Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Vanillegeschmack ist seit fast einem Jahrhundert künstlich

    22.05.2016, Robert Orso
    Und wer je echte Vanille geschmeckt hat weiß auch, dass der künstliche "Vanillegeschmack" eher eine schlechte Karikatur ist. Er wird allerdings derart inflationär eingesetzt, dass viele Menschen womöglich glauben Vanille schmeckt wirklich so (langweilig). Gleiches kann man getrost von allen künstlich nachgebauten Aromen behaupten. Der Grundgeschmack mag grob ähnlich sein, aber die Komplexität fehlt.

    Zum Glück hatten wir in Österreich in den 1980ern ein handfestes Problem mit künstlichem Wein und deshalb Gesetze die uns wohl für sehr lange Zeit davor bewahren werden, noch einmal die Segnungen der chemischen Pseudolebensmittel genießen zu dürfen.
  • No Facebook - und nun?

    21.05.2016, Fritz Müller
    Mir, Jahrgang '52, gehen Facebook & Co am Hintern vorbei. Ich habe auch kein Smartphone, Navi und derlei. Ein Festnetztelefon tuts mir - wenn ich nicht zuhause bin, bin ich halt nicht zuhause, na, und? Wenn was *wirklich Wichtiges* ist, wird es der Anrufer nochmal probieren. Nichts ist so dringend, daß es durch einen Aufschub nicht noch dringender werden könnte! Ich bin auch nicht so narzisstisch, daß ich wähne, jeden Pups sofort ins Netz kippen zu müssen. Almodische e-mail genügt mir vollkommen, um Freunde und Bekannte zu kontaktieren. Meine Generation weiß auch noch, wie man Karten, Fahr- und Stadtpläne liest. Jegliche Wunscherfüllung/Information in Echtzeit verhindert imho nur Erlebnisse der Spannung, Verblüffung u.ä. und macht das Leben langweiliger!
    Und ein "Googler" erfährt über mich nicht wesentlich mehr, als er auch im Telefonbuch finden würde. (So doof muß man erstmal sein, alkoholische Exzesse oder andere Peinlichkeiten ins Netz zu beamen! - die "Generation Facebook" ist wohl alles mögliche, nur nicht medienkompetent.)
    Freundliche Grüße
    Fritz
  • Zum Thema: Hobbychemiker verwandeln Wasser in Wein.

    21.05.2016, Hans F. Mayer
    Warum es sinnvoll sein sollte Wein oder vergleichbare Getränke synthetisch herzustellen erschließt sich mir nicht unbedingt. Bestensfalls entsteht ein Hype, auf den diejenige abfahren die auf Surrogate stehen.
    Naturstoffsynthesen stehen schon lange im Focus einer spezielleren Expertise.
    Allerdings gelingt es der Natur immer wieder uns mit sehr komlexen, chemischen Strukturen zum Narren zu halten.
    So sind bei Verbindungen unterschiedliche Persistenzlängen- cis/trans Anordnungen und anderes mehr zu beachten, so kommt man beim Wein etwa auf 600 verschiedene Strukturen!!!
  • Fortschritt auch in der Stromversorgung

    21.05.2016, Peter Silberg
    @Dr. Armin Quentmeier
    Nicht nur im Bereich der Schifffahrt (Segelschiff/Dampfschiff) hat der Fortschritt Einzug gehalten, auch bei der Stromerzeugung ist der Fortschritt nicht aufzuhalten. Sie weisen zurecht darauf hin, dass in vergangenen Zeiten die Stromversorgung mit fossilen und atomaren Großkraftwerken eine sichere Stromversorgung in Deutschland garantiert hat. im letzten Jahrzehnt sind über 1,5 Millionen dezentrale Erzeuger hinzugekommen und die Versorgungssicherheit hat sogar noch zugenommen.
    Zu Ihrer Frage "Wer oder was ist hier unflexibel":
    Unflexibel sind Stromerzeuger, die ihre Erzeugung nicht schnell genug der Netzlast anpassen können. Hierzu zählen vor allem die großen Braunkohle- und Atomkraftwerke. Das sieht man schön an den Erzeugungs- und Spotmarktdaten der EEX, wenn die Strompreise in den negativen Bereich rutschen - obwohl zu diesen Zeiten die Erneuerbaren Energien nur zu ca. 75 % die Netzlast decken. Die großen Kraftwerke können aus technischen oder Betriebswirtschaftlichen Gründen ihre Stromproduktion nicht weit genug drosseln und erst recht nicht für kurze Zeit abgeschaltet werden. Das nenne ich unflexibel.
    Sie schreiben: "Zu jeder Tages- und Nachtzeit konnte die benötigte Strommenge zu akzeptablen Preisen bereitgestellt werden, unabhängig von Wind und Wetter."
    Welche Preise meinen Sie? Die Preise an der Strombörse sind in den letzten 5 Jahren um über 50 % auf aktuell ca. 22 EUR/MWh gesunken! Die deutsche energieintensive Industrie hat davon stark profitiert, so dass sogar die Kapazitäten zur Aluminiumproduktion bewusst erweitert wurden. Von Deindustrialisierung ist weit und breit nichts zu sehen - im Gegenteil. Darüber hinaus verschweigen Sie geflissentlich die externen Kosten der fossilen und atomaren Stromproduktion. Diese belaufen sich laut BMBU pro kWh Braunkohlestrom auf über 8 Cent/kWh. Das zahlen wir zwar nicht über die Stromrechnung, aber z. B. über Krankenversicherungsbeiträge.
    Sie schreiben: "Und jetzt verlangen Energiewende-Fans, dass sich die Produktion wieder nach Wind und Wetter richten soll?"
    Das ist das hanebüchener Unsinn. Statt dessen haben energieintensive Unternehmen, die ihre Produktion fexibel gestalten können, ein zusätzliches Geschäftsfeld aufgetan. Mit flexiblen (Gas)Kraftwerken kann eine zuverlässige Stromversorgung in Kombination mit Strom aus Erneuerbaren Energien auch ohne diese Flexibilitätsoption garantiert werden.
    Sie schreiben:"Und noch ein Wort zu den Emissionen: schauen Sie sich mal die Abnahme der CO2-Emissionen in Deutschland seit 1990 an: welche Einflüsse spielen dort eine Rolle, und was hat die sogenannte Energiewende dabei wirklich bewirkt?" Meinen Sie ernsthaft, dass die Emissionen in Deutschland im beobachteten Maße zurückgegangen wären, wenn es den Ausbau der EE nicht gegeben hätte? Natürlich hätte man zusätzlich die alten Braunkohlemeiler abschalten müssen. Das hätte sowohl dem Klima als auch dem Börsenstrompreis gut getan.
    Was den vergleich mit China angeht: Pro Kopf liegen die CO2-Emissionen in Deutschland immer noch über denen in China. Und das, obwohl China die "Werkbank der Welt" ist.
    Zum Schluss noch ein Zitat von Albert Einstein, das ich Ihnen ans Herz lege:
    "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
  • Der grüne Morgenthauplan...

    20.05.2016, Markus Kraffczyk
    ... ist der der schleichenden Deindustrialisierung Deutschlands. Ein wichtiger Baustein dazu ist die sog. Energiewende. Sie soll und wird (zumindest bei weiterer Verwirklichung) aus dem leistungsfähigen, innovativen Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland im Endeffekt ein trostloses, armselig agrarisches Land mit Mangelwirtschaft und einer gegängelten Bevölkerung machen. Wer es sich leisten kann, wird vorher das Land verlassen. Unsere einstmals gerühmten Landschaften sind schon jetzt vollgemüllt und zugestellt mit ineffizienten und vor allem insuffizienten Schrottstrom-Produzenten, an denen sich eine Minderheit dank staatlicher Privilegien, aber mit sehr stattlichen, garantierten Profiten unbotmäßig bereichern darf. Es wird Zeit, diese Grünen Khmer und ihre Apparatschiks in die Schranken zu weisen und ihnen zu demonstrieren, wie der Mehrheitswille der Bevölkerung aussieht, jenseits der gleichgeschalteten bzw. -getakteten GEZ-Mediokratur.
  • Selber schuld

    20.05.2016, Axel WERNER
    Weder persönlich noch beruflich hat es mir je geschadet, daß ich auf keinem dieser Netzwerke bin, und big brother ist auf allen meinen Computern geblockt. Ich halte das alles für eine krankhafte Ausgeburt von hoffnungslos übersteigertem Narzißmus. Mein Leben - und erst recht mein Privatleben - geht allerhöchstens ein paar wenige Menschen etwas an, und mit denen unterhalte ich direkte Kontakte, ohne Dazwischenschalten von irgendwelchem elektronischen Krimskrams.
  • Tenside

    20.05.2016, MayaZi
    Außerdem sollte noch beachtet werden, dass Glyphosat alleine wenig fettlöslich ist. Mit den Hilfsstoffen, beispielsweise Tensiden, steigt die Fettlöslichkeit deutlich an.
  • Blödsinniger Titel

    20.05.2016, Fritz Kronberg
    In dem Titel des Beitrags wird erstens vorausgesetzt, daß alle Menschen Twitter nutzen, was schon einmal Quatsch ist, und daß zweitens diese alle neidisch auf alle anderen sind, was ebenso blödsinnig ist, weil Neidgefühle prinzipiell nur einen Teil der betrachteten Gesamtmenge Menscheit plagen. Im Übrigen denke ich, daß es sinnvollere Untersuchungen gibt, die eine Veröffentlichung wert sind.
  • Wo bleibt ihr Vertrauen in die deutsche Ingenieurskunst?

    20.05.2016, Bieski
    Wo bleibt ihr Vertrauen in die deutsche Ingenieurskunst?
    Nur mal in der Realität umsehen. Autoindustrie, Daten- und Telefonnetze, Verkehrswesen, Bauvorhaben usw.. Da wird nicht eingehalten, verschoben, getrixt, geschummelt, betrogen, ignoriert und trotzdem abkassiert.
    Die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen. Es sind nicht die vorhandenen Ingenieure die das verursachen. Fehlende Bildung, mangelndes Interesse an technischer Weiterbildung und vor allen die Vorherrschaft der Marketingstrategen in den Firmenzentralen und dem Finanzwesen tragen ihren Teil dazu bei.
    Und die Politik verursacht mit und sieht großzügig über längst bekannte Machenschaften hinweg.
    Diese sogenannte Energiewende in Deutschland ist genau so ein Fiasko und leider keine Ausnahme. Viele weitere von der deutschen Politik vorwiegend auf Grund emotionaler Meinungsmache im Kurzschlussverfahren eingeleitete Vorhaben sind Teil dieses Reigen. Der politische Nutzen ist nur kurzfristig, aber der Schaden durch solches unqualifizierte Handeln gar nicht im Voraus abzuschätzen. Die Zeit war längst nicht reif für ein solches gewaltiges Vorhaben. Ein solches Jahrhundertvorhaben bedarf geplanter und langer enormer wissenschaftlicher und technischer Vorbereitung und einer riesigen Finanzierung. Im Alleingang auch von einer Wirtschaftsmacht wie Deutschland kaum zu stemmen. Das sehen wir an den zunehmenden sozialen Verwerfungen im Land, die vor allen die Schwachen weiter schwächen. Riesige Mengen an Volksvermögen wurden und werden auf Jahrzehnte verbrannt, nur um dem Wunschdenken einer durch politische Meinungsmache irrenden Teilwählerschaft kurzfristig genüge zu tun. Die vergeudeten Mittel wären wesentlich besser angelegt, um den wissenschaftlich und technischen Vorlauf für ein solches Vorhaben abzusichern. Wenn wissenschaftliche und technische Voraussetzungen fehlen, nutzt Ingenieurskunst gar nichts.
    Siehe die um sich greifenden Skandale deutscher Autohersteller. Wobei es fraglich ist, ob diese Vorkommnisse tatsächlich nur auf die deutsche beschränkt bleiben. Für unrealistische Forderungen werden immer Auswege gesucht. Wenn wissenschaftlicher und technischer Vorlauf dafür noch nicht gesichert und die Marktstrategen es fordern, eben auch auf Abwegen.
    Den erforderlichen Vorlauf für Zukunft sichernde Vorhaben zu planen und fördern, wäre mit Aufgabe der Politik. Wenn es sein muss auch durch Unterstützung mit Steuermitteln.
    Wer aber über die Fachleute spottet, die den deutschen Zappelstrom anprangern, hat keine Ahnung welche tatsächlichen Auswirkungen solche sporadischen und zum Teil wilden Einspeisungen auf die Hochleistungsnetze haben. Wir nähern uns wieder den Verhältnissen der DDR, in denen eine instabile Netzfrequenz einfach zum sozialistischen Alltag gehörte. Nur mal heute wieder vor Ort messen. Über die aus solchen Bedingungen entstehenden zusätzlichen Nachteile und Verlustleistungen usw. kann man nur spekulieren.
    Es sind nicht die bösen und den Erneuerbaren abholden europäischen Anrainer die die heutige
    deutsche Energiepolitik beklagen. Nein sie haben unter ihrer zum Teil viel weiter rückständigeren Netzstruktur durch unsere Handlungsweise zusätzliche Nachteile. Nur gemeinsam können solche Vorhaben betrieben werden, wenn sie mehrheitlich und langfristig akzeptiert werden sollen.
    Wenn nun auch unsere Politiker langsam darüber Nachdenken, wäre es höchste Zeit endlich den erforderlichen Vorlauf für eine solche Wende mit internationaler Beteiligung voranzubringen.
    Netz- und Speichertechnik müssen in wenigen Jahren einen enormen technischen Fortschritt erreichen, um diese an sich die Zukunft sichernde Energiewende nicht in ihr Gegenteil zu verkehren. Aber wo bleiben die dazu erforderlichen Schritte?
  • Einfache Lösung?

    19.05.2016, Gabriele Mangelsdorf
    Tagsüber breiten die Bäume die Zweige weit aus, zum Schattenspenden und helfen damit, das Austrocknen des Bodens zu verhindern... abends lassen viele Pflanzen (auch Gräser und Blumen) die "Blätter hängen", sind müde - was den Vorteil hat, dass die herabhängendne Zweige und Blätter die Pflanze nun besser vor der Kälte der Nacht schützen können. Wenn dann gegen Morgen frischer "Saft" in die Zweige strömt, können sich diese wieder ausbreiten ;)
  • UN/WHO-Studie dank Korruption pro Glyphosat

    19.05.2016, Alexander H.
    Bitte berücksichtigen Sie dies noch in Ihrer Analyse:

    http://www.theguardian.com/environment/2016/may/17/unwho-panel-in-conflict-of-interest-row-over-glyphosates-cancer-risk

    "Chairman of UN’s joint meeting on pesticide residues co-runs scientific institute which received donation from Monsanto, which uses glyphosate"
  • Wer oder was ist hier unflexibel?

    19.05.2016, Dr. Armin Quentmeier
    @Peter Silberg: Wenn Sie schreiben: „Die Zeit der unflexiblen, fossilen und atomaren Großkraftwerke ist vorbei“, dann muß ich fragen, wer oder was ist hier „unflexibel“? Ich hatte in meinem vorigen Beitrag die exzellente deutsche Energieversorgung geschildert: Braunkohle und Kernenergie für die Grundlast, Steinkohle für die Mittelast und Gas- und Pumpspeicherkraftwerke für die Spitzenlast. Dieses System besteht aus zahlreichen großen und kleineren bis kleinsten Kraftwerkseinheiten, die eine weltweit anerkannte Zuverlässigkeit der Stromversorgung gewährleisten konnten. Zu jeder Tages- und Nachtzeit konnte die benötigte Strommenge zu akzeptablen Preisen bereitgestellt werden, unabhängig von Wind und Wetter. Das ist der entscheidende Punkt! Haben Sie sich eigentlich mal überlegt, warum die Menschheit das Dampfschiff und später dieselbetriebene Schiffe erfunden hat, wo doch die Menschheit über Jahrtausende mit den umweltfreundlichen Segelschiffen über die Runden gekommen ist?
    Und jetzt verlangen Energiewende-Fans, dass sich die Produktion wieder nach Wind und Wetter richten soll? Wie viele Betriebe laufen rund um die Uhr und brauchen entsprechende Strommengen (s. meine Ausführungen zur Grundlast in meinem vorigen Beitrag)? Sollen ICE-Züge liegen bleiben, wenn es dunkel ist und kein Wind weht? Oder Bürger ihre Waschmaschine spontan um 3 Uhr morgens starten, weil gerade ein Sturmtief über der Nordsee die Stromproduktion zur Unzeit in die Höhe treibt? Das ist doch kompletter Irrsinn!
    Und noch ein Wort zu den Emissionen: schauen Sie sich mal die Abnahme der CO2-Emissionen in Deutschland seit 1990 an: welche Einflüsse spielen dort eine Rolle, und was hat die sogenannte Energiewende dabei wirklich bewirkt?
    Übrigens: „Im Weltmaßstab ist die CO2-Einsparung durch die deutsche Energiewende belanglos und hat kaum mehr Bedeutung, als wenn in China der berühmte Sack Reis umfällt: der weltweite CO2-Ausstoß lag im Jahr 2013 weltweit bei ca. 36 Milliarden t pro Jahr; das war ein Anstieg um 2,1 % = ca. 700 Millionen t gegenüber dem Vorjahr und um 61 % gegenüber 1990. Die deutsche Einsparung durch die vollkommen unsinnige, milliardenteure Energiewende beträgt gerade mal 100 Millionen t pro Jahr. Bei der gegenwärtigen Steigerung der weltweiten CO2-Emissionen entsprechen diese 100 Millionen t einer Menge, die alle sieben Wochen mehr ausgestoßen wird. Und kein Land der Welt macht uns diesen milliardenteuren Unsinn nach!“ (Ich erlaube mir, mich selbst aus einem anderen Spektrum-Blog zu zitieren!

    Zu Ihrer Frage: „Wo bleibt ihr Vertrauen in die deutsche Ingenieurskunst?“ Mein Vertrauen ist sehr groß, aber an den Naturgesetzen und der Unberechenbarkeit von Wind und Wetter sowie der technischen Unmöglichkeit, Strom in großen Menge zu speichern, kommt auch die deutsche Ingenieurskunst nicht vorbei. Und auf „Wunderwaffen“ zur Energiewende zu hoffen ist genau so vergeblich wie das Hoffen auf die Wunderwaffen 1944/45!
  • Invasion in der Ukraine

    19.05.2016, Invasor
    Das ist aber neu hier oder, dass der rechtsradikale Putsch in der Ukraine als (europäische? amerikanische?) "Invasion" bezeichnet wird?
    Hut ab vor dieser detailierten Arbeit mit Formulierungen.
  • Placebo

    19.05.2016, lukisch
    Placeboeffekt müsste kontrolliert werden. Wenn Experten wissen das sie künstlichen Wein trinken, ist schon klar wie das Urteil ausfallen wird ...
  • Simplizistisch, Vorurteilsbehaftet, Oberflächlich. Schade

    19.05.2016, stealz
    Die von Ihnen aufgezählten Extrembeispiele der Ernährung gibt es durchaus, sie repräsentieren allerdings nicht den großteil der Menschen, die sich bewusst ernähren. Der Artikel liest sich, als würden alle, die die konventionelle Ernährung ablehnen in diese Extreme gehen.

    Was Sie da skizzieren ist nicht das Gegenstück zur "normalen" Ernährung, sondern das Gegenstück zum übergewichtigen Fastfoodjunkie und Tütensuppenverkoster.

    Ich wage zu behaupten, dass viele, die sich bewusst ernähren, vegetarisch oder vegan essen mehr! genießen und weniger Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe zu sich nehmen als der "normale" Esser.
    Bei vielen Argumenten haben diese auch die Mathematik im Rücken, z.B. Antibiotikaresistenz durch Tiermast (hochbrisant) - Energie- und CO2-Aufwand pro Kalorie der Nahrung, geringere Umweltschädigung bei Bio, Demeter und Co (Stichwort Bienensterben, Glyphosat).

    Abgesehen davon, dass die Gerichte dank frischen Kräutern und viel Liebe zum Essen häufig sehr gut schmecken und aussehen. Wer kochen kann braucht dazu keine Geschmacksverstärker.
    Bewusste esser genießen mit Moral, mit allen Sinnen - und mit Herz und Verstand.