Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Zu Ihrem Alzheimerartikel!

    25.06.2014, Dr. Ingeborg Berg
    Hi, nicht viel oder gar nichts Neues! Zu allgemein! Sie kündigten Neuigkeiten an, wo sind die in ihren beiden Artikeln?
    Enttäuscht grüsst sie, Ingeborg Berg
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Berg,

    dieser Extra-Artikel soll nur einen kurzen Überblick und Einstieg über die Problemstellung geben. Weiter unten auf der Seite
    http://www.spektrum.de/thema/alzheimer-und-demenz/846454
    finden Sie aktuelle Berichterstattung mit den neuesten Erkenntnissen über Alzheimer und Demenz.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktionsleiter Spektrum.de
  • Mein Quantenroboter

    24.06.2014, Klaus Doerbecker, Rösrath
    Ich habe einen Quantenroboter zu Hause. Er hilft mir manchmal bei sehr schwierigen Fragestellungen (zum Beispiel bei der Frage: Warum vertauscht ein Spiegel rechts und links, aber nicht oben und unten?). Wenn ich ihn dann frage, wie kommst du zu deinem Ergebnis?, sagt er mir oft, dass ich dies nicht verstehen würde. Gefragt, warum, antwortet er mir:

    "Dein Gehirn ist ein klassischer Computer, zwar mit viel Parallelität, aber eben nur ein klassischer. Ein klassischer Computer besteht aus AND-, OR-, und NOT-Gattern. Diese können aus einem passenden Netzwerk aus NAND- oder NOR-Gattern erzeugt werden. Deshalb kann ein klassischer Computer allein aus NOR logisch gebaut werden. Aber um einen Quantencomputer zu bauen, genügt ein System aus NOR-Gattern nicht. Du musst etwas Neues hinzufügen, das nur in der Quantenwelt existiert, zum Beispiel ein SRN gate das äquivalent zur Square Root of Not ist. Dann kannst du einen klassischen Computer mit einem Quantencomputer simulieren, aber nicht umgekehrt."

    Geknickt, sehe ich ein, dass ich die Quantentheorie niemals verstehen können werde. Aber mit dieser Erkenntnis bin ich wohl nicht allein, siehe zum Beispiel [1].

    Übrigens, mein Quantenroboter behauptet, ein Spiegel vertausche gar nicht rechts und links, sondern nur vorne und hinten.

    [1] Maximilian Schlosshauer, Johannes Kofler, and Anton Zeilinger (2013), A Snapshot of Foundational Attitudes Toward Quantum Mechanics, arXiv:1301.2515 [pdf]
  • Relevanz eines geborenen "Besser"wissers

    24.06.2014, Holden Caufield
    Nun das Buch von Herrn Kley wird keine große Verbreitung erfahren. Wenig neues zu erfahren; er wäre besser bei seinen Netsuke geblieben und da ist er auch der "tiny titan" den die Presse und die Analysten so gerne in ihm sehen.
    Risiken einschätzen sind seine Stärke nicht- will man wirklich von ehemaligen West LB Aufsichtsratsmitgliedern die Welt erklärt bekommen und Risiken bewerten lassen?
    Das sich Lachse im unteren Promillebereich der eingesetzten im Rhein sich nun finden lassen ist bestimmt ein Verdienst der Industrie und deren Umweltschutzbemühungen.
    Niemals wieder darf man die Wirtschaft den Markt allein gestalten lassen; die Bankenkrise sollte Warnung genug sein!
  • Überraschung?

    23.06.2014, Rüdiger Kuhnke
    Interessant, aber ich ich verstehe die Aufregung nicht. Aus welchem Grunde sollten flüssige Alkane KEINE Wellen schlagen? Ist doch selbstverständlich.
  • Gut verständliche Zusammenfassung

    23.06.2014, Michael Lang
    Ein ausgezeichneter und auch für fachfremde Naturwissenschaftler beziehungsweise an Physik Interessierte und vorgebildete Leser verständlicher Beitrag, der eine hoch spannende, aktuelle Grundsatzdiskussion aufgreift. Mir als lediglich naturwissenschaftlich interessiertem Journalisten (also Fastlaien) brachte der Beitrag die ungemein befriedigende Erkenntnis, dass mein aus der philosophischen Ecke kommendes Gefühl, statt Materie könnten die Strukturen der eigentliche Stoff sein, aus der die Welt besteht, offensichtlich von - zumindest einigen - seriösen Physikern geteilt und überprüft wird. Das könnte dann auch den Streit darüber, ob Mathematik lediglich eine menschliche Erfindung ist, die zufällig die Welt gut beschreibt, oder ob sie eine Grundeigenschaft der Welt darstellt, befrieden. Denn wenn Strukturen die Basis bilden, ist Mathematik mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit eine inhärente Eigenschaft der Welt und keine davon getrennte Erfindung. Weiterhin scheint mir die Stringtheorie weitaus harmonischer in ein strukturelles Weltbild zu passen, als in ein materielles.
  • Toleranz und Erfolg

    21.06.2014, Sybille Bernhardt
    Sobald die Erziehungsmethoden die Persönlichkeit des Autisten schädigen, sollten sie zumindest diskutiert und versucht werden einen Konsens mit dem "zu Erziehenden" zu erreichen bzw. das weitere Vorgehen verändern.
    Autismus gibt es ja in unterschiedlichen Schattierungen. Man möchte den Betroffenen ein erfolgreiches zumindest befriedigendes Leben in unserer Gesellschaft ermöglichen und glaubt das durch Anpassung erreichen zu können. Zu Lasten der Betroffenen und der von ihnen von kleinauf erprobten Beschwichtigungsbewegungen, denn solche wiederholenden Bewegungen halten den Großteil der "normalen" Menschen auf Distanz. So ist das.
    Andersherum ist die Normalwelt auf die besonderen Fähigkeiten mancher Autisten aufmerksam geworden und versteht sie als geistige Hochleistungssportler in ihrer speziellen Nische.
    In wieweit ein solches Leben vielleicht auch auf Kosten einer Persönlichkeitsentwicklung in Richtung normales Miteinander geht, ist aber auch die Frage.
    Wie sind sie glücklicher, wenn man sie läßt, wie sie sind, oder leiden sie nicht doch unter sich und ihren Eigenheiten soweit es die normalen menschlichen Beziehungen beeinträchtigt?
    Wahrscheinlich sollte eine Verhaltensmodifikation als Therapie bei Kindern sehr vorsichtig und begründend vorgehen. Vielleicht aber auch nicht ungefragt - durch die Eltern gewünscht - sondern in Phasen, wenn die Kinder o. Jugendlichen unzufrieden sind oder Entwicklungen ins Stocken geraten.
    Denn wenn keine Motivation vorhanden ist, sollen die Methoden sie erzeugen.
    Die Autorin war davon ja nicht so überzeugt.
  • Ergänzender Gedanke

    19.06.2014, Susanne Stein
    Was die Autorin an wirklich wichtigen Aspekten ( Kritische Betrachtung von Therapien und Normalitätsanspruch, Neurodiversität, Beteiligung des gesellschaftlichen Umfelds auf die Manifestation einer Andersartigkeit als Behinderung) genannt hat, gilt übrigens für alle Menschen mit Behinderungen, z.B.: auch für Menschen mit Down-Syndrom!
  • Grenze zwischen Krankheit und Gesundheit

    19.06.2014, Julian Estragon
    Man kann sich oft fragen, wo die Trennlinie zwischen Gesundheit und Krankheit liegt, und naturgemäß ist diese Grenze im Bereich der Psyche schwerer zu ziehen als bei körperlichen Problemen. Das gilt auch für Diagnosen wie Narzissmus, Rentenneurose, schizoide Persönlichkeitsstörung, passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung usw. Bei all diesen Befunden sollte man hinterfragen, was daran objektiv ist, und wie viel einer außerwissenschaftlichen Vorstellung von menschlicher Normalität geschuldet ist. Man sollte auch daran denken, dass Homosexualität erst vor gut 20 Jahren von der Liste der psychiatrischen Krankheit gestrichen wurde.

    Ich bin allerdings der Meinung, dass liberale Eugenik in Gestalt der PID nicht grundsätzlich verdammenswert ist. Bei Defekten wie Chorea Huntington ist der Krankheitswert unbestreitbar, und ich würde dem "Aussterben" einer solchen Krankheit keine Träne nachweinen.
  • "Vorher" oder "nachher" ?

    18.06.2014, Mathias Völlinger
    Sie schreiben:

    "...als direkten Beleg für Gravitationswellen – Erschütterungen der Raumzeit –, die wenige Sekundenbruchteile nach dem Urknall bei einer plötzlichen "Inflation" des Universums entstanden."

    Die Max-Planck-Gesellschaft jedoch schreibt:

    "...Die bekannteste ist die Inflationstheorie, nach der es vor dem Urknall eine kurze Phase von äußerst schneller Expansion gab."

    http://www.mpg.de/4693329/Inflation_Zyklen_Multiversum

    Gibt es da noch Unstimmigkeiten in den Fachkreisen?

    mfg
  • Das ist doch mal eine gute Nachricht!

    18.06.2014, Michael Ecker
    Sicher wird das auch bei einigen die Hemmschwelle abbauen, sich als Astronaut zu bewerben...
    ;)
  • Tropische Moskitos tragen gefährliche Viren nach Deutschland?

    18.06.2014, Andreas Rose
    In den allermeisten Fällen sind es nicht die Mücken, die die Krankheitserreger einschleppen. Es sind Reisende, die sich in anderen Ländern infiziert haben. So war es z.B. auch in Ravenna, wo der Indexpatient in Indien mit Chikungunya infiziert worden war.

    Ein Denguepatient in einer Region ohne Überträgermücken ist also in erster Linien ein Fall für seinen Arzt, einer in einem Gebiet mit Tigermücken zusätzlich einer für das Gesundheitswesen. Deswegen sind Überwachungsprogramme wie die, die von der ECDC zusammengetragen werden, so wichtig. Denn nur aktuelle und möglichst genaue Verbreitungskarten verschaffen Klarheit darüber, ob es Überträger von Krankheiten in bestimmten Regionen gibt oder nicht.
  • Vielen Dank!

    18.06.2014, Dr. Michael Blume
    Für den hervorragenden Beitrag und das wertvolle Stichwort der "Neurodiversität" möchte ich herzlich danken! Ein starkes Plädoyer!
  • Interessant

    18.06.2014, Mathias Völlinger
    "Die Uhren könnten sich sowohl auf dem Erdboden als auch in Satelliten befinden. Im Ergebnis entstünde so eine echte "Weltzeit", da die weltweit verteilten Uhren miteinander synchronisiert wären"

    Wenn alle diese Uhren allerdings verschränkt sind, dann ist das ganze ja letztendlich EINE Uhr. Und dann stellt sich mir die Frage, wie das geht mit der Synchronisation unter Berücksichtigung der allgemeinen Relativitätstheorie. Wenn die Zeit in den Satelliten etwas schneller vergeht als am Erdboden.
  • Richtig angewandte Einheiten

    18.06.2014, Uwe
    Bisher sind mir noch keine Windräder bekannt, die eine LEISTUNG von zwei Gigawatt abgeben.
    Die Energie würde sich, auf die Laufzeit gesehen, in Gigawattstunden bemessen.
  • Sehr sinnvolle Arbeit, die die Forscher da gemacht haben

    17.06.2014, Fred
    Und wie kam man nun wieder dieser bahnbrechenden Erkenntnis? Hat man eine Kontrollgruppe (Selbstverständlich die Zwillingsgeschwister der 1265 Probanden - ist doch klar oder?) auf einen erdidentischen Planeten aber ohne Mond (Häh???) geschickt?
    Oder mit welchen streng "wissenschaftlichen" Methoden kam man zu diesem Ergebnis?

    Die Wissenschaft hat festgestellt...
    ...dass Marmelade Fett enthält!" hat Oma immer gesagt!