Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Monsanto

    29.02.2016, Tim
    @ Micha

    Die Firma, die das Zeug auf den Markt gebracht hat und m.W: auch die Patente darauf hält,

    Fast alle Glyphosat-Patente von Monsanto sind ja inzwischen abgelaufen. Wenn jemand von einem Glyphosat-Verbot profitiert, dann Monsanto. Es ist nicht unrealistisch, daß Monsanto den derzeitigen Anti-Hype nicht nur wohlwollend betrachtet, sondern ggf. auch fördert.

    Monsanto ist beispielhaft für eine besonders perverse Auslegung eines kapitalorientierten Geschäftmodells und somit nicht ganz zu Unrecht am Pranger.


    Warum sollte das so sein? Was ist an Monsantos Geschäftsgebaren "perverser" als z.B. an dem von Siemens oder Vodafone?
  • Kritik überzogen

    29.02.2016, Torsten
    Die Untersuchung ist nicht deswegen unglaubwürdig, weil von jeder Sorte nur eine Flasche geprüft worden ist. Der Spektrum-Autor wird ja selbst wohl kaum annehmen, dass das Bier einer Sorte sich von Flasche zu Flasche stark unterscheidet.

    Die anderen Kritikpunkte sind teils stark unwissenschaftlich. Dass einer der Autoren der Studie zuvor politisch tätig war, ist als Vorwurf hanebüchen.

    Unterm Strich kann Spektrum ja nicht widerlegen, dass Glyphosat im Bier steckt. Und wenn es schon fragwürdig sein soll, dass eine Öko-Lobby-Gruppe verantwortlich für die Studie zeichnet - ja, wer darf denn dann noch prüfen? Nur Staat und Industrie?

    Die Haltung und Prüfmethoden des BfR sind schon von namhaften Wissenschaftlern in Zweifel gezogen worden. Der Spektrum-Autor wünscht nun umfassende Aufklärung. Seine Kritik zielt aber nicht gegen Staat und Industrie, die bislang keine transparente Untersuchung vorgelegt haben (und die sich gemeinsam hinter den Richtwerten des BfR verstecken) - sondern ausgerechnet gegen die Gruppe, die nun den Anstoß für Untersuchungen geben wollte.

    Spektrum wollte mit diesem Artikel gegen den Strom schwimmen. Dahinter steckt wohl die Absicht, sich selbst im Vergleich zur übrigen Presse etwas größer zu machen. Überzeugend ist das aber nicht.
  • Falsches Bild

    29.02.2016, Lukas Sulzberger
    Spannender Artikel. Der Dilophosaurus hatte wohl nicht so viel Glück in seinem Leben. Leider ist Ihnen scheinbar ein falsches Bild zum Artikel gerutscht. Auf dem Bild ist ein Titanophoneus zu sehen, ein Therapside (kein Dinosaurier) aus dem heutigen Russland, welcher etwa 60 Millionen Jahren vor Dilophosaurus lebte.
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis - ich ergänze das Bild um den Hinweis, dass es ein Symbolbild ist. Leider gab es zum Artikel kein passendes gutes Bild.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Methodik des BfR?

    28.02.2016, Karl Mistelberger
    Philipp Hummel schreibt:

    "Das Bundesinstitut weist auf die niedrigen gefundenen Mengen hin und rechnet vor, dass man selbst von dem am stärksten belasteten Bier noch 1000 Liter am Tag trinken könnte, ohne dass eine nach der Methodik des BfR gefährlich hohe Dosis zu Stande käme."

    Eine solche Methodik des BfR existiert nicht. Vielmehr legt die European Food Safety Authority einen ADI-Wert (Erlaubte Tagesdosis) für Glyphosat fest.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung wiederum weist in einer Notiz darauf hin, dass man selbst von dem am stärksten belasteten Bier noch 1000 Liter am Tag trinken könnte, ohne dass die erlaubte Tagesdosis überschritten würde.
  • Relativität der Zeit

    28.02.2016, carsten
    Zitat oben : Wie Einstein bewies, vergeht die Zeit für Objekte in Ruhe schneller als für solche, die sich relativ dazu in Bewegung befinden.

    .. in Beschleunigung befinden müßte es eigentlich heißen ...

    ich meine, wenn die Zeit ein anderes Tempo bei nahe sich der Lichtgeschwindigkeit bewegenden Objekte hätte, wäre ja die Aussage hinfällig, dass die Zeit relativ sei .. sondern dann wäre sie im Weltraum absolut und dann eben nur bei der Raumdehnung durch die Schwerkraft und durch künstlich erzeugte Beschleunigung.

    Es wären interessante Versuche nachzuprüfen, ob wir eine Raumzeit haben, oder doch nur eine Sonnensystemzeit oder doch ein totales Potential des Weltraumes zur Zeitrelativität, das dann natürlich auch einen Überlichtgeschwindigkeitskontext beinhalten müßte. So Versuche sind glaube ich noch nicht durchgeführt worden. Also .? Kann ein sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegendes Objekt einen Lichtstrahl mit Lichtgeschwindigkeit ausstrahlen.? Funktioniert das auf der Erde ,im Orbit der Erde, im Orbit des Sonnensystems, innerhalb der Galaxie und außerhalb der Galaxie .. das sind interessante Fragen, über die man heute nur im Rahmen von Theorien sprechen kann .. das fehlen obiger Versuche führt auch dazu, dass der normale Mensch die Relativitätstheorie gar nicht verstehen kann, weil da einfach viele Denklücken sind.
    .
  • Risiko Glyphosat

    28.02.2016, Hans Schneider
    Es ist einfach lächerlich sich über Glyphosphat im Bier aufzuregen, wo doch erst bei
    1000 Liter Bier pro Tag Gefahr droht. Außerdem wird ja nur Spuren von Glyphosat bis zum 300-fachen des für Trinkwasser festgelegten Grenzwerts nachgewiesen.
    Aber zum Glück war die Lobbyarbeit des Umweltinstitut München nicht erfolgreich. Am 25. Februar 2016 stimmten 446 Abgeordnete des Deutschen Bundestags dagegen, das Herbizid Glyphosat zu verbieten. Da kommt doch der Artikel in Spektrum.de "Meinung: Glyphosat im Bier, die Klickmaschine" genau richtig. Sonst hätte dieser Beschluss vielleicht beunruhigen können. Es ist doch sowieso falsch die Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung zu kritisieren sitzen doch in der "Pflanzenschutzmittel-Kommission" dieses Amts Mitarbeiter von Bayer und BASF, die sich doch gut auskennen. Zwar deckte die Süddeutsche Zeitung auf, dass sich dieses Amt vorwiegend auf manipulierte Untersuchungen der Hersteller beruft, aber das ist doch auch nur Lobbyarbeit.
    Weltweit wurden 2012 718.000 Tonnen Glyphosat-haltige Produkte ausgebracht. Das ist doch eine winzige Menge wenn man bedenkt, was der Erdball wiegt.Matthias Liess vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat vielleicht recht mit der Aussage: "Glyphosat wirkt im wesentlichen als Pflanzenvernichtungsmittel, und wir sind ja keine Pflanzen". Komischerweise wirken viele Planzenstoffe gegen verschiedene Krankheiten des Menschen. Das ist sicher eine Fehlentwicklung der Natur. Wenn immer mehr Menschen an Krebs und Allergien erkranken liegt es sicher an dieser Fehlentwicklung, die beim Menschen Unkrautvernichtungsmittel wirken lässt.
  • Soviel Inkompetenz...

    28.02.2016, Dirk Braun
    Da der Kommentator Peter Frei am meisten in der Richtung: desto weniger Ahnung desto mehr Sendungswille,
    demonstriert hat und einzelne Punkte zur Demonstration durchnummeriert hat will ich die mal etwas nüchtern kommentieren:
    In Punkt
    0 /1 zeigt der Kommentator das er nicht weiß was eine Metastudie ist oder welcher Art die einzureichenden Studien sind ( in erster Linie standardisierte(!) Tierversuche, dokumentierte Feldversuche und ebenso standardisierte(!) Invitro-Testreihen, ... ) Wenn der Kommentator von seiner auf Meta-Ebene eingeschränkten Denkfähigkeit auf Zulassungsverfahren schließt ist das höchst bedenklich.
    Der Antragsteller muss damit zeigen das das Produkt keinen übermäßigen Schaden verursacht und bezahlt die Studien natürlich auch selbst, soll der Steuerzahler Monsanto & Co die Kosten abnehmen ?
    Soll der Steuerzahler die TÜV-Kosten übernehmen, damit wir sichere, unabhängig geprüfte, Autos haben ?
    Daneben (!) berücksichtigt die Zulassungsstelle bei Folgezulassungen wissenschaftliche (!) Studien die zu dem Produkt von externen Seiten erstellt wurden
    Glyphosat ist kein (großes) ökologisches Problem sondern ein Vehikel religiöser Fundamentalisten im Kampf gegen (grüne) GMO

    In (1) erfindet er eine "WHO-Studie", gemeint ist vermutlich die Bewertung einer Unterorganisation die einen begründeten Verdacht erkennt aber noch nicht mal sicher eine Schadwirkung wie bei Sonnenstrahlung oder Ethanol feststellen konnte. Und das die Unterorganisation genau wie die WHO selbst keinerlei Vermutungen über Mengen angestellt hat ab denen eine Schädigung möglich ist. Auch wenn es Peter Frei nicht glaubt: eine Stunde in der Sonne verursacht nicht zwangsläufig Krebs

    In (2) zeigt Peter Frei das er die Geschichte von Herbiziden nicht kennt: das einzige Herbizid bzw. herstellungsbedingte Verunreinigungen desselben, das bei sachgerechter Anwendung starke Gesundheitsschäden hervorgerufen hat war 2,4,5-T.
    Statistik beruht auf quantifizierbaren Sachverhalten nicht auf Halluzinationen, selbst das ist Peter Frei nicht bekannt

    (4) Prüfungen auf Pestizid Rückstande finden nur Stichprobenartig statt und der Großteil aller Pestizide (in Kindersprache 'natürliche' Abwehrstoffe genannt) ist von der Prüfung ausgenommen.
    Und der Artikel hat nicht den Eindruck vermittelt das der Autor welche eingesehen hätte, wenn Peter Frei so etwas herausließt sollte er doch mal seine Lesekompetenz kritisch hinterfragen

    (5) Wenn eine Studie aus politischen Gründen erstellt wurde ist der Veröffentlichungszeitpunkt genauso
    politisch motiviert, klar. Die meisten Studien sollten aber wissenschaftlich motiviert sein.

    (6) Selbst die Stiftung Warentest evaluiert ihre Bewertungskriterien und sucht nicht gezielt einen Punkt heraus um ein Produkt zu diskreditieren. Wenn die Stiftung z.B. eine Untersuchung Pestizide im Bier machen würde hätte sie nicht ein einziges herausgegriffen sonder eine Vielzahl untersucht und im Idealfall sogar die 'natürlichen' mit einbezogen. Das Ergebnis hätte denn halt nur nicht zur Religion des Auftraggebers gepasst

    (7) Selbstverständlich hat nicht jeder Abgeordnete tiefere Einsichten über alle Themen über die er entscheidet.
    Die Abgeordneten der Grünen sind ja nun augenscheinlich stumpf einer schrillen Ideologen Lobby gefolgt, aber selbst die werden vermutlich ein reines Gewissen haben

    Und noch ein paar Kurzbemerkungen:

    @ Wolf Polzin:
    "Obwohl sich die Gifte [nach Traumvorstellung von Wolf Polzin] im Körper akkumulieren" ist noch niemand am selbst produzierten Formaldehyd gestorben, merkwürdig oder ? Nüchtern betrachtet akkumulieren sich Giftstoffe genau dann wenn sie Nutzstoffen zu ähnlich sind und deswegen 'gesammelt werden. Hat aber nichts mit Glyphosat zu tun. Die Beistoffe werden in der Produktzulassung berücksichtigt, da gibt es a) sehr viele und b) die stumpfe Aussage Faktor 1000 ist selbst bei den Talowaminen Murks c) und 1000 mal von ungefähr 0 .. naja Mathe

    @ Martin Ziebell:
    Das "Umweltinstitut" ist, vornehm gesagt, nicht sonderlich kompetent. Einfach mal eine Wikipedia Seite aufschlagen die von dem Verein gebastelt wurde z.B. Nachbau_(Saatgut) (Stand 2015) und wundern, oder auch nicht.
    Testen Sie doch mal Ihren Urin auf Solanin, Sterkobilin oder gar DHMO (Hauptbestandteil von Agent Orange).

    @ Jared J. Myers:
    Gemüsegarten im Sprühnebelbereich ist sicher unmöglich genauso wie bei einem natürlichen Herbizid oder wenn der Pflug den Garten mitumpflügt. G. wird aber praktisch nicht über die Wurzeln aufgenommen, sonst wäre eine Aussaat im Anschluss nicht möglich, also Wasser ist kein Problem in der Hinsicht.
  • Schon mal jemanden aus der Zukunft getroffen?

    27.02.2016, Robert
    Nein? Q.e.d., es gibt keine Zeitreisen in die Vergangenheit.

    Und kommt mir jetzt nicht mit Michael Jackson... ;)
  • Die riesigen Entfernungen im All und die damit verbundenen Signallaufzeiten und Sendeleistungen werden stets unterschätzt

    27.02.2016, Gerhard Miller
    Ich denke, dass die meisten Menschen die gigantischen Entfernungen im All und insbesondere bis zu einer möglichen intelligenten Zivilisation unterschätzen. Wenn schon innerhalb unserer Galaxie das Licht 30tausend Jahre benötigt um sie zu durchqueren, und eine gigantische Sendeleistung nötig wäre um von einem Ende zum anderen eine Information zu übertragen, wie soll das dann erst von Milliarden Lichtjahren entfernten Galaxien möglich sein, wo gerade noch die Lichtleistung einer ganzen Galaxie ausreicht um sie bei uns wahrzunehmen. Also ist es wohl äußerst unwahrscheinlich, dass man dort jemals intelligentes Leben mit noch so starken Funksignalen wahrnehmen kann.
    Außerdem muß man die enormen Zeiten, die Signale für die Durchquerung benötigen, in Betracht ziehen und natürlich, wie ein früherer Beitrag schon bemerkt hat, den enormen Versatz in der Zeit die eine Zivilisation zu der unseren haben wird - es geht nicht um Millionen Jahre, sondern um Hunderte oder sogar Milliarden Jahre.
    Also meiner Meinung nach sagt die Erkenntnis, dass es eigentlich auf anderen Planeten in fernen Galaxien schon längst intelligentes Leben hätte geben müssen (weil dies ca. 4 Milliarden in der Entwicklung früher dran sein sollten als unsere Erde), noch nichts darüber aus, dass dann eine solche Zivilisation dann doch uns oder wir sie hätten entdecken müssen. Die Entfernungen sind einfach nicht überwindbar für rel. schwache, von Zivilisationen gemachte, Funksignale, selbst wenn man die nahezu unmögliche zeitliche Koinzidenz mit unserer Zivilisation außer acht läßt.
  • Peter Frei ...

    27.02.2016, Marvin Wehpunkt
    sowohl ihre Meinung, als auch ihre Argumentation erfreuen mein Herz und nehmen mir die Freude an Lebensmitteln, doch gilt wiedereinmal die Frage, woher bezieht man dann sein eigentliches Wissen ? An wen sollte ich mich richten, wenn ich durchdachte kritisch hinterfragte und ordentlich recherchierte Nachrichten erhalten möchte ? Da ich seit vielen Jahren medienabstinent bin und es meiner Laune erheblich geholfen hat, aufgrund der permanent negativen Valenz der Nachrichten und dem wahrscheinlich sensationsgeilen Lesern, gilt doch dann die Frage, woher soll ich dann meine Nachrichten beziehen ? Aufgrund der spekulativen und meist ordentlich verfassten Astrophsyik-Artikel gelang ich auf die Spektrum Seite und war wieder von "Nachrichten" angetan und empfinde die Spektrum Seite als wesentlich neutraler als viele andere Seiten und zumeist durchdachter.

    Zum eigentlichen Artikel muss ich natürlich auch etwas loswerden : Wer bitte misst seine Ascorbinsäurekonzentration, um nicht die gesundheitsschädigende Dosis zu erreichen ?
    Ich denke, dass alles in normalverträglichen Dosen gesund sei, nach dem Motto : ausgewogene Ernährung. Schließlich gelangen wir auch durch vermehrte Aufnahme zu Resistenzen....
    Außerdem stellt sich mir die Frage, ob es nicht besser sei, wenn man die gesundheitlichen Risiken nicht kennen würde, sodass wenigstens die psychische Meinung positiv bleibt, was ebenfalls einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit hat.

    Ich entschuldige die wirren Gedankenwechsel.
  • Selbst wenn sie möglich wären, Zeitreisen sind unpraktisch

    27.02.2016, Ralph Fischer
    Wir Menschen neigen dazu, eindimensional zu denken. Zeitreisen, wie toll. mal sehen, wie das geht. Und dann kann man alles machen.

    Falsch geraten. Raumzeit heisst das ganze und nicht ohne Grund.
    Mit der Zeit ändert sich auch der Raum.

    Unsere Galaxie dreht sich ziemlich schnell um ein ziemlich weit entferntes schwarzes Loch.

    Stellen sie sich vor, sie reisen 1 Minute in die Vergangenheit.
    Dann sind sie ungefähr eine halbe Lichtminute von der Erde entfernt. Aber keine Sorge, vielleicht sehen sie die ja noch, bevor sie eine Minute später in der Athmosphäre verglühen, wenn die Erde an der Stelle ankommt.
  • Warum wird jetzt eine Studie kritisiert?

    27.02.2016, Engel
    Sehr geehrte Redaktion,
    in der empirischen Studie (Storys mit Studien) untersucht Derksen, ob Journalisten Quellen u. andere Angaben nennen, die notwendig sind, um die Glaubwürdigkeit von Studien einzuschätzen. Er kommt zu folgendem Schluss:
    „Sämtliche (untersuchte) Artikel, in denen Meinungsumfragen zitiert werden, verstoßen in dieser Hinsicht gegen die Empfehlungen des Deutschen Pressekodex.“
    In der Studie wird nicht böser Wille sondern Arbeitsüberlastung vermutet. Also ein „gängiges“ Vorgehen?! Ich frage mich, warum gerade jetzt plötzlich die Berichterstattung und eine Studie auseinandergenommen werden? Warum Bier untersucht wurde, liegt auf der Hand. Eine für die menschliche Gesundheit relevante Entscheidung für die nächsten 10 Jahre steht an. Und großes Gehör hat das in auch anderen Lebensmitteln gefundene Glyphosat nicht wirklich gefunden. Es steht auch eine für die Wirtschaft relevante Frage an. Darum frage ich mich: Warum wird gerade jetzt die Methodik der Studie kritisiert. Das kann jeden Tag an vielen Studien in den Medien gemacht werden. Oder ist auch dies eine Klickmaschine?
  • falscher Dinosaurier

    27.02.2016, Dieter Meyer
    Warum habt Ihr denn einen Gorgonopsiden für Euer Eingangsfoto gewählt? Das ist gar kein Dinosaurier. Habt Ihr keine Fotos von richtigen Dinos, die tot sind?
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank - das Tier war falsch kategorisiert in der Bilddatenbank. Ich habe es jetzt ausgetauscht.

    Daniel Lingenhöhl
  • Lobbyarbeit

    27.02.2016, Hermann Hilpert
    Sehr geehrter Herr Hummel,
    Glückwunsch zu gelungener Lobbyarbeit für Monsanto und Glyphosphat!
    Auch wenn sie sich am Anfang des Artikels "objektiv" geben kommt am Ende doch raus, dass sie nicht interessiert sind, die Gefahren, die von Glyphosphat ausgehen ernst zu nehmen.
    Warum gibt es im Journalismus das Recht Informanten nicht zu nennen? Doch deswegen, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der es mächtige Profitinteressen gibt, deren Vertreter auch schon mal gern Existenzen vernichten. Halten sie es für außerhalb der Realität, dass Labore wirtschaftliche Nachteile hinnehmen müssen wenn sie Ergebnisse herausfinden, die so mächtigen Konzernen wie Monsanto nicht ins Konzept passen?
    Mutiger fände ich es von ihnen, wenn sie mal der Frage nachgehen würden, warum
    Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO, Glyphosphat als wahrscheinlich krebserregend einstuft.
  • Zeitreisen: Überflüssige Diskussion?

    27.02.2016, Karl Hostettler
    Zum Artikel von Tim Folger: Sind Zeitreisen möglich?

    Man darf meinen Beitrag durchaus als eine Art Notruf betrachten. Ich suche nach einer Information, die mir bisher keine sachlich kompetente Person hat geben wollen. Gibt es unter den Lesern einen Kosmologen, der mir eine solche Antwort geben kann?

    Die SRT betrachtet Raum und Zeit als vierdimensionales Kontinuum. Je nach Rotation eines Koordinatensystems ergeben sich andere räumliche und zeitliche Distanzen. Auf Systemen, die aus eigener Sicht bewegt sind, vergeht die Zeit langsamer. Schluss: Geschwindigkeiten sind grundsätzlich relativ. Nach den Formeln der SRT müsste diese an sich plausible Sicht aber nicht zutreffen. Weitere Beobachtungen könnten auf eine unabhängige Zeit hinweisen, auf eine Zeit, die je nach Geschwindigkeit des Systems unterschiedlich rasch vergeht. Einsteins Formeln lassen diese Möglichkeit offen. Gibt es aber entsprechende Hinweise? Aus meiner vielleicht etwas naiven Sicht sehr wohl. Ein Körper, der mit sehr hoher Geschwindigkeit an unserer Erde vorbeifliegt, verzeichnet einen langsameren Gang der Zeit. Das würde heissen, dass für ihn seit dem vermutlichen Urknall weniger Zeit vergangen ist. Eine Bewegungsart, die zum Urknall eine grössere zeitliche Distanz misst, ist aber nicht möglich. Gibt es also einen Bewegungszustand, in dem der zeitliche Abstand zum Urknall am grössten ist? Dann hätten wir einen bestimmten Bewegungszustand als eine spezielle Eigenschaft unseres Universums ausgewiesen: einen Bewegungszustand, auf dem die Zeit am raschesten vergeht. Man könnte ein solches System als real ruhend betrachten. Auf real bewegten Systemen würde die Zeit real langsamer vergehen. Dass Beobachter auf einem System, das einen langsameren Gang der Zeit aufweist, zum Eindruck kommen, die Zeit vergehe auf einem System mit rascherem Ablauf der Zeit langsamer, lässt sich leicht verstehen. Eine als falsch zu betrachtende Auffassung von Gleichzeitigkeit macht es aus. Für den Zusammenhang zwischen Energie und Materie wäre diese Sicht aber bedeutungslos. Sie hätte dagegen grossen Einfluss auf die ART. Raum und Zeit würden ihre Selbständigkeit zurückgewinnen. Die Rede von einem in der Zeit gekrümmten Raum würde gegenstandslos. Zeitreisen würden zu einer esoterischen Spekulation.

    Wie schon gesagt: Kann mir ein Spezialist eine sachlich kompetente Antwort geben?