Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Konsequenz

    23.04.2015, Liane Mayer
    Für mich schaut die Konsequenz seit einigen Jahrzehnten so aus: ich boykottiere alle Produkte (inklusive Haarshampoo und dergleichen), die Eier oder Hühnerfleisch von nicht artgerecht gehaltenen Tieren enthalten. Wenn ich Eier oder Hühnerfleisch essen will, nehme ich dafür Bioprodukte (eventuell auch solche mit dem Pickerl "kritische Tiermedizin geprüft"). Die sind zwar klarerweise teurer, aber dafür habe ich die Garantie, dass für jedes Huhn mind. 10 m² Boden zur Verfügung stehen und die Hühner die freie Wahl haben, ob sie ihre Zeit im Stall oder auf der Wiese verbringen möchten. Lieber ein paar Eier und Hendlhaxen weniger, aber dafür mit gutem Gewissen!
    Wenn das hinreichend viele Konsumenten nachmachen, zwingen wir die Produzenten, ihren Hühnern gute Lebensbedingungen zu gönnen, da sie sonst ja fürchten müssten, ihre Produkte nicht absetzen zu können.
    In diesem Sinne: Nicht schimpfen, sondern handeln!
  • Kommt davon,

    23.04.2015, Tobsen666
    wenn man Hanf verbietet, eine seit Jahrtausenden verwendete Pflanze, die vielfältige Anwendung als Rohstoff und Medizin bietet, aus monetären und offen rassistischen Motiven (Anslinger). Leider hat sich das Dogma der christlichen?!? Parteien vom Teufelskraut und den langhaarigen Haschgiftspritzern in den Köpfen der (älteren) Menschen eingebrannt.
  • Unglaublich, dass hier über Forschung gemeckert wird, die dem Tierschutz große Dienste leisten könnte

    23.04.2015, Tim Mey
    Und dabei wird einfach stumpf behauptet, dass jede Form von Massentierhaltung für jedes Lebewesen ein Verbrechen ist. Wer so argumentiert, der macht es den Nutznießern von Tierquälerei leicht, Tierschützer nicht ernst zu nehmen.

    Es ist meiner Meinung nach sehr wichtig, genau zu erforschen, was ein Tier wahrnimmt und was "gut" oder "schlecht" für ein Tier bedeutet.

    Honigbienen werden sich z.B. nie über die Enge im Bienenstock beschweren, es ist der natürliche Lebensraum. Und darüber, dass sie täglich Milliarden Darmbakterien an einem engen und unhygienischen Ort beherbergen, beschwert sich auch niemand, obwohl das auch Lebewesen sind.

    Es ist sehr wichtig, wissenschaftlich zu BEWEISEN, dass die Massentierhaltung von Hühnern Tierquälerei ist (was ich übrigens auch so sehe). Nur Fakten und politischer Druck können etwas ändern und der politische Druck leider häufig von "Veginazis" diskreditiert.

    P.S. Die Wortneuschöpfung "Veginazi" möge mir bitte verziehen werden. Aber nachdem "Feminazi" sich inzwischen im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert hat, war der Sprung einfach nicht mehr weit ;-)
  • beschämender Artikel

    23.04.2015, sea
    Ich stimme meinem Vorredner in allen Punkten zu und ich bin entsetzt ob des herzlosen Artikels der beiden Damen.
    Es wäre besser für den Planeten Erde wenn der Mensch es endlich mal schaffen würde sich selbst auszurotten. Diese Gier nach Profit ist sowas von abstossend. Und diese unendliche Menge an Leid und Qual die auf das Konto des Menschen gehen. Und da sitzen sie in ihren dämlichen Anzügen und spielen "das große Leben" und liegen doch so sehr daneben...
    Mein Herz schlägt für die Unschuldigen.
  • Nachdenken

    23.04.2015, Talan068
    Hoch interessanter Bericht, der listige Hahn :-).

    Warum so zurückhaltent? Vermutlich um die Menschen zum Nach-und Umdenken zu bewegen, mit der Holzhammermethode, erzeugt man oft abwehrendes Verhalten.
  • Intelligent?!? Ich bin mir nicht mal sicher ob der Mensch intelligent ist...

    23.04.2015, hermse
    Sind Hühner nicht die Tiere, die wenn man eine Glasscheibe zwischen ihnen und einer Futterquelle stellt, vor dem Trog verhungern? Weil sie nicht schlau genug sind um die Scheibe herum zu gackern?
    Außerdem bin ich mir ziemlich sicher das eine Kuh und ganz bestimmt ein Schwein sehr viel intelligenter sind als so ein oller Gockel.
    Ganz abgesehen davon das, wie mein Vorkommentartor schon erwähnte, der Umkehrschluss dieses Artikels ganz schon harter Tobak ist.
    "Es ist dumm! Laßt es uns fressen!"
  • Morning Glory Wolken in Uruguay

    23.04.2015, Martin Schmitt
    Die Morning Glory Wolken, die in Spanisch auch «nube de gloria por la mañana» oder «nube enredadera» heissen, kommen über dem Rio de la Plata zwischen Uruguay und Argentinien regelmässig vor. Ist man vor der Wolke, ist die Temperatur warm, dahinter fällt sie drastisch innerhalb von wenigen Minuten ab.
    http://www.astronoo.com/images/articles/nuage-en-rouleau.jpg
  • Suche nach dem Ursprung der Zeit

    22.04.2015, W. Bülten
    Als wissenschaftlicher Laie habe ich noch einen anderen Gedanken:
    Könnte es sein, dass ein gewisser, stetiger Strahlungsdruck von außerhalb des
    Universums für die fortwährende Ausdehnung des Universums verantwortlich ist?
    1. Damit hätte die Zeit eine eindeutige Richtung.
    2. Die Frage "Woher bekommt die Dunkle Energie ihre Energie" wäre damit auch wohl beantwortet.
    Einfach nur mal als Überlegung.
  • " Frage, ob die gängige Praxis der Massentierhaltung für diese Tiere akzeptabel ist."

    22.04.2015, Dr. Doolittle
    Oh man. Lasst uns besser nur die dummen Tiere quälen, für die scheinen Formen der maßlosen Ausbeutung wie die sog. Massentierhaltung, darf man dem Artikel glauben, dann wohl eher "akzeptabel".
    Es ist mir schleiherhaft, warum hier mit einer solchen Vorsicht herum lamentiert wird - Massentierhaltung ist ein Verbrechen, darüber sollte überhaupt nicht mehr diskutiert werden. Menschen, die sich daran beteiligen, sollten nicht mit rhetorischen Samthandschuhen angefasst, sondern (idealerweise gleich juristisch) sanktioniert werden.
  • Das sind alles keine neuen Überlegungen

    22.04.2015, Joachim Durchholz
    Über dreidimensionale Speicherung denkt man seit Jahrzehnten nach. Bisher hat man hauptsächlich über holografische Speicher nachgedacht. Und über durchsichtige Kristalle, die man an den Schnittpunkten von Laserstrahlen so aufheizt, dass ein Phasenübergang stattfindet.
    Über "Racetrack"-Techniken denkt man auch schon lange nach. Das war mal ein ziemlicher Hype ("Bubble Memory"), hat auch funktioniert, war aber zu langsam und zu teuer und wurde von Festplatten niederkonkurriert.
    Jetzt ist es halt wieder eine neue Technik, an der einer forscht. Das ist hübsch, aber ob daraus was wird, wird man erst in etlichen Jahren wissen.
  • Physik?

    22.04.2015, Jan PP
    Wenn man einem Körper Energie zuführt, dehnt er sich aus bzw. er schmilzt, verdampft oder sublimiert. Aber die Masse bleibt gleich.

    Von meinem physikalischen Verständnis her ist in dieser Höhe kein Luftwiderstand, die einzigen Kräfte, die auf den Müll wirken, sind die Zentrifugalkraft (aka ... petal...) und die Gravitation.

    Wers besser weiß, korrigiere mich, aber der Laserstrahl müßte m.E. jedes Objekt so präzise auf der erdabgewandten Seite treffen, daß durch die Ausdehnung/Verdampfung ein Impuls entsteht, der das Objekt aus der Flugbahn drückt.
    Antwort der Redaktion:

    Der gewünschte Effekt wird tatsächlich durch Verdampfung erzielt: Die Laserkanone nimmt ein entgegenkommendes Stück Schrott ins Visier und erzeugt durch Abtragung kleiner Materialmengen eine Kraft entgegen der Flugrichtung des Teilchens. Dieses wird dadurch soweit abgebremst, dass es auf einen niedrigen Orbit rutscht und schließlich in der Erdatmosphäre verglüht.

    Beste Grüße, jd/Red

  • Strategic Defense Initiative

    22.04.2015, Jay Martins
    Spontan fiel mir zu diesem Vorschlag ein: "Das SDI-Programm der Sperrmüll-Beseitigung".

    Wenn man weiß, wie viel Schrott über unseren Köpfen in der Umlaufbahn umherschwirrt, würde so etwas sogar ggf. Sinn machen.
  • Umweltfolgen?

    21.04.2015, Christian
    Nicht, dass es mit einer handvoll Miniasteroiden viel ausmachen würde, aber verbrennen wir nicht damit doch einen Teil unserer Atmosphäre? Können wir sie, wenn schon nicht direkt mit Bordmitteln auslöschen, wenigstens Richtung interplanetaren Raum oder Sonne lenken? Wird vor Kalkulation des Verglühens in der Atmosphäre die Zusammensetzung der Objekte bestätigt oder wenigstens das potentielle Einschlagsgebiet evakuiert?
    Antwort der Redaktion:

    Es handelt sich ja bei den angepeilten Objekten um sehr kleine Teile von wenigen Zentimetern Größe. Das heißt, ein Einschlag auf der Erde ist nicht zu befürchten. Die Atmosphäre ist tagtäglich einem weit größeren Bombardement kosmischer Bröckchen ausgesetzt, das ein oder andere Stückchen Weltraumschrott fiele da nicht ins Gewicht.

    Beste Grüße, jd/Red

  • Milli oder nicht milli, das ist hier ...

    21.04.2015, Volker Scholz
    In Ihrem Beitrag bezeichnen Sie 300 mg/l als "stark gesüßt", 150 g/l als "für heutige Verhältnisse sehr süß", wir bevorzugen 50g/l, das wäre aber immer 167 mal süßer als erster Wert.
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Leser,

    oh, hoppla: Das "Milli" hatte sich hier auf eine mir unbegreifliche Weise unbefugt in den Text eingeschlichen (und würde den alten Schaumwein ja wirklich auch etwas arg herb machen).

    Ich habe es daher verschämt entfernt. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und den Hinweis,

    Beste Grüße aus der Redaktion,
    Jan Osterkamp


  • Natrium und Chloridgehalt

    21.04.2015, Rüdiger
    Dass der Champagner mit salzhaltiger Gelatine geklärt wurde, mag sein.
    Eine noch einfachere Erklärung wäre aber vielleicht, dass im Laufe der 170 Jahre etwas NaCl aus dem Meerwasser in die Flaschen gedrungen ist. Ist nur so eine Vermutung...
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Rüdiger,

    eine Meerwasserverunreinigung lag natürlich so nahe, dass die Forscher auch daran gedacht haben.

    Kurz zusammengefasst haben sie deshalb, ausgehend von eindeutig mit Meerwasser-kontaminierten Flaschen (auch davon gab es einige), Standardwerte für die aus Meerwasser stammende Ionen etc. festgelegt und anschließend immer überprüft, ob diese typischen Werte in den getesteten Champagnerproben auch in ähnlicher, verdächtiger Form auftauchen. Das Ergebnis war aber negativ: Eine Verunreinigung lag daher nicht vor.

    Viele Grüße
    Jan OSterkamp, Redaktion