Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Kompliment mit Klage

    03.11.2008, Jürgen Nakott
    Lieber Herr Dr. Breuer,

    Sie sind schuld. Sie und Ihr Team.

    Da hatte ich mir doch für das Wochenende vorgenommen, mindestens 250 Seiten von Tellkamps “Turm” zu lesen, und dann habe ich mich immer wieder in Ihrer Jubiläumsausgabe festgefressen. Ein tolles Heft, von dem ich zwar nicht alles, aber sehr viel von A bis Z gelesen habe. Ein Kompendium der aktuellen Fragen in der Wissenschaft, auf das ich in den kommenden Monaten sicher immer mal wieder zurückgreifen werde.

    Gratulation an Redaktion und Autoren.
  • Das Leben verschönert

    03.11.2008, Manfred Görner, Eschweiler bei Aachen
    Sehr geehrter Herr Richard Zinken (der Chefredakteur des Spektrum-Verlags und der Online-Zeitung spektrumdirekt, Anm.d.Red.), sehr aufschlussreich, Sie in Ihrer Arbeitsumgebung sehen zu dürfen, ebenfalls all die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf dem Foto und im Film vorgestellt werden. Einen Morgen ohne spektrumdirekt online? Unvorstellbar, meine ich. Deshalb hier mein allerherzlichster Dank für die hervorragende Präsentation.

    Ja, was soll man mehr sagen?

    Einfach nur: "Ihr Klasse- Menschen verschönert uns draußen das Leben, zeigt uns, unseren Herrgott, die Schöpfung, jeden Tag wieder von Neuem zu bewundern." Noch viel Kraft auch in den nächsten Jahren, nein, Jahrzehnten, im Dienste unserer Bevölkerung hier auf dieser wunderschönen Erde.
  • Begeisterung!

    03.11.2008, Carlos Giani, Klosterneuburg bei Wien
    In einer westlichen Welt, die immer mehr von Unterhaltungs- und Zerstreungswahn gekennzeichnet ist, und wo der Job leider zu oft als notwendiges Übel (Mittel zum Geld) betrachtet wird, ist es erfrischend und motivierend, von Menschen zu hören, die ihre Arbeit sehr mögen, ja sogar hoch loben.

    Danke im Namen aller Wissenschafts-Laien, die trotz allem mit Zuversicht in die Zukunft blicken, und die gelernt haben, wie wichtig es ist, sich mit seiner Arbeit zu identifizieren und "den Weg als Ziel" zu erkennen.

    Weiter so und viel, viel Erfolg.
  • Ist Altern wünschenswert?

    02.11.2008, Stefan Orthwein
    Die Beschäftigung mit dem Altern kann aus unterschiedlichen Haltungen heraus erfolgen: Dem Wunsch nach Akzeptanz, oder dem Wunsch nach Überwindung. In dem Artikel wird eine Haltung der Akzeptanz vertreten.


    Wer diese Haltung teilt, dem braucht man sie natürlich nicht zu begründen. Für alle anderen jedoch hätte ich mir eine etwas schlüssigere Darlegung gewünscht, als den bekannten Spruch mit "Leben zu den Jahren, nicht Jahre zum Leben hinzufügen", so, als würde das eine das andere ausschließen. Und als wäre Letzteres nicht von den meisten gewünscht, denen Ersteres gelingt. Eine erhöhte Lebensqualität geht schließlich meist auch mit dem Wunsch einher, sie länger genießen zu dürfen.
    Ob jemand 20-jährig, 100-jährig oder gar nicht sterben will, ist von seiner Persönlichkeit und von seinen Lebensumständen abhängig.


    Insofern illustriert das Beispiel des Amfortas nichts weiter, als dass es Situationen geben mag, in denen jemand keinen anderen Ausweg aus seinem Leiden sieht als den Tod. Allerdings liegt Amfortas Problem darin, sterben zu wollen, aber unrealistischerweise nicht sterben zu können (und nicht etwa, nicht sterben zu dürfen).
    Das Beispiel halte ich daher im Zusammenhang mit dem Artikel für nicht besonders sinnvoll, denn:
    Die Frage des Sterbenwollens kann nur individuell beantwortet werden, und das Problem mit dem Sterbenkönnen hat die Menschheit schließlich bereits seit Längerem gelöst.
    Offen bleibt damit einzig die Frage des Sterbendürfens, die einer gesellschaftlichen Antwort bedarf. Auf diese Frage jedoch geht der Artikel gar nicht ein.


    Dass das Altern einen fundamentalen Einfluss auf unser Leben (und wohl auch auf unseren Umgang mit der Umwelt) hat, ist nachvollziehbar. Dass daraus eine Bedeutung im positiven Sinne ableitbar wäre, ergibt sich aus dem Folgenden jedoch leider nicht:
    Ob das Leben Sinn und Würze durch seine Endlichkeit erhält, das weiß ich nicht, da fehlt mir zum einen der Vergleich. Und zum anderen ist Sinn ein sehr weiter Begriff, den jeder nach seinem eigenen Verständnis füllt.
    Und durch die Ungewissheit der Todeszeit? Das könnte ich nachvollziehen. Eine bereits jetzt auf den Tag oder das Jahr, selbst das Jahrzehnt, bekannte Todeszeit erschiene wohl vielen Menschen wie ein Todesurteil.
    Eben eine solche Festlegung der Todeszeit auf ein bestimmtes Zeitintervall wird allerdings auch durch das Altern erzeugt:
    Ein alternder Mensch steht immer vor der Grenze seiner maximal möglichen Lebenszeit, seine Todeszeit ist damit innerhalb eines (immer kleiner werdenden) Zeitintervalles festgelegt.
    Auch ein nichtalternder Mensch wäre natürlich sterblich und hätte daher eine begrenzte Lebenszeit. Doch wäre diese Grenze nicht von vorneherein festgelegt. Die Ungewissheit der Todeszeit und die dadurch gewonnene "Würze" wäre demnach sogar größer.


    Der Autor lässt seine Meinung durchblicken, dass das Altern und die durch das Altern verursachte Sterblichkeit möglicherweise sinnvoll seien. Das mag unter bestimmten Gesichtspunkten betrachtet auch so sein. Aus den Anmerkungen im Artikel ergibt sich dies jedoch nicht.


    Die Suche nach dem Jungbrunnen ist in einer überalterten Gesellschaft, abgesehen von einer Erhöhung der individuellen Lebensqualität, sicher ein sinnvolles Vorhaben. Zwar wird man dabei wohl nicht den einen Schalter finden, der aus allen Menschen biologisch 20-Jährige macht. Aber bereits die Nebenprodukte dieses ambitionierten Vorhabens dürften viele Menschen angenehmer und gesünder altern lassen, und so mit der Qualität auch die Quantität der Lebensjahre erhöhen. Und genau diese Kombination möchte doch offenbar auch der Autor, entgegen seinem bereits eingangs erwähnten Spruch, erreichen.
  • Was heißt "mütterlicherseits weitergegeben"?

    31.10.2008, Georg Middelberg
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Genetik bin ich leider Laie, aber nach meinem Verständnis bedeutet die Aussage, dass die mtDNA nur mütterlicherseits weitergegeben wird, dass Ötzi dieses Herkunftsmerkmal ohnehin nicht weitergeben konnte. Dementsprechend könnte aus dem Fehlen seines mtDNA-Typs in der Bevölkerung nur geschlossen werden, dass es in der Nachkommenschaft seiner Mutter mindestens eine Generation ohne weibliche Mitglieder gegeben haben muss. Das kann z.B. so aussehen, dass Ötzi keine Schwester hatte, oder dass alle seine Schwestern keine Töchter hatten.
    Liege ich mit diesem Verständnis richtig? Falls nicht, würde ich mich sehr über eine Erklärung freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Georg Middelberg
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Middelberg,



    Sie liegen vollkommen richtig. In der genetischen Untersuchung des mitochondrialen Genoms von "Ötzi" ging es nicht um seine unmittelbaren Nachkommen, sondern lediglich um seine Stammbaumlinie. Aus der Tatsache, dass die Haplotypvariante, zu der Ötzis mtDNA zählt, im Erbgut heute lebender Europäer nicht mehr nachweisbar ist, lässt sich schließen, dass der komplette Familienzweig irgendwann ausgestorben sein muss.



    Herzliche Grüße



    Andreas Jahn

    Redaktion "spektrumdirekt"
  • Fehler zu WMAP

    29.10.2008, Daniel Schiller, Köln
    Auf S. 41. steht ".. zu einem Punkt zwischen Erde und Sonne geschickt ... 1,5 Millionen Kilometer Entfernung von der Erde ... immer von der Erde und Sonne abgewandt."
    Zwischen Erde und Sonne liegt der Lagrange- Punkt L1. WMAP ist am Lagrange-Punkt L2 auf der verlängerten Linie Sonne-Erde 1,5 Millionen Kilometer HINTER der Erde. Nur von da ist eine kommplette Himmelsbeobachtung möglich, bei der man sich gleichzeitig von Sonne und Erde abwenden kann.
  • Überaus spannend

    29.10.2008, Helmi Gnauk, 30926 Seelze
    Liebes Spektrum-Team!

    Vielen Dank für das überaus spannende Jubiläumsheft von "SdW"! Und ebenso für das Beiheft, das so manchem Namen, den man aus "SdW" oder "wissenschaft-online" kennt, ein Gesicht gibt.

    Danke auch für die Zusammenstellung der wichtigsten Artikel aus drei Jahrzehnten. Ich werde sie mir nach und nach alle noch einmal vornehmen, denn abgesehen von drei Heften besitze ich noch alle, die Erst-Edition, das Novemberheft von 1978 und das Abonnement seit Februar 1979.

    Die Spektrumhefte waren für mich bis zu meiner Pensionierung (als Lehrerin) im Jahre 2002 ein wichtiger Stein im Oberstufen-Biologieunterricht. Schon gleich im ersten Artikel in der Erst-Edition fand sich eine eindrucksvolle Graphik zum Kohlendioxid-Problem, die sich bestens für ein Klausurthema eignete. Und so mancher Schüler hat sich aus (von mir vorgeschlagenen) Spektrumartikeln ein Referathema herausgesucht.

    Aber auch heute bedeutet mir Spektrum noch viel: Die Einblicke in verschiedene Forschungsgebiete, ob Medizin, Teilchen- und Astrophysik, Geologie, Archäologie, auch mal ein Sprachenstammbaum und vieles mehr faszinieren mich. Ich hoffe, dass ich noch so manches Heft erleben darf.
  • Missverstandene Rotverschiebung?

    29.10.2008, Dr. Fritz Macco, Heidenheim
    Herr Prof. Börner schreibt in seinem o.a. Artikel zur Rotverschiebung der Spektrallinien von Galaxien:

    "Eine einfache Erklärung bietet der Dopplereffekt: Die Wellen werden gedehnt, weil sich die Galaxien von uns wegbewegen."

    Ich bin sicher, dass Herrn Prof. Börner der korrekte Sachverhalt geläufig ist, nämlich dass es sich nicht um den Dopplereffekt handelt, der in diesem Fall den Hauptanteil der Rotverschiebung bewerkstelligt sondern die Expansion der Raumzeit (siehe SdW 05/05, Der Urknall - Mythos und Wahrheit).

    Offensichtlich hat Herr Prof. Börner versucht, eine möglichst einfache Erläuterung für eine Aussage zu geben, die im Zusammenhang mit dem Artikel von eher untergeordneter Bedeutung ist.

    Leider bestärkt er damit ein Missverständnis, das besonders unter Personen wie mir selbst, die Physik auf einem einfacheren Niveau betreiben, weit verbreitet ist.

  • Wo bleibt der Wasserstoff in der Debatte?

    28.10.2008, Manfred Theiß, Leonding, Österreich
    Zu meinem Leidwesen fällt mir immer mehr auf, dass die reinste und sauberste Energiequelle, die es auf diesem Planeten gibt, in der Klimadebatte nur am Rande und dabei nur in Form von Brennstoffzellen erwähnt wird.
    Dabei gibt es auf dieser Welt nichts so reichlich wie Wasser!

    Gekoppelt mit Erzeugung aus Solarenergie (Primärenergieeinsatz gratis!) ist dies sicher ein wesentlicher Teil der zukünftigen Energieversorgung.
    Ganz nebenbei ist das Verbrennungsprodukt das umweltverträglichste überhaupt, nämlich Wasser!

    Dass dieser Brennstoff immer totgeschwiegen wird, deutet darauf hin, dass weder Politik noch Wirtschaft ernsthaft an einer Umstellung interessiert sind, wohl auch deswegen, weil die Erdölmultis aller Welt sich in allen wichtigen Industriebereichen mit Sperrminoritäten eingekauft haben (siehe Greenpeace-Auto Twingo Smile) sowie sofort alle für sie potentiell gefährlichen Patente aufkaufen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass diese Kurzsichtigkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber kommenden Generationen nicht uns allen einmal auf den Kopf fallen wird.

    Ich finde es schade, wie viele vielversprechende zukunftsträchtige Jobs auf diese Art verhindert wurden und immer noch werden, ganz zu schweigen von dem zu erwartenden Innovationsschub durch die Förderung neuer Technologien.
    Schade, dass hier ganz offensichtlich auch die Politik geknebelt ist, die hier bedächtig langsam reagiert.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Theiss,



    vielen Dank für Ihre Zuschrift. Sie haben meines Erachtens vollkommen Recht: Im Wasserstoff steckt ein großes Potenzial, die Energieprobleme dieser Welt zu lösen. Allerdings gibt es da wohl ein Missverständnis. Die Brennstoffzelle ist keine Alternative zur Wasserstoffwirtschaft, sondern im Gegenteil ein wichtiger Bestandteil. Sie ist das technische Mittel, durch chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff Strom zu erzeugen, sozusagen durch eine kontrollierte, kalte Knallgasreaktion. Problematisch ist nach wie vor die Wasserstoffgewinnung. Die von Ihnen angesprochene Elektrolyse mittels photovoltaisch erzeugtem Strom wäre eine Möglichkeit, in diesem Fall entspricht der Wasserstoff einer Speicherform der bei Tag gewonnenen elektrischen Energie.



    Sie können über diese Themen übrigens bei "Spektrum der Wissenschaft" immer wieder lesen. Über die zu lösenden Probleme der Wasserstoffwirtschaft informiert beispielsweise der Artikel "Hoffnung auf das Blaue Wunder" in unserem Spezialheft 1-2007 „Energie und Klima".

    Dr. Klaus-Dieter Linsmeier

  • Gratulation!

    27.10.2008, Herbert Kern, Dogern
    Auch ich möchte mich gerne den vielen Gratulanten mit meinem Glückwunsch und Dank anschließen. Das zum 50. Geburtstag geschenkte Jahresabonnement von "SdW" habe ich gerne weitergeführt und lese heute als Pensionär die Hefte noch aufmerksamer.

    Trotz meiner Vorliebe für Astro- und Teilchenphysik lese ich grundsätzlich alle Beiträge in der Hoffnung, auch von den Fortschritten auf den Gebieten mit geringer eigener Kenntnis eine Ahnung zu bekommen. Ich wünsche dem "SdW"-Team weiterhin guten Erfolg und viele interessante Themen.

  • Summa cum laude

    27.10.2008, Dr. Jürgen Altfeld, Reinbek
    Das Heft verdient die Wertung "summa cum laude"!

    Im übrigen finde ich es sehr nett, dass Sie im Jubiläumsbeileger auch Redaktionshund Cooper mit abgebildet haben.

  • Kaum zu glauben

    27.10.2008, Andreas Dobler, Stuttgart
    Kaum zu glauben schon 30 Jahre!

    Ich bin Abonnent seit 1982 (plus minus 1 Jahr), so genau habe ich es momentan nicht im Kopf, habe aber fast alle Ausgaben incl. der ersten. Heute hatte ich Zeit, das Jubiläumsheft in die Hand zu nehmen, und habe das Jubiläum erst da bemerkt.

    Die Zeit verging wie im Fluge. Nachdem ich auf meine Sammlung geschaut habe, wurde mir richtig bewusst, wie lange ich bereits Ihre Zeitschrift mit Freude und sehr großem Interesse lese.

    Den Leserbriefen in Ihrer Beilage kann ich nur zustimmen. Vielen Dank für die klasse Arbeit im Hintergrund und ich wünsche mir, dass es mindestens weitere 30 Jahre so weitergeht.

    Alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

    Mit lesefreundlichen Grüßen
    Andreas Dobler
  • Wundersamer Sicherheitsgewinn

    27.10.2008, Carl Becker, Wiesbaden
    Die Grafiken auf S. 99 sollen verdeutlichen, dass die Sicherheit eines Fahrzeugs stärker mit dem Wiederverkaufswert als mit dem Gewicht korreliert. Sinnvollerweise ist die Risiko-Achse beider Grafiken identisch gewählt.

    Schon ein kurzer Blick nach den drei auffälligen roten Punkten für koreanische Modelle macht allerdings stutzig. Auf der linken Grafik haben die Koreaner Risiko-Werte von etwa 130, 85 und 75, auf der rechten Seite 180, 180 und 135.

    Einmal misstrauisch geworden, bemerkt man weitere Unstimmigkeiten. Schauen Sie auf beiden Grafiken, welchen Risiko-Wert das sicherste Modell hat oder wie viele Modelle unterhalb eines Risiko-Werts von 50 liegen.

    Insgesamt nähren diese Grafiken den Verdacht, dass der gesamte Beitrag mehr politisch als wissenschaftlich ist.
    Antwort der Redaktion:
    Auf eine Anfrage bei einem der Autoren, Tom Wenzel, erhielten wir folgende Antwort (übersetzt aus dem Englischen): "Die Daten in der linken Abbildung beziehen sich auf die Modelljahre 2000 bis 2004, während die Daten in der rechten Grafik aus den Modelljahren 1997 bis 2001 stammen (für diese Zeit lagen die Wiederverkaufswerte vor). Trägt man jüngere Risikodaten gegen die Wiederverkaufswerte auf, hat dies keinen Einfluss auf den Gesamttrend. Die drei koreanischen Modelle, insbesondere Hyundai Accent und Elantra, weisen in der Zeit von 2000 bis 2004 wesentlich geringere Risiken auf als in der Zeit von 1997 bis 2001 (wie auch im Artikel zu lesen war). Denn Hyundai hat in jüngerer Zeit mehr Anstrengungen in die Verbesserung seiner Modelle gesteckt - anlässlich der Ergebnisse der US-amtlichen Crash tests, aber auch auf Grund unserer Untersuchungen."
  • Glückwunsch zur Sonderausgabe!

    26.10.2008, Joachim Werner
    Die Sonderausgabe aus Anlass des 30. Geburtstags war einfach zauberhaft. Alle Themen waren hochinteressant und ich habe ein ganzes Wochenende darin geschmökert.

    Weiter so, auch mit den mathematischen Themen in den letzten Heften, die waren spannender als jeder Krimi!

    Joachim Werner
  • Bemerkungen zum deutschen Standort Semantic Web

    26.10.2008, PD Dr. Pascal Hitzler, Karlsruhe
    Ich erhielt das Novemberheft am Tag vor der Siebten International Conference on Semantic Web in Karlsruhe. Bei dieser Tagung treffen sich jährlich die maßgeblichen Forscher und Anwender rund um das Thema des Artikels. Auch einige der Autoren des Artikels waren dieses Jahr natürlich anwesend.

    Als Ergänzung zu dem aus dem Englischen übersetzten Artikel sei angemerkt, dass sich einige der führenden Standorte zum Semantic Web (im Artikel frei als "Semantisches Netz" übersetzt) in Deutschland befinden. Herhauszuheben sind zum Beispiel die folgenden Punkte.

    * Einer der bekanntesten "Schlussfolgerer" (reasoner) für die Web Ontology Language OWL ist Racer, von Racer Systems GmbH & Co. KG Hamburg, http://www.racer-systems.com , einer Ausgründung der TU Hamburg-Harburg.

    * Eine "semantische" Erweiterung der Wikipedia Software, genannt Semantic MediaWiki, http://semantic-mediawiki.org , wurde am Karlsruhe Institute for Technology (www.kit.edu)entwickelt. Sie ist weltweit an vielen Stellen im World Wide Web im Einsatz und ist die mit Abstand erfolgreichste Software dieser Art.

    * Eine der federführenden Firmen mit Spezialisierung auf Semantic Web ist ontoprise GmbH Karlsruhe, http://www.ontoprise.de , eine Ausgründung aus der Universität Karlsruhe (TH).

    * Die dieses Jahr gegründeten nationalen Zentren von Semantic Technologies International (STI), http://www.stigermany.de , mit Sitz in Berlin und Karlsruhe bündeln die Kommunikation von Forschungsresultaten zu Semantischen Technologien und deren kommerzielle Verwertung und bieten Dienstleistungen von STI für den deutschen Markt an.

    * Öffentliche Drittmittelgeber in Deutschland unterstützen die Forschung zum Semantic Web. Erwähnt sei das BMBF Leitprojekt SmartWeb, http://www.smartweb-project.org , in dem der Zugriff auf Informationen im Semantic Web durch den Endnutzer im Szenario der Fussballweltmeisterschaft 2006 untersucht wurde.

    * Das von der Europäischen Union geförderte Projekt NeOn - Lifecycle Support for Networked Ontologies, http://www.neon-project.org , entwickelt unter federführender deutscher Beteiligung Software-Werkzeuge zur Unterstützung von Anwendungsentwicklern.

    PD Dr. Pascal Hitzler
    Karlsruhe Institute of Technology
    http://www.pascal-hitzler.de
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