Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Unfreie Meinungsäußerung

    19.09.2008, Dieter Krogmann
    Der Beitrag von Andreas Jahn deutet an, wie sehr auch der "moderne Mensch" geschickter Manipulation scheinbar zum Opfer fällt.

    Ein Grund der "ewig knappen Wahlergebnisse" in den USA ist aber auch das dort gültige "Mehrheitswahlrecht". Es siegt die Partei, die in den Wahlbezirken die Mehrheit errungen hat, und wenn es nur wenige Stimmen sind. Das hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Richtigkeit der Wahlen jedesmal angezweifelt wurden.

    Dieses Wahlrecht lässt letztlich nur zwei Parteien zu, die aber über Lobbyisten völlig politisch beeinflusst werden.

    Jede andere politische Strömung hat damit in den USA keinerlei politisches Gewicht, weil auf Grund dieses Wahlrechts Stimmen für andere Parteien einfach unter den Tisch fallen.

    Im Grunde ist die US-Demokratie damit eine Farce. Man spricht nicht umsonst schon lange von einer Plutokratie in den USA.

    Aus diesem Grunde wird auch hier in Deutschland von den machtorientierten Politgruppen mit einem solchen Mehrheitswahlrecht seit vielen Jahren geliebäugelt.

    Zieht man die Manipulationsmöglichkeiten über zutiefst im Menschen verankerte Verhaltensstrukturen in Betracht, so wird klar, wie die Massen letztlich beeinflussbar sind.

    Aber das wissen die erfolgreichen Agitatoren aus Politik und Wirtschaft schon lange.
  • Verstehe ich nicht

    17.09.2008, O.Meckes
    Da steht:
    Krähe schlägt Affe

    Dafür bewiesen sie in der nächsten Runde die erhoffte Transferleistung: Wieder ging es darum, die Falle vor einem Leckerbissen zu erkennen, doch dieses Mal nicht in einer Röhre, sondern frei auf einer geteilten Platte, die auf einer Seite direkten Zugriff erlaubte, während der zweite Happen von einem rechteckigen Loch versperrt wurde. Der visuelle Eindruck war also ein ganz anderer als zuvor -

    Wie kann ein rechteckiges Loch etwas versperren? Löcher sind i.d.R. dazu da, Durchgang zu schaffen....????
    Antwort der Redaktion:


    Hallo Herr Meckes,


    das war wohl missverständlich formuliert: Vor dem Leckerbissen war eine rechteckige Grube - die Krähe stand also vor demselben Problem wie zuvor mit der Röhre: Wie kommt sie an den Happen, ohne dass er unerreichbar in einem Loch im Boden verschwindet?


    Herzliche Grüße


    Antje Findeklee, Redaktion
  • Zeichnung

    16.09.2008, Oliver Meckes
    Der Zeichner scheint sich mit der Anatomie der Säugetiere nicht sehr intensiv beschäftigt zu haben. Er hätte sich vielleicht mal Robben anschauen sollen. Die Füße des Georgiacetus kommen arg "fischig" daher ... Säugetiere habe keine Gräten.
    ;-)
  • Wir können gar nicht anders

    15.09.2008, Lorenz Mc Grath
    Und selbstverständlich werden unsere Segelschiffe vom Rand der (Denk-)Scheibe die unsere Erde darstellt herunterfallen, genauso wie uns die Geschwindigkeit der dampfgetriebenen Eisenbahnen das Blut aus den Leibern presste…

    Wir Menschen können gar nicht anders als weiter zu forschen, denn ein Innehalten beim derzeitigen Zustand unserer Erde, unserer Entwicklung und Gesellschaften, wäre definitiv das beschworene Ende - nur eben nicht mit einem alles verschlingendem schwarzen Loch, sondern als schleichendes Ende in Folge unserer Maßlosigkeit und Unwissenheit.

    Der scheinbare Vorteil liegt einzig und allein darin, dass die meisten der heutigen Skeptiker des LHC dem Untergang der zweiten beschriebenen Art durch das rechtzeitige Dahinscheiden zu entgehen hoffen!

    Bleibt letztlich wieder die Frage nach der Ehrenwertigkeit der Motive.
  • Forschungsgelder immerhin in hoffentlich friedliche Bahnen gelenkt

    15.09.2008, Heinrich Wördemann, Detmold
    Die wissenschaftliche Suche nach der Wahrheit wird stets an Grenzen stoßen, wo die Theorie bekennen muss, dass sie unsicher ist. Diese Suche erfordert eine enorme gedankliche Disziplin und Konzentration. Ich finde es angenehmer, die Magie der unmöglichen Unendlichkeit an sich zu akzeptieren und meinen Frieden darin zu finden, meditativ die spirituelle Welt zu genießen.

    Aber wer's braucht! Außerdem lenkt's viele, viele Forschungsgelder und -tätigkeiten in hoffentlich friedliche Bahnen, denn Zerstörungen der Umwelt hatten wir bereits genug. Mein Tipp dazu: Tiefenökologie und/oder Yoga.

    HW, Umweltwissenschaftler
  • Gespannt und neugierig

    14.09.2008, Reiner Vogels, Swisttal
    Als physikalisch interessierter Nicht-Physiker (ev. Theologe) möchte ich unterstreichen, dass ich das Projekt des LHC ausdrücklich begrüße und dass ich gespannt und neugierig darauf warte, was die Experimente ergeben werden. Es gibt so viele Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Zum Beispiel:

    Gibt es wirklich "dunkle Materie" oder ist dieses Wort nur eine Verbalisierung für ein vollkommen rätselhaftes Phänomen?

    Gibt es wirklich "dunkle Energie" oder ist dieses Wort nur eine Verbalisierung ... ?

    Gibt es ein Higgs-Boson und stimmt der Teilchenzoo, der heute zum Standardmodell der Physik gehört, tatsächlich mit der Wirklichkeit überein?

    Gibt es Hinweise darauf, dass die aberwitzigen Vorstellungen über die Ereignisse, die sich unmittelbar nach dem vermuteten (!) "Urknall" abgespielt haben sollen, wie z.B. die unvorstellbare Konzentration von gigantischer Energie auf absurd kleinem Raum und die spekulativ vermutete, also auf Grund von Rechenoperationen und nicht experimentell bestätigte, "Inflation" Anhalt an tatsächlichen Abläufen im subatomaren Bereich haben?

    Ich denke, angesichts der vielen Milliarden, die überall in der Welt sinnlos vergeudet werden - vom Irakkrieg bis zum Kampf gegen die spekulativ vermutete und von an Steuererhöhungen und allumfassender staatlicher Kontrolle interessierten Politikern propagierte "Klimakatastrophe" - sind die paar Milliarden, die LHC kostet, sehr gut angelegtes Geld. Die Menschheit sollte sich die Erweiterung ihres Wissens durchaus etwas kosten lassen.

    Die Furcht vor dem Entstehen eines "Schwarzen Lochs" teile ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zehntausende von intelligenten und verantwortungsvollen Physikern, die am Projekt LHC arbeiten, allesamt Kriminelle sind, die leichtfertig die Zukunft unseres Planeten aufs Spiel setzen. Außerdem finde ich den Hinweis überzeugend, dass ähnlich energiereiche Kollisionen von subatomaren Teilchen, wie sie in Genf geplant sind, ja immer schon durch die hochenergiereiche kosmische Strahlung in unserer Hochatmosphäre stattfinden, ohne dass die Welt untergegangen wäre.

    Ich hoffe darauf, dass Spektrum der Wissenschaft zeitnah und kompetent über die Ergebnisse von LHC berichtet, wenn es etwas zu berichten gibt, und bin gespannt und neugierig.
  • Mit Logik ist alles zu klären

    13.09.2008, Gerhard Schwabe, Mannheim
    Ich nehme ja eigentlich erfolgreich homöopathische Arzneien (seit Jahrzehnten keine Antibiotika, was Sie sicher als unmöglich ansehen). Nun wurde ich beim Lesen der "Einwürfe" doch unsicher, ob meine Mittel auch wirklich helfen können, wo sie doch noch nicht einmal teuer sind. Aber zum Schluss kam mir eine klärende Idee: würde Ihre Zeitschrift 15,50€ kosten, wären die "Einwürfe" so seriös wie Antibiotika. Nun kostet sie aber nur 7,40€. Da denke ich mir ganz einfach. "Hilft's Lesen nix, schad's nix" und vergesse ganz schnell!
  • Ganz einfach

    13.09.2008, Kaufmann, Hamburg
    Zum Verschwenden von Milliarden von Euro ist der LHC gerade gut genug. Diese Milliarden sollte man lieber in die Erforschung von neuen Energieerzeugern und -trägern stecken; das bringt uns in naher Zukunft mehr, als das Zerdeppern von Teilchen. Wen interessieren Dunkle Materie, schwarze Löcher und Urknall in Anbetracht der Bedrohungen durch Klimakollaps, Energieknappheit und Hungersnöte. Nur ein paar erfolgssüchtige Physiker, die hoffen, den Nobelpreis zu ergattern.
  • Wenn Medien Wissenschaft machen

    12.09.2008, Andreas Steinhauser, Berlin
    Es ist drollig anzuschauen, wie sich gestandene Wissenschaftler von den Medien so plump manipulieren lassen. Wenn mir etwas Sorgen macht, dann gehört das unbedingt dazu.

    Kaum geistern spektakuläre Headlines wie "Weltuntergang" oder "Schwarzes Loch" duch die Presse, finden sich auch prompt "kompetente" Professoren, die "beweisen", dass alles im finalen Desaster enden wird. Das war bei der Vogelgrippe so, beim Jahr-2000-Problem, beim Rinderwahn. Da wird keine einzige Gelegenheit ausgelassen, selbst den größten Unfug mit dem Deckmäntelchen der seriösen Wissenschaft zu verhüllen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die Herren Professoren würden ihr Wissen aus dem Pseudo-Wissenschaftsklamauk "Galileo" auf Pro7 beziehen.

    Wie vermessen und arrogant diese Menschen doch sind, zu glauben, dass das LHC in der Lage wäre, Energien zu konzentrieren, die ausreichen, um ein stabiles schwarzes Loch zu erzeugen, das die ganze Erde "aufsaugt".

    Hier ein kurzes Beispiel dafür, was passieren wird:
    Nehmen wir an, die Sonne würde kollabieren und sich in ein schwarzes Loch verwandeln (mal ganz davon ab, dass auch sie nicht genug Energie und Masse dafür besitzt). Nehmen wir also weiter an, dieses schwarze Loch wäre dann wenige Zentimeter gross und ganz furchtbar brutal schwer mit so großer Gravitationskraft, dass selbst das Licht nicht mehr fliehen kann. Welche Gravitationskraft würde dann dieses Schwarze Loch wohl auf die Erde ausüben? Richtig! Genau die gleiche wie vorher (nur dass dann dunkel wäre).

    Wie groß wäre jetzt also wohl die Wirkung eines schwarzen Loches auf seine Umgebung, das im LHC erzeugt wurde, verglichen mit den Teilchen aus denen es hervorgegangen ist? Auch richtig, genau so groß wie vorher. Keine Gefahr für niemanden außer für die Verantwortlichen, falls sich aus dem Projekt keine sinnvollen Erkenntnisse ziehen lassen.

    Ich wünsche also den Forschern, dass sie ein paar von den "schwarzen Löchern" erzeugen können, die lange genug stabil sind, um sie zu erforschen, und ich wünsche uns allen, dass dabei was rauskommt, was z.B. unsere Energieprobleme löst. Denn sonst wären diese Milliarden sicher viiiiiel sinnvoller in Solaranlagen auf jedem Dach und eine denzentrale Energieversorgung investiert worden...




  • Junge Gehirne schneller als lebenserfahrene?

    12.09.2008, Dieter Krogmann
    Den Ausführungen von Herrn Norbert Hinterberger kann man nur zustimmen.

    Ein weiterer, bildlicher Vergleich mag dies verdeutlichen. Wir "bauen" letztlich alles nach, was uns die Natur verstehen lässt.

    Ein Computer funktioniert nach dem Prinzip unserer Gehirnfunktionen, wenn auch auf einem noch recht einfachen Niveau.

    Ein "junger Mensch", also ein "neuer Computer" hat auf seiner Festplatte (seinem Gehirn) nur wenige Daten.

    Damit läuft er erheblich schneller, als eine Festplatte, die mit Milliarden von Datenzeichen vollgeschrieben ist.

    Demnach benötigt die "ältere Festplatte" längere Zeit, um Wissen abzugleichen und zu einem Ergebnis zu kommen, um diese unzähligen Eindrücke in einer Schlussfolgerung mit einzubinden.

    Andererseits hat aber das noch "unbelastete" junge Gehirn, den Vorteil, von alten "Traditionen" weitgehend unbeeinflusst neue Wege für Lösungen zu finden.

    Dieser Umstand kann dann zu einem "Evolutionssprung" für die gesamte "Gemeinschaft" Mensch führen, wenn sich damit ein neuer Weg für bessere Überlebenschancen bietet.

    Damit ist der junge Mensch der Garant für erforderliche Anpassungen in einer sich ewig wandelnden Umwelt.
  • Der Zauberlehrling

    11.09.2008, Dieter Krogmann
    Die Diskussionen um die LHC-Experimente erinnern mich unwillkürlich an die Ballade "Der Zauberlehrling", die wir während unserer Schulzeit im damaligen Deutschunterricht auswendig lernen mussten.

    Mutter Natur zeigt uns Dinge, die wir durch die Beschränkungen unserer Biologie geistig nie erfassen werden können.

    Technischer Fortschritt erlaubt es uns zwar, durch das Schlüsselloch der Physik unseres Universums zu schauen, gibt uns aber nur einen ganz begrenzten Teilbereich des großen Ganzen frei.

    Zu berücksichtigen wäre es, bei all den klugen Argumenten, die für das LHC-Experiment vorgebracht werden, dass wir in einem Teil eines prosperierenden Universums leben, das uns letztlich einen recht begrenzten Freiraum zum Überleben lässt.

    Prozesse in einem solchen "stabilen Raum" künstlich zu erzeugen, die sich in Teilen unseres Universums abspielen, dessen Zustände wir in unserer Gegenwart nur ganz naiv umschreiben können mit dem Begriff "Chaos", ist nach rein logischen Kriterien ein Wahnsinn.

    Ein wenig erinnert es auch an das Experiment zur Zeit der ersten Atombombenversuche. Angehörige der US-Armee wohnten diesen Explosionen bei, um die Auswirkungen der Atombomben auf den Menschen zu testen. Fast alle diese "Testpersonen" starben in den Folgejahren elendig an Krebs und ähnlichen Krankheiten.

    Nun will der Mensch das aus seiner kleinkarierten, biologisch beschränkten Sichtweise, "letzte Geheimnis der Natur" lüften.

    Dass in anderen Teilen des Universums unsere Begriffe und Vorstellungen auf den Kopf gestellt, ja sogar unsere gesamten physikalischen Modelle überhaupt keine Gültigkeit haben, das vergessen wir wieder einmal in der Gier nach einem allmächtigen Wissen.

    Und jeder Naturwissenschaftler weiß, dass es letztlich kein "letztes Geheimnis" der Natur gibt. Ist die Tür eines Geheimnisses endlich aufgestoßen, so tun sich hinter dieser hundert neue Türen mit hundert neuen "letzten Geheimnissen" auf.

    Bleibt zu hoffen, dass diesmal nicht die gesamte Menschheit hieran zugrunde geht.

    Unser beschränktes Denken und Handeln wird immer noch diktiert von einer primitiven Grundprogrammierung unseres KLeinhirnes. Und dies ist unter anderem nur für ganz wenige Dinge zuständig:

    "Fressen und Promiskuität".
  • Eine weitere falsche Lehrmeinung

    11.09.2008, Hans-Jürg Gerber
    Auch wenn man die schönen experimentellen Resultate, die in "spektrumdirekt" vorgestellt werden, nicht in Zweifel zieht, so erkennt man sofort, dass sie für den Saftaufstieg in Pflanzen völlig unbedeutend sind, und dass die im Text gegebene Erklärung den schon mannigfaltig vorkommenden falschen Lehrmeinungen eine weitere falsche hinzufügt. Von mehreren Ungereimtheiten sei nur diese eine erwähnt: Ein 100 m hoher Baum (was es bekanntlich gibt) benötigt zum Halten und zum Bewegen der Wassersäule einen Druckunterschied zwischen Blatt und Wurzel (wie jeder Taucher weiß) von mehr als 10 bar. Diese Größe gilt es zu erklären. Dampfdrucke von Wasser (bei Umgebungstemperatur typisch 20 millibar) reichen dazu um Faktoren von mehreren Hundert nicht aus.
    Ein kompetenter Artikel würde sicher viele Leser interessieren.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Gerber,



    beim Wassertransport der Pflanzen spielen natürlich noch andere Faktoren wie der Wurzeldruck eine Rolle. Allerdings reichen die messbaren Werte des Wurzeldrucks nicht für einen Transport über 20 Meter Höhe aus.



    Tatsächlich erweist sich als entscheidende Triebkraft für den Transport der von den transpirierenden Blättern ausgehende Transpirationssog, der physikalisch zwangsläufig durch die Wasserdampfabgabe der "wasserreichen" Blätter an die zumeist nicht mit Wasserdampf gesättigte, "wasserärmere" Atmosphäre zustande kommt. So hat bei 20 Grad Celsius eine noch 95-prozentig an Wasserdampf gesättigte Luft gegenüber einer 100-prozentig gesättigten Luft oder gegenüber freiem Wasser eine Dampfdruckdifferenz von rund 100 Bar, eine 63-prozentig gesättigte Luft eine solche von 600 Bar und eine 50-prozentig gesättigte Luft eine solche von 900 Bar.



    Somit ist schon der kleinste Potenzialunterschied mehr als ausreichend für einen Wassertransport bis zu 120 Meter Höhe einschließlich der zu überwindenden Reibungskräfte (1 Bar Druckdifferenz pro 10 Meter Höhendifferenz und 0,1 bis 0,2 Bar zur Überwindung des Reibungswiderstands von 1 Meter Leitungsbahn). Die Pflanze benötigt somit keine Stoffwechselenergie für ihre Transportarbeit - die Energie stammt von der Sonne.



    Entscheidend dabei ist, dass der Wasserfilm in den Transportgefäßen der Pflanze nicht reißt. Hier liegt der Grund dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen können. Im spektrumdirekt-Artikel "Ohne Schweiß kein Mammut" vom 22. April 2004 ist diese Höhenbeschränkung beschrieben.



    Mit freundlichen Grüßen



    Andreas Jahn

    Redaktion spektrumdirekt
  • Quarks und Co.

    10.09.2008, Dr. Frank Jehle
    Wunderbar, was der Mensch alles erforschen kann. Reizen wir doch mal die Grenzen der Physik aus und überzeugen die Skeptiker von der Möglichkeit, die Entstehung des sog. Higgs-Bosons endlich in die Tat umzusetzen. Aber, gesetzt den Fall, dass nicht ein neues Tor zur Physik geöffnet wird, sondern das der Hölle und des Untergangs, was wird aus der Menschheit? Ist man sich so sicher, dass nichts passieren kann, obwohl man erst am Anfang der Forschung steht? Kann es nicht sein, dass sich im Laufe der Zeit und mit zunehmender scheinbarer Sicherheit des LHC doch unkalkulierbare Risiken ergeben können? Wer gibt uns die Sicherheit? Sollte was schiefgehen, dann Gute Nacht (im wahrsten Sinne des Wortes). Viel Glück allen Wissenschaftlern bei der Beherrschung des Unbeherrschbaren.
  • Herzlichen Glückwunsch

    08.09.2008, Dr. Ing. Klaus Ramstöck
    ... zur Rezension "Was ist was" von Bettina Pabel. Zitat: "So kann man etwa rasch nachschauen, welches Homöopathikum sich für welche Anwendungsgebiete eignet."
    Jedes Homöopathikum eignet sich für jedes Anwendungsgebiet, da es ein reines Placebo ist. So hat die angesehene "Lancet" bereits das Ende der Homöopathie ausgerufen. Aber das folgt ja nicht dem Zeitgeist, zumindest in Deutschland ...
    Wann kommen Berichte über Astrologie? Sehr viele Menschen glauben daran.
  • Folgen der Verbote im Nationalpark Wattenmeer

    08.09.2008, Dr.-Ing. Jürgen Bruns, Meine
    Liebe Spektrum-Redaktion,

    endlich ein Ansatz, die Menschen und deren Bedürfnisse sinnvoll in ein Naturschutzkonzept zu integrieren und auch Kulturlandschaften sinnvoll unter Schutz stellen zu können. Die Folgen des radikalen Ausschlusses menschlichen Eingreifens lassen sich recht eindringlich am Beispiel des Nationalparks Wattenmeer studieren.

    Das Verbot, in den Schutzzonen bestimmte Pflanzen zu sammeln, hat in einigen Gebieten dazu geführt, dass eben diese Pflanzen dort fast ganz verschwunden sind.

    Durch das Verbot, Entwässerungsgräben in bestimmten Schutzzonen weiterhin offenzuhalten, und durch das Verbot der Tierhaltung haben sich ehemals artenreiche (Kultur-)Landschaften oftmals in bloße "Schlickwiesen" verwandelt. Zudem erschwert das Verbot der Entwässerung den Küstenschutz.

    Beide Verbote wurden trotz heftiger Bedenken und Einwände durch die einheimische Bevölkerung und deren Verwaltungen erlassen. Entsprechend groß ist die Akzeptanz des Nationalparks bei den Ortsansässigen.

    Das Konzept der Nationalparks sollte daher einem einfachen Grundsatz folgen: Alles was war, darf bleiben! Es sei denn die Nutzung bzw. der Nutzungsgrad verändert Flora und Fauna nachhaltig.