Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Mehr Themen in Lebenswissenschaften

    30.06.2016, Larissa Tetsch, Maisach
    Sie suchen die Frauen, zumindest die zu den Abonnenten der "Spektrum der Wissenschaft" gehörenden. Als eine solche möchte ich mich gerne zu Wort melden. Sie fragten in Ihrem aktuellen Editorial, warum nur zehn Prozent der Abonnenten Frauen sind und ob die anspruchsvollen physikalischen Themen, die oft die Titelseite dominieren, Frauen abschrecken.
    Vorneweg, ich lese "Spektrum der Wissenschaft" seit Beginn meines Studiums vor jetzt ziemlich genau 20 Jahren. Am Anfang habe ich alle Artikel gelesen, inzwischen wähle ich mehr aus. Da ich als freie Wissenschaftsautorin mit den Schwerpunkten Mikro- und Molekularbiologie arbeite, habe ich insgesamt ein großes Lesepensum und verzichte deshalb oft auf die Lektüre der physikalischen und astronomischen Themen in "Spektrum der Wissenschaft", die für mich nicht so interessant sind wie andere Dinge. Ich gebe Ihnen aber Recht, dass es auch für biologisch/biomedizinisch interessierte Leser in jeder Ausgabe genug ansprechende Themen gibt. Allerdings stimmt es ebenfalls, dass auf der Titelseite meist physikalische und astronomische Themen abgebildet sind, die zudem thematisch sehr anspruchsvoll sind, die man also nicht „mal eben“ liest. Bei diesen Themen wird sicher der eine oder andere Biologe/Pharmazeut/Mediziner aussteigen, egal ob Mann oder Frau, und schaut dann vielleicht eher in typisch „biologische“ Zeitschriften wie die „Biologie in unserer Zeit“. Aus dem Bereich Biologie schafft es, wie mir scheint, allenfalls die Neurobiologie häufiger auf die Titelseite. Ob das nun potenzielle Leserinnen abschreckt, weiß ich nicht. Mir fällt aber auf, dass die Quote weiblicher Abonnentinnen mit zehn Prozent doch irgendwo im Bereich der Quote der Physikstudentinnen liegt, woraus sich vielleicht ableiten lässt, dass die Abonnentenschaft eher aus Physikern besteht als aus Lebenswissenschaftlern. Falls Sie also gezielt die weiblichen Naturwissenschaftlerinnen ansprechen möchten, die mehr als die Hälfte der Studenten in den Lebenswissenschaften ausmachen, sollten sie vielleicht für das Titelthema doch öfter biomedizinische Themen auswählen. Sie bringen ja durchaus die entsprechenden Artikel, nur oft nicht so medienwirksam. Ob so eine „Frauenquote“ allerdings für "Spektrum der Wissenschaft" sinnvoll oder erwünscht ist, ist eine andere Frage. Dass die Leser in Umfragen regelmäßig genau die physikalisch-astronomischen Themen wünschen, die dann das Titelbild zieren, erstaunt mich dagegen nicht. Die Umfrage richtet sich doch sicher primär an die Abonnenten, bei denen eben die, die andere Themen wünschen könnten, unterrepräsentiert sind. Zusammenfassend würde ich also sagen, es geht nicht so sehr um die Frage, wie man gezielt Frauen ansprechen kann, sondern eher um die Frage, ob man verstärkt Biologen/Lebenswissenschaftler ansprechen möchte.
    Auch wenn mir persönlich die Astronomie und abstrakte physikalische Theorien manchmal zu sehr im Scheinwerferlicht stehen, erkenne ich an, dass andere Leser andere Interessen haben und picke mir heraus, was mich interessiert. Das reicht jeden Monat aus, um den Preis für das Abo zu rechtfertigen, und nur die Mikrobiologie möchte ich Ihnen doch noch einmal ausdrücklich ans Herz legen, denn da tut sich im Moment wieder sehr viel, vor allem in der Mikrobiomforschung wie ich bei meiner eigenen Arbeit täglich sehe. Trotzdem steht die Mikrobiologie oft, bei Weitem nicht nur in "Spektrum der Wissenschaft" im Schatten von Disziplinen wie (Human-)Genetik, Krebsforschung, Neurobiologie, und manch einer denkt, die Bakterien hätten schon längst alle ihre Geheimnisse preisgegeben. Auf jeden Fall freue ich mich immer über die aktuelle und auf die nächste Ausgabe von "Spektrum". Natürlich mal mehr, mal weniger, aber nachdem ich "Spektrum der Wissenschaft" nun seit zwanzig Jahren treu geblieben bin, können Sie mich auch weiterhin zu den Abonnentinnen zählen, egal wie die nächste Abonnentenabstimmung ausfällt. Übrigens liest auch mein Mann öfter „mit“ und dabei auch die physikalischen Themen. Nicht, weil er ein Mann, sondern weil er Physiklehrer ist.
    Ich bin gespannt, wie sich "Spektrum der Wissenschaft" im September verändern wird und freue mich schon auf das Juli-Heft!
  • Zu viele "harte" physikalische Themen?

    30.06.2016, Monika Prechel, Lübeck
    Kaum habe ich das erste Exemplar meines neu abgeschlossenen Abonnements in Händen und das Deckblatt umgeschlagen, sehe ich mich schon veranlasst zu »protestieren«:

    Zu wenig Frauen unter den Abonnenten, weil zu viele »harte« physikalische Themen? Ich bin eine Frau und lese "Spektrum der Wissenschaft" regelmäßig eben wegen dieser Themen! Sie könnten also in Erwägung ziehen, dass die (zu) wenigen Leserinnen nichtsdestotrotz dieselben Interessen haben, wie die männlichen Abonnenten ;-) Tatsächlich habe ich geschwankt, ob ich mein Abonnement nicht doch erst mit dem nächsten Heft beginnen lasse, weil das aktuelle »in dem sicher jeder - und jede - etwas für sich finden kann«, mich etwas weniger als sonst angesprochen hat.

    Fast schon als »Drohung« empfinde ich im übrigen Ihre Ankündigung einer Layoutänderung in einer womöglich mehr weibliche Leser ansprechenden Richtung! Ich fand das Heft immer sehr ansprechend in seinem schlichten, klaren Design. Frauen, die in einem Magazin eher nach Schmink- und Modetips suchen, werden Sie schließlich weder mit einem klickerbunten Mickymausheft noch mit »weichen« Themen erreichen!

    In diesem Sinne (und nichts für ungut ;-))
  • Kreis der Leserschaft bekannter machen

    30.06.2016, Gert Burkhart, Meckenheim
    Mit großem Interesse habe ich Ihr Editorial zum Juniheft 2016 gelesen. Sie stellen auf Basis Ihrer Befragung fest, dass nur knapp zehn Prozent Ihrer Abonnenten Frauen sind.

    Dies hat meines Erachtens mehrere Ursachen:

    Zunächst ist der Kreis der Abonnenten natürlich nicht identisch mit dem Kreise der Leser; zum Beispiel beziehe ich seit 1985 (damals noch Student) mit einer kurzen Unterbrechung "Spektrum der Wissenschaft", meine Frau liest jedoch auch die für sie interessanten Artikel. Bestimmt ist dies bei vielen anderen Abonnenten ähnlich.

    Oft wird Wissenschaft gleichgesetzt mit Naturwissenschaft; und das gilt immer noch (leider) als Männerdomäne, besonders wenn es um aktuelle Themen der (theoretischen) Physik oder Kosmologie / Astronomie / Astrophysik geht. Dass diese Themen gleichzeitig besonders beliebt sind, ist nicht weiter erstaunlich, da Sie genau die Personen befragen, die "Spektrum der Wissenschaft" wegen dieser Themen kaufen. Um den Kreis Ihrer Leser, insbesondere der weiblichen, zu erweitern, sollten Sie erstens "Spektrum der Wissenschaft" bekannter machen (zum Beispiel an Universitäten oder in den Oberstufen der Gymnasien intensiver Werbung betreiben) und zweitens diejenigen befragen, die "Spektrum" noch nicht lesen, wie die Zeitschrift für sie attraktiv werden könnte. Man könnte diesen (überwiegend weiblichen) Personenkreis zum Beispiel über Inserate in Zeitschriften wie Psychologie heute et cetera ansprechen.

    Besonders wichtig ist es nach meiner Einschätzung, die Studentinnen und Studenten zu erreichen; viele meiner Kommilitonen und auch ich haben so zu "Spektrum" gefunden.


    Zum Abschluss noch ein kurzes Feedback in eigener Sache: Als Physiker interessieren mich natürlich Themen aus der Physik, Astrophysik und Ähnliches, mit ganz besonderem Interesse lese ich aber immer Artikel aus dem Bereich der Geschichte, zum Besispiel die zur römischen Geschichte oder Karthago von Theodor Kissel.
  • Gegen den Mainstream der Allesgleichmacher

    30.06.2016, Roland Linke, Nonnenhorn
    Seit fast sechs Jahrzehnten freue ich mich auf jede neue Ausgabe von "Spektrum der Wissenschaft". Themenauswahl, Darstellungstiefe und -stil sind einfach gut!

    Mit Interesse las ich Ihre Ankündigung, dass Ihre Redaktion laut darüber nachdenkt, die Inhalte von "Spektrum der Wissenschaft" mehr auf Frauen abzustimmen. Vermutlich versuchen Sie dadurch die Auflage trotz Konkurrenz durch das Internet zu halten, ja möglichst zu steigern.
    Ist dies nicht geradezu ein Beweis(!) dafür, dass die Mehrzahl der Frauen anders tickt als die Mehrzahl der Männer? Mehr noch: Da "Spektrum der Wissenschaft" ausgesprochen gebildete Kreise anspricht, muss man davon ausgehen, dass diese Frage nicht nur für bildungsferne Menschen gestellt werden darf! Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen im Bekanntenkreis: Gebildete Frauen (ausgenommen Soziologinnen) lächeln über Emanzipationsaktivisten.
    Vielleicht gelingt es Ihnen doch einmal, jemand zu finden, der nicht nur den Mut hat, gegen den Mainstream der Allesgleichmacher zu forschen, sondern auch über seine Forschung zu berichten.

    Ich freue mich auf Ihre nächsten Ausgaben.
  • Lesestoff für die Familie

    30.06.2016, Hannelore Dittmar-Ilgen, Egelsbach
    Ja, ich bin eine jener Frauen, die ein Abo haben. Ich habe es vor Urzeiten für mich und meine Familie bestellt, denn ich kümmere mich um unseren Lesestoff. "Spektrum der Wissenschaft" wird also nicht nur von mir (der Abonnentin), sondern auch von meinem Mann, unserer Tochter und unseren beiden Söhnen mehr oder weniger gründlich gelesen. Könnte es in anderen Familien oder bei anderen Paaren nicht genau
    andersherum sein: Der Mann hat das Abo bestellt und die weiblichen Mitglieder lesen mit?? Wenn es nicht so wäre, stimmt mich das - genau wie sie - sehr traurig. Wissenschaft ist ja keine reine Männersache (mehr).
  • Evangelischen Hüftaufschwung?

    30.06.2016, Wolfgang Monninger, Essen
    Sie schreiben in Ihrem Editorial, dass nur zirka zehn Prozent der Abonnenten von "Spektrum der Wissenschaft" Frauen sind. Implizit beschuldigen Sie damit das Verhalten der Frauen als politisch nicht korrekt - oder die Redaktion als genderunsensibel. Wie traurig, wo Sie sich doch so bemühen, wo immer es geht, PC-konform zu sein. Aber Sie wollen sich ja bessern!

    Wo ist konkret das Problem? Liegt es im Themenmix, in der Dominanz "harter" (männlicher?) physikalischer Themen, in der Gestaltung der Titelseite, des Layouts insgesamt? Sie vermuten, dass "längst überwundenen" Stereotype eine Rolle spielen könnten, dass es da einen kaum aufzulösenden Widerspruch zweier Betrachtungsweisen geben könnte, nämlich der weiblichen und der männlichen.

    Irgendwie erinnert mich das an den Streit über die konfessionelle Orientierung der Gymnasien im Bayern der späten 1950er Jahre. Damals wurde diskutiert, ob es zum Beispiel einen katholischen und einen evangelischen Hüftaufschwung gebe. Wenn ja, müsse man auch im Sportunterricht die Konfessionen trennen. Man hat es damals nicht getan. Und heute: Gibt es eine männliche und eine weibliche Physik?

    Falls Sie an die Qualität Ihres Produkts glauben, sollten Sie an der Schlüssigkeit der wissenschaftlichen Inhalte und ihrer prägnanten Darstellung arbeiten. Gute Wissenschaft folgt ihren eigenen Regeln, sie hat von Einflüssen aus der Politik, der Religion oder der Ideologie ("Gender") frei zu sein, sonst verliert sie ihren Anspruch. Dass Einflüsse aus der Politik bei "Spektrum der Wissenschaft" eine bedeutende Rolle spielen, ist für mich offensichtlich, vor allem, wenn ich die klimarelevanten Beiträge aus dieser Perspektive betrachte. Hier ist in der Tat Besserung dringend nötig!

    Im Übrigen: Könnte es nicht sein, dass Männer und Frauen tatsächlich andere Interessen haben, also NICHT gleich sind? Wenn das zutrifft, ist auch die asymmetrische Verteilung des Abonnenten kein Problem.

    Wenn sie das Layout gendersensibel verbessern wollen, hier mein Vorschlag: Versehen Sie die künftigen Ausgaben des SdW mit rosa Schleifchen - Frauen mögen bekanntlich rosa - dann werden die Abonnements der Frauen sicherlich drastisch zunehmen.
  • Ein kleiner Unterschied!

    30.06.2016, Joachim Datko, Regensburg
    Zitat: "Die beiden bislang genauesten Einzelmessungen der Lebensdauer des Neutrons weichen also um rund neun Sekunden voneinander ab. Eine erhebliche Differenz, [...]"

    Interpretieren wir die Differenz um:
    Die beiden Methoden kommen zu ähnlichen Ergebnissen, 887,7 Sekunden und 878,5. Die Differenz beträgt ungefähr 1 %. Eine unerhebliche Differenz.

    Datko - Philosoph, Physiker
    Antwort der Redaktion:
    Warum die Ergebnisse eben doch erheblich - beziehungsweise signifikant - voneinander abweichen, wird im Artikel vorgerechnet. Eine relative Differenz von einem Prozent anzugeben ist nicht sinnvoll, denn die sagt gar nichts über die Messgenauigkeit aus. Und letztere ist entscheidend.
  • Da kommen mir Zweifel

    29.06.2016, Wilhelm Baumgartner
    Dass die Tiere sich wie beschrieben ausrichten, mag schon stimmen. Nur am angegebenen Grund dafür darf man zweifeln. Die Richtung des Erdmagnetfeldes ist bekanntlich auf Nord- und Südhalbkugel dieselbe. Trotzdem liegen die Tiere entgegengesetzt. Als Ursache scheint doch wahrscheinlicher als ein Magnetsinn, dass sich die Tiere nicht von der Sonne blenden lassen wollen.
    Antwort der Redaktion:
    Dieser Einwand wurde auf Facebook bereits gebracht, ich kopiere unsere Antwort dazu hier noch einmal hin:

    Die Forscher haben solche Faktoren bedacht und sind der Meinung, das auschließen zu können. Es gab in der Orientierung keine systematische Abhängigkeit von der Tageszeit, das heißt, die Tiere richteten sich im Mittel immer entlang der (leicht verschobenen) Nord-Süd-Achse aus - auch nach Sonnenuntergang oder bei bedecktem Himmel. Und noch ein spekulatives Argument dagegen: Wildschweine leben ja meist im Wald, dass sie dort von der Sonne geblendet werden, ist darum eher unwahrscheinlich, und wenn, dann bei tief stehender Sonne, man würde also unter dieser Annahme erwarten, dass sie sich morgens nach Westen wenden und Abends nach Osten, nichts davon war aber der Fall - zumindest den Messungen der Forscher zufolge...
  • vielleicht nochmal lesen,

    29.06.2016, Wolfram Obermanns
    vielleicht verstehen Sie (Ge Brau) dann, warum Ihr Einwand am Inhalt des Artikels vorbei geht.

    Da das ganze Prozedere ohnehin an der freiwilligen Selbstauskunft hängt, erscheint mir die explizite Regelung durch ein Gesetz allerdings widersinnig - es sei denn daraus ließe sich eine Haftung ableiten.
    Mußte der Spender haften, der wahrheitswidrige Auskünfte gab und dessen Blut zu einer Infizierung führte?
  • Gleichschnauf

    29.06.2016, Chris
    Die Tiere in einem Freilaufstall pennen auch alle mit dem Kopf in der selben Richtung. Sie atmen sogar komplett synchron wenn sie so zusammenliegen und man sie beobachten kann ohne Störung...
  • @tobmat #3

    28.06.2016, Leo
    Nun ja, wenn das so einfach wäre... Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik macht da dem Idealismus schnell ein Ende. Ich denke, dass uns keine andere Chance bleibt als regenerative Energien. Dazu kann ich das Buch "Die empathische Zivilisation" von Jeremy Rifkin empfehlen. Er beschreibt wie die Blüten der menschlichen Gesellschaft durch neu verfügbare Energiequellen zustande kommen, was jedoch durch die nicht nachhaltige Nutzung stets zum Niedergang führt.
    Betrachtet man das ganze näher, ist die einzig vernünftige Energiequelle die Sonne und damit Solar. Nun denn, der perfekte Speicher lässt noch auf sich warten. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass sich einige Menschen dazu noch einige kluge Dinge einfallen lassen.
    Nichts desto trotz, unabhängig vom Energieproblem gibt es viele weitere Herausforderungen, jedoch vermisse ich allgemein gehaltene Empfehlungen die jeder Bürger aufgerufen ist zu tun, über die Konsens herrscht dass diese Dinge erledigt werden sollten, und zwar zum Nutzen aller.
  • Eine andere Rezension sieht einiges anders.

    28.06.2016, W. Jacobs
    Ich habe das Buch selbst gelesen und eine Rezension dazu geschrieben. Diese kommt zu anderen Schlüssen.

    Beim Vergleich Kreationismus und Genderismus geht es auch nicht primär um Inhalte, sondern um die Methoden beider Ideologien. Das ist eigentlich gar nicht so schwer nachzuvollziehen.

    http://nicht-feminist.de/2016/04/u-kutschera-das-gender-paradoxon-schwule-kaefer-gibt-es-nicht/
  • Alles ist relativ -- außer die Lichtgeschwindigkeit!

    28.06.2016, Peter M.
    Die bleibt doch auch in der allg. Relativitätstheorie absolut oder nicht?
    Antwort der Redaktion:
    Natürlich. Die Überschrift enthält durchaus eine Brise Ironie...^^
  • Hülsenfrüchte generieren eigenen Stickstoffdünger

    28.06.2016, Ute Lehmann
    Bohnen und Erbsen stellen sich mit Knöllchenbakterien eigenen Dünger aus Luftstickstoff her. Aber solche Pflanzen können sich kein Kalium und kein Phosphat herzaubern, welches sie aber existentiell brauchen. Es gibt aber Bäume aus den Leguminosen z.B. wie Akazien für Viehfutter, der Carobbaum mit essbaren "Schokoladen"-Schoten und der Bohnenbaum (Turi ein kleiner Baum an dem gekocht essbare Bohnen wachsen). Es ist gut, wenn die Bauern Bäume und Sträucher in Streifen oder Inseln in die Äcker pflanzen und die Bauern nach der Ernte ihr Vieh auf die Felder treiben sowie jeglichen Biomüll ,auch häuslichen, zur Kompostierung sammeln. Wichtig ist auch eine Impfung der Setzlinge mit den richtigen Bodenorganismen, oder dass die Felder vom Flugzeug aus mit diesen Mirkoorganismen gesprüht werden. (Ich bin Biologin und Gentechnikerin, studiere nun Informatik weil ich als Biologe keine Arbeit kriege. Falls jemand eine Fachkraft sucht)
  • vielleicht nochmal nachdenken

    28.06.2016, Ge Brau
    72 % der Neuinfektionen entfallen also auf MSM. Also sind Schwule und Bisexuelle eine Risikogruppe. Nach dieser Logik kann man auch schlussfolgern: Zumindest in Bayern dürften mehr als 72 % der Neuinfektionen auf Christen entfallen. Also müssen jetzt in Bayern auch Christen als Risikogruppe ausgeschlossen werden.
    Der Fokus ist falsch gesetzt. Zur Risikogruppe gehören die, die ein hiv-risikoreiches Sexualverhalten praktizieren, ganz egal, ob sie schwul, hetero oder christlich sind. Ob sich jemand safe mit Mann oder Frau vergnügt, ist völlig egal, solange es safe ist. Wenn sich jemand risikoreich mit Mann oder Frau vergnügt, gehört er zur Risikogruppe. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? Oder werden demnächst auch Menschen nach ihrer Hautfarbe zu einer Risikogruppe erklärt, nur weil sie von einem Kontinent kommen, bei dem HIV viel weiter verbreitet ist als in Europa? Wohl kaum, und sei es nur deshalb, weil man Diskriminierung wegen der Hautfarbe viel mehr scheut als Diskriminierung wegen der sexuellen Identität.