Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Erfolg verführt zu Hybris

    29.01.2016, Wolf
    Ich spiele dieses Spiel selbst und bin beeindruckt.

    Natürlich ist die Verführung groß, selbstlernende mathematische Systeme auf Krankheitsdiagnose und Medikation anzuwenden. Dabei reduziert man den Menschen allerdings auf eine komplizierte Rechenaufgabe.

    Wie kann Wissenschaft so schlau und gleichzeitig so ignorant sein?

  • Babylon ?

    29.01.2016, Lutz Jansen
    350-50 BC ist dafür aber etwas jung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Babylonier längst von den Persern erobert worden und diese dann schon wieder von den Griechen. Und 50 v.Chr. diese dann wiederum von den Römern.
    Wer genau soll diese Tonplatten denn gefertigt haben ? Gab es zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch so etwas wie eine eigenständige babylonische Kultur und Wissenschaft ?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Jansen,
    danke für die Anmerkung.
    Zumindest fällt die genannte Periode noch in die Blütezeit des Statdtstaates Babylon. Und die zu Grunde liegende Publikation spricht von "babylonischer Kultur und Astronomie". Welche Volksgruppen im Einzelnen nun bei der Fertigung der Tontafeln beteiligt waren, kann ich Ihnen aber auch nicht beantworten.
    VG
    J. Deeg
  • @2 Joachim Rupp

    29.01.2016, Mathias Völlinger
    Die Quantenphysik ist durchaus deterministisch, weil die Zeitentwicklung der physikalischen Systeme/Zustandsvektoren durch die Schrödingergleichung beschrieben werden. Die Information bleibt dadurch erhalten. Die nichtdeterministischen Messergebnisse beruhen auf einem anderen quantenphysikalischen Prinzip, nämlich der beim Messprozess irreversiblen Reduktion dieser Zustandsvektoren auf einen ihrer Basisvektoren aus denen sie zusammengesetzt sind. Dadurch sind alleine die Messergebnisse prinzipiell zufällig.
    Im hier beschriebenen Sachverhalt geht es nur um die grundlegende deterministische Schrödingerentwicklung, ohne Messprozess, welche beim Fall in ein schwarzes Loch nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Überschreitung des Ereignishorizontes ist gemäß allgemeiner Relativitätstheorie irreversibel. Hier genau liegt das Problem und das Informationsparadoxon.
  • An 31. Stromversorgung – ein Blick auf die Fakten: Windkraft völlig überschätzt

    28.01.2016, Raimund Kamm
    Dies entfernt sich leider immer weiter vom ursprünglichen Thema. Aber doch eine knappe Antwort. Bitte nicht mit "copy & paste" sich äußern, sondern auf die Argumente eingehen und gegebenenfalls mit anderen Informationen und Erfahrungen argumentieren. Hier im spektrum sollte man versuchen mit Argumenten zu überzeugen. Nur ein paar Erwiderungen:

    1. "Die erneuerbaren Energien können niemals eine sichere Stromversorgung gewährleisten, weil die Sonne bekanntermaßen nachts nicht scheint und der Wind nur sehr unregelmäßig weht."
    Wir können mit einem Mix aus Erneuerbaren Energien und mit Flexibilität in Form von Lastmanagement, Verbund und Speicher die umweltschädlichen Stromerzeuger immer weiter ablösen und dabei eine zuverlässige Stromversorgung gewährleisten.
    Übrigens: Im Jahr 1993 unkten die deutschen Stromkonzerne in Anzeigen: >> Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken. << Heute sind wir über 33 Prozent!

    2. "Die erneuerbaren Energien Wind, Sonne und Biomasse wurden im Jahr 2013 mit 23 Milliarden Euro subventioniert"
    Hier wird der Subventionsbegriff nicht beherrscht und Investitionsausgaben mit Kosten vermischt. Tipp: Den Subventionsbericht der Bundesregierung anschauen.

    Wie hoch schätzen Sie die Folgekosten des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet ein? Und wie hoch sind Ihres Wissens die Klimafolgekosten der Verbrennung von Braun- und Steinkohle? Und welche Kosten aus unserer Atomkraftnutzung werden unsere Nachkommen noch zu zahlen haben? Und ganz einfach: Wo soll der tödlich strahlende Atommüll hin und wer soll dafür bezahlen?
    Raimund Kamm www.atommuell-lager.de
  • Knifflige Informationsübertragung

    28.01.2016, Wilhelm Bülten
    Dem Beitrag von > 28.01.2016, Joachim Datko schließe ich mich an.
    Haben diese Leute nichts anderes zu tun?
    Wird etwa eine Lösung für das Verschwinden von geheimen Dokumenten oder
    ein schlechtes Gewissen gesucht?
    Dazu müsste man sämtliche "Schwarzen Löcher" an den Rand des
    Universums verfrachten.
    Ein Bumerang-Effekt ist allerdings dabei wohl nicht ganz ausgeschlossen.
    Andererseits: Diese Forschung benötigt unbedingt finanzielle Unterstützung.

  • @ Beitrag 1

    28.01.2016, Mensch
    Haben Sie eine bessere Erklärung ?
  • Und GLADIO ?

    28.01.2016, Guido Scholzen
    Ein sehr interessanter Artikel, doch es bleibt fragwürdig, ob sich so was wirklich berechnen lässt wie eine Mathe-Gleichung. Der Faktor Mensch ist nicht immer kalkulierbar.
    Beispiel: Die NATO-Geheimarmeen (Organisation GLADIO) blieben auch jahrzehntelang für die Öffentlichkeit unbekannt, obwohl viele hunderte (vielleicht einige tausend?) von Personen darin eingeweiht waren, bis Anfang der 1990er Jahre ein ital. Politiker zufällig darüber plauderte. Die Ausnahnme bestätigt halt eben die Regel. Oder fällt Gladio auch unter diese Gesetzmäßigkeit von Grimes? Wie sieht die Formel aus?
  • Druckfehler

    28.01.2016, Dieter Nitschke
    Sie sollten die rechte Spalte der Tabelle auf Seite 24 noch einmal überarbeiten, sonst sind die angestrebten großen Unterschiede doch sehr gering. In Zeile 1 heißt es z. B. sicher nicht "107" sondern "10 hoch 7". Die nächsten Zeilen entsprechend.
    Antwort der Redaktion:
    Herr Nitschke hat Recht.
  • Zum Kommentar, 2. Was ist und was darf sein? von Herrn Freyling.

    28.01.2016, Dr. Klaus Retzlaff
    Sehr interessanter und Kenntnisreicher Kommentar.
  • Kranke wollen keine "nüchterne" Betrachtung

    28.01.2016, Erika
    sondern Mitgefühl und einen Arzt, der dem Patienten vermittelt, er sei an der Gesundwerdung interessiert. Die moderne Medizin mit ihrer Technik und teuren Apparaturen versäumt es, Patienten zu berühren. Die Fähigkeit, mit den Händen den menschlichen Körper zu ertasten und Diagnosen zu stellen, ist bei manchen Spezialisten überhaupt nicht ausgebildet und im Lauf der beruflichen Praxis verkümmert. MRT, Ultraschall blicken zwar durch, aber sollten nicht die Hände des Arztes zu hundert Prozent ersetzten. Was sie leider tun. Auch in einer normalen Praxis wird man in der Regel häufiger von der Arzthelferin berührt als vom Arzt/der Ärztin selbst. Was seltsam ist. Wer sich zu sehr auf seine Technik verlässt, vernachlässigt die ärztliche Kunst und wäre ohne die Technik nicht mal mehr in der Lage, überhaupt noch eine Diagnose zu stellen. Da herrscht ein großes Ungleichgewicht. Medizin sollte nicht allein Wissenschaft sein, sondern auch Kunst. Sonst muss sich jeder Patient fragen, ob es eigentlich im Interesse der Medizin ist, dass er gesund wird und es bleibt. Nach der Größe der Krankenhäuser und dem Einsatz an Medizintechnik zu schließen, ist die Ärztekunst weit ins Hintertreffen geraten. Leider. Darum ist es nur zu verständlich, dass der Westen eine Sehnsucht nach einem Ausgleich hat. Sehnsucht sollte man nicht lächerlich machen. Sie hat ja ihre Berechtigung. Sie wird nur dann extrem, wenn bereits ein anderes Extrem vorherrscht.
  • Fluktuationen des Unsinns!

    28.01.2016, Joachim Datko
    Die Astrophysik hat sich ein Wolkenkuckucksheim eingerichtet, in dem sie wild spekulieren kann.

    Man sollte es einfach und deutlich sagen: Der Physiker Hawking verbreitet auch viel Unsinn.

    Joachim Datko - Physiker, Philosoph
  • "Weiches Haar" auf Schwarzen Löchern

    27.01.2016, Joachim Rupp
    Lt dem Artikel : "Weiches Haar" auf Schwarzen Löchern" wir der Physiker Andrew Strominger folgendermaßen zitiert :
    "Schwarze Löcher vernichten Informationen" würde bedeuten, dass die Welt nicht deterministisch ist. Das heißt, aus der Gegenwart kann Zukünftiges nicht perfekt vorhergesagt werden, und sie kann auch nicht verwendet werden, um die Vergangenheit zu rekonstruieren.
    In meinem bisherigen Verständniss der Quantenphysik bildete jedoch genau dieser Punkt den fundamentalen Unterschied zwischen der Relativitätstheorie und der Quantenphysik, der z.B. in Diskussionen zwischen Einstein und Bohr herausgearbeitet war mit dem Ergebniss, daß die Welt im Grunde nicht deterministisch beschrieben warden kann. Einstein wollte das nicht akzeptieren (umgangssprachlich: "Gott würfelt nicht"). Dazu meine Frage: Ist diese Interpretation nach heutigem Verständniss der Quantenphysik nicht mehr gültig?
  • Stabil?

    27.01.2016, Friedrich Gebhardt
    Wenn der Zentralstern womöglich erst 10 Millionen Jahre alt ist, kann man nach den wenigen Umläufen des Planeten ohne genauere Kenntnis seiner Bahn doch noch nicht von stabil reden. Er kann ja gerade dabei sein, sich aus dem Staub zu machen.
  • Oh, oh, das wird nichts.

    27.01.2016, Rainer2507
    Welche Information blieb beim Urknall erhalten? Und wozu? Der Trugschluss liegt in der Assoziation von Information und Determinismus. Was determiniert denn Nichtinformation?
  • Theorie ist nicht Wirklichkeit

    26.01.2016, Karl Penzkofer
    Seit mehreren Wochen quäle ich mich durch "Die Entschlüsselung der Wirklichkeit" des Theologen und Naturphilosophen Dr. Imre Koncsik. Ich muss aber zugeben, dass mir diese theological-philosophical speech weitgehend verschlossen bleibt, dass ich vielmehr eine gewisse Hybris darin sehe, wie Koncsik den Naturwissenschaften mit Hilfe von QBits Wege zu einer endgültigen Formulierung der Quantenphysik Ratschläge erteilt und so dann "die Wirklichkeit entschlüsselt". Habe dann ganz neugierig auf Ihre Literaturliste geschaut, ob Koncsik da dabei ist …
    Als studierter Physiklehrer ist mir eben viel wohler dabei, die Natur Natur sein zu lassen und die Theorien der Physik als - sehr erfolgreiche - Versuche zu verstehen, die Antworten der Natur=Wirklichkeit auf Fragen=Experimente zu begreifen, also keinesfalls die Theorie mit der Wirklichkeit gleichzusetzen.