Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Erwärmungspause?

    19.03.2012, Jessy Parker
    Wie lange kann eine Erwärmungspause denn dauern? Nach jahrelangem Gezanke und Gekreische darf man jetzt endlich von "Erwärmungspause" reden, ohne gebrandmarkt zu werden.

    Ist die Klimatologie des katastrophalen menschgemachten Klimawandels überhaupt noch falsifizierbar? Ab wann darf man berechtigte Zweifel an der Theorie äußern?
  • Nur teilweise überzeugend

    19.03.2012, stefle
    Sehr interessanter Artikel. Bisher war ich immer sehr skeptisch gegenüber der These, dass Sprache das Denken in gewisser Weise vorherbestimmt. Man muss natürlich sorgfältig bloße Korrelationen von Kausalzusammenhängen unterscheiden, ein klassisches Problem (http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation#Korrelation_und_Kausalzusammenhang). Leider geht die Autorin erst sehr spät darauf ein. Wie die Kausalzusammenhänge aussehen sollen, wird im Einzelnen leider nicht analysiert, aber es dürfte selbstverständlich sein, dass Sprache nicht eine eigene, "wirkmächtige" Entität ist, die ein bestimmtes Verhalten "erzwingt".

    Ich würde dem Kommentar von Stephan Fröde unbedingt zustimmen. Auch ich sehe viele Einzelheiten kritisch. Wenn z.B. erklärt wird "Bringt man Menschen zum Beispiel neue Farbwörter bei, verändert dies ihre Fähigkeit, Farben zu unterscheiden." - soll ich dann davon ausgehen, dass ein Mensch, der diese neuen Farbwörter nicht kennt, zwei verschiedene, direkt nebeneinander gedruckte Farben möglicherweise als eine farbgleiche Fläche sieht? Es geht hier doch wohl eher um eine bestimmte Form der Wahrnehmung, die sehr viel mit Aufmerksamkeit zu tun hat. Wenn für eine bestimmte Kultur die Unterscheidung bestimmter Farbwerte eine wichtige Rolle spielt, ACHTET man eben mehr auf diese Unterscheidung. Ob das auch eine sprachliche Entsprechung hat, ist eher nachrangig (wenn auch wahrscheinlich). Aus diesem Grund überzeugt mich auch das Beispiel mit den Himmelsrichtungen überhaupt nicht.

    Manchmal drückt sich die Autorin so vage aus, dass es mich schüttelt:

    "Wir zum Beispiel betrachten die Zukunft als "vorn" und die Vergangenheit als "hinten"."

    - "hinten" kann aber sowohl hinter mir (hinter meinem Rücken) liegen, als auch vor mir - als synonym für "weit entfernt" - und das wiederum wäre selbstverständlich eine mögliche Metapher für die entfernt liegende Zukunft, ganz im Gegensatz zur Behauptung des Artikels.

    Ich verstehe auch nicht, welche Schlussfolgerungen das folgende Experiment erlauben soll:
    "Selbst wenn Menschen einfache Aufgaben lösen – etwa Farbflecken unterscheiden, Punkte auf einem Bildschirm zählen oder sich in einem kleinen Raum orientieren –, brauchen sie die Sprache. Wie meine Kollegen und ich herausgefunden haben, sinkt die Fähigkeit, solche Aufgaben auszuführen, wenn man den Zugriff auf die Sprachfertigkeit einschränkt. Dies lässt sich bewerkstelligen, indem man die Versuchsperson zugleich mit einer anspruchsvollen verbalen Aufgabe wie dem Wiederholen einer Nachrichtensendung konfrontiert."

    Die Autorin sollte wissen, dass Zählen größtenteils eine sprachliche Handlung ist (auswendiges Aufsagen einer Zahlenreihe), zumindest, wenn die Anzahl der zu zählenden Objekte größer ist, als dass man sie direkt auf einem Blick erfassen könnte.

    Ich glaube aber, dass die Autorin in einem gewissen Umfang recht hat. Sie sagt ja selbst, dass sowohl die Kultur auf die Sprache einwirkt als auch umgekehrt. Insofern ist Sprache konservativ, sie behindert Fortschritt. ("Lock-in-Effekt")

    Am meisten überzeugen mich Beispiele der folgenden Sorte:
    "Darüber hinaus beeinflusst die Struktur einer Sprache auch, wie leicht es ist, etwas Neues zu lernen. Zum Beispiel geben die Zahlwörter in manchen Sprachen die Dezimalstruktur eingängiger wieder als im Englischen, Deutschen oder Französischen; so gibt es im Mandarin keine Ausnahmen wie 11 oder Zifferndreher wie 13 oder 21. Darum lernen chinesische Kinder schneller, mit dem Dezimalsystem umzugehen. Und: Je nachdem, wie viele Silben die Zahlwörter haben, fällt es leichter oder schwerer, eine Telefonnummer zu behalten oder Kopfrechnungen auszuführen."
  • Nicht wirklich zufällig

    19.03.2012, Andreas Berg, Dipl.Inform. Berlin
    In dem Beitrag wird etwas missverständlich formuliert, dass Zufallszahlen nicht wirklich zufällig sind, wenn sie von Computern berechnet werden.

    Richtig müsste es dagegen heißen, dass durch arithmetische Methoden berechnete Zufallszahlen nicht wirklich zufällig sind. Heutzutage haben Computer vielfältige Möglichkeiten, unvorhersagbare Größen für die Erzeugung von Zufallszahlen heranzuziehen, z.B. Wärmesonden, Zeitgeber, Mausbewegungen oder Aktivitäten an den Netzwerkschnittstellen. Diese
    Möglichkeiten werden in der Praxis (z.B. Kryptografie) auch eingesetzt.

    Auch das Thema Korrelationen ist etwas komplexer als beschrieben, denn korreliert können nicht nur einzelne, aufeinander folgende Zufallszahlen sein, sondern in beliebig komplexer Weise beliebige Teilmengen der generierten Zufallszahlen. Die Korrelationen können so verdeckt sein, dass in der Praxis eine Beweisführung kaum möglich ist, ob es Korrelation gibt oder nicht - unabhängig davon ob die Zahlen analog oder digital erzeugt wurden.
  • Ungleicher Kampf gegen einen erfahrenen Gegner

    19.03.2012, Rudolf Mierau, Eschweiler
    Ein Grund für das Scheitern vieler Versuche zur Krebstherapie mit Hilfe des Immunsystems ist sicherlich, dass der Tumor sich bereits seit seiner Entstehung, von Patient und Arzt unbemerkt, mit seinem Feind Immunsystem auseinandergesetzt hat. Er weiß bereits, wie er trotz dieses Immunsystems wachsen und sich ausbreiten kann, wie er sich den T-Lymphocyten, die ihn bekämpfen wollen, entzieht. Der Krebs, dem der Arzt ja erst zu Leibe rücken will, wenn er seiner gewahr wird, ist bereits das erfolgreiche Produkt einer harten Selektion unter dem Druck des Immunsystems. Diese Waffe trotzdem erneut einzusetzen, ähnelt dem Versuch, eine bakterielle Infektion mit einem Antibiotikum zu bekämpfen, von dem man schon weiß, dass die Erreger dagegen bereits resistent sind. Die Erfolgsaussichten für den Autor und sein Unternehmen erscheinen deshalb eher düster.
  • Wie das Denken die Sprachen formt

    19.03.2012, Walter Weiss, Kassel
    Alle wissen es, selbst die Schriftsteller (die es gar nicht gern wahrhaben möchten): Gesprochenes macht keine Revolution, das DENKEN allein bewirkt sie. Nicht die Sprache formt das Denken, sondern genau umgekehrt: Das Denken formt die Sprache - mit dem modernen Werkzeug der Abbildung (im übertragenen Sinn) ausgedrückt: Die Sprache, das Sprechen ist die Abbildung des Denkens auf dem akustischen Medium. Schon das erste Beispiel der Verfasserin stimmt einfach nicht: Natürlich kann die kleine Tochter der australischen Aborigines (im Zweifel unter freiem Himmel gefragt!) auf Anhieb sofort sagen, wo Norden liegt: haben doch ihre Landsleute seit mindestens 1.000 Generationen mühsam lernen müssen, im australischen Busch zurechtzukommen. Dort war und ist es für sie überlebensnotwendig, sich jederzeit örtlich orientieren zu können, also zumindest die Himmelsrichtungen internalisiert zu haben. Und in Europa: auch ein Dummpatz wird es UNTER FREIEM HIMMEL (aber natürlich nicht im geschlossenen Hörsaal!) zuwegebringen, die richtige Himmelsrichtung zu bestimmen. Er sieht ja, wie die Sonne steht, und kennt nachts wahrscheinlich sogar den Nordstern - obwohl seine Vorfahren seit mindestens 2.000 Jahren absolut nicht mehr auf solche Kenntnisse angewiesen sind, um überleben zu können. In diesem Sinn geht es bei den weiteren Beispielen der Verfasserin leider weiter. Bedauerlich, dass ein so falsches Ziel (wenn der Absichtstenor des Artikels und die Überschrift stimmen) so aufwendig und teuer verfolgt wird. Insbesondere fällt auf, dass offenbar keinerlei Erkenntnisse aus der Sprachwissenschaft verwertet werden. Schade - mit genau dem entgegengesetzten Titel ('Wie das Denken die Sprache formt') oder noch präziser 'In welchen Punkten unterscheidet sich das Denken von seiner Abbildung auf das akustische Medium, der Sprache?' hätte es eine sehr interessante Forschung und dementsprechend auch eine sehr interessante Abhandlung geben können.
  • Das Herz liegt links

    19.03.2012, Friedrich Gebhardt
    Wie drückt man in Pormpuraaw "Das Herz des Menschen liegt links" oder "Auf der rechten Hand hat jemand eine Narbe" aus?
  • Zur Rezension „Selbst ist der Mensch“ von A. Damasio

    19.03.2012, H. F. Quackmann
    Sichtweisen und Methoden der Elektronik/Informatik dürften Erklärungen liefern, um die „harte Frage der Philosophie“: „Wie kann etwas Immaterielles wie Bewusstsein aus etwas Unbewusstem wie Materie entstanden sein?“ zu beantworten. Zumindest wenn man das Empfindungsphänomen (Lust, Schmerz) zunächst ausklammert.
    In der Elektronik/Informatik ist die Arbeit mit Beziehungsstrukturen mit oder ohne materiellen Träger (z. B. CD beziehungsweise Funkwellen) alltäglich. Beziehungsstrukturen ohne materiellen Träger (Nichts, Raum, Zeit, Energie …) und ohne Informationsgehalt wären ein Sonderfall im Status der Systementstehung.
    Zur Erklärung trägt eine Art „magisches Dreieck“, bestehend aus Prozessor, Prozess und Information, bei. Zwischen den 3 Eckpunkten können vielfältige Wechselbeziehungen auftreten und so aufeinander Einfluss nehmen. Information kann z. B. mittels (Produktions-)Prozessen und bestehenden Hardwarekomponenten neue Prozessoren generieren. In rascher Abfolge können immer mehr derartige universale „Grundeinheiten“ entstehen. Selbst Atome, Moleküle oder Neurone können als „Prozessoren“ betrachtet werden. Immer mehr neue Information, neue Prozessoren und Prozesse entstehen, die in komplexe Wechselwirkungen treten. Verknüpfen sich Prozessoren systematisch zu „Kettenstrukturen“ (z. B. DNA) oder „Baumstrukturen“ (neuronales Netz, Gehirn), so steigt die Komplexität und damit die Abbildungs- und Wirkungsmöglichkeiten der Verbände extremst an, letztlich bis hin zu Bewusstseinsfunktionen. Eingebundene Sensorik- und Motorikorgane ermöglichen ein erfolgreiches Zusammenwirken mit der Umwelt.
    Information kann aus toter Materie „abgeleitet“ werden (z. B. Musik von der CD), von Information gesteuerte Prozesse (die z. B. einen Roboter steuern) sind möglich und heutzutage alltäglich. Lange schon gibt es DNA und neuronal gesteuerte Systeme in der Biologie, und seit einigen Jahren künstliche, softwaregesteuerte Systeme in der Technik.
    Die Hirnforschung hat nicht nur die Möglichkeit, Aktivitäten im Gehirn zu messen, sondern wird zunehmend die Zusammenhänge der Informationsverarbeitung in neuronalen Systemen besser erkennen und verstehen, weil sie auf Methoden, Sicht- und Funktionsweisen in technischen informationsverarbeitenden Systemen zurückgreifen kann.
    Dies ist deshalb naheliegend, weil elektrische Schalt- und Ladungsprozesse sowohl in Computern als auch in neuronalen Systemen grundlegend für die informationsverarbeitenden Funktionen sind, trotz aller Verschiedenheiten. Man sollte davon ausgehen, dass die Neurophysik und die Neuroinformatik wesentlich zum Grundlagenverständnis in der Hirnforschung beitragen werden.
    Die Philosophen haben Probleme z. B. mit der Klärung der Frage nach dem „Selbst“. Dies ist vom Standpunkt der Informatik verständlich, weil Philosophen einen Dualismus, also die Trennung in Hard- und Software zum Zwecke der Systemanalyse, seit einiger Zeit grundsätzlich ablehnen.
    Es gibt im neuronalen System ein auf Neuronenverbänden abgebildetes „Selbstmodell“, das einerseits genetisch, andererseits von „Vorgängerprozessen“ (Erfahrung) gesteuert entstanden ist. Auf dieser „neuronalen Hardware“ laufen, teilweise vom Input gesteuert, Informationsverarbeitungsprozesse. Unter Einbindung von „Gefühlen“ abbildenden und auswertenden Strukturen wird auf so etwas wie „Ergebnisse“ abbildenden Strukturen („Parameterübergabestrukturen“ im Sinne der Informatik) das „Selbst“ generiert und abgebildet. Empfindungen sind als Antrieb für die selbständige Entwicklung wichtig. Komponenten der Abbildung des „Selbst“ werden auf so etwas wie „Bewusstseinsanzeigestrukturen“ („Felder“ im Sinne der Informatik) zur inneren Wahrnehmung gebracht, ähnlich wie Bilder oder Schrift zuerst auf der Netzhaut abgebildet und umgesetzt und in weiteren Prozessen interpretiert werden. Andere Komponenten können besonderen Output generieren, der ebenfalls vom „Selbst“ ausgeht und das „Selbstmodell“ erweitert. Das Empfindungsphänomen (z. B. Schmerzempfindung) entsteht in besonderen neuronal-elektrisch-chemischen Schaltkreisen. Schmerz kann auch selektiv (z. B. durch örtliche Betäubung) ausgeschaltet werden.
    Es gibt auch in neuronalen Systemen Hardware (Prozessoren) und Software (Prozesse und abstrakte Information) wie in der Informatik mit allen Implikationen. (Prozessoren können z. B. als Prozesse definiert und auf anderen Prozessoren „emuliert“ werden. Kann man sich vorstellen wie einen Kabarettisten, der z. B. Herrn Beckenbauer nachahmt.)
    Möglicherweise haben Denker und Theologen der Frühzeit ehemals, neuzeitlich formuliert, auf ein universales modernes Konzept des „Magischen Dreiecks“ - Prozessor, Prozess und Information – aufbauend, in der Sprache ihrer Zeit das „Trinitätsprinzip“ als allgemein gültig und grundlegend für die „Welterklärung“ eingeführt.
  • Geschichte der Physik

    18.03.2012, Gerhard Regling
    Herrvoragend, doch sicher wird es dafür nur sehr wenige Interessenten geben, denn eine Weiterentwicklung dieser Antriebskraft für Landfahrzeuge hat es nie gegeben - unabhängig davon, dass wir einer Energiekrise entgegensteuern und auch das Wasser knapp werden wird.
  • Magnetfeld der Sonne

    18.03.2012, Eva Baumgartner
    "... das Magnetfeld der Sonne ..., das die Erde bis zu einem gewissen Grad vor der kosmischen Strahlung abschirmt." - Ist das Magnetfeld der Erde gemeint?
    Antwort der Redaktion:

    Vahrenholt und Lüning meinen das Magnetfeld der Sonne, genauer dessen Schwankungen mit dem elfjährigen Sonnenzyklus. Dem steht nicht entgegen, dass in Erdnähe das Magnetfeld der Erde stärker ist als das der Sonne und ebenfalls kosmische Strahlung abschirmt.

    Christoph Pöppe, Redaktion

  • Keine Argumente.

    18.03.2012, Michael
    In diesem Artikel finde ich kein einziges Argument dafür, wie Sprache das Denken beeinflusst. Dass ein Kind, aber nicht ein Hörer einer Vorlesung in einem geschlossenen Raum in einer bestimmten Kultur weiß, wo Norden ist, hat meines Erachtens etwas mit Lebensumständen zu tun und ist unabhängig von Sprache.

    Sehr enttäuschender Artikel.
  • wow

    17.03.2012, Daniel Müller
    wow, coole Arbeit!!
  • Endlich einmal klargestellt

    17.03.2012, Oliver Heck
    Habe als Deutscher lange in Italien und Rumänien gelebt.
    Nach meinem Empfinden hatten die Italiener viel mehr Ausdrucksmöglichkeiten für Gefühle, und waren viel sensibler auch im Deuten der Gefühle anderer. Da genügte ein Gesichtsausdruck, der wurde sofort gedeutet.

    Deutsch sind dagegen besser mit den technischen Ausdrücken in der Sprache, sie sind auch die größeren Tüftler und Techniker. Insgesamt finde ich den Artikel hervorragend geschrieben mit vielen Beispielen und irgendwie total einleuchtend.
  • Bildungssystem

    17.03.2012, Markus
    Ich bin der Meinung, dass das Bildungssystem schlichtweg mangelhaft ist. Es sollte einfach nach Interessen sortiert werden und nicht nach Allgemeinbildung.
  • Bosonen und Fermionen

    16.03.2012, Manfred Polak
    Quarks haben den Spin 1/2 und sind somit keine Bosonen, sondern Fermionen. Gemeint ist hier der Gegensatz zwischen Leptonen einerseits und Quarks bzw. den aus ihnen zusammengesetzten Hadronen andererseits.
  • Quarks sind keine Bosonen

    16.03.2012, Barbara Wolf
    Ich zitiere: "Quarks gehören aber zur Familie der so genannten Bosonen, während die Elektronen Fermionen sind. Es muss einen noch unbekannten Zusammenhang beziehungsweise eine übergeordnete "Instanz" geben, die für diese rätselhafte Übereinstimmung zwischen den Familien gesorgt hat."

    Aber: Soweit ich weiß, haben Quarks Spin 1/2, sind also Fermionen. Von allen Elementarteilchen fallen nur die sogenannten Eichbosonen, die die grundlegenden Wechselwirkungen zwischen Materieteilchen vermitteln (beispielsweise Photonen und Gluonen) unter die Bose-Einstein-Statistik.

    Ebenso gehören Quastiteilchen wie zum Beispiel Phononen oder die aus Quark/Antiquark zusammengesetzten Mesonen zu der Gruppe der Bosonen.

    Insofern taugt diese Einleitung nicht als Begründung dafür, dass das Standardmodell ergänzt oder überarbeitet werden muss.

    Viele Grüße aus Östringen ;-)