Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Die Cholesterin-Lüge

    01.04.2014, Hans Kellermann
    In diesem Zusammenhang möchte ich folgendes Buch empfehlen:
    Die Cholesterin-Lüge
    Das Märchen vom bösen Cholesterin
    Hartenbach, Walter

    Die Cholesterinsenkung ist für Pharmafirmen, Ärzte und Margarineindustrie ein Milliardengeschäft - aber nach Erkenntnissen von Professor Hartenbach und einigen führenden Wissenschaftlern völlig unnötig, schädlich und in vielen Fällen sogar lebensgefährlich. Die durch das Cholesterin senkende Medikament Lipobay verursachten Todesfälle haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt - wie groß die Irreführeung der Bevölkerung in Bezug auf Cholesterin aber tatsächlich ist, ist wenigen bekannt. In seinem allgemein verständlichen Ratgeber räumt Professor Hartenbach mit den größten Irrtümern auf und erklärt die große Bedeutung und die positiven Auswirkungen des Cholesterins auf den menschlichen Organismus. Er führt den Beweis, warum die gefürchteten Volkskrankheiten Arteriosklerose und Herzinfarkt nicht mit hohen Cholesterinwerten zu tun haben und zeigt, wie man diese Krankheiten vermeiden kann. Das größte Anliegen des Autors: die Bevölkerung vom Psychoterror der "Cholesterin-Gegner" zu befreien und damit unnötige Ängste und zum Teil massive Gesundheitsschäden bis hin zu gehäuften Krebserkrankungen und Todesfällen zu verhindern.
  • Hohe Dosis von Antioxidanzien

    01.04.2014, Hans Kellermann
    Zu diesem Thema gibt es ein interessantes Interview mit Linus Pauling über Vitamin C - Fernsehsendung aus dem Jahr 1991
    Seine Dosis: 18.000 mg Vitamin C - 800 Einheiten Vitamin E - von den B-Vitaminen etwa das 25fache der normalerweise empfohlenen Menge.
    http://www.youtube.com/watch?v=A0A6W9WSWC0
  • Ordnung

    31.03.2014, Reinhard Warkentin
    Stefan Dewald,
    "Wenn ein Ingenieur das konstruiert hätte, würde man ihn zu Recht fristlos entlassen."
    Was denn?
    "Atome haben auch persönliche Vorlieben (sog. Affinitäten)"
    genau! Das ist Ordnung. Gott hat die Atome und ihre Bestandteile mit ganz genau festgelegten Verhaltensmustern erschaffen.
    Wenn es Evolution gegeben hat, dann war sie nur möglich durch die festgelegten physikalischen, chemischen und biologischen Gesetze, die Gott erschaffen hat.
    Bisher ist Evolution allerdings nur eine Theorie, an die man glauben kann, wenn man will - oder auch nicht.
    In meiner Umgebung beobachte ich leider viel Degeneration, aber keine Evolution.
    "Gott, Danke für Lungenkrebs, Bandwürmer, Zecken und Schizophrenie. »Lieb« bist du nicht."
    Krankheiten und Plagen sind Folgen der Sünde. Gott hat sie angekündigt und sein Wort gehalten, weil der Mensch sich immer wieder absichtlich gegen Ihn entschieden hat.
    Versuchen Sie doch mal, sich eine Welt vorzustellen, wo ALLE die Gebote Gottes einhalten. Dann gäbe es keine Kriege, keine Morde, keine Vergewaltigungen, keinen Neid, keine Verleumdung, keine Lügen, keine Bestechung, keine Krankheit, ... aber Gott hat uns den freien Willen gegeben, uns für das Gute oder für das Böse zu entscheiden. Gott manipuliert uns nicht, und er lässt uns auch die Folgen unserer Entscheidungen erleben.
    Gott ist lieb, sonst hätte er Sie schon längst weggepustet. Für IHN sind Sie und ich kleine Würmchen, die nur aufgrund SEINER Geduld und Barmherzigkeit noch am Leben sind.
    Auf keinen Fall können wir uns anmassen, IHN zu verstehen und zu begreifen. Wie sollte ein Werk seinen Schöpfer begreifen? Aber wir können IHN anbeten und von IHM die Vergebung und das ewige Leben erhalten - geschenkt! Wenn das nicht Liebe ist!
  • Was ist Atheismus?

    31.03.2014, Wolfgang Graff
    Es lohnt immer, sich über verwendete Begriffe Gedanken zu machen. Der von mir sonst sehr geschätzte Pasta-Verehrer spricht hier über den praktischen Atheisten, für den die Frage nach höheren Wesen obsolet ist. Wuketits meint aber in seiner Schrift eindeutig den theoretischen Atheisten, der über den religiösen Glauben philosophisch reflektiert und auf diese Weise häufig zum säkularen Humanismus gelangt. Lieber Bruder Spaghettus, kannst Du Dich mit dieser Sicht anfreunden?
  • Gesundheits- u. Jugendlichkeitswahn

    31.03.2014, Bayer
    zum Gesundheits(-vorbeuge)- u. Jugendlichkeitswahn gehört auch die Glücklich-Mach-Haltung und der Geniewahn , (vergl. rote Bank-Werbung hinter Ihrer page, für "glückliche" KINDER und zugleich künftige "ERRFINDER"). Wenn man Veranstaltungen erlebt zur Kinder- und Jugendförderung, dann wimmelt es nur noch von Begriffen " Künstler/Innen, Power, angehendes Genie, Überflieger/In mit 16 Einsen, Virtuose/In, sogar 5-Jährige…" In der ZEITUNG heißt es dann betreff Einladung : jedes Kind ist (!) ein Genie, wenn nicht, dann ist es machbar mit pädagogischen Tricks und Werbungen (wie bei Gesundheits-und Fitness -Werbungen). Am meisten ärgert einen der jahrelang anhaltende moderne (vom anderen US-Ufer ´rübergeschwappte) Aberglaube mit Ausbalanzieren (heilt alles?) und ARM-Test bei Kinesiologie…
  • Atheismus als Weltanschauung?

    31.03.2014, Bruder Spaghettus
    Wuketits schreibt aus österreichischer Sicht. Vielleicht kann ich ihm deshalb bei seiner Beschreibung der Atheisten überhaupt nicht zustimmen. Wenn ich aus meiner ostdeutschen Sicht urteile, kann ich sagen, die meisten Atheisten sind es einfach. Es hat für sie keine große Bedeutung, dass sie es sind. Zu urteilen, die meisten Atheisten wären Humanisten ist zumindest hier kräftig daneben. Denn das würde ja schon bedeuten, sich bewusst zum Atheismus zu bekennen und entsprechend humanistisch zu handeln. Auch dass die Atheisten sich besonders um ein gedeihliches, respektvolles Zusammenleben bemühen, sehe ich nicht. Da gibt es alles, vom Humanisten bis halt zum Nazi.

    Überhaupt gefällt mir nicht, dass Atheismus hier so als eine Art Weltanschauung behandelt wird. Das ist er nun mal nicht und kann es auch nie werden. Zu einer Weltanschauung gehören gemeinsame ethische Werte, nicht nur die Ablehnung von Göttern. Unter Atheisten findet man so ziemlich alle Werte breit gestreut, auch völlig gegensätzliche. Wie will man die zu einer Anschauung zusammen fassen?

    Mit dem Rest der Aussagen stimme ich aber ziemlich überein.
  • Existenz ohne Sinn

    31.03.2014, W. Schad
    Zitat: Das Universum an sich habe keinen Sinn, schreibt Wuketits – es existiere einfach, ohne dass sich dieser Tatsache ein Sinn abgewinnen ließe.

    Dieser Gedanke ist für viele Menschen unerträglich, sie wollen da lieber ein höheres Wesen vorschalten und sind sich dabei nicht bewusst, dass dieses höhere Wesen auch nur so einfach da ist, ohne Grund.
  • Irrtümer...

    30.03.2014, H. Hertlein
    @Reinhard Warkentin
    "Der Atheist will es ja nicht besser - er verweigert ja sich selbst die Gotteserkenntnis."
    Sie scheinen eine falsche Vorstellung vom sogenannten freien Willen zu haben. Erkenntnis ist keine Frage des Wollens. Es unterliegt keiner freien Willensentscheidung, ob man die Evolutionstheorie für richtig hält oder den Kreationismus. Es ist auch keine freie Willensentscheidung an die reale Existenz der Zahnfee zu glauben oder nicht. Man kann sich in seinen Überzeugungen zwar irren... . Aber das zur Willensache erklären? Das ist nun schon naiv!

    Ich bin mir übrigens auch recht sicher, dass ich Sie auch nicht davon überzeugen kann, dass (der christliche) Gott ein kulturelles Konstrukt ist. Auch hier ist bei Ihnen die Entscheidungsfähigkeit nicht mehr gegeben. Denn laut Bibel ist Jesus ja der Weg und die Wahrheit. Es wird laut Bibel nicht das als wahr bezeichnet, was mit den Tatsachen übereinstimmt, sondern das, was mit der biblischen Lehre exegetisch vereinbar ist. Christen sind in der "christlich-ideologischen Wahrheit". Jesus wurde laut Bibel geboren um die (ideologische) Wahrheit zu künden, nicht um die Wirklichkeit zu erforschen und zu verstehen.
  • Und es gibt IHN doch

    30.03.2014, PAROLi
    Schau mal da: Die 11 Bücher Johannes

    1. Die Jugend Jesu: ISBN-10: 3874952088

    2. Die drei Tage im Tempel: ISBN-10: 387495014X

    3. Johannes, das große Evangelium: ISBN-10: 3874952134

  • Mediterran: Kein Märchen!

    30.03.2014, Friedrich Seidel
    Das ist Desinformation: "Mediterranes Märchen", "Unstatistik des Monats" sind populistische Diffamierungen des bisher sinnvollsten Ansatzes einer allgemeinen Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen, Alzheimerdemenz und Krebserkrankungen. Bei der Prävention kommt es darauf an, durch breit anwendbare Interventionen einerseits eine messbare Verbesserung der Prognose für krankeitsgefährdete Personen, andererseits keine Schädigung des großen Anteils der nicht gefährdeten Personen zu erreichen, die in diesem Stadium nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand als solche erkannt werden können. Was spricht also für die Mittelmeerdiät oder besser Mittelmeerkost, denn es ist eine vollwertige, "normale", für alle geeignete Ernährung, wie sie in einigen mediterranen Gegenden (z.B. Kreta) bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts üblich war?
    1) Sie erfüllt als erste diätetische Maßnahme die obengenannte Forderung und senkt wissenschaftlich nachweisbar das Gefäßrisiko (Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie), das Alzheimerrisiko und das Krebsrisiko, ohne dass "gesunde" Personen geschädigt werden.
    2) Das Ausmaß des Benefits ist größer als das der meisten medikamentösen Maßnahmen einzeln und in der Summe bei bereits Erkrankten mit Gefäßkrankheiten.
    3) Es ist deshalb unsinnig, sich über die Angabe der relativer Risikoreduktion ( neben der ehrlich angegebenen absoluten Risikoreduktion!) aufzuregen, die bei jeder medikamentösen Intervention gang und gäbe ist.
    4) Auch Lebensmittelchemikern wie Udo Pollmer und Bildungsforschern wie dem Max-Planck-Direktor Gerd Gigerenzer sollte bekannt sein, dass man langfristig über Jahrzehnte einzusetzende Interventionen nicht nach dem gleichen Schema wie medikamentöse, in der Regel kurzfristig gedachte Einflussnahmen beurteilen darf. Die Prävalenz der Betroffenen steigt ja mit dem Lebensalter, so dass man über die Jahre (60+) nicht mit 8,8, sondern mit 20% Diabetikern in der Bevölkerung rechnen muss.( Quelle: Robert Koch-Institut 2013, Studie GEDA 2009, Erhebung 2008–2009). Und da sieht die Rechnung schon anders aus, wenn nicht 6,7 oder 7,4 statt 8,8, sondern 14 statt 20 von hundert Personen innerhalb 5 Jahren von dieser lebensverkürzenden Erkrankung betroffen werden. Und noch deutlich weniger bei längerer Einwirkungszeit dieser gesunden Ernährungsform, bei geeigneter Aufklärung über 6 und mehr Jahrzehnte (nicht untersucht).
    5) Wollen wir also nicht nur die Kinder, die schon in den Brunnen gefallen sind samt ihren fallbedingten Läsionen wieder herausziehen, sondern die Brunnen generell entschärfen, bietet heute nur die Mittelmeerkost einen gangbaren, wissenschaftlich ausreichend gesicherten Weg um die Brunnen herum. Deshalb ist ein Umdenken bevölkerungsweit erforderlich, das schon in Kindergarten und Grundschule angestoßen werden muss. Polemik wie die der oben Genannten ist das falsche Signal!
  • Weitere Hilfsmöglichkeit

    30.03.2014, Christian Hornstein
    Ich möchte dieses hilfreiche Interview nur in zwei Punkten ergänzen: Flüchtlinge sind oft auf die Hilfe von Vereinen und Wohlfahrtsverbänden angewiesen. Für Asylbewerber gibt es auch die Sozialhilfe und damit einhergehend die Teilhabe an der Versorgung im Gesundheitssystem. Ich habe als Therapeut die Erfahrung gemacht, dass wenn viele Helfer sich für Migranten engagieren, so dass von Sozialämtern in den Fällen, in denen es um die Finanzierung von Psychotherapie zum Satz der gesetzlichen Krankenkassen geht, und ein die erforderliche Fremdsprache fließend sprechender Therapeut da ist, die Patienten auch eine geeignete Psychotherapie erhalten. Wenn ein Leiden von Krankheitswert vorliegt, ist es im Sinne der Patienten, es auch entsprechend zu diagnostizieren und zu benennen, da ja ansonsten keine Leistung vom Gesundheitssystem angefordert werden kann. Mit einer solchen Diagnose ist selbstverständlich keine Stigmatisierung, keine unnötige Pathologisierung, keine Verantwortungs- oder Schuldzuweisung beabsichtigt, auch keine Negierung der Belastungsfaktoren in Gesellschaften oder Umfeld.
  • Atheisten sind nicht die schlechteren, aber eben auch nicht unbedingt die besseren Menschen.

    30.03.2014, Chris Kaiser
    Ich stimme den im obigen Beitrag zusammengefassten Thesen des Buches größtenteils zu, vor allem in Bezug auf die Verwunderung, warum Atheisten nicht (schon) als Menschen sozial funktionieren können und dass sie genauso eine funktionale Ethik entwickeln konnten. Aber ich hoffe, dass der Autor ganz deutlich macht, dass Atheisten weder besser noch schlechter sind als andere Menschen, NUR WEIL sie Atheisten sind. Atheismus ist ja bekanntlich nur ein sehr schlichtes Identitätsmerkmal, das nicht viel mehr aussagt, als dass man nicht an ein höheres Wesen glaubt, das Menschen und Natur überhaupt jenseits von physikalischen Gesetzen manipulieren kann. Atheismus sollte gerade als Nichtmerkmal herausgestellt werden, sonst setzt man sich dem häufigen Urteil aus, Nichtglaube sei auch nur ein Glaube
    ;-)
  • Gesundheitliche Vorteile durch Fleischverzicht?

    30.03.2014, INa
    Liebe Frau Wolf, tatsächlich sind keine seriösen Studien bekannt, dass ein Fleischverzicht gesundheitliche Vorteile hat! Bitte nennen Sie eine! Stattdessen gibt es ausreichend Studien, die die Risiken beschreibt, darunter viele aus der Uni Hohenheim: https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/hiddenhunger/Exposee_Hidden_Hunger.pdf

    Dass Vegetarier häufiger an Darmkrebs erkranken sollen, gehört dagegen ins Land der Märchen (http://www.animal-health-online.de/gross/2009/03/17/wissenschaftler-finden-mehr-dramkrebs-bei-vegetariern/10694/) und http://www.animal-health-online.de/gross/2009/03/26/englische-epic-studie-findet-hoheres-darmkrebsrisiko-bei-fleischverzicht/10715/#more-10715

    Warum soll ich auf das Fleisch der Tiere verzichten (Lebensmittelverschwendung!!!), wenn ich als Vegetarier so gerne Käse, Joghurt und Quark esse?

    Gesichert scheint auch zu sein, dass eine eiweißreiche Kost lebensverlängernd wirkt: http://www.sciencedaily.com/releases/2012/12/121206142025.htm
  • Gottesglaube ist Schwäche

    30.03.2014, W Merkel
    Wir sind wahrscheinlich die einzige Tierart, die sich ihrer Endlichkeit bewusst ist. Der Tod ist eine narzisstische Kränkung, der der Mensch etwas entgegenzusetzen versucht. Eine Möglickeit ist Religion - die Annahme, es gebe einen Gott, der uns liebt und bewahrt und ein Leben nach dem Tode schenkt. Aber das sind alles nur hilflose und verzweifelte Konstrukte der Fantasie, um nicht am Tod zu verzweifeln. Gottesglaube mag deshalb für den Einzelnen tröstlich und hilfreich sein und ihm am Ende das Sterben erleichtern. Aber letztlich zeigt es nur die Schwäche des Gläubigen im Umgang mit der Realität des Todes und des unwiderruflichen Verschwindens. Ich persönlich nehme, als Atheist, aber nicht für mich in Anspruch, bereits eine Strategie im weisen Umgang mit dem gottfreien Universum gefunden zu haben.
  • Die neurotisierte Gesellschaft

    30.03.2014, Bernhard Keim
    Das Thema weist noch einen weiteren Aspekt auf, der oft übersehen wird: die damit einhergehenden, sich immer mehr verbreitenden Neurosen. Hysterien, Hypochondrien, Phobien etc. prägen das Verhalten vieler Zeitgenossen. Durchaus sinnvolles Verhalten - eine Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und anderen - erlebt eine haltlose Übersteigerung. Aus einem Schutzmechanismus wird ein Religionsersatz mit allem, was dazu gehört: der Körper wird zum Heiligtum, die Speisenbereitung zur kultischen Handlung, die Abweichung zum Sakrileg etc.
    Nichts ist gegen eine Lebensweise einzuwenden, die dazu führt, dass man sich besser, glücklicher und ausgeglichener fühlt. Wenn Menschen sich aber auf einmal schlecht fühlen, weil sie einmal ein Glas Wein getrunken haben, das nicht vom Biowinzer stammt, oder irgendwo eine Zigarette riechen, dann stimmt eben etwas nicht mehr. Das Unwohlsein hat dann keine physiologische, sondern eine psychische Ursache. Das Zwanghafte paart sich mit dem Sinnvollen und oft sind die Übergänge fließend, zumal die Schwellen für jeden Menschen variieren, aber dann doch für alle verbindlich sein sollen.