Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Wärme

    25.11.2007, Marco Richter, Brunnen
    Falsch! Dies gilt nur für Wärmekraftmaschinen im Makrokosmos! - Im Nano-Bereich gibt es immer thermische Fluktuationen, die genügend groß sind, um gerichtete Energie zu generieren, da innerhalb kleinster Raumeinheiten das thermische Rauschen zu kurzzeitig bestehenden Temperaturdifferenzen führt.
    (z.B. Brown'sche Molekularbewegung)

    Gruß Marco
  • Und Gott würfelt doch

    24.11.2007, Dr. Edgar Dahl, Gießen
    Nach christlicher Lehre ist Gott allmächtig, allwissend und allgütig. Angesichts all des Leids und Elends in dieser Welt muss sich daher jeder Christ verwundert fragen, warum ein allgütiger Gott es nur zulässt. Schließlich könnte er es ohne weiteres verhindern. Da er allmächtig ist, hat er die nötige Macht dazu, und da er all allwissend ist, hat er auch das nötige Wissen dazu. Dennoch tut er es nicht, wie ein kurzer Besuch einer Kinderkrebsstation bezeugt.

    Da sich das Leid und Elend dieser Welt mit der Allmacht, Allwissenheit und Allgüte Gottes logisch nicht vereinbaren lässt, muss man daher schließen, dass Gott nicht wirklich gut sein kann. Die einzige Alternative, um diesem "blasphemischen" Schluss zu entgehen, ist, dass man Gott entweder die Allmacht oder die Allwissenheit abspricht. Möglicherweise möchte Gott das unschuldige Leiden der Kinder verhindern, doch hat er entweder nicht die nötige Macht oder nicht das nötige Wissen dazu.

    Eine Vielzahl prominenter Theologen hat sich denn auch für eine solche Lösung des Problems ausgesprochen. Sie sagen mit Uta Ranke-Heinemann: "Wir müssen umdenken – Gott kann das Böse nicht verhindern".

    Der christliche Physiker Prof. Kalbhen meint nun, eine Lösung des Problems gefunden zu haben, die es uns erlaubt, das Leid und Elend dieser Welt zu erklären und weiter an der Allmacht, Allwissenheit und Allgüte Gottes festhalten zu können. Im Unterschied zu Albert Einstein, der einmal gesagt hat: "Gott würfelt nicht!", meint Paul Kalbhen: "Und Gott würfelt doch!" In seinen Augen ist das Leid und Elend dieser Welt der "Preis menschlicher Freiheit". Um uns nicht zu bloßen Marionetten, sondern zu Geschöpfen mit einem freien Willen zu machen, sah sich Gott gezwungen, eine indeterministische Welt zu schaffen, in der neben dem Prinzip von Ursache und Wirkung auch der Zufall herrscht. Und der Zufall kann, wie jeder weiß, oft zu Ergebnissen führen, die nicht beabsichtigt waren. Mit anderen Worten: Gott will keinen Krieg, doch die Menschen missbrauchen ihren freien Willen leider zu kriegerischen Auseinandersetzungen; und Gott will keine an Krebs leidenden Kinder, doch der blinde Zufall sorgt mitunter zu genetischen Mutationen, die leider häufig zu Krebserkrankungen führen.

    Ist diese Lösung des Problems überzeugend? Ich glaube nicht! Wenn Gott tatsächlich allwissend ist, dürfte er gewusst haben, wozu die Menschen ihre Willensfreiheit missbrauchen werden und wie der blinde Zufall zu schrecklichen Krankheiten führen wird. Wenn er dies gewusst hat, ist er also an dem Leid und Elend dieser Welt mit schuld. Wenn er es dagegen nicht gewusst haben sollte (weil eine indeterministische Welt selbst für ein allwissendes Wesen prinzipiell unvorhersagbar ist), hat er zumindest äußerst fahrlässig gehandelt und muss sich dies zum Vorwurf machen lassen - schließlich ähnelte er dann einem unverantwortlichen Wissenschaftler, der einen unberechenbaren Krankheitserreger in die Welt entlässt und dessen mögliche katastrophale Folge für die Menschheit einfach billigend in Kauf nimmt.
  • Lichtverschmutzung

    23.11.2007, Paul R. Woods, Banda Aceh, Indonesien
    Etwas genauer bitte.
    Belgien hat die beleuchteten Autobahnen.
    In den Niederlanden sind es neben der Beleuchtung von Siedlungen die Gewächshäuser, wie bei dem Anflug auf Schiphol bei Dunkelheit deutlich zu erkennen ist.
    Die Autobahnen in Luxemburg sind zum größten Teil unbeleuchtet.
    Belgien und die Niederlande sind am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der entwickelten Welt. Selbst die Natriumleuchten, die dort zum größten Teil eingesetz werden, verursachen mit ihrem schummrigen orangen Licht noch eine Menge Helligkeit bei Nacht.
  • Gott will das Leid nicht, sondern er lässt es zu

    22.11.2007, Prof. Paul Kalbhen, Gummersbach
    Aus einer nicht-atheistischen, persönlichen Sicht möchte ich anmerken:
    Angesichts des Leides in der Welt ist die Vorstellung eines absolut liebenden Gottes nur zu begründen, wenn man den "indeterminierten" Zufall als ein wesentliches Element in Gottes Schöpfungskonzept begreift; denn Gott will das Leid nicht, sondern lässt es wegen der Freiheit seiner Schöpfung zu – in einmaliger und zeitloser Entscheidung, die selbst dem "Bösen" und Übel in der Welt grundsätzlich Freiheitsgrade zugesteht.

    Ich habe diese Perspektive in meinem Buch "Glaube und Naturwissenschaft: Widerspruch oder Ergänzung?" (Überlegungen zur Existenz des christlichen Dreieinigen Gottes aus der Sicht der modernen Physik) entgegen der "determinierenden" Gnaden- bzw. Prädestinationslehre – Rechtfertigungslehre – der Kirchen des Westens vertreten und beim Versuch der Veröffentlichung zumal bei christlichen Verlagen keine Resonanz gefunden. Schließlich habe ich die Publikation (Oktober 2005) beim Autorenverlag 'Mein Buch', Hamburg erreicht und nach dessen Insolvenz beim 'Bod'-Autorenverlag, Norderstedt (120 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 978-3-8334-8114-7).

  • Rational ist nicht gleich rational!

    22.11.2007, Martin Knapmeyer, Berlin
    "So haben die Mathematiker den Begriff definiert" – in diesem Satz liegt das Dilemma der Spieltheore. Die Mathematiker haben sich entschieden, eine bestimmte Eigenschaft eines Spielers als "rational" zu bezeichnen, und nicht etwa als "gewinnsüchtig", "kurzsichtig", "herzlos" oder auch "37A", obwohl die reine Benennung für die Theorie vollkommen gleichgültig ist. Leider ist mit allen diesen Bezeichnungen (außer "37A") auch eine umgangssprachliche Bedeutung verknüpft, die dazu verführt, die Schlussfolgerungen der Spieltheorie unkritisch auf die außermathematische Realität zu übertragen und zu fordern, dass reale Menschen sich im Sinne der mathematischen Definition verhalten sollten, zumal der Begriff "rational" im Gegensatz etwa zu "gewinnsüchtig" positiv konnotiert ist.
    An dieser Stelle ist es hilfreich, sich zu erinnern, dass es in der Mathematik noch einen anderen, viel älteren Rationalitätsbegriff gibt: den der Zahlentheorie. Eine Zahl heißt "rational", wenn sie als Verhältnis zweier ganzer Zahlen ausgedrückt werden kann, und "irrational", falls nicht. Niemand käme aber auf die Idee, einem Menschen zu unterstellen, er verhalte sich irrational, wenn er sich mit irrationalen Zahlen befasst. Das zu tun ist im Gegenteil höchst rational (im umgangssprachlichen Sinne), und es steht vollkommen außer Frage, dass es sich bei den zahlentheoretischen Begriffen um moralisch und psychologisch neutrale Bezeichnungen für mathematische Eigenschaften und nicht um einen Geisteszustand handelt. Genauso verhält es sich mit dem Rationalitätsbegriff der Spieltheorie.
    Die Spieltheorie ist ein mathematisches Werkzeug mit einem begrenzten Gültigkeitsbereich, welches nur unter bestimmten Voraussetzungen anwendbar ist. Die Erfülltheit dieser Voraussetzungen in der realen Situation muss in jedem Einzellfall nachgewiesen werden, und das Vokabular der Theorie gilt nur innerhalb der Theorie selber. Diese Begrenzungen mathematischer Theorien werden nur zu oft vergessen, und anscheinend ist das Urlauberdilemma ein Szenario, für das die Spieltheorie einfach nicht gerüstet ist. Das heißt: Der einzige Weg, es zu lösen, ist eine andere Theorie, entweder eine ganz neue oder eine erweiterte Version der vorhandenen.



  • Gedanken moralisch neutral?

    21.11.2007, Christoph Hunkenschröder, Sassenberg
    In Ihrem Artikel wird kurz darauf eingegangen, dass diese Forschung und die eventuell daraus entstehende Möglichkeit, Gedanken zu lesen, große Konsequenzen hat und ethisch-gesellschaftliche Fragen aufwirft. Der wichtigste Punkt ist, denke ich, dass wir derweilen nicht für unsere Gedanken zur rechenschaft gezogen werden; "die Gedanken sind frei.", wie es so schön heißt. Können wir Gedanken lesen, werden diese moralisch wertbar und auch gewertet. Zur Zeit sind es zwei Paar Schuh, was ich denke und wie ich Handle. können wir Gedanken lesen, droht die Gefahr, zwischen Denken und Handeln nicht mehr zu unterscheiden. Die Gedanken wären nicht mehr moralisch neutral.
  • gesunder Menschenverstand

    21.11.2007, Andreas Pietschmann, Angersdorf
    Interessant finde ich, dass bisher niemand den gesunden Menschenverstand in die Diskussion eingebracht hat.
    Bei dem Urlauberdilemma gibt es ein Hauptziel – soviel wie möglich für die Vasen zu bekommen – und ein Nebenkriterium – durch die richtige Antwort mehr als der andere Urlauber zu bekommen. Der Vorteil, der sich aus dem Nebenkriterium ergeben könnte, ist aber im Vergleich zu der maximalen Summe, wenn beide für das Hauptkriterium 100 angeben, nur verschwindend gering. Also ist hier das Nebenkriterium zu vernachlässigen. Nur für den Fall, dass das Nebenkriterium in den Vordergrund tritt, kommt es zu der paradoxen 2-2 Situation.
    Es ist also vielleicht wirklich vernünftig, nicht immer mehr als der andere haben zu wollen.
    Antwort der Redaktion:
    Die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenkriterium beschreibt vielleicht unser menschliches Denken ganz treffend. Der Witz ist nur: Für den rationalen Kunstmenschen der Spieltheorie gibt es das Nebenkriterium gar nicht! Und trotzdem kommt er zu seinem absurden Verhalten.
  • Stammzellen aus Hautzellen?

    21.11.2007, Achim Wolf
    Die Gentechnik resp. Gen-Manipulation ist ein zwangsläufiger und nicht aufhaltbarer Prozess der Entwicklung, weshalb diese Technik unverzichtbar ist. Dass dagegen rebelliert wird von Seiten unkundiger und überspannter Menschen und Organisationen, wie z.B. Greenpeace, ist falsch und entwicklungshemmend. Durch Gen-Manipulation gewinnt man etwa Pflanzen, die krankheitsresistent und ertragreicher werden, was viel Hunger, Not und Elend auf unserer Welt beheben kann. Nicht zu vergessen die Hilfe für den Menschen bei Erbkrankheiten, Transplantationen, etc. Das allein ist schon ein Grund, die Gen-Technik zu befürworten. Selbst wenn zu Beginn Fehler gemacht werden, ist das kein Grund, die Gentechnik zu verteufeln, die Menschen durch Angstgeschrei falsch zu beeinflussen und Terror auszuüben, wie das die Greenpeace-Aktivisten und andere vordemonstrieren.
  • Deutschland als Spitzenreiter der adulten Stammzellenforschung

    21.11.2007, Gerhard Samulat
    Na endlich kommt Besinnung in die Stammzellen-Debatte. Adulte Stammzellen gelten seit Jahren als ethisch korrekte Variante der Stammzellen-Forschung und Therapie, insbesondere in Deutschland, wo das Klonen embryonaler Stammzellen aus verfassungs- und menschenrechtlicher Bedenken (meiner Meinung nach zurecht!) verboten ist. Doch statt sich auf die Erforschung adulter Stammzellen - also der Stammzellen aus Körperzellen Erwachsener - zu konzentrieren, verloren die deutschen Wissenschaftler offensichtlich viel Zeit damit, um für das Recht zu streiten, Embryonen für ihre Forschung "verbrauchen" zu dürfen ("Verbrauchende Embryonenforschung" gilt als Fachbegriff!!). Nur weil die Arbeit mit adulten Stammzellen technisch etwas schwieriger ist.

    Mein Traum: Deutschland als Spitzenreiter der adulten Stammzellenforschung. Das ist ethisch korrekt und hat nicht den Beigeschmack von Mord an ungeborenem Leben (ein durchaus dialektischer Begriff, der sowohl das Wort "ungeboren" enthält als auch das Wort "Leben", weswegen sich daran die Diskussion entfachen ...).

  • Wo ist die bemerkenswerte Leistung?

    20.11.2007, Dr. Nikolaus Klepp
    Was ist so besonders an einem Verfahren, eine Gerade auf einem rotierenden Schirm zu zeichnen? Sogar Studienanfänger sollten mit den gegebenen Randbedingungen eine optimale Methode realisieren können, das Handwerkszeug lernt man ja schon in der Oberstufe unter Schnitt Gerade mit Kegelschnitt. Es erfordert aber weder 4 Jahre Entwicklungsarbeit, noch ist daran irgendetwas neu. Da bekommt das Wort Trivialpatent eine ganz besondere Bedeutung.

    Wie soll Antialiasing die Auflösung und scheinbare Tiefe beim DepthCube erhöhen? Wenn die Methode so funktioniert wie beschrieben, hat das Display in z-Richtung 20 Voxel Auflösung. Bei 10 cm Tiefe ist ein Voxel ein Stiftchen mit etwa 0,3 x 0,3 x 5 mm. Antialiasing kann dann nur in der xy-Ebene erfolgen. Somit müsste das Bild immer kulissenhaft wirken, es sei denn, das Display stellt keine Vektorgrafik dar, sondern nur halbtransparente Volumina. Dann kann das Gehirn auch relativ einfach durch Markierungen, die ein Objekt bekannter Größe wie einen Würfel darstellen, in der Tiefenwahrnehmung getäuscht werden. Das Display kann z. B. nicht eine Textseite auf einer Kugel ansehnlich darstellen. Liege ich da richtig?
    Antwort der Redaktion:
    Da ich nicht über eigene Erfahrungen mit den beschriebenen Produkten verfüge, kann ich an dieser Stelle nur begründete Vermutungen äußern:


    Auszurechnen, wo auf der rotierenden Schnittebene in jeder Position die Punkte der Geraden liegen müssen, ist in der Tat nicht schwer. Denkbar ist, dass die Gerade, wenn sie ungünstig liegt, in eine Serie von Punkten zu zerfallen oder zu zittern scheint. Dann muss man "Voxel", die nicht zur Gerade gehören, sondern haarscharf daneben liegen, noch als zur Gerade gehörig ansehen und mitbeleuchten, vielleicht etwas weniger als die "richtigen" Voxel. Das wäre eine Variante des Antialiasing.


    Das ist ja beim Antialiasing immer so: Eine gerade Linie sieht schärfer aus dadurch, dass man sie etwas unscharf macht. Anscheinend schärft unser Sehsystem nachträglich das gesehene Bild, wenn der Input – durch Antialiasing – die richtige Struktur hat. Es sieht so aus, als würde das unserem Gehirn auch in der z-Richtung gelingen.
  • Konkretes Beispiel für Erde ohne Menschen

    19.11.2007, Peter Maier, Wien
    Dieser Artikel ist zwar nett, aber warum wird darin nur ein rein fiktives Beispiel wie die Stadt New York "zerfällt" gebracht. Noch dazu, klarerweise, ohne experimenteller Überprüfung, ob die in dem Artikel gemachten Behauptungen über die zeitliche Abfolge auch wirklich so eintreffen mögen.
    Dabei gäbe es ganz konkrete "Untersuchungsobjekte", Stichwort die Katastrophe von Tschernobyl. Aus der benachbarten Stadt Prypjat wurden damals schlagartig alle Menschen evakuiert und es setzte ein entsprechender Verwitterungsprozess der menschlichen Zivilisationsobjekte ein, welcher nun schon über 20 Jahre entsprechend beobachtet werden kann. Man braucht dazu nicht fiktive Beispiele "Was wäre New York ohne Menschen" ausdenken.

  • Madagaskar blog

    18.11.2007, V. Sengpiel, Göteborg
    Informativ, unterhaltsam, kurzweilig, und ich muss bei jedem Beitrag schmunzeln oder laut lachen. Einfach herrlich!
  • Versautes Design

    18.11.2007, Stephan Schreyer
    Das muss doch nun die fundamentalen Christen überzeugen, dass sie mit ihrem intelligenten Designer nix werden können. Selbst wenn es den gibt. Oralsex bei Barschen - Gottes Wille kann das doch nun um Gottes Willen nicht sein!
  • Aller guten Dinge sind drei!

    17.11.2007, Dieter Krogmann, Florstadt
    Spiegelt sich in den Forschungsergebnissen nicht das generelle Verhalten einer Gruppe wieder?

    1/3 mag "männlichen" Geruch nicht
    1/3 findet ihn angenehm
    1/3 nimmt ihn nicht wahr

    Übertragen auf Gruppen würde dies bedeuten, es bilden sich letztlich immer 3 Gruppen, ehe es dann zu "konstruktiven Entwicklungen" kommt.

    Ein Drittel opponiert
    Ein Drittel ist der Führung zugetan
    Ein Drittel hat keine Meinung

    Dies wird auch im Vorfeld der Abläufe von politischen Wahlen sehr deutlich. Letztlich geht es immer darum das letzte Drittel an Wählern zu gewinnen, um einer Partei oder einer Meinung zum Sieg zu verhelfen.

    Alle guten Dinge sind Drei!

    Steckt hier tiefenpsychologisch mehr dahinter, als man auf den ersten Blick wahrnehmen möchte?

    Hat dies evtl. etwas mit unserer dreidimensionalen Wahrnehmung und Denken zu tun?

    Jemanden riechen zu können, ist auch ein wichtiger Fakt hinsichtlich unserer Fortpflanzung.

    Es scheint um Tiefgründiges zu gehen!



  • Faszinierendes Weltall

    16.11.2007, Markus Jordi
    Dass die Bezeichnung "astronomisch" im allgemeinen Sprachgebrauch auch noch andere Bedeutungen hat als Sternkunde, zum Beispiel die von "zu kompliziert, nur für Fachleute einsichtig" oder die von "großen, unvorstellbaren Zahlen", zeigt sich in dem kleinen Verschreiber um den Faktor von knapp 10 hoch 13 am Anfang des Artikels:
    "Galaxie NGC 1260, Entfernung rund 240 Millionen Kilometer ..." steht da.

    Wenn dieses Ding in gut anderthalbfacher Distanz von unserer Sonne explodiert wäre, so hätte kein Mensch mehr darüber schreiben können.

    Faszinierend, dieses Weltall, nicht wahr?
    Antwort der Redaktion:
    Liebe aufmerksame Leserschaft,



    in der Tat, faszinierend! Wie gerne würde ich jetzt sagen "weit weg ist weit weg" - nachdem es beim Faktor von knapp 10 hoch 13 aber immerhin um unser aller Existenz oder Nichtexistenz geht, gebe ich lieber einfach meinen ganz privaten, hartnäckigen Lieblingsverschreiber zu. Im Text habe ich ihn jetzt vertuscht.



    Bleibt mir nur meine Flüchtigkeit zu entschuldigen und Dankeschön für alle Zuschriften zu sagen.



    Freundliche Grüße in die Runde

    Jan Osterkamp

    Redaktion spektrumdirekt
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