Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Genau!=)

    23.05.2015, Rainer Zufall
    Zumal der "Mündungsblitz einer Plasmakanone" grob genommen auch richtig wäre...
  • Selig sind die,...

    23.05.2015, Rainer Zufall
    die, wie sie oben erwähnten, "glauben" - denn Glauben erfordert kein Wissen.
    Leider haben sie dann auch noch die Wahrheit eingestreut und spätestens da muß
    sich die Wissenschaft zurückziehen, denn Glauben und Wahrheit sind Dinge mit denen
    sich Religion/Philosophie abgeben. Wissenschaft wird eine Hypothese solange favorisieren, solange sie nicht durch eine bessere Hypothese ersetzt werden kann.
    In diesem Sinne: schauen sie sich das altbekannte Doppelspaltexperiment an und
    fragen sich dann bitte, wo die die Wahrheit bleibt, wenn ein einzelnes Teilchen an
    beiden Spalten gleichzeitig mit sich selbst interagiert und ein Interferenzmuster
    erzeugt. (In Internetsprech: "Where is your God now?" - God im Sinne ihres Logikglaubens(0/1)). Ist nicht böse gemeint, doch hab ich das Nörgeln an Theorien satt, solange nicht mit der Kritik auch andere Lösungsansätze erörtert werden..
  • Quatsch

    23.05.2015, Miep
    Schon ein kleiner Vulkanausbruch belastet die Atmosphäre mit weitaus mehr Rußpartikeln. Die Folgen eines begrenzten nuklearen Schlagabtauschs mit Luftdetontionen von 300-5000m wären (zumindest für das klima) vollständig bedeutungslos.
  • Beispiel Golf-Krieg 1991

    22.05.2015, Giese
    Während dieses Krieges hieß es unter prominenten Klimaforschern: Die USA dürften keinesfalls in Kuweit militärisch eingreifen. Dann müsse man nämlich damit rechnen, dass Sadam Hussein alle Ölquellen anstecken ließe. Als Folge würde weltweit für 10 Jahre keine Sonne scheinen und es überall Missernten und Hunger geben - Was geschah? Die USA griffen ein, Saddam Hussein ließ sämtliche Ölquellen anzünden. Und was geschah mit dem Klima? Nichts, was man als normaler Mensch hätte bemerken können.
  • Technofossilien

    22.05.2015, Gabor Paal
    Lieber Herr Schwägerl,
    danke für diese konstruktive Entgegnung. Meine Verwunderung über die "Mensch-Maschine-Interaktion" war in meinem Argument eher ein Randaspekt - ein Symptom, das mir aufgefallen ist, aber letztlich für meine zentrale These eine untergeordnete Rolle spielt.
    Um das aber nochmal zu klären: Ich habe kein Problem, die Hinterlassenschaften der Technosphäre ("Technofossilien") als mögliches geologisches Merkmal des Anthropozäns zu akzeptieren. Aber die "Mensch-Maschine-Interaktion" ist ja ein sehr spezieller Aspekt, bei dem schwer erkennbar ist, weshalb er als gegenüber der übrigen Technosphäre noch einmal besonders herauszuheben wäre. Ob ein Kabel der Datenübertragung im Internet dient oder als simple Stromleitung, scheint mir auf der Ebene der Anthropozän-Abgrenzung irrelevant. Das entscheidende Eigenschaft von Technofossilien ist doch die "Gemachtheit", die in ihrer "artifiziellen" Morphologie und den Materialien zum Ausdruck kommt. Inwieweit Techniken unser Konsumverhalten beeinflussen, ist wieder eine ganz andere Frage bzw. ein komplett anderes Argument, das mich aber eher noch weniger überzeugt, da es sich hier m.E. um einen klassischen Kategorienfehler handelt. Alles mögliche beeinflusst schließlich unser Konsumverhalten, und zwar weniger auf der materiellen als auf der immateriellen, semiotischen Ebene. Sprich, Sprache, Bilder, Werbung, soziale Einflüsse. Aber das meine ich mit Ausfransen: Wenn man das alles zu den Merkmalen des Anthropozäns rechnen würde, dann wäre es gleichbedeutend mit "Kultur" oder "moderne Zivilisation", und das hätte dann aus meiner Sicht Charakterzüge eines Zirkelschlusses: "Die menschliche Zivilisationsgeschichte hat ein neues Erdzeitalter eingeläutet, dessen Merkmal alles ist, was zur menschlichen Zivilisationsgeschichte gehört." Damit täte man dem Konzept nach meiner Überzeugung keinen Gefallen. Deshalb war die "Mensch-Maschine-Aktion" für mich symptomatisch für das Gesamtproblem, das ich sehe.
    Viele Grüße
    Gábor Paál

  • Ganteföhr

    22.05.2015, Eckardt
    Ich habe dieses für den Volksgebrauch geschriebene Buch gelesen, mehrfach auch nachgeschlagen.
    Prof. Ganteföhr beteiligt sich an der allgemeinen Diskussion zum Thema Klima , Energieversorgung und Wohlstand. Nichts Anderes beansprucht das IPPC.

    Die nicht fassbaren Unsicherheiten bei der Beschreibung und der Vorhersage von Klimaänderungen fordern geradezu zu Widerspruch auf gegenüber der ( besonders in Deutschland) vorgeschriebenen Meinung. Das ist notwendig und begrüßenswert !
    Insofern haben Ganteföhr und Vahrenholt ihre wissenschaftliche Berechtigung.

    Kritikwürdig ist dagegen die Empfindlichkeit der CO2 - Fanatiker !
    -
  • Wer's glaubt, wird selig!

    22.05.2015, Oliver Seidl
    Wem soll man glauben, wenn die Quantenphysik das Bestehen logisch unmöglicher Sachverhalte behauptet – der Physik oder der Logik? Ich glaube der Logik und ihrem Nichtwiderspruchsgesetz, das keine empirisch widerlegbare Hypothese ist, sondern eine notwendige Wahrheit, die in allen möglichen Welten gilt. Es steht a priori fest, dass das logisch Unmögliche physikalisch unmöglich ist; und somit kann es keinen vernünftigen Grund geben, einer physikalischen Theorie Glauben zu schenken, die das Märchen von Schrödingers Katze als Tatsache behauptet. Ebenso undenkbar ist es, dass zwischen einem Ding und ihm selbst ein Abstand größer als 0m besteht. Ich bestreite nicht die Gültigkeit der Messdaten, sondern deren theoretische Interpretation, die nicht richtig sein kann, wenn sie auf unlogischen Annahmen beruht.
  • Erstes Bild?

    22.05.2015, O. Meckes
    Und was ist mit dem ersten Foto der sich beissenden Fische? Dazu steht gar nix. Da es vom selben Fotografen stammt wie das letzte, ist anzunehmen dass die das runde "Nest" gebaut haben.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Meckes,

    vielen Dank für Ihre Mail. Ja, es handelt sich um die Fische, die das Nest bauen, das weiter unten zu sehen ist. Diese Informationen sieht man leider nur, wenn man mit dem Mauszeiger über das Bild fährt. Das müssen wir technisch ändern.

    Mit freundlichen Grüße
    Daniel Lingenhöhl
  • Grüne Gene oder Frankenstein-Technik ? - Cui bono ?

    22.05.2015, Felix Leitner
    Nach der Lektüre dieser Monsanto + Co Werbung im altruistisch, verharmlosender Verkleidung, stellt sich für den wachen Leser die Frage, wem dieser "Wolf im Schafpelzchen" denn zugehört...?

    Und es tauchen ad hoc Fragen auf, wie:
    Was der Autor, Lars Fischer, dafür wohl kassiert haben mag ?
    Oder:
    Cui bono...?

    Und es wird dann sehr schnell offenbar, wie solcherart Versuche manipulativer "Meinungs"(?)-Wäsche zwar zunächst den Anschein von "Wissenschaftlichkeit"
    erwecken, bei einem zu-Ende-Denken dieser Geschichte jedoch sehr schnell bei den Bankkonten und Söldnertruppen der einschlägigen Konzerne enden...
    Und schon ist er dahin, der Nimbus des Glorienscheins dieser "Weltbeglücker".

    Als schade könnte auch empfunden werden, dass sich in diesem ansonsten doch recht guten Forum für derart schlechte ( weil offensichtlich verharmlosend und den Intellekt selbst denkender Menschen beleidigende ) Beiträge eingesetzt wird ! - Es wäre doch schön, wenn Begriffe wie "Lügenpresse" in einem Medium wie diesem bitte entkräftet würden !

    @Redaktion
    Etwas mehr echte Qualität und weniger tendenziöse Werbung bitte !
  • Fehler

    22.05.2015, Andreas M. Hinz, München
    Die Übersetzung eines Artikels aus der französischen Schwesterzeitschrift "Pour la Science" vom Oktober 2012 übernimmt leider Fehler des Originals und fügt neue hinzu. So ist der Name des Mathematikers, der zusammen mit Wilf die rationalen Zahlen aufgezählt hat, Calkin (nicht Calting). Die Folge (sn) selbst heißt "Stern-Folge". Brocot hat nur Brüche betrachtet, und seine Folge besteht aus endlichen Folgen von solchen Brüchen. Ausführliche historische und mathematische Zusammenhänge, auch zum berühmten "Turm von Hanoi", kann man in dem Buch "The Tower of Hanoi – Myths and Maths" von A. M. Hinz, S. Klavzar, U. Milutinovic und C. Petr (Birkhäuser/Springer, Basel 2013) finden.
  • Falsche Sichtweise?!?

    22.05.2015, hermse
    Wie wärs denn mit einer Top Ten der kürzlich vom Menschen verdrängte und ausgestorbene Arten?
    Ein Arktikel über neu entdeckte Arten zeichnet meiner Meinung nach ein viel zu positivies Bild der Lage. Solange ein Vielfaches mehr ausstirbt als dazukommt (oder am Besten die Wage erreicht ist) sollte man vielleicht weniger auf den Entdeckerdrang als auf die Zerstörungsorgie des Menschen blicken...
  • Hoch oder runter?

    21.05.2015, Delacroix
    "Kritiker machen genetisch veränderte Pflanzen dafür verantwortlich, dass der Verbrauch an Agrarchemikalien wie eben Pestiziden und Herbiziden in den letzten Jahren deutlich gestiegen sei. Allerdings vermeldet die US-Landwirtschaftsbehörde, dass der Verbrauch an Pestiziden durch den Einsatz von Bt-Mais und -Baumwolle seit der Einführung dieser Sorten zurückgegangen sei."

    Was nu? Ist der Verbrauch hoch oder runter gegangen? Oder ist es eine typische Geschichte, dass die einen Hoch und die anderen Runter schreien aber keiner hat brauchbare Daten dazu?
    Antwort der Redaktion:
    Naja, wenn Sie mir die Pistole auf die Brust setzen würde ich sagen, dass die Daten der US-Landwirtschaftsbehörde ziemlich glaubwürdig sind, während die Kritiker, sagenwirmal, übermäßig pauschalisieren.



    Aus den US-Daten entnehme ich andererseits (was im Text auch steht), dass die herbizidresistenten Pflanzen tatsächlich inzwischen zu einem Anstieg des Verbrauchs geführt haben, wegen der Resistenzen. Bt-Mais hat zwar auch ein Resistenzproblem, schneidet allerdings deutlich besser ab.
  • Eine Keltin in Skandinavien?

    21.05.2015, Mickeymaus
    Dann war die junge Frau eigentlich eine Keltin?
    Auf wikipedia steht, dass die Frau in einem Baumsarg beerdigt wurde. Das war mir bisher nur von den antiken Griechen bekannt, die davon ausgingen, dass die Seelen der Verstorbenen nach dem Tod in den Baum zogen, weil sie einen Halt suchen würden.
    Bei den Hügelgräbern ging ich im nordischen Raum immer davon aus, dass sie mit Odin in Verbindung stehen würden. Aber der wurde erst dorch Widukind von den Skandinaviern übernommen. Und offensichtlich trugen die nordischen Frauen schon eher Miniröcke, als ich dachte.

    Gab es um die Zeit denn schon in Skandinavien die Götter und Göttinnen wie Freyja, Thor, Tyr usw?
    Sie sind mE doch erst später aufgetaucht. Einzig von Nerthus weiss ich, dass es sie bereits früher gegeben hat.
    Ich würde gerne mehr darüber erfahren.

  • Nachgewiesene negative Effekte werden im Artikel herrunter gespielt

    21.05.2015, Dr. Anna Poel
    Ein schöner Pro-Gentechnik Artikel, der die größten Probleme mit der Gentechnik bei Pflanzen herrunter spielt, aber klug klingt, da er mit Hintergrundwissen aufwartet. Geschickt wird hier suggeriert, dass traditionelles Züchten praktisch gleichwertig mit Gentechnik zu setzen sei. Was es aber nicht ist, in dem Moment wo ich artfremde Gene einbringe. Ebenso wird nicht erwähnt, dass sich die genetisch veränderten Sorten gar nicht bewährt haben, zu schnell ist die Anpassung der Umwelt. Ebenso, dass die Fremdgene sich schnell in der Umwelt ausbreiten und in anderen Arten wiederzufinden sind. Es ist doch so, dass die gentischen Möglichkeiten im Labor sich schneller entwickelt haben, als das Verständnis über die ökologischen und gesundheitlichen Zusammenhänge, die daraus resultieren könnten.
  • Passiv vs. Aktiv?

    21.05.2015, sic
    Ich möchte hier nicht stören, sondern nur kurz folgende Frage in den Raum werfen:
    Welche Hirnareale werden dabei trainiert, wenn ich mich nach getaner Arbeit passiv vom Fernseher berieseln lasse? ;)
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Leser,

    aus dem Bauch heraus die kurze Antwort: Einige (wobei wir "trainieren" noch genau definieren müssten). ;).

    Viel Spaß dabei (aber nach dem Training auch mal wieder hier vorbeischauen, ja?),

    Beste Grüße
    Jan Osterkamp (Redaktion Spektrum.de)