Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Analogrechner für Grundwasser

    07.08.2017, Karl Bednarik

    Hier ist ein Schaltplan eines Analogrechners für Grundwasser:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Analogrechner#Beispiel:_Zellul.C3.A4rer_Automat

  • 2,5KW PV Anlage

    07.08.2017, Peter Völpel
    Das möchte ich sehen wie eine 2,5KW PV Anlage ausreicht um ein durchschnittliches E-Auto mit einem Verbrauch von 15KWh/100km zu betreiben.
  • Man sollte den Nebel mal etwas zur Seite schieben...

    07.08.2017, Lothar Albrecht
    ...denn eine Reihe von Leuten wird nicht müde zu sagen: Die Zukunft fährt elektrisch. So wahr diese Aussage auch ist, so unwahr ist sie auch. Fakt ist: Die Technik von den Rädern (rückwärts betrachtet) bis zu der Stelle, an der die Energie eingespeist wird, wird elektrisch sein. An jedem einzelnen Rad (vermutlich) ein Elektromotor, dahinter ein paar Strippen und irgendwo im Vehikel eine Regelung und ein Stromgenerator sowie der Rest. Teile wie Schaltgetriebe, Differenzial, usw. fehlen ganz, sie sind überflüssig. Spannend wird es sein, in welcher Form die Energie zum Generator gebracht wird. Dabei spielen zunächst sicher herkömmliche Verbrennungsmotoren eine Rolle. Aber sie werden bestenfalls, genauso wie elektrische Akkumulatoren als Brückentechnologie fungieren. Im Idealfall werden wir in Zukunft über die Primärenergien Sonne, Wind, Wasser unser Gas quasi zur Laufzeit erzeugen. Der Vorteil: Die bestehenden Strukturen (auch die Tanke) bleiben weitgehend erhalten!
  • Funktioniert problemlos

    06.08.2017, Jochen Weiland
    Nachts ist der Strombedarf etwa 10 Stunden lang 40-50% niedriger als am Tag. Das sind etwa 250 GWh, das reicht bei 5-10 kWh Bedarf pro Auto und Tag also für 25 bis 50 Mio. Fahrzeuge.
    Die Kapazität für die Stromerzeugung ist also vorhanden.
  • Ersatzstrom

    06.08.2017, Dieter
    netter Artikel, welcher genau das wiederspiegelt, worüber ich mir so meine Gedanken mache - und was gerne in der Öffentlichkeit verschwiegen wird.
    Das wir Menschen etwas machen müssen, ist klar - aber warum setzt man beim Wasserstoff an und entwickelt dort gezielt weiter?
    Wasserstoff:
    - Ein Medium das man transportieren und tanken kann
    - was bei der Verbrennung NULL Schadgase freisetzt
    - wird uä. aus Wasser erzeugt, was reichlich vorhanden ist, auf diesem Planeten
    - kann in Motoren eingesetzt werden, die wir seit (huch) fast 150 Jahren kennen (Ottomotor)

    Das beste wäre ein Wasserstoff-Elektrohybrid (aber auf mich hört ja wieder keine ;-)

    kriege ich später mal ein E-Auto, fährt mein Notstromaggreagt im Kofferraum immer mit.
  • was soll das?

    06.08.2017, Ronald Schmidt
    "Wissenschaftskabarettisten " sollten ihren Beitrag auch so kennzeichnen das man nicht auf den Witz-Faktor herreinfällt. Wenn der Autor sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt hätte, dann währe er zu anderen Schlussfolgerungen gekommen. Es ist gar nicht möglich das der gesamte Kraftverkehr auf E-Autos umgestellt wird. Elektro Mobilität wird eine Facette von Vielen sein die in Zukunft den Verkehr verändern. In erster Linie wird wohl eher der Bereich abgedeckt werden der nicht so Kilometer intensiv ist. Die Reichweite der Batterie ist halt noch nicht in der Lage auch Fernverkehr oder im PKW-Bereich die Vielfahrer abzudecken. Also bitte erst richtig erkundigen und dann schreiben!
  • Wo endet Esfelds "Realismusgebot"?

    06.08.2017, Stephan Schleim
    Ich freue mich, dass Sie das Thema “Wahrheit” und damit eine Kernfrage der Philosophie als Titelthema für Ihre neue Ausgabe gewählt haben.

    Ich finde Herrn Esfelds Argumente überzeugend – aber auch nur für den Bereich der Elementarphysik. Mir ist nicht klar, wo sein “Realismusgebot” aufhört. Schließlich ist die Grenzziehung zwischen Natur- und Geistes-/Sozialwissenschaften selbst ein Konstrukt des Menschen.

    Wie weit können wir etwa in der Biologie den Menschen als Naturwesen beschreiben – und wann nur noch als Kulturwesen, weil uns schlicht die Kategorien fehlen? Was ist mit der Psychologie? Was ist mit den Lebenswissenschaften, in denen sich Taxonomien, also Beschreibungsformen der wissenschaftlich untersuchten Phänomene, häufig ändern und die Beschreibung das Beschriebene beeinflusst? Wie können wir Theorien, die solche Phänomene beschreiben, als “wahr” ansehen, wenn sie vielleicht in zwanzig Jahren schon wieder überholt sind?

    Herr Esfeld endet selbst mit den Beispielen “Wille” und “Geist”. Sind das echte Dinge oder Beschreibungsformen, um Verhalten zu verstehen? Hier scheint mir Esfelds Realismus keinesfalls mehr so zwingend wie bei Elementarteilchen.
    Stellungnahme:
    Mein Realismus bezieht sich auf alle konkreten Dinge. Natürlich existieren Lebewesen (natürliche Arten), Wille und Geist ebenso wie Elementarteilchen. – Michael Esfeld
  • Keine Todeszone!

    06.08.2017, adama
    Offensichtlich wird der Mangel an Sauerstoff von zuviel Leben verursacht, dass den Sauerstoff verbraucht. Unerwünchtes Leben, weil es die Menschen nicht gebrauchen können? Eine Geschmacksfrage?
    Die Natur wird darauf reagieren und es werden Lebewesen einwandern, die sich von diesen Sauerstoffverbrauchern ernähren. Eine neuer Biokreislauf wird entstehen und in 100 Jahren werden Naturschützer dieses neue Gleichgewicht schützen wollen und den Erhalt der Fleischindustrie fordern. Lustig, wenn ich mir vorstelle, dass die Menschen dann Vegetarier sein könnten.
  • Der schnellste Wirbel des Universums (von Manon Bischoff)

    06.08.2017, Rainer L.M. Klopp
    Ich stehe immer noch unter dem langjährigen Eindruck, daß die Gravitation die bisher am wenigsten verstandene der vermeintlich vier vorhandenen Grundkräfte ist, da wir wohl bis heute nicht genau wissen, wie deren Wechselwirkung auf atomarer und/oder subatomarer Ebene funktioniert
  • Wie wäre es...

    06.08.2017, Don Caron
    Wie wäre es mit jedem E Auto eine Solaranlage fürs Dach (oder anderswo) zu verkaufen (so viel teurer würde das nicht)?
    So einfach Benzingewicht mit Akku zu vergleichen geht gar nicht, Berücksichtigt werden müsste auch das ein E-Motor leichter sein wird, da ja das Getriebe nicht nötig ist.
    DIe meisten Fahrten finden zudem Im Bereich statt wo ein E-Auto mehrere Tage ohne Aufladen fahren könnte, für den Urlaub leiht mensch sich halt was mit Verbrennungsmotor, ebenso brauchen so was Leute die beruflich lange Strecken fahren müssen. WIeviele Prozent mögen das sein?
    Natürlich geht es auch nicht einfach den E-Motor in ein herkömmliches Auto mit Verbrenner einzubauen, E-Autos müßten schon als E-Auto konstruiert werden.
  • Zur Wahrheit des Realismus

    06.08.2017, Karl Hostettler
    Für mich ist Realismus nicht einfach eine wissenschaftliche Weltanschauung. Er ist eine Erkenntnis. Es gibt eine Welt, die besteht, ohne dass sie beobachtet wird. Und ihre Eigenschaften sind – jedenfalls oft – so, wie sie selbst es will. Vielleicht macht sich ein Wesen mit anderen Sinnen ein ganz anderes Bild von unserer Welt. Wenn aber dieses andere Wesen an einer Veranstaltung teilnehmen will, die zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort stattfindet, braucht auch dieses Wesen eine ganz bestimmte Information. Sie muss mit der unseren übereinstimmen. Denken wir daran: Wir konstruieren nicht eine Welt, wir konstruieren ein Weltbild. Unser Weltbild mag sich vom Weltbild eines anderen Wesens unterscheiden. Information, soweit sie verlässlich ist, muss sich aber decken.
    Uns als Lebewesen hat die Natur im Rahmen der Evolution mit den nötigen Fähigkeiten ausgestattet, um die Welt um uns zu erkennen. Worin bestehen sie genau? Ich überlasse es gerne den Allgemeinen Psychologen, auf diese Frage eine Antwort zu finden.
    Stellungnahme:
    Danke für diese Ausführungen. Ich stimme Ihnen voll zu. – Michael Esfeld
  • Auf der Peinlichkeitsskala die 8,9!

    06.08.2017, Thomas Werner
    Eine ebenso interessante wie erschreckende Meldung. Doch warum muss man statt einer sinnvollen Formulierung wie beispielsweise "so groß wie Mecklenburg-Vorpommern" die unsägliche Entgleisung "entspricht 8,9 Mal dem Saarland" lesen? Genau 8,9 Mal, jawoll! "Doppelt" oder "dreimal so groß" kann man sich ja noch gefallen lassen, aber "genau 8,9 Mal"! Als Parodie gähnend langweilig, ernstgemeint an Peinlichkeit nicht zu übertreffen.
  • Nehmen wir mal an ...

    05.08.2017, Marco
    Nehmen wir mal an, dass täglich 10% der rund 60.000.000 Autos in Deutschland 50 Liter Benzin tanken, dann wären das 300.000.000 Liter Benzin täglich. Stellen wir uns nur mal die Masse an Tanklastern vor, die benötigt werden, um all die Tankstellen zu beliefern. Dazu kommt das Verkehrschaos, das all die Autofahrer auf dem Weg zu den Tankstellen verursachen.
  • Herausforderung?

    05.08.2017, Friedel
    Viel Wahres dran und leider viel Falsches. Man möchte sich mal vorstellen, wir würden diesen Gedanken auf Benzin 'nachspinnen'. Wer würde es für möglich halten, dass wir für millionen Autos nach Öl bohren und es aus fernen Ländern rankarren, mit Schiffen! Und dann verteilen wir das Benzin mit Tausenden LKWs über unsere Straßen permanent auf tausende Tankstellen. Mit diesem so kostspielig verteilten Gut betanken wir Autos, die davon bestenfalls 40% nutzen und den Rest in Dreck und Wärme umwandeln...
    Klingt unmöglich, oder? Und wir machen das schon seit Jahrzehnten so.
    Und das Recycling, ein wichtiger Punkt. Bei den Batterien ist man inzwischen bei ca. 90% angelangt, ohne dass ich weiß, was in den 10% dann für ein Dreck steckt. Wie sieht die Recyclingquote eigentlich beim Öl aus, auch ein endlicher Rohstoff, der wenig umweltschonend abgebaut wird ... kurz rechnen... ich komme auf 0%.
  • Strom gibt es natürlich nur von Großkonzernen

    05.08.2017, Frank Erstling
    Immer wieder belustigend, wie neue Technologien mit alten Zöpfen frisiert werden. Elon Musk hat sich dem Thema schon längst angenommen. Sein Unternehmen entwickelt Photovoltaik-Dachpfannen, deren Stromerzeugung so effizient ist, dass neben dem Auto noch ein satter Anteil des Haushalts-Stroms erzeugt wird. Selbstverständlich tritt er damit zwei Lobby-Gruppen auf die Füße: Der Ölkozerne und der Autoindustrie, die gerne die Entwicklungskosten der Verbrennungsmotoren noch ein paar Jahrzehnte ausnutzen möchten.
    Umwelt und Ressourcen in Sachen Öl und Kohle lassen den Verbrennungsmotor aussterben. Da wird der autofahrende Mensch sich leider umstellen müssen. Die Reichweite eines aktuellen Elektroautos kommt nicht an die eines benzinangetriebenen Fahrzeugs heran - noch nicht. Diese Technologie steckt in der Entwicklung in den Anfängen, ganz im Gegenteil zum Benziner oder Diesel.