Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • GATULATION zu diesem Artikel!

    03.02.2016, Elisabet
    Großartig, Punkt für Punkt richtig. Kann es beurteilen, bin Jahrgang 193o und mit Autos großgeworden. Übrigens fahre noch immer!!!!!!
  • Würfeln?

    03.02.2016, Richard
    Wie ging das Würfeln denn vonstatten? Und interessant wäre noch zu erfahren, ob 'Nichtgewinner' aus Spiel 1 auch geschummelt hätten, würde ihnen das Ergebnis in Spiel 2 genannt.
    Antwort der Redaktion:

    Die Probanden würfelten zwölfmal mit zwei Würfeln, die in einem Behälter steckten, der ein kleines Fenster hatte. Nur sie konnten durch dieses Fenster auf die Würfel schauen und die Augenzahl ablesen, die sie dann den Experimentatoren meldeten. Je stärker die Augenzahl vom Erwartungswert abwich, desto stärker der Verdacht, dass ein Teilnehmer bei seinen Angaben gemogelt hatte. Möglich ist natürlich auch, dass er oder sie einfach Glück hatte. Die Forscher verglichen darum ausschließlich Gruppen miteinander.

    Ihre zweite Frage verstehe ich leider nicht.

    Beste Grüße, jd/Redaktion

  • Ich fahre Fahrad und Mercedes ....

    03.02.2016, jascha
    So, so die Psychologen wissen es aber wir, die Verbraucher nicht ... Ich fahre 4 Fahrräder und 2 Mercedes´en was bin ich und warum so viel Absurdum. Spaß am Leben heißt das ...
  • Die unvorstellbare Quantenphysik

    03.02.2016, Karl Hostettler, Aadorf (Schweiz)
    Die Auffassung setzt sich zum Glück langsam durch: Wir Menschen sind Erzeugnisse der Evolution. Die Natur hat uns geschaffen. Sie hat getan, was möglich und nützlich war. Aber sie hat kein Ebenbild Gottes geschaffen! Das Ziel der Natur: Wir müssen lebenstüchtig sein. Wir müssen uns zweckmäßig verhalten. Eine notwendige Bedingung dazu: Wir müssen die Welt um uns erkennen. Unsere Fähigkeiten sind dem Ziel der Lebenstüchtigkeit angepasst. Sie äußern sich unter anderem in Vorstellungen über die Eigenschaften der Welt, der Welt unseres Alltags. Und jetzt die Frage: Müssen unsere Alltagsvorstellungen auch auf die Welt außerhalb des Alltags passen? Wir vermuten es. Doch irren wir uns. Die Welt im Großen und ganz Kleinen ist anders. Wir sind überrascht.
    Wir wissen sehr vieles. Wissen wir aber auch alles? Sicher noch nicht. Aber ist alles, was es gibt, dem Wissen überhaupt zugänglich? Hier stellt sich ein Problem: Genau dies wissen wir nicht! Wir können es nicht wissen. Denn jede Beobachtung ist, streng genommen, eine Beobachtung des eigenen Erlebens, und dieses könnte ja nur Traum sein. Was in unserem Erleben keine Spur hinterlässt, und sei es auch auf verschlungenem Wege, davon können wir nichts wissen und auch nicht reden. Ein Beispiel: Gibt es Gott? Ich weiß es nicht. In meinem Erleben finde ich keine genügenden Hinweise. Auch du weißt es nicht. Wir können an Gott glauben. Aber auch die Aussage "Es gibt keinen Gott" ist nur ein Glaube.
    Eines gilt aber für alle Bereiche: Bei jeder Erkenntnis geht es um Verlässlichkeit. Erkenntnisse bestehen in Information über Eigenschaften der Welt. Verlässliche Informationen können wir als Wissen oder als wahr bezeichnen. In der Quantenwelt müssen wir uns ebenfalls die Frage nach der Information in unseren Aussagen stellen. Überlegungen, die keine Information enthalten, sind sinnleer, sind keine Erkenntnisse.
    Als schwer verständlicher Bereich beflügelt die Quantenphysik auch manche Philosophen zu Gedankenspielen. Wenn ihre Überlegungen den Physikern helfen, überprüfbare Arbeitshypothesen aufzustellen, dann können wir sie als sinnvoll bezeichnen. Tun sie es? Ich bin nicht Physiker, sondern Philosoph. Ich wäre überfordert, zu den einzelnen Aussagen der Quantenphysik Stellung zu beziehen.
  • Kranke Gehirne, sofern diese überhaupt vorhandn sind?

    03.02.2016, Karl
    18 -25 jährige kann man ja noch verstehen, das die teure Kisten zum angeben haben wollen. Doch ab 30 sollte eigentlich Vernunft eingekehrt sein! Wer ein teures und Kraftstoff gefräßiges Auto als Statussymbol braucht, hat ohnehin nicht mehr alle Tassen im Schrank! Auf der Karre steht in unsichtbaren Lettern: "Ich hab Geld!"
    Und die Bieder-Nutten in den Discos springen drauf an, soll heißen, warum gehen solche Kerle nicht gleich in den Puff?

    Davon ab, alle quatschen von Elektro-Autos. Wie wäre es denn mal mit einer Hybridlösung der besseren Art?

    http://www.stelzermotor.com

    Wenn man eine Spule um den Motor und im Mittelteil einen Magneten anbringt hat man einen Generator. Dieser liefert 100% Leistung an die Fahrmotoren an den Rädern, ähnlich wie bei einer E-Lok.
    Vorteil:
    Kompakte Bauweise, man kann den Motor auch im Fahrzeugboden einlassen was den Schjwerpunkt nach unten verlagert und damit eine bessere Fahrdynamik ergibt. Keine Verluste durch Getriebe, fast alles was an mechanischer Leistung produziert wurde kommt auch in Form von Strom bei den Rädern mit E-Motor an.
    Das würde 30% Mehr Leistung bringen oder alternativ kann man dann einen kleineren Stelzermotor nehmen. Und ein Minimum an mechanischen Teilen, im Gegensatz zum normalen Otto oder Dieselmotor. Was nicht dran ist geht auch nicht kaputt!

  • Ob ...

    03.02.2016, Klaus
    ... die Urheber der Studie standesgemäße Autos fahren ? Ich hatte ja gehofft daß die verlinkte Erhebung neue Erkenntnisse brächte, aber nach ca 20% habe ich das abgerbochen, wurden mir doch die immer gleichen Fragen nach Dingen gestellt, die ich überhaupt nicht mit einem Auto in Verbindung bringe.

    Da hier im Wesentlichen nach Emotionen nicht aber nach Nutzung gefragt wird (wobei ich gestehen muß die restlichen 80% der Fragen nicht zu kennen aber davon ausgehe daß es so weitergeht wie es begonnen hat) mutmaße ich daß die Umfrage wohl von Interessengruppen ins Leben gerufen, wissenschaftlich verwertbare Erkenntnisse kann ich da keine sehen. Grund: durch die Art der Fragen werden die Menschen angesprochen die auch irgendwie emotionell mit ihrem Auto verbunden sind. Dem nachzugehen wäre vielleicht eine interessantere psychologische Herausforderung ?

    Ach ja, wer's wissen will: fahre Dacia Sandero Grundmodell.
  • Sowas von trivial

    03.02.2016, Friedhelm Franz
    Das Ganze ist eine halbwegs amüsante Zusammenfassung dessen, was eigentlich jeder schon immer wusste.

    Es ist aber auch ein überzeugendes Beispiel dafür, auf welchem Niveau in Deutschland heute "Forschung" stattfindet und finanziert wird.

    Der Facharbeitermangel in Deutschland ist sicher auch auf diese Trivialitätenexplosion an unseren Hochschulen zurückzuführen - wir haben ja ganz neue Fachbereiche offenkundig nur zu diesem Zweck erfunden.
  • mangelhaft

    02.02.2016, afra
    Volvo steht für gar nichts mehr, die Schwedenstahlzeiten sind lange vorbei.
    Die Autos sind heuzutage nahezu alle gleich sicher, aufgrund standartisierter CrashTests die erfüllt werden müssen.
    Zu Geländewagen, die heissen SUV, da ist nichts mit Gelände im Namen.
    Die meisten Käufer kaufen diese nur wegen der erhöhten Sitzposition mit besserer Umsicht und dem komfortableren Einsteigen, absolut gerechtfertigt. Es gibt diese auch in allen Preis und Leistungsklassen, das hat gar nichts mit Luxus zu tun.
    Dacia könnte auch heissen: ich habe nicht mehr Geld.
    Und welche Frau weiß denn heutzutage das der Mini mal die Rallye Monte Carlo gewonnen hat, bzw. das es diese Rallye gab? Die Kisten sind IN, stylish, überteuert, halt irrational: Will Haben! ähnlich Apple Eifone und lui-witong-Handtasche, genau das Gegenteil von underdog.
  • In der Sache diskutieren! Nicht persönlichen werden!

    02.02.2016, Raimund Kamm
    Noch eine Antwort:

    >>Merkwürdigerweise stört dieser Vogeltod die sogenannten Grünen und zahlreiche Natur-schutz-Organisationen überhaupt nicht, denen sonst jeder Vogel heilig ist, …<<
    >>überall hat man diese hässlichen und letztlich fast nutzlosen Monster vor Augen.<<

    Würden Sie die Windkraftwerke auch ablehnen, wenn diese nur wenig die Vögel gefährdeten? Und dies verglichen mit anderen Gefährdungen der Vögel belanglos wäre?

    >>Noch mal, sozusagen zum Mitschreiben und Verstehen: „Für jedes Gigawatt installierte Sonnen- und Windkraft muß ein Gigawatt konventionelle Kraftwerkskapazität bereit stehen (Kohle, Gas oder für einige Jahre noch Kernkraft), für den Fall von Dunkelheit und Flaute!“<<

    Der Betrieb von Windkraftwerken verringert den Betrieb von Gas- und Kohlekraftwerken und somit die Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase. Im Mix mit anderen Erneuerbaren Energien sowie mit dem großräumigen Verbund, Lastmanagement und Speichern leistet die Windkraft einen Beitrag für die Versorgungssicherheit. Weiteres siehe unten.

    >>Verglichen mit der landesweiten Verspargelung sind die Auswirkungen des Kohleabbaus erträglich. Und für den Atommüll bin ich optimistisch und vertraue auf die Fähigkeiten von Wissenschaftlern und Ingenieuren. Übrigens: die verbliebenen acht Kernkraftwerke (Nennleistung ca. 10 GW) in Deutschland erzeugen an etlichen Stunden im Jahr mehr Strom als 25000 Windmühlen (installierte Leistung 39 GW), alle Solaranlagen (installierte Leistung ca. 40 GW) und Biomasse-Kraftwerke (5 GW) zusammen,<<

    1. Atommüll. Auch 60 Jahre nach Beginn der Erzeugung hochradioaktiven und tödlich strahlenden Atommülls gibt es weder in Deutschland noch in irgendeinem anderen Land der Erde eine Entsorgung hierfür. Zig Versprechen wurden gebrochen. Und immer neue Versprechen werden gemacht.
    2. Versorgungsunsicherheit der Atomkraft. Nach Beginn der Fukushima-Katastrophe wurden in Japan 54 (!) Atomreaktoren außer Betrieb genommen oder waren zerstört. Die AKW bieten keine Versorgungssicherheit! Wie viele Atomreaktoren dürften wohl bei uns weiterlaufen, wenn in Belgien, Deutschland, Frankreich, Tschechien, der Schweiz, Schweden oder in den USA ein Reaktor einen Unfall mit großer Radioaktivitätsfreisetzung hätte?
    3. Folgen des Kohleabbaus. Wie viel kosten uns und unseren Nachfahren denn jetzt die „Ewigkeitskosten“ genannten Folgen des Kohleabbaus bei Ihnen im Ruhrgebiet und im Saarland? Und wer zahlt sie? Und kennen Sie die Aussagen der Wissenschaftler zu den Folgekosten der Erderwärmung (Flutschäden, Deichbau, Verlust von riesigen Siedlungsflächen usw.)?

    Raimund Kamm www.atommuell-lager.de
  • Gelobt sei die Weisheit der Psychologen

    02.02.2016, Axel WERNER
    Wenn sie schon so weit gelangt sind mit ihren Analysen, dann wüßte ich gerne, wie folgende Fälle zu interpretieren wären:
    a) In meinem Studenten- und Berufsleben hatte ich VW, Fiat, Citroën, Nissan (Patrol im afrikanischen Busch), Mercedes (im werkstattlosen Kabul) und BMW (Dienstwagen in Manila). Allen gemeinsam war, daß ich nie irgendwo einmal richtig hängengeblieben bin.
    b) Jetzt, wo ich mir einen 7er BMW ohne Kredit kaufen könnte, habe ich überhaupt kein Auto und fahre lieber Fahrrad.
  • Tolle Erläuterungen

    02.02.2016, Achim Morina
    Vielen Dank für diese Hilfreichen Erklärungen! Wie immer schon sehr förderlich was Ihre Internet- und Hefte allgemein betrifft.
  • Beinah

    02.02.2016, 42317
    ... und wem alles egal ist, kauft Lada.
  • Zurück ins 18. Jahrhundert?

    02.02.2016, Jutta Paulus
    Mich erinnert der Tonfall des Artikels stark an die Begeisterung, mit der im 19. Jahrhundert die Nutzung der "unterirdischen Wälder" (Kohleflöze) propagiert wurde. Gemälde aus dieser Zeit zeigen kahlgeschlagene Mittelgebirge in Europa, weil seit Jahrhunderten Holz als Energieträger genutzt wurde, beschleunigt wurde der Vorgang durch die industrielle Revolution. Die Lösung vor 200 Jahren bestand in der Nutzung fossiler Brennstoffe. Dass wir uns damit noch mehr Probleme eingehandelt haben, wissen wir mittlerweile. Das blendet der Artikel leider aus.
    Ich glaube auch, dass wir den Umstieg auf 100% Erneuerbare nicht ohne einen gewissen Anteil Biomassenutzung hinbekommen werden. Zugegebenerweise sind die heutigen Praktiken von Nachhaltigkeit weit entfernt. Allerdings trifft das in noch größerem Maße für die Verbrennung fossiler Energieträger zu: die zeitliche Relation beträgt hier 1.000.000 zu 1 (in einem Jahr wird verbrannt, was in 1 Mio Jahre gebildet wurde).
  • Geburtsfehler der fosslilen Energiewirtschaft überwinden

    02.02.2016, Bernd Klane
    der Artikel gibt einen guten Eindruck des aktuellen Geschehnes und Forist J.O. ergänzt dies mit Hinweisen auf eine fortschrittliche Forstwirtschaft. Aus der Energietechnik kommend halte ich auch eine Zukunft mit mehr energetischer Waldnutzung für eine wichtige Option.
    Unter der freien Verfügbarkeit von fossilen Energieträgern haben sich jedoch vor hundert Jahren in der Wirtschaft Strukturen gebildet, die beim Übergang zu erneuerbaren Energien nicht mehr sinnvoll sind. Dazu gehört das Denken in großen zentralen Stromerzeugern, für die man mangels Speichermöglichkeit von Strom (die es in den erforderlichen Größenordnungen auch so bald nicht geben wird) auch stetigen Absatz braucht. Diesen Absatz versucht die Strom-Industrie gerade durch neue Nutzer wie Wärmepumpen als Hausheizung oder Elektromobilität zu fördern, um das eigene Überleben zu sichern.

    Die gesamte Situation der Energiewende wird entlastet durch:
    - Stromverbrauch insgesamt deutlich senken.
    - Holzenergie in dezentralen bis kleinen Verbrauchern nur für Wärme nutzen
    - den Wald als Lebensorganismus mit eigenem Existenzrecht und Versorgungsquelle für den Menschen gleizeitig achten.

  • Das Thema Energieholzerzeugung ist dann von besonderem Interesse

    02.02.2016, Bernhard Keim
    wenn es zum Meliorieren der Wälder beiträgt. Das Aufforstungsholz ist in der Regel nur von geringem Wert, verbleibt oft in den Wäldern und bremst den Biomassezuwachs. Gerade dieses Holz eignet sich daher recht gut zur Pelletverarbeitung. Problematischer sind Sägespäne. Diese stellen ein Byproduct der Sägewerke dar. Geht der Einschnitt zurück, geht der Rohstoff für die Pelletproduktion zurück. Um die Späne konkurriert man zudem mit den Spanplattenherstellern. Der sich daraus ergebende unbefriedigende Auslastungsgrad der Anlagen sorgt auf seine Weise dafür, dass die Preise höher sind, als sie sein müssten. Theoretisch kann man und sollte man so eine Anlage 24/7 durchfahren. Viele Hersteller erreichen aber nur einen Bruchteil der möglichen Laufzeit.

    Auf längere Frist sind Pelletpreise von 180 € die Tonne für den Hausgebrauch zu erwarten. Auch wenn momentan die Ölpreise im Keller sind, bleiben Pellest langfristig konkurrenzfähig.

    Nicht zuletzt: Pellest aus heimischer Produktion vermindern die Abhängigkeit von Energieimporten. Wer sich zu stark in Abhängigkeit von einem Lieferanten begibt, nimmt dafür eine ganze Menge, auch politische Nachteile in Kauf. Das muss nicht sein. Pellest liefern ihren Anteil dazu, dass dem nicht ganz so ist.