Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Altes Testament

    07.04.2017, Sondertau
    Das AT ist eine Sammlung jüdischer "Heldensagen". Wenn Christen Bibel oder Heilige Schrift sagen, ist das NT die Grundlage und es ist unverständlich, warum das AT überhaupt im gleichen Buch eingebunden ist. Jesus hat ja gerade Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung postuliert und nicht die plumpe Gesetzes-Auslegung mancher Schulen im Judentum.
  • Danke, für diesen guten Meinungsbeitrag!

    07.04.2017, Raimund Kamm

    Lieber Herr Quaschning, lieber Herr Rahmstorf,

    Danke, für diesen guten Meinungsbeitrag! Mit wenigen Zahlen und netten Beispielen zeigen Sie auf, dass die Entwicklung zu E-Autos mit Erneuerbarer Energie statt Verbrenner-Autos mit klimaschädli-cher fossiler Energie gut machbar ist.
    Beruhigend, dass in den Kommentaren keine wirklich bedeutsamen Einwände gegen die Energie-wende formuliert werden. Dass von Leuten, die sogar angeben ein Studium oder einen Doktortitel zu haben, nur wie in einem Brainstorming Punkte genannt werden, die beim Übergang zum emissions-armen Verkehr beachtet und gelöst werden müssen.
    Und selbstverständlich ist die Elektromobilität in Deutschland nicht die Lösung des Problems der Er-derwärmung durch menschenverursachte Treibhausgase. Sondern nur ein erheblicher Beitrag.
    Übrigens: Mit einer 2,5 kW-PV-Anlage kann man etwa so viel Strom erzeugen, wie für den Betrieb eines durchschnittlichen E-Autos benötigt werden. Oder: Mit einer modernen Windkraftanlage kann man so viel Strom erzeugen, wie 4500 Elektroautos verbrauchen.

    Raimund Kamm, Augsburg
  • Schnuckelig...

    06.04.2017, Luis Cyphre
    ...nur ist der Singular von Mafiosi noch immer Mafioso - wie soll das dann erst mit der Suche nach den kriminellen Teilchen klappen! :p

    SCNR
  • ach ja ...

    06.04.2017, Fritz Kronberg
    Und die ganze Debatte inklusive der albernen Zahlenspielchen wäre völlig überflüssig und deshalb unterblieben, würde statt der aus irrationalen Ängsten stillgelegten Kernenergie der sytemvertägliche (also langsame) Ausstieg aus der Kohleverstromung mit der ebenfalls langsamen Einführung der Windverstromung u.s.w. betrieben. Für die Liebhaber von Zahlenspielchen: Rechnen Sie doch einmal aus, wieviel CO2 der Bau einer Windkraftanlage freisetzt unter Berücksichtigung der Energiekosten bei der Zementherstellung, u.s.w.
  • allergisch gegen deinen Beitrag

    06.04.2017, LOLO
    Hier haben wir wieder einen klassischen Fall von unnötiger Intoleranz. Was stört es Dich überhaupt ob Menschen auf ein bestimmtes Nahrungsmittel verzichten oder es nicht vertragen (selbst wenn nur behauptet)?
    klar, es nervt genauso wie Fanatiker, die ununterbrochen einen Lebensstil oder eine Ernährung predigen. Aber ganz ehrlich: den meisten Leuten geht es besser, selbst wenn sie sich diese Intoleranz nur einbilden und dann auf die Produkte verzichten. Wenn ein Patient zu mir kommt und seit 2 Jahren Magenschmerzen und Durchfall hat, man biologisch nichts findet und er dann aber nach Glutenverzicht eine Besserung aufweist... dann ist dieser Placebo-Effekt genauso wunderbar.
    PS: der Grund warum Du das nicht nachvollziehen kannst, liegt wahrscheinlich an deinem mangelnden Einfühlungsvermögen und der Tatsache, dass Dir aufgrund deiner kindlichen Exposition mit bestimmten Allergenen ("Hygiene-Hypothese") Allergien und Unverträglichkeiten nicht zusetzen. Nicht jeder hat das Privileg aufm Bauernhof aufzuwachsen.
  • Schwierig

    06.04.2017, Jan
    Hat ma also nix aus der Atombombe gelernt...
  • abc-Vermutung nicht korrekt wiedergegeben

    05.04.2017, Ulrich Möhrke
    Sehr geehrter Herr Freistetter,

    nach meinem ersten (noch unveröffentlichten Kommentar) habe ich noch eine Bemerkung zu Ihrem Beitrag zur abc-Vermutung. Erst Einmal möchte ich Ihnen nochmals für die interessante Formelwelt danken, aber meiner Meinung nach haben Sie die abc-Vermutung nicht korrekt wiedergegeben. Ich meine damit leider nicht nur ungenau.

    Sie schreiben:
    "Ist das der Fall, dann behauptet die Vermutung, dass das Produkt aller in den drei Zahlen auftretenden Primfaktoren nicht oder nur minimal größer ist als die größte der drei Zahlen."

    Wenn ich den zugehörigen Wikipedia-Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/Abc-Vermutung) richtig verstehe, geht es in der Vermutung aber nicht um die Abschätzung von rad( abc ) nach oben, sondern eher um die relativ kleinen auftretenden Werte und die Vermutung sagt aus, dass ( rad( abc ) )^(1 + ε) im Verhältnis zu c nicht beliebig klein werden kann.

    Man kann sich auch Beispiele konstruieren, bei denen ( rad( abc ) ) / c beliebig groß wird. Dazu wähle man für b und c zwei aufeinander folgende Primzahlen größer 2. a sei die Differenz c - b. Dann ist rad(abc) >= 2bc.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ulrich Möhrke
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Möhrke,

    Sie haben Recht. Wir haben den Artikel ausgebessert.

    Vielen Dank für den Hinweis und mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Red. Spektrum.de
  • Schon wieder ein Theoretiker

    05.04.2017, Frank Pfeifer
    Alles Super, alles Top. Nur muss man wissen, dass es ständig zu Computerausfällen kommt: Beim einzelnen Anwender, in Firmen aber auch im Internet.
    Ubnd als vor ca. 3/4 Jahr Fast ganz Hagen einen halben Tag ohne Strom war, da ging: GARNICHTS.
    Solange Computer nicht ausfallsicher werden, sind das alles nur schöne Theorien.
  • Die Mathematik bietet keine absolute Sicherheit

    05.04.2017, Ulrich Möhrke
    Hallo Herr Freistetter,

    erst mal vielen Dank für Ihre interessanten und erfrischenden Formelwelten. Aber einer Aussage in dieser hier kann ich mir einen Widerspruch nicht verkneifen.

    Sie schreiben:
    "Die Mathematik bietet zwar die einmalige Gelegenheit absoluter Sicherheit."

    Ich denke, dass man mit dieser Aussage vorsichtig sein muss und dass die Mathematiker selbst gezeigt haben, dass das so grundsätzlich nicht gilt.
    In Ihrer Formelwelt "Unendliche Unendlichkeiten" (http://www.spektrum.de/kolumne/unendliche-unendlichkeiten/1433404), haben Sie selbst schon auf die unentscheidbare Kontinuumshypothese verwiesen.
    Noch deutlicher (aber nicht ganz so eingängig) wird es im "Gödelschen Unvollständigkeitssatz" (https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz).

    Man könnte doch glatt behaupten, dass die Mathematiker absolut sicher zeigen konnten, dass die Mathematik keine absolute Sicherheit bietet.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ulrich Möhrke
  • Anmerkungen zum Artikel

    05.04.2017, Ewald Kappes
    Sehr geehrte Redaktion,
    die Aussage von Herrn Schneider - "Die Behandlungen der Reben bereiten gesundheitliche Probleme, belasten Boden und Luft, sind teuer und schädigen den Ruf des Weins auf Grund möglicher Rückstände" - kann man so plakativ nicht stehen lassen. Die Anwender kommen bei guter fachlicher Praxis nicht mit den Pflanzenschutzmitteln in Berührung und Rückstände im Wein sind sehr selten, da die Pflanzenschutzmittel bei der Weinbereitung meist nicht in den Wein übergehen. Ausnahmen, wie das im Bioweinbau beliebte Phosphonat, bestätigen die Regel. Die Schädigung des Bodens bezieht sich wohl primär auf das im Bioweinbau zugelassene, regenwurmtoxische Schwermetall Kupfer.

    Dass die "hochgezüchteten Reben ihre natürlichen Abwehrkräfte verloren" haben, ist auch nicht ganz richtig. Wie im Artikel klar beschrieben, sind die pilzlichen Pathogene invasive Arten und die Europäerrebe verfügt nur über eine schwache unspezifische Resistenz.

    Es wäre sicherlich schön die verfügbaren Sorten gentechnisch mit einem oder besser mehreren Resistenzgenen auszustatten. Nach deutscher Gesetzgebung dürfte der veränderte Riesling aber auch bei wenigen eingefügten Genen nicht mehr Riesling heissen.

    Zu guter Letzt, wenn schon das thema "Gift" angesprochen wird, das stärkste akute und chronische Toxin im Wein bleibt immer noch der Alkohol.
  • 100 kW Festkörperlaser (Stand der Technik)

    05.04.2017, Andreas Patschger
    "Bisher haben Festkörperlaser eine Höchstleistung von etwa zehn Kilowatt."

    Das ist mitnichten der Fall. IPG Photonics hat seit bereits mehr als 5 Jahren ein 100 kW-System im "Dauerstrichbetrieb" kommerziell verfügbar.

    http://www.laserfocusworld.com/articles/print/volume-49/issue-12/world-news/materials-processing-100-kw-fiber-laser-power-meter-serve-industry.html

    Erreicht wird diese Leistung durch die monolithische Faserkopplung mehrerer Module. Auch dieses Verfahren der Leistungsskalierung gehört seit vielen Jahren zum Stand der Technik und wird von vielen Festkörperlaserherstellern weitverbreitet eingesetzt. Daher erschließt sich mir in der Darstellung in diesem Artikel der Nutzen einer Freistrahlkopplung mittels Diamant nicht.
    Antwort der Redaktion:
    Danke für den Hinweis! Wir haben den Artikel präzisiert und an der von Ihnen kritisierten Stelle genauer ausgeführt, was die Autoren im Paper schreiben.
  • Weinbau ohne Gift ist kaum vorstellbar, aber möglich".

    05.04.2017, Peter Panning
    Im Bioweinbau habe ich mal ein natürliches Fungizid probiert: Chitinhydrolysat. Es muss mit weiteren Ingredienzien gemischt werden, damit es auf der Blattoberfläche haftet und nichr abgewaschen wird, damit es lange verfügbar bleibt. Es wäre wünschenswert, ein einschlägiges Institut für systematische Untersuchungen und Charakterisierungen zu finden.
  • Komplementäre Betrachtung

    05.04.2017, Paul Kalbhen
    Ich möchte in die Leserdiskussion um Religion und Schuld für das Christentum eine komplementäre - nicht einseitige - Perspektive einbringen, indem man nicht nur dessen negative Seiten sieht, zumal unzählige Christen selbst Mordopfer auf Grund ihres Glaubens wurden.
    Wenn auch die Vergehen und Verbrechen von Christen bis zu den höchsten Ämtern der Kirchen, so bis zum Papsttum, unfassbar sind, so waren es doch gerade und zuerst christliche Frauen und Männer, die in der Nachfolge Jesu Christi zu den Ausgestoßenen der Gesellschaft, den Kranken und Armen, gingen, unter ihnen lebten, mit ihnen starben (und es noch heute tun) - den Pest- und Leprakranken, den Blinden und Behinderten, den Gefangenen und Geknechteten.
    Für mich ist diese Sichtweise ein Beleg, dass Gott dem Menschen grundsätzlich Freiheit zugesteht, zum Guten und zum Bösen.
  • Wichtiges Wort

    05.04.2017, Lutz Jansen
    "...neutrales und kaum hackbares Dokumentationssystem..."
    Bitte mit Betonung auf 'kaum'. Denn irgendwann wird es doch jemand schaffen. Kein von Menschen geschaffenes System ist absolut narrensicher.
    Der Unterschied zur heutigen Zeit ist allerdings, daß kleine Gruppen von anderen Menschen, mit dem entsprechenden Know-How und der kriminellen Energie uns alle beherrschen könnten. Eventuell ohne das wir es merken.
    Für das Fälschen von Bargeld in großem Stil braucht man industrielle Produktionsmethoden und die entsprechende Logistik. Für die Manipulation von Wahlen, in einer eigentlich funktionierenden Demokratie, eine extrem große Anzahl von Verschwörern, die an verschiedenen Stellen tätig sein, auch noch miteinander koordieniert werden und sämtlich verschwiegen sein müßen.
    In der volldigitalisierten Zukunft werden einfach ein paar proto-geniale Programmierer benötigt. Deren Dienste kann man im Zweifellsfalle sogar einkaufen.
    Bin ich der Einzige, der sich dahin gehend Sorgen macht ?
  • Unwissenschaftliche Wissenschaft

    04.04.2017, Julia Hilgers
    Sehr geehrte Redaktion, für einen Verlag, der mit Wissenschaft wirbt ist der Ausdruck "Gift" im gesetzten Kontext sehr subjektiv und hat demnach nichts in einem ansonsten sehr informativen Artikel zu suchen. Passende Bezeichnungen sind: Pestizide, oder spezifischer eingeteilt in Herbizide, Fungizide und Insektizide oder eben Planzenschutzmittel. Der Begriff "Gift" erzeugt hier beim Leser ein negatives Bild der heutigen Winzerei. Auch wenn Gentechnik von vielen als Teufelszeug angesehen wird, so hilft doch nicht, wenn man die konventionelle Alternative ihrerseits verteufelt.