Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Noch eine Frage

    26.06.2016, Peter Pein
    Im letzten Absatz wird erwähnt, dass Neutronen sich mit einem elektromagnetischen Feld einfangen lassen, also damit wechselwirken. Ist dann bei der Teilchenstrahlmethode ein solcher Einfluß möglicherweise falsch eingeschätzt worden?
  • Klimawandel in Europa

    26.06.2016, Michael Jungnickl
    Der Klimawandel betrifft mittlerweile auch Europa. Im Herbst gibt es die Tiefdruckgebiete, die aus den Hurrikans entstehen. Diese Tiefdruckgebiete bringen zwischen Oktober und Dezember Stürme und Niederschläge nach Europa.
    Dies hat sich jedoch geändert: Bisher gingen diese Niederschläge über Frankreich und Deutschland nieder. Durch die Schwächung des Polaren Tiefdruckgebietes (?) gelangen die herbstlichen Tiefdruckgebiete weiter nach Norden. Sie regnen über England und Skandinavien ab.
    Niederschlag in Deutschland gibt es von Januar bis März. Ein typischer Winterregen, wie er im mediterranen Raum vorkommt.
  • Mit dem Finger auf andere zeigen...

    25.06.2016, Leo
    "Man kann trefflich [...] zum Handeln aufrufen, ohne selbst handeln zu müssen."
    Nun denn, wie handelt ihr konkret? was schlagt ihr vor? Ich denke den meisten ist bewusst, dass etwas getan werden muss, Tipps wie "Licht ausschalten wenn nicht benötigt" halte ich für Augenwischerei. Es braucht Konzepte die der Einzelne anfangen kann. Und zwar nicht im Sinne von Verzicht, sondenr in Aktion!
    wie wäre es mal mit einem Verzeichnis was gemacht gehört und wie man am besten damit anfängt?
    Der Bericht, dass eine Art ausgstorben ist, ist natürlich traurig, aber was kann man nun konkret dagegen tun? außer sich nun schlechtfühlen weil man ja auch irgendwie dran schuld ist, aber mehr auch nicht. Davon hat die Menschheit auch nichts. Was gebraucht wird, ist eine Anleitung die funktioniert!
  • Das Neutronenrätsel

    25.06.2016, Rainer Hartmann
    Wurde bei dem Teilchenstrahl Experiment der relativistische Effekt auf die bewegten Neutronen berücksichtigt, der bei hohen Geschwindigkeiten auftritt? Leider sind in dem Artikel keine Angaben über den Strahl der kalten Neutronen zu finden, um diese Frage zu klären.
    Antwort der Redaktion:
    Siehe die Antwort an Alexander Frey: Relativistische Effekte spielen hier keine Rolle, welche die Diskrepanz auch nur annäherend erklären könnte.
  • Feldeffekt und Ladung im Salzwasser

    25.06.2016, Michael Schmidt
    Salzwasser enthält eine hohe Konzentration von Ionen, durch Polarisation verändert sich das Feld in und an der Wasseroberfläche. Da die Felder sich lange vor dem Blitz-Durchbruch aufbauen sollte den Ionen genügend Zeit zur Verfügung stehen um sich aufzukonzentrieren und auszurichten. Der Feldeffekt könnte an Küsten beeinflusst werden, die frei Wasserfläche ist ungestörter.
  • Formulierung vs. Verständnis

    25.06.2016, Peter Hofer
    "Die Stabilität des Neutrons bestimmte das Schicksal der Materie nach dem Urknall

    Der Betazerfall (..)

    Wir benötigen (..)
    Als das Universum etwa eine Sekunde alt war, bestand es aus einem dichten, heißen Gemisch aus Protonen, Neutronen, Elektronen und anderen Teilchen. Die Temperatur dieses Plasmas lag bei etwa zehn Milliarden Grad – viel zu heiß, als dass sich Atomkerne oder gar Atome hätten bilden können.
    (..)"

    Ein Proton ist doch bereits ein Atomkern!


    Antwort der Redaktion:
    In der Tat, und das wird ja auch im folgenden Absatz vorausgesetzt ("Es wären nur noch Protonen übrig gewesen, und die Materie im All würde heute fast ausschließlich aus Wasserstoff bestehen"). Gemeint sind in diesem Kontext zusammengesetzte Atomkerne, die mindestens ein Neutron enthalten.
  • Grosse Sorgen....

    25.06.2016, C.Bollinger
    Haben unsere "Wissenschaftler" angesichts des Flüchtlingsgeschehens denn wirklich keine anderen Sorgen?
    Ist der Zwang zur Veröffentlichung soooo groß?
    Meiner Meinung nach sollte dieser Artikel in der Wichtigkeit gaaaanz nach unten rutschen.
    C.Bollinger
  • NN-"Molekül", Superneutron oder erhöhter Wechselwirkungsquerschnitt?

    25.06.2016, S. Kächele
    Wäre es nicht denkbar, dass sich etwas 1% der Neutronen in der ultrakalten "Flasche" (aus der sie ja nicht im Gegegsantz zu dem Teilchenstrahl entweichen können) entweder zu exotischen Paaren, eine Art N+N-"Molekül", binden oder sich soetwas wie Superneutronen bilden, analog zum 4ten Aggregatzustand von Atomen?

    Gerade die herabgesetzte Sekundenzahl beim Flaschenexperiment würde ja auf ein "Verschwinden" von Teilchen, bzw. weniger Teilchen für den Zählprozess hindeuten.

    Alternativ:
    Fundamental unterschiedlich in der Anordnung (laut Artikel) scheint der Umstand zu sein, dass im Flaschenexperiment die Neutronen gefangen bleiben und miteinander und der Flaschenand interagieren können. Evtl. ergibt sich durch die Stöße ein erhöhter Wechselwirkungsquerschnitt von ca. 1% (siehe Leserbeitrag 1. Frage) und allein dadurch eine erhöhte Stabilität?
  • @ Alex Regh

    25.06.2016, Daniela M.
    Dass Männer Männer und Frauen Frauen sind, ist in erster Linie biologischer Fakt. Auch wenn es davon ab und zu Abweichungen gibt (Menschen mit X0, XXY-Konstellationen) steht das biologische Geschlecht in den meisten Fällen fest.

    Des Weiteren würde ich gerne einen Beleg dafür finden, dass Kutschera gegen Gleichberechtigung wäre. Dies lässt sich zumindest aus diesem Artikel nicht herauslesen.

    Wo finden Sie 100 Jahre alte Stammtischparolen, wenn man auf biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam macht, welche evolutionär entstanden sind? Ihre Argumentation erweckt eher den Eindruck, als hätten Sie etwas gegen Biologie.
  • Wie treffend er erste Kommentar ist...

    25.06.2016, Jan Martin
    @Alex Regh:
    Bitte erklären Sie, warum man gegen Gleichberechtigung (wohlgemerkt, Gleichberechtigung, nicht Gleichstellung) ist, wenn man den biologischen Fakt anspricht, dass Menschen mit bestimmten, sowohl körperlichen also auch geistigen, Merkmalen geboren werden und dass sich sowohl physisch als auch psychisch die Gruppe Mann in vielen Punkten stark von der Gruppe Frau unterscheidet.
  • Douglas Adams

    25.06.2016, Tobitobsen
    Da muß ich doch gleich an das wunderbare Buch "Die letzten Ihrer Art" von Douglas Adams denken. Hier unternimmt er mit dem Zoologen Mark Carwardine eine Reise rund um den Globus, zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten des Planeten Erde.
    Sehr zu empfehlen und wirklich unglaublich witzig obwohl die Thematik sehr ernst ist....
  • Ah ja, er kennt sich aus

    25.06.2016, Alex Regh
    Also daß er sich mit Schleimpilzen und Plattegeln auskennt, kann gut sein. Aber wieso verleiht ihm das die Autorität, zu postulieren, daß Männer Männer sind und Frauen Frauen und die sollen sich gefälligst damit abfinden? Gleichberechtigung ist gar nicht möglich, und überhaupt eine Verschwörung böser Feministinnen, und LGBTI*-Menschen sowieso evolutionäre Unfälle.

    Und "unbequeme Fakten"? Seit wann sind 100 Jahre alte Stammtischparolen "Fakten"? Der Mann wäre mal besser bei seinen Schleimpilzen und Plattegeln geblieben. Denen hätte sein vorsinnflutliches Männchen-Machen vielleicht sogar imponiert. Genauso wie die Schleimpilze und Plattegel, die ihm hier noch ausführlich applaudieren werden für seine "gewagten" Thesen; schätzungsweise genauso wie sie Sarazzin applaudieren für die "gewagten" Thesen die der verbreitet.
  • Quellen

    25.06.2016, J. Peschmann
    Hallo,

    würden Sie mir die Quellen nennen, auf die Sie sich in Ihrem Artikel beziehen.

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

    MfG
    Antwort der Redaktion:
    Moin,

    klicken Sie doch bitte auf die blau eingefärbten Textteile. Dort finden Sie weiterführende Informationen, unter anderem auch die im Text beschriebene Veröffentlichung.

    Herzliche Grüße,

    Lars Fischer
  • Fakten können gegen Ideologie nicht gewinnen

    24.06.2016, Werner Barth
    Genderwissenschaft ist ähnlich wie Theologie stark ideologisch fundiert. Dagegen kann mit mit Fakten nicht gewinnen. Leider.

  • Einfluss von Vakuumfluktuationen

    24.06.2016, Norbert Stelte
    Wenn man überlegt, welche Felder der Umgebung Einfluss nehmen können, darf man nicht das quantenmechanische Hohlraumfeld vergessen, in dem sich die Neutronen befinden, und das durch die experimentelle Anordnung gegeben ist. Das Spektrum der Vakuumfluktuationen wird durch die Geometrie und die Materialien der Wände des Hohlraums festgelegt (Casimir-Effekt).

    Einen entsprechenden Einfluss kennt man bereits für chemische Reaktionen. Siehe:
    http://www.pro-physik.de/details/news/9451181/Wie_Vakuum_auf_chemische_Reaktionen_wirkt.html