Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Ägypten

    09.03.2015, Jürgen 56
    Die Vogelzäune in Ägypten sind sicher mehr als 700 KM lang.
    Größter Vogelzaun der Welt. Dagegen ist Zypern eine Kleinigkeit.
  • Zu den Vergewaltigungen

    09.03.2015, HB
    Mitochondriale DNA wird von der Mutter vererbt. Es hätte also eine Neandertalerin es Täterin bedurft. Und das ist im Tierreich und in der Kriminalstatistik eher selten. Ergo kann man davon ausgehen, dass es einvernehmlich war. Ist das nicht schön? ;)
  • Erratum

    08.03.2015, M. Luta
    Schöner Artikel. Leider ist beim Inhaltsstoff eine Silbe verloren gegangen. Er lautet richtig Glycyrrhizinsäure.
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis - wir haben den Fehler korrigiert.
  • Nicht nur Krampfanfaelle

    08.03.2015, Zlatan Becic
    Nachdem ich den Artikel gelesen habe, bin ich mir sicher, dass der Genuss von Lakritz auch Migraene ausloesen kann. Ich wollte es nur nicht wahrhaben, weil ich nicht auf meine geliebten Lakritze verzichten wollte.
  • Take only your impressions, leave only your footprints

    07.03.2015, Jutta Paulus
    Das ist das Motto, welches in den US-amerikanischen Nationalparks gilt. Auch wer bspw. eine Lizenz fürs Canyon-Rafting haben möchte, muss nachweisen, dass seine Gruppe nicht nur sämtlichen Müll, sondern selbstverständlich auch Exkremente wieder mitnimmt, um die empfindliche Umwelt nicht zu belasten. In manchen Parks wird streng geahndet, wenn jemand den vorgegebenen Pfad verlässt, bspw. im Arches National Park, da sonst die Kryptogamen, wichtiger Bestandteil des Ökosystems, geschädigt werden.
    Und das soll am Everest nicht möglich sein? Die Menschen zahlen Unsummen für das Erlebnis, den höchsten Berg der Erde zu besteigen, da kommt es auf eine Gebühr für den "Kacketräger" auch nicht mehr an, oder?
  • Anrüchiges Problem

    07.03.2015, Günther Bauer
    War es nicht Luis Trenker, der schon vor Jahrzehnten sagte, das Matterhorn sei zugeschissen?
  • Fazit zum lachen

    06.03.2015, Sven
    "Damit wird letztendlich die Geschlechtsidentität des Einzelnen der sinnvollste Parameter sein", resümiert Vilain. Mit anderen Worten: Wenn Sie wissen wollen, ob jemand männlich oder weiblich ist, scheint es das Beste zu sein, einfach nachzufragen. " - Ein Schelm wer jetzt schlechtes Dachte. Genau das bringt es auf den Punkt. Musste etwas lachen irgendwie, aber treffender konnte man den Text wirklich nicht treffen. Danke dafür, war sehr interessant :)

    MFG
  • Sibirische Methankrater

    06.03.2015, Dr. Manfred Bühner
    Die wahrscheinlichste Erklärung wird in Ihrem Artikel gar nicht genannt:
    Unter der Permafrost-Zone der Nordhalbkugel befinden sich riesige Schichten von Methanclathrat, einer sog. Käfigverbindung von Methan und Wasser. Sobald entweder der Druck fällt oder die Temperatur steigt, zersetzt sich dieses Methanhydrat, und gasförmiges Methan wird frei. Diese Freisetzung findet explosionsartig statt, da das Methan unter hohem Druck steht. Eine klassische Gasexplosion durch Verbrennung mit Sauerstoff findet dabei nicht statt, da das Methan so leicht ist, dass es in der Atmosphäre schnell steigt und keine Zeit hat, sich mit Luft ordentlich zu vermischen, was für eine Verbrennungs-Explosion nötig wäre.
    Das berühmteste Beispiel für derartige Methanfreisetzung ist das sogenannte Bermudadreieck. Die von dort berichteten "mysteriösen" Unfälle sind auf große Methanblasen zurückzuführen, die aus der Zersetzung des Methanclathrats stammen, das im Schelf vor der Küste der US-Bundesstaaten South Carolina und Georgia in ca. 200 m Tiefe liegt.
    Auch die russischen Methanvorkommen in Sibirien stammen ursprünglich aus Clathratschichten.
  • Hallo Herr Hage,

    06.03.2015, Gert Weigelt
    Dann schauen wir mal den neuen Experimenten am LHC in Genf gespannt entgegen. Wie diese auch immer ausgehen, eine "Faß" würde ich deshalb nicht aufmachen. Allerdings kann ich gern Alternativen anbieten, wenn die "CDM"-Hypothese einen "schweren Schlag" abbekommen sollte.
    Bis dahin viele Grüße und gespanntes gemeinsames Warten.
  • Das Pauli-Prinzip gilt nicht immer

    05.03.2015, Kai Langosch
    Das Pauli-Prinzip gilt nur für Fermionen, nicht alle Elementarteilchen, wie der Artikel auf S. 91 links oben behauptet. Ein Hochgeschwindigkeitsartikel, doch von wo kommt nun die Spin-Revolution oder was ist sie? Der Memristor, den ich in anderen Ausgaben nachlesen darf? Na ja ...
  • SI-Einheit "Teelöffel"

    05.03.2015, LSM99
    Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wieviele "Teelöffel" Zucker eine 100g Tafel Schokolade enthält. Aber dass 50g Zucker in einer Tafel Schokolade stecken, kann ich mir vorstellen.
    Daher, wozu die "bildhafte" Darstellung der Maßeinheit in Löffeln? Bleiben Sie doch beim internationalen Standard, in dem Fall "Gramm".
    Antwort der Redaktion:
    Sechs Teelöffel entsprechen wie oben beschrieben etwa 25 Gramm Zucker.
  • Aktuelles Modell für diesen Effekt in den Südtiroler Alpen?

    05.03.2015, Marcus Gröber
    Interessanterweise gibt es dazu vielleicht passende Beobachtungen aus jüngster Zeit in Südtirol: kürzlich wurden in Quellen im Schnalstal, die aus Gletscher- oder Permafrost-Tauwasser gespeist werden, erhöhte Schwermetall-Konzentrationen beobachtet, selbst wenn das Wasser von jahrtausendealtem Eis stammt:

    http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Permafrost-contra-glasklarem-Wasser

    Ganz aktuell gibt es jetzt wohl auch die Bestätigung, dass tatsächlich altes Gletschereis dafür verantwortlich ist (leider habe ich dafür als Quelle nur einen Tweet des Lokalfernsehens, der auf Ergebnisse der Bozener EURAC verweist):

    https://twitter.com/raisuedtirol/status/570854809781329920

    Ob da wohl ein ähnlicher Mechanismus am Werk ist?
  • Nun ja Herr Weigelt...

    05.03.2015, Daniel Hage
    Voranannahmen über "Dunkle Materie" ist das eine...
    -und Urteile über solche Haarsträubende Esoterik wie diese hier von Mister Rampino ist noch einmal etwas ganz anderes !
    Was die "dunle Materie" angeht müssen wir uns nur noch ganz wenig gedulden- falls die Experimente am LHC in Genf welche wohl is in wenigen Wochen mit dann annähernd verdoppelter Maximalenergie, KEINE Glsklaren Fingerzeige bieten, es also keinerlei hinweise auf eine Schwache-Wechselwirkungs-Interaktion gibt - ja dann dürfen Sie, denke ich, Ihr Fass aufmachen- dann hat die ganze "CDM" Hypothese eine schweren Schlag abgekriegt- warten wirs ab. Über den Kern des Artikels hier oben dagegen, lohnt es sich nicht lohnt es sich nicht sich ins Zeug zu legen- merkwürdig dass SO etwas bei Spektrum überhaupt erscheint!
  • Natürlich, was auch sonst ...

    05.03.2015, Gert Weigelt
    Die arme, nichtexistende Dunkle Materie muss mal wieder für einen neuen Unsinn herhalten. Man bekommt den Eindruck, wenn jemand keine andere Möglichkeit mehr hat, auf sich aufmerksam zu machen, dann "entwickelt" er eine neue Weltuntergangstheorie und die am besten auf exotischer, nicht bewiesener und meines Erachtens auch nicht vorhandener Dunkler Materie. Das einzig totmachende an dieser Theorie ist, dass man sich totlachen könnte ... wenn es nicht so traurig wäre.
  • Wir Menschen als Gewinner der Evolutionslotterie?

    05.03.2015, Karl Hostettler, Aadorf (Schweiz)
    In seinem Aufsatz „Gewinner der Evolutionslotterie“ erwähnt Ian Tattersall manche bemerkenswerten und sachlich auch unbestrittenen Ereignisse unseres menschlichen Werdegangs. Und doch muss ich vor allem über eine Behauptung, auf die er offensichtlich einen besonderen Wert legt, den Kopf schütteln. Es geht um seine Aussage, vor etwa 70 Millionen Jahren, als „Homo sapiens“ bereits seit langer Zeit existierte, sei eine neue kulturelle Errungenschaft aufgetreten, das symbolische Denken, das den Homo sapiens gleichsam zu einem neuen, effizienteren Denken geführt und ihm auch erlaubt hätte, „sämtliche Konkurrenz in der Alten Welt in erstaunlich kurzer Zeit auszustechen“.
    Dazu ist Verschiedenes zu sagen. Tattersall schließt anhand eines Steins, der vermutlich symbolische Zeichen enthält, auf ein völlig neues Denken. Ein völlig neues Denken? Aus der Denkpsychologie ist mir der Ausdruck „symbolisches Denken“ nicht bekannt. Eine Frage: Müssen wir nicht jedes Denken grundsätzlich als „symbolisch“ betrachten? Tattersall schweigt auch zu konkreten Angaben darüber, was denn eine bestimmte Art zu denken zu einem symbolischen Denken mache. Im Weiteren besteht auch kein Grund zur Annahme, dass unsere Vorfahren nicht schon seit langer Zeit, vielleicht lange bevor sie zu eigentlichen Menschen wurden, materielle Gegenstände als Symbole gebraucht hätten. Es gibt zum Beispiel auch heute noch Kulturen, die keine Schrift kennen. Sie können daher keine entsprechenden Zeugnisse hinterlassen haben. Trotzdem sind diese Menschen uns Europäern geistig absolut gleichwertig!
    Wir hätten sämtliche Konkurrenz in erstaunlich kurzer Zeit ausgestochen? Offenbar lebten unsere Vorfahren und die Neandertaler während einigen zehntausend Jahren zum Teil in derselben Gegend. Soll das eine „relativ kurze Zeit“ sein? Ihr Aussterben kann manche Gründe haben. Möglicherweise haben wir ihre Ernährungsgrundlage zerstört, indem wir die grossen Landsäugetiere, die damals lebten, ausgerottet haben. Wir selbst konnten dank unserer Fähigkeit, Stärke zu verdauen, uns auch anders ernähren. Es gibt keine hinreichend klaren Hinweise, die uns erlaubten, die Neandertaler nicht als geistig ebenbürtige Wesen zu betrachten.
    Offensichtlich verfügt Tattersall auch über ein stark vereinfachtes Verständnis der Bedeutung einer Kultur für uns Menschen. Sicher gehören zur Kultur technische Einrichtungen und geistige Fähigkeiten. Auch die Sprache und unsere Fingerfertigkeit haben daher wohl entscheidend zu unserem Werden beigetragen. Meine eigenen Erfahrungen bei den Dayak, der Urbevölkerung Borneos, zeigen aber ein differenzierteres Bild kultureller Leistungen. Zweck einer Kultur ist offensichtlich in erster Linie, aus einem Haufen von Individuen, wie wir sie im Wesentlichen bei Schimpansen finden, eine handlungsfähige Gemeinschaft zu bilden. Alle Mitglieder müssen die Interessen der Gemeinschaft in manchen Fällen über ihre eigenen stellen. Alle tragen zum Wohle aller bei. Zur Kultur gehören Rechte und Pflichten, es gehört aktive und passive Orientierung an Auffassungen und Bräuchen der anderen Mitglieder. Überlebten die offenbar wenig wehrhaften Vormenschen dank eines höher entwickelten Soziallebens?
    Nichts, wirklich gar nichts, spricht dafür, dass sich unser Denken vor kurzer Zeit plötzlich entscheidend verändert hätte.
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