Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • interressant

    05.12.2014, Hans Peter
    könnte dies auch Auswirkungen auf die Festkörperphysik/ Physik der Grenzflächen haben?
  • Sehr schöner und informativer Artikel

    04.12.2014, Werner Kohl
    Besten Dank dafür!
  • Fehlschläge

    04.12.2014, Arthur Rautenburg
    Wenigstens hatten die Planer und Entwickler dieser Mission diese Riesenportion Glück, so dass der Lander am Ende doch so auf dem Kometen liegen blieb, dass wenigstens einige der geplanten Messungen durchgeführt werden konnten. Wie konnte es nur dazu kommen, dass die geplante Landungsmethode fehlgeschlagen ist? Wieso wurden bei der Planung und Entwicklung keine funktionierenden Landungsmethoden gefunden? Hoffentlich werden die Ursachen gefunden und angemessene Konsequenzen gezogen. Anscheinend ist es leider auch nicht gelungen, wie geplant über den Bohrer SD2 Material des Kometen in den Ofen zu überführen und zu analysieren. Vom DLR habe ich dazu bisher nur die "Erfolgsmeldung" gefunden, dass der Lander alle Schritte durchgeführt habe, um Material aufzunehmen, in den Ofen zu überführen und zu analysieren. Bisher wisse man beim DLR aber angeblich nicht, ob dabei auch tatsächlich Material in den Ofen überführt wurde. Wie bitte, wer soll das glauben, dass in den übermittelten Daten nicht sofort erkennbar ist, ob Material im Ofen angekommen ist oder nicht? Ich vermute, dass das DLR versucht, diesen Fehlschlag zu verschweigen, und darauf hofft, dass es in Zukunft erneut Riesenglück hat und der Lander über die Solarzellen doch wieder soviel Strom erzeugen kann, dass weitere Bohrversuche durchgeführt werden können. Eine Radionuklidbatterie hielten die Planer ja anscheinend nicht für notwendig. Geht in Frieden, ihr in diese Mission investierten Steuermillionen. Es werden sicher noch viele in vergleichbar "erfolgreiche" Missionen investierten folgen.
  • Forschungsförderung durch Nudeln essen?

    04.12.2014, Liane Mayer
    Gibt's die Anelloni auch zu kaufen? Wer weiß, vielleicht tun sich da neue Möglichkeiten für die Forschungsförderung auf.....
    Jedenfalls gefiele mir die Idee, dass das Zubereiten (und anschließende Aufessen) von Anelloni künftig den Chemieunterricht auflockert!
  • Ich hätte es gut gefunden ...

    04.12.2014, Werner Kohl
    ... wenn Ihr Artikel einen Hinweis darauf enthalten hätte, dass es in dieser Region der Westantarktis starke vulkanische Einflüsse gibt:

    "Wie die Forscher nun anhand von Gravitationsdaten herausfanden, ist die Erdkruste unter diesen Gletscher mit nur 18 bis 24 km Dicke sehr dünn. Hier befindet sich ein vulkanischen Grabensystem, das die Gletscher von unten erwärmt."

    Quelle:
    http://www.wetter-center.de/blog/?p=1039
  • Politik ist die Kunst des möglichen

    03.12.2014, tp1024
    Wenn man die Entwicklung der Ariane 6 verfolgt und mit den Entwicklungen in anderen staatlichen Raumfahrtorganisationen vergleicht, ist das Ergebnis eigentlich wenig überraschend. Egal ob Russland, USA oder Japan, die Entwicklung von Raketen ist konservativ und ist immer konservativer geworden. Vielleicht lag es am Scheitern des Space Shuttle nach grandiose Versprechungen. Eine gesellschaftliche Tendenz zu immer konservativerem Umgang mit Technik ist auch nicht zu leugnen. Alles andere ist die Abweichung von der Norm, weshalb SpaceX auch etwas Besonderes ist.

    Der Nimbus der "Raketentechnik" hat sich gerade in der Politik sehr festgesetzt und immer mehr von der Realität entfernt. Aber genau deswegen muss man – leider – niedrige Maßstäbe anlegen. Selbst so ist das Ergebnis gemischt. Man hat sich vom Zwang zur Höchsttechnologie verabschiedet und verwendet größtenteils schon entwickelte Komponenten. Man nutzt zwei Tanks für Wasserstoff und Sauerstoff, anstatt nur einen mit Trennwand. Das heißt mehr Masse, aber auch leichtere Herstellung. Die Boosterraketen werden kleiner, zahlreicher und billiger - und werden noch dazu auch für die neue Vega-C verwendet.

    Das wichtigste ist aber der fixe Preis. In den USA hat das ein kleines Wunder bewirkt. Zuvor wurden Kosten erstattet und pauschal einige Prozent (15%?) als Profitpauschale aufgeschlagen. Um so höher die Kosten, um so höher der (absolute) Profit. Mit fixem Preis schafft man diese Perversion ab.

    Trotzdem ist die Entwicklung der Ariane 6 zu teuer und wird zu lang dauern. Sechs Jahre sind eine zu lange Zeit für eine Rakete, deren Triebwerke bereits entwickelt sind. (Die Booster fehlen noch, sie sind aber auch nur eine inkrementelle Verbesserung der P80-Raketenstufe der aktuellen Vega.) Auch der Bau der neuen Startanlage ist zu teuer und dauert zu lange. SpaceX baut sie für 100 bis 200 Millionen Dollar in zwei Jahren, die ESA braucht 800 Millionen Dollar und vier bis fünf Jahre.

    Die Ariane 6 ist enttäuschend. Aber jede positive Entwicklung aus einer enttäuschend schlechten Situation heraus - egal in welchem Bereich - fängt mit einem etwas weniger enttäuschenden ersten Schritt an. Die Ariane 6 könnte genau das sein.
  • auch mal an die Menschen denken

    03.12.2014, Sven K
    Vielleicht sollte Herr Stirn in der vorweihnachtlichen Zeit nicht zu sehr nach den Sternen greifen und ab und an, sofern er nicht gerade schriftlich innovatives Denken und Handeln fordert, an die betroffenen Menschen denken, für die jene positive Nachricht, hinsichtlich einem Jahr vollem Hoffens und Bangens, abschließend mit einem tiefen Durchatmen endet. Amen…

  • Keine Erklärung!

    03.12.2014, Ulrich Heemann
    Die Tatsache, dass man im Tomographen(?) Aktivitäten oder einen Rückgang derselben beobachtet, ist keine Erklärung des Verhaltens, sondern beschreibt nur auf neurologischer Basis das gleiche, was Eltern im psychologischen Verhalten der Heranwachsenden erleben. So können „diese Information vielleicht doch“ NICHT „dem elterlichen Verständnis helfen, warum manches Mäkeln schlicht ins Leere läuft.“ Es ist allenfalls zu schlussfolgern, dass die Erfahrung, Jugendlichen Zeit bei der Beurteilung anderer Sichtweisen zu geben und entsprechende Erläuterungen in ruhigem und möglichst rationalem Ton zu vermitteln, langfristig von größeren Erfolgsaussichten gekrönt ist. Leider ist diese Erfahrung aber nicht obigen tomographischen Untersuchungen zu entnehmen. Veröffentlichung also zu früh oder Untersuchung (noch) nicht konsequent weitergeführt.
  • Public Domain

    03.12.2014, Rita
    Nicht nur die Professuren sind staatlich gefördert - oft werden ganze Forschungsprojekte, die über mehrere Etappen laufen vom Staat finanziell gefördert. Doch die Ernte trägt der Verlag ein, der die daraus entstandenen Publikationen veröffentlicht. Das ist einfach nur Schwachsinn
  • Was bleibt noch von der DM

    03.12.2014, Gert Weigelt
    "... die einige Erklärungsversuche zur Dunklen Materie beendet. Bestimmte Modelle, nach denen Dunkle-Materie-Teilchen sich einander mit besonders hoher Rate auslöschen, wären demnach ausgeschlossen. "
    Welche Erklärungen bleiben dann noch für die Dunkle Materie?
  • Wesentlich länger "ausgereift"

    02.12.2014, Inge Schuster
    ist das Enzym CYP2E1, das hochkonserviert in den Säguetieren über die Evolution weitergegeben wurde (phylogenetische Studien sprechen hier tatsächlich von 60 Mio Jahren).
    CYP2E1 metabolisiert Ethanol und zahlreiche andere (relativ kleine) Moleküle, die natürlich auch aus Nahrung und Umwelt entstammen können. Dementsprechend findet sich das Enzym auch in den meisten Körperzellen und kann bei "Bedarf" verstärkt exprimiert (induziert) werden: ein Grund dafür, warum Trinker wesentlich höhere Mengen an Alkohol "vertragen".
  • 70 Millionen Jahre?

    02.12.2014, Dr. Matthias Delbrück
    Könnte 7 Mio gemeint sein? Das würde mit dem von den Bäumen runterkommen zusammenpassen ... Ansonsten ein wirklich interessanter Gedanke.
    Antwort der Redaktion:
    Hallo Herr Delbrück,

    in der Tat, 70 Millionen Jahre sind natürlich Quatsch - die Autoren schreiben in ihrer Studie von "rund 10 Millionen Jahren"; das kommt immerhin ein wenig besser hin. Ich habe meinen Fehler ausgebessert.

    Vielen Dank für Ihre Zuschrift,
    Jan Osterkamp (Redaktion Spektrum.de)
  • Weitere Lösung

    01.12.2014, Manfred Fehringer
    Im vierdimensionalen Würfel auf Seite 73 des Novemberheftes fehlen die Punkte für die blassen Dreiecke.

    Eine weitere Lösung für Bild 71 ist ein leeres grünes Quadrat, zwei blasse blaue Dreiecke und drei volle rote Fünfecke.
  • Im Garten urinieren ?

    30.11.2014, Martin Hintermann
    Frage: Soll ich ab jetzt mein Uringeschäft im Garten vornehmen und damit meine Pflanzen, Rosen, etc. begiessen ? Oder kann das auch den Pflanzen schaden ?
    Antwort der Redaktion:
    Das können Sie machen, Sie sollten dann aber rasch mit Wasser verdünnen ;-) (dl)
  • Selbstbeherrschung kann man nicht üben!

    28.11.2014, Dr. Amadeus Hartwig
    Eine schöne Aussicht für das Leben der Menschen in ihren vielfältigen Interaktionsprozessen, aber vielleicht auch doch nur eine neue Fata Morgana?
    Ich habe in den letzten 25 Jahren in einer Kinderarztpraxis in Berlin unter Einbeziehung von Therapeuten (Physiotherapie, Ergotherapie/Psychomotorik) mit Kindern (und ihren Eltern) gearbeitet, die verschiedenste Entwicklungsdefizite in Motorik, Sprache und Verhalten sowie Lernen und Sozialverhalten vom Frühgeborenenalter bis zur Pubertät aufwiesen. Dabei konnten wir beobachten, dass bei allen Auffälligkeiten die Affektstabilität, zu der die Selbstbeherrschung zählt, mitbetroffen war. Das galt für die Kinder wie auch ihre Eltern.
    Kindliche Entwicklung ist nicht nur die Herausbildung einzelner isolierter Fähigkeiten und Fertigkeiten.
    Alles ist miteinander verbunden – ein System kindlicher Entwicklungspotentiale, das durch mehr oder weniger günstige Umwelteinflüsse gefördert oder negativ beeinflusst werden kann. Der Einfluss der Vererbung ist dabei nur gering.
    Man muss darauf achten, wie Heranwachsende die Sensibilität für zwischenmenschliche Notwendigkeiten entwickeln, denn wie im Artikel gezeigt, ist die Herausbildung emotionaler/ affektgebundener Verhaltensweisen entscheidend für den Erfolg von Menschen.
    Unbegrenzte Bedürfnisse und Wunschträume einer zunehmend transkulturellen, fließenden Erwachsenenwelt lassen mehr und mehr die Grenzen und Strukturen sich neu organisierender Lebensprozesse „zerfließen“.
    Sensibilität, Mütterlichkeit, Eigenverantwortung, Selbstbeherrschung, gesellschaftliches Handeln, soziale Intelligenz werden immer wieder neu in einem Prozess von psychosozialen Umweltfaktoren bei Heranwachsenden gebildet.
    Intelligenz ist nur ein Zugriffsystem auf mehr oder weniger erworbene und abgespeicherte Lerninhalte aus der Vielfalt menschlicher Lebenserfahrung.
    Selbstbeherrschung ist aber ein Bestandteil unseres Affektsystems – unbewusst und uns somit verschlossen. ÜBEN wird man sowas nicht können!
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