)
    Das Auflösungsvermögen von optischen Atomuhren beträgt gegenwärtig 10-17 s und liegt damit deutlich unter dem hypothetisch berechneten Auflösungsvermögen. Und bei der Betrachtung der Energiebilanz wird deutlich, dass aus einer Entfernung von
    s= t*c=1,3 *109*365*24*3600 s* 300.000 km/s ≈ 1,3*109*3,2 *107*3*105 km ≈
    1,2*1022 km (3)
    von der Energie der drei Sonnen mit der Energie
    ESL=m*c²= 3*2*1030 kg* 9*1016 m²/s² ≈ 5,4*1047 J (Joule) (4)
    nur noch rund
    EE=9*10 9 J=9*109 Ws ≈ 2,5 MWh (5)
    auf die Erdatmosphäre auftreffen und dann von ihr mit Sicherheit total absorbiert würden. Denn es gilt
    EE= ESL: [(16*ASL:AE)* (R²:RE²]. (6)
    weil die Energiedichte mit dem Quadrat der Entfernung vom Fusionsort der beiden schwarzen Löcher mit einer Gesamtmasse von 29+36=65 Sonnenmassen abnimmt und sich im Raum homogen verteilt. Anderseits bildet die Erde in Relation zu den beiden schwarzen Löchern nur eine ganz geringe Fläche, wobei sich das Verhältnis der beiden Flächen von den schwarzen Löchern mit dem Radius rSL und der Erde mit dem Radius rE allgemein wie folgt errechnet:
    n=³√(65)²rSL²: rE². (7)
    EE= ESL: [(16*ASL:AE)* (R²:RE²].Damit ergibt sich eine Energie von
    EE= 5,4*1047 J: [(16*0,5*1012): (41*106)]*[(1,44*1044: 0,5*1012)] ≈
    9*109 J=9*109 Ws ≈ 2,5 MWh (8)
    die auf die Atmosphäre der Erde treffen und hier wohl nahezu absorbiert werden würden. Zudem ist davon auszugehen, dass die Energie der Gravitationswellen nur einen ganz minimalen Anteil an den 2,5 MWh ausmachen. Zum Observatorium selbst würden nur wenige J gelangen, wenn man das Flächenverhältnis der Erde in Relation zur Ausdehnung des Observatoriums setzt, wie leicht nachvollziehbar ist. Anderseits soll nach einer Quelle im Internet (Gravitationswellen, wikipedia, 2016) die Amplitude der Gravitationswellen umgekehrt zur Entfernung des Fusionsortes abnehmen. Dies bedeutet, dass es sich um gedämpfte Wellen handelt, die der mathematisch-physikalischen Relation
    At=Ao*e (-δ*t) (9)
    gehorchen (Ao-Anfangsamplitude. At-Amplitude zum Zeitpunkt t und δ- Dämpfungsfaktor), wobei die Amplitude von Gravitationswellen 10-23 bis 10-20 m betragen sollen [Max Camenzind, (2015): Gravitationswellen, Würzburg, 2015]. Geht man davon aus, dass die Energie von Wellen in der Regel über die Amplitude übertragen wird, ist leicht einzusehen, dass die Energie der Gravitationswellen auf „Höhe“ der Erde bei null liegen müsste. Im Moment der Fusion der beider Schwarzen Löcher entstehen Gravitationswellen mit einer Amplitude von 10-21 m bei einer Frequenz von 1 kHz. Wie sollen diese Wellen mit einer Wellenlänge von
    λGW=3*108 m/s: 10³ Hz= 3*105 m (10)
    mit den Wellen des sichtbaren Laserlichtes im grünen Bereich mit einer Wellenlänge von 550 nm und einer Frequenz von ca. 1015 Herz interferieren können? Im Interferometer wird sich kein Interferenzmuster der beiden extrem unterschiedlichen Wellentypen abbilden können. Ja, wie sollten die Gravitations- und elektromagnetische Wellen unterschiedlichster physikalischer Eigenschaften miteinander interferieren können? Dies wäre ja gerade quasi so, als wenn Schallwellen mit elektromagnetische Wellen, oder Wasserwellen mit Schallwellen interferieren würden. Und die winzige Energie eines Gravitons mit
    EGW=h*νGW=6,625 *10-34 Ws²*1000 Hz ≈ 6*10-31 Ws (11)
    zu einem Photon mit der Energie von
    EPh=h*νPh=6,625 *10-34 Ws²*1015 Hz ≈ 4*10-19 Ws (12)
    verhält sich wie Eins zu 1012. Bei der Betrachtung der Masseverhältnisse sieht die Situation noch extremer aus: Die Masse eines Gravitons soll nach Wassiljew und Stanjukowitsch (Im Banne der Naturgewalten, Urania-Verlag Leipzig* Jena*Berlin, I965) nur 5*10-63 kg betragen. Die Masse eines Photons bei einer Wellenlänge von 550 nm hingegen ist im Verhältnis zu einem Graviton ein Schwergewicht und deren Masse beträgt nach (12) rund
    m= E:c²= 4*10-19 Ws : 9*10-16 m²/s² ≈ 4*10-36 kg. (13)
    Das Masseverhältnis eines Gravitons zu einem Photon ist analog einer Tonne zur Masse der Erde mit rund 6*1024 kg und beträgt ca. 1 zu 1024! Das winzige Graviton kann damit gar keine physikalische Wirkung auf das Photon ausüben! Nach einem anderen Modell wird wohl streng genommen nicht ein J auf der Erde ankommen können, weil das All vom interstellaren, kosmischen Staub und den Planeten auf einer Entfernung von E=1,2*1022 km bis zur Erde völlig dicht und abgeschirmt sein muss. Denn zwischen dem Ursprungsort der Fusion der beiden Neutronensterne und dem Observatorium befinden sich neben Michstraßen, Sonnensystemen und Planetensystemen über 108 Tonnen undurchdringbare Materie. Eine andere Frage wäre noch von Interesse: Wie verändert sich das Gravitationsfeld zwischen Fusionsraum der schwarzen Löcher und der Erde, wenn die drei Sonnenmassen in Energie verwandelt wird? Nach dem Newtonschen Gesetz ändert sich das Gravitationsfeld wie folgt:
    ∆F= γ*ME*3*MSL:r²= 6,76*10-11*6*1024*2*1030*3 N: 1,44*1044 ≈ 17 N. (13)
    Es wirkt also eine Kraftfeldänderung von 17 N auf die gesamte Erde ein. Diese Kraft ist nicht in der Lage, eine merkliche mechanische Änderung in der Versuchsanlage des Observatoriums zu bewirken. Es ist wohl so, dass Gravitationswellen aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Lichtes mit ihrem beschränkten Auflösungsvermögen kaum jemals detektiert werden können. Denn das höchste Auflösungsvermögen wird mit Elektronenrastermikroskopen nach Lindner (1973) mit 10-15 m bei 15 kV angeblich erzielt. Nach neusten Erkenntnissen liegt ist aber weit unterhalb dieses Wertes und beträgt 2*10-12 m. Es fehlen also noch 6 Zehnerpotenzen, um die Gravitationswellen detektieren zu können. Die Amerikaner sind wohl irgendwie auf Dummenfang gegangen, um an Forschungsgelder und an den Nobelpreis ranzukommen. Sehr gewagt ist anderseits die These/Hypothesen von der vermeintlichen Existenz von Gravitationswellen und der Fusion von schwarzen Löchern auf die Urknall-Theorie des Universums zu schlussfolgern bzw. zu extrapolieren, nach dem das Universum innerhalb von einer Millionstel Sekunde vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden sein soll! Denn erstens: Aus dem Nichts, kann nichts entstehen, wie bereits eine einfache logische Überlegung erkennen lässt. Mit anderen Worten: Materie, wie Masse und Energie kann nicht entstehen und nicht verschwinden – sie ist einfach präsent und erfährt eine ständige Transformation! Und zweitens müsste das Weltall eine endliche Ausdehnung von ca. 1,3*1023 km besitzen. Dies impliziert, dass das Universum eine endliche Ausdehnung von 1,3 *1023 km mit einer gigantischen Oberfläche O von
    OAll =π*4* r²=3,14*4 (1,3*1023)² km² =3,14*4*1,69*1046 ≈ 2*1047 km² (14)
    besitzt, das kontinuierlich pulsiert, also expandiert und implodiert.
  • Falsche Rückschlüsse

    17.03.2016, OSSI
    Ich halte diese Rückschlüsse für falsch.
    Wie wir wissen lebte der Neandertaler wie auch der paleolithische Mensch während der Megafauna die just mit der anwachsenen Population des Homo Sapiens auf nahezu jedem Kontinent ausstarb.
    Die Untersuchungen von 2010 offenbarten u.a. von einem Neandertaler in Belgien Teichrosen gegessen wurden, dagegen wurden typische Wildpflanzen und Pilze - die man erwarten darf, nicht im Zahnschmelz nachgewiesen.

    Es ist jedoch kaum vorstellbar das der Neandertaler ins Wasser ging um die Knollen der Teichrosen zu ernten, wenn rundherum wilde Beeren, Pilze, Süssgräser und Wildfrüchte wachsen die er nicht nutzt, obwohl diese viel einfacher zu nutzen wären.

    Die einzige Erklärung wie derartig merkwürdige Nahrung wie Teichrosen auf die Speisekarte von Neandertaler kommen kann, ist wenn er den Mageninhalt des Blättermagens von Pflanzenfresser mit verwertet, z.b. ein Elch, ein Megahirsch oder Biber die vermutlich Teichrosen fressen würden.
    Den Mageninhalt nutzt z.b. auch ein Wolf, der damit ebenfalls 1/5 seiner Nahrung pflanzlich zu sich nimmt.
    Das hat gewisse Vorteile, denn diese Nahrung ist garantiert ungiftig (sonst würden sie Grasfresser ja nicht fressen) und sie ist bereits mechanisch aufgeschlossen, also in eine "Salatform" gebracht. Er braucht sie nur zu waschen und kann sie bequem mit dem Fleisch zusammen essen, sozusagen als Rohkost-Beilage oder in Form einer Fleischbrühe mit Kräuter.
  • Primzahlen im Dualsystem

    17.03.2016, Heinz Römbell
    Hier wird versucht, die Primzahlen über die Endziffern des Dezimalsystems zu definieren. Im Dezimalsystem können Primzahlen nur mit den Endziffern 1,3,7 und 9 auftreten.
    Die Zahl 53 aus dem Dezimalsystem lautet im Dualsystem 110101. Dreiundfünfzig wird auch im Dualsystem eine Primzahl sein. - Oder? Nur kann man sie hier nicht über eine einzelne Endziffer vermuten, weil das Dualsystem nur zwei Endziffern kennt: Die Null und die Eins – Also, was soll hier das ganze Staunen?
  • primzahlen sind cool

    17.03.2016, tobias durkmann
    Ich weiss noch wie erstaunt ich war die Symmetrie von Primzahlen, angeordnet in konzentrischen Kreisen a 24 Punkten, zu erkennen.
  • Stilvolles Buch mit gutem Sprachstil

    17.03.2016, Jens Müller, Düsseldorf
    Für die Kritiker sei der Stil des Autors kaum zu ertragen: Mit dieser Meinung ist die Rezensentin aber ziemlich allein. Hans-Wener Peiniger schreibt in seiner Buchkritik über das SETI-Buch von H. Zaun genau das Gegenteil.

    "Sein (Zauns) lockerer Stil, gewürzt mit einem manchmal ungewöhnlichen und kunstvollen Vokabular, macht das Lesen zur Freude." http://www.jufof.de/2013/04/harald-zaun-seti/

    Ich sehe das ähnlich wie Herr Peiniger. Zauns Stil ist wirklich ungewöhnlich ... gut!

    Warum schreibt Frau Kuhar so etwas?

  • Soviel zur Erkenntnis: Nichts kann ein schwarzes Loch verlassen,nichtmal Licht...

    16.03.2016, Thomasca
    Die Wissenschaftserkenntnisse haben eine immer kürzere Lebensdauer.
    Antwort der Redaktion:

    Liebe(r) Leser(in),

    die extrem energiereichen Prozesse, bei denen die Strahlung entsteht, finden im Umfeld des Schwarzen Lochs statt, wo unter anderem heißes Gas um das zentrale Loch kreist. Es ist nicht so, dass das Schwarze Loch selbst die Teilchen herausschießt. Nach wie vor gilt, dass weder Licht noch Materie einem Schwarzen Loch entkommen können - aber nur wenn diese hinter den Ereignishorizont geraten sind, also hinter jene Grenze, ab der es kein Entkommen mehr gibt.

    Beste Grüße, jd/Red

  • Die erste Ökokatastrophe

    16.03.2016, Arnd-Matthias Langner
    Was Ihr Artikel nicht sagt: Der Sauerstoffanstieg führte nicht nur (vermutlich) zur kambrischen Revolution, sondern auch zum Aussterben vieler urtümlicher Spezies, die mit aggressiven Oxidationsmittel wie Sauerstoff in ihrer Umgebung nicht klar kamen. Heutige Umweltaktivisten hätten damals "Klimagipfel" einberufen um das Artensterben durch das Ultragift O2 zu verhindern!

    Hat hier jemand CO2 gerufen? Ein phantastischer Dünger für die maritimen Primärproduzenten und letztlich die Grundlage der Nahrungskette aller anderen maritimen Spezies - dem Phytoplankton!

    Genauso - an Land die Wälder - Bäume lieben CO2 und danken uns den CO2-Eintrag mit der Produktion von Sauerstoff!
  • Bezeichnet man Pflanzen eigentlich auch als Leben ?

    16.03.2016, carsten
    Das erste Leben wird wohl wahrscheinlich pflanzlich gewesen sein und das erste tierische Leben ein Zwischending zwischen Pflanzen und Tieren ..

    aber kann man überhaupt Einzeller als Tiere bezeichnen oder sind das nicht eher Planzen.

    Als die erste Tiervorstufe würde ich einen Zusammenschluß von Einzellern betrachten, die in einer Zusammenarbeit / einer Symbiose eine Art interzellulären Stoffwechsel etabliert hatten. Der in einer weiteren Stufe zu einer Organbildung geführt hat.

    Das Nervensystem ist dann wahrscheinlich in einem noch weiteren Prozess durch Kommunikation, dieser ersten Tiervorstufen entstanden, als Abbild unserer 3 Dimensionen.

    Die interessante weitere Frage wäre, ob Nervensystem gleich Gedächtnis bedeuten würde, oder ob dies ein sehr spezialisiertes Nervensystem benötigen würde, dass man jetzt erst mit Hilfe der Gehirnforschung zu entdecken beginnt. Natürlich kann das Gedächtnis auch bei Tieren / oder Planzen ? aufgezeichnet werden, aber ob das sofort die Fähigkeit zu einem Erinnerungsrückrufes bedeutet ?
  • Sehr geehrter Herr Weiss,

    16.03.2016, Gunther Willinger
    Sie haben natürlich Recht, dass Holz, das über Jahrzehnte oder länger gewachsen ist, in Minuten verbrennt. Kurzfristig verursacht Brennholz dabei ähnlich hohe CO2-Emissionen wie Kohle und erhöht den CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Erst über längere Zeiträume von Jahrzehnten und Jahrhunderten können diese Emissionen ausgeglichen werden, indem Bäume nachwachsen. Trotzdem besteht ein grundlegender Unterschied zur Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Erdöl, denn da geht es nicht um Jahrzehnte sondern um Jahrmillionen. Und: Das aus den fossilen Speichern frei gesetzte CO2 würde ohne Zutun des Menschen dort gebunden bleiben, während sich das CO2 im Holz im stetigen Kreislauf zwischen Biosphäre und Atmosphäre befindet.
  • Wie grün ist die Energie aus dem Wald?

    16.03.2016, Heinrich Rott
    Ich kann dem Beitrag von Walter Weiss nur voll und ganz zustimmen! Diese Milchmädchenrechnungen stammen eben von Leuten, die ihr Abitur mit Kunst, Musik, Sport und Politik gemacht haben. Es geht eben wirklich nicht, zu hobeln ohne Späne zu produzieren. Seneca hatte schon recht mit "quidquid agas, prudenter agas et respice finem"!
  • Sog. "Klimafreundliches Heizen"

    16.03.2016, Allabauer S.
    Schwerwiegende Argumente gegen die Holzwirtschaft vermittelt der Deutschlandfunk unter
    http://www.deutschlandfunk.de/forstwirtschaft-waldmanagement-schadet-dem-klima.676.de.html?dram:article_id=344750
    vom 5.2.mit der Aussage, dass wegen falschem Waldmanagement „es den europäischen Wäldern seit 1750 nicht gelungen ist, mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufzunehmen als sie selbst freisetzen.“
    In einem weiteren Beitrag http://www.deutschlandfunk.de/sekundaerwaelder-ein-nicht-zu-unterschaetzender.676.de.html?dram:article_id=344643
    vom 4.2. wird ausgesagt, dass auf abgeholzten Flächen unter idealen Bedingungen im Urwald der Nachwuchs 11-mal so schnell CO2 aufnimmt wie ein ausgewachsener Wald. Aber erst nach (geschätzt) 66 Jahren erreicht der Nachwuchs etwa 90% der ursprünglichen Biomasse. Nach dieser Zeit nimmt die CO2-Aufnahme wieder ab.
    Wir hören hier stets, Heizen mit Holz sei klimaneutral. Das gilt also doch nur mit einer Zeitverzögerung von weit über 70 Jahren für unsere Breiten! Und das eigentlich nur, wenn diese Zeit lang kein Holz mehr verbraucht wird!! Die Mengen steigen aber zusehens und damit ist die „Klimaneutralität“ eine absurde Behauptung.
  • Das Puzzlestein?

    16.03.2016, Eva
    Eher wohl der Puzzlestein...
    Oder das Puzzlesteinchen.
    Pardon

    Es ist eigentlich kein überraschendes Ergebnis, daß es ein Teil Pflanzenkost war, was die Neandertaler zu sich nahmen. Mich wundert, daß es nicht mehr war. Gut, in einem typischen Eiszeit-Ambiente war vegan keine Option. Aber das Wort Datteln weist ja auf etwas anderes hin. Und wenn es ein wärmeres Klima war, wundert es mich erst recht, daß der Pflanzen-Anteil nicht noch viel höher war. Pflanzen laufen nicht weg. Aufheben oder Abpflücken und Kosten ist doch irgendwie näherliegend als Jagen und Töten, oder?
  • Der wichtigste Aspekt fehlt!

    16.03.2016, Walter Weiss
    Dass beim Verbrennen von Holz der gleiche CO2-Wert in die Atmosphäre gelangt, wie ihn der Baum während seines Lebens aus der Atmosphäre aufgenommen hat, dass 'also' das Verbrennen von Holz ökologisch klimaneutral sei, ist ein Denkfehler, der sich durch alle Texte und Überlegungen hindurchzieht - und leider auch in Ihrem Artikel (auch noch ungesagt, also wie selbstverständlich) steht.

    Der Denkfehler: würde ein Baum einen natürlichen Tod sterben, dann würde ungefährt so lange Zeit, wie seine Lebenszeit war, vergehen, bis er völlig verrottet ist, bis also alles von ihm gespeicherte CO2 wieder in die Atmosphäre entwichen ist. Wird der Baum hingegen zu Pellets verarbeitet, verbrennen diese in allerkürzester Zeit, wahrscheinlich in wenigen Minuten. Gegenüber dem natürlichen Vorgang ERHÖHT also die Verarbeitung zu Pellets und deren Verbrennung den CO2-Gehalt der Luft. Und das summiert sich bei dem - gerade in Osteuropa - immer weiter wachsenden Holzeinschlag zu diesen Zwecken gewaltig.

    Fazit: Holzeinschlag ALLEIN für Bauholz, denn ein Balken im Dachstuhl kommt, was seine Lebenszeit angeht, dem natürlichen Schicksal des Baums sehr nahe (und ist womöglich noch günstiger!). Und: Pellets ALLEIN aus Stroh, Küchenabfällen und Schreinereiabfall.

    Wann dringt hier endlich die Vernunft und der Verstand durch? Alle - auch die staatlichen - 'Gutachten' sind erkennbar interessengesteuert.