Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Wie viele Tierarten töten wir?

    10.10.2017, J.Brehe
    Wenn ich lese, wie viele Vögle von Katzen getötet werden, frage ich mich immer: Und wie viele Millionen oder milliarden Tiere töten wir, die Menschen. Direkt oder indirekt durch unser Verhalten. Ein Bekannter erzählte mir vor Kurzem, dass kaum noch Körnerfresser in seiner Gegend leben. Dies ist im wesentlichen der Landwirtschaft geschuldet. Teils auch dem Wunsch nach Bioöl. Ist ein Tier im Wege, wie z.B Katzen, Wölfe, Haie wird leider sehr schnell geurteilt. Eigentlich gibt es nur ein Problem auf diesem Planeten, der Mensch. Ohne uns wurde sich alles einpendeln.
  • Erstaunlich

    10.10.2017, Ralf Schmid, Zürich
    Ich bin immer noch erstaunt, dass mittels Laserinterferometrie Gravitationswellen nachgewiesen wurden. Ich hätte dies auf Grund der Existenz der kosmologischen und gravitatorischen Rotverschiebung nicht erwartet, was ich im August 2015 auch LIGO mitteilte.
    Wehmutstropfen sind einerseits die Verwendung von Daten aus einem Testlauf andererseits die EDV-Bearbeitung zweier Messungen die, wenn ich richtig informiert bin, erst zu signifikanten Ergebnissen führte.
  • Vielleicht auch die andere Seite der Geschichte untersuchen ?...

    10.10.2017, Gerhard Ditsch
    Schwefelhaltige Verbindungen entstehen oft bei der Zersetzung biologischer Sachen. Wie faule Eier (Von Vulkanen mal abgesehen).
    Lebewesen wie wir nehmen das als eine Warnung, das nicht zu essen. Ist im allgemeinen Leben auch gut so :-).
    Man kann sich vorstellen, daß dieser unangenehme Geruch eine Art von Selbstverteidigung der Durian sein könnte - damit ihre Früchte nicht gefressen werden und sie sich fortpflanzen kann.
    Soweit ich informiert bin, haben Pflanzenarten haben ähnliche Verhalten entwickelt, sogar noch viel "intelligenter" : Manche scheiden ein ungutes Gas aus, wenn ihre Blätter von Tieren gefressen werden. Dieses Gas scheint andere Pflanzen der gleichen Gattung in der Umgegend zu warnen, die dann ihrerseits auch dieses Gas ausscheiden.
    Auch ist es geraten, nie unter manchen Baumsorten ein Nickerchen zu machen - justamente wegen Gasen die sie von sich geben. Alpträume garantiert, ist nicht erholsam.
  • Heaxgone überall ...

    10.10.2017, Daniel Schiller, Köln
    Danke für den den Beitrag. Hexagon-Strukturen als energieoptimierende Grenzflächen scheint es auch in "ganz groß" am Südpol des Saturns zu geben:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Saturn%27s_hexagon
    Dort ist derzeit wohl die stärkste Hypothese, dass sich das Windsystem mit der geografischen Breite in Geschwindigkeit und Richtung stark ändert. Zusätzlich sollen kleine Wirbel das System stabilisieren/formen. Das liest sich eher nach einer "dynamischen Erklärung". Ob die gleiche Form hier einen ähnlichen, grundsätzlichen energetischen Zusammenhang anzeigt wie in den Basaltsäulen?
    Eine weitere Frage, die mir einfiel, wie Sie den Bildungsprozess im Basalt beschreiben: Setzt er sich selbstähnlich auch auf kleinereren Skalen fort und führt zu fraktalen Strukturen in den Säulen?
  • Besteht die Sonne eigentlich aus Gas oder ist sie flüssig ?

    10.10.2017, Carsten
    Wenn man sich die Explosionen also diese Jets anschaut, könnte man ja meinen das die Sonne aus Flüssigkeit bestehen würde und nicht aus Gas, oder ? Wasserstoff und Helium könne ja im Gegensatz zu Metall ohne weiteres als Gas auftreten, was sie aber irgendwie nicht zu tun scheinen ?? Ich finde die Sonne sieht irgendwie so aus, als wenn diese aus flüssigem Metall bestehen würde, was so glaube ich nicht so leicht Gasförmig vorkommt und in flüssiger Form vielleicht gar nicht heißer als 5000 Grad sein kann. Der gasförmiger Aggregatzustand bedingt dann gleich die hohen Temperaturen.
    Wie sieht eigentlich das Magnetfeld der Sonne aus ? , umschließt es das ganze Sonnensystem ? Ist es umgekehrt zu dem der Planeten?, vielleicht verändert ja so eine Art Magnetfeld die Aggregatzustände vom Wasserstoff und Helium, dass es für uns als flüssiges und gasförmiges Metall erscheint ...
  • Kloake

    10.10.2017, Freddy Kraus
    Die Menschheit macht ihre Ozeane immer mehr zu einer Kloake. Jeden Tag wundere ich mich, dass dort überhupt noch Fische schwimmen bzw. leben können. Schon sehr bald wird man nicht nur in den Akquakulturen Antibiotika benötigen die in den Meeren gebaut wurden, sondern auch für den verschmutzten Rest des Meerwassers in der ganzen Welt. Die Menschen vergiften sich selbst, zu Lande, zu Wasser und in der Luft!
  • Vermeindlicher Vorteil der Asexualität

    09.10.2017, libertador
    Bei der sexuellen Fortpflanzung müssen andere Individuen in der Graphik aufgeführt werden. In der Graphik der asexuellen fehlen diese. Wenn man aber einen Vergleich in der Umwelt durchführen würde, dann ist der dargestellt aber keiner, da die asexuellen Nachkommen um Ressourcen konkurrieren müssen, nur gibt es dann keine Möglichkeit genetisch gemischter Wesen, aber dadurch ist dann die Wahrscheinlichkeit auch entsprechend größer, dass es garkein Genmaterial mehr von einem gibt, wenn man eine gleichbleibende Populationsgröße voraussetzen würde.
    Der Vorteil ist doch eher darin, dass kein passender Partner gefunden werden muss und so einfach fröhliche Fortpflanzung auch bei Isolation vollzogen werden kann.
  • Die Derbheit der Knoten ist groß

    09.10.2017, Emmerich Bergdorfer
    Dieser Artikel möchte Knoten zu Unrecht als faszinierend darstellen. Dies empfinde ich jedoch nicht so. Denn Knoten sind in erster Linie nervig, lösen in manchen Fällen gar Wutanfälle aus, man bedenke nur die derben Staubsaugerkabelknoten, die man nie gesetzt hat, aber allbott da sind.
  • Freiwilligkeit?

    09.10.2017, Walter Weiss
    Weder der deutschen Bundesregierung, noch erst recht der EU ist es bisher gelungen, Facebook und andere global players zur Steuerkasse zu bitten - sodass man insoweit schon seit längerem den Eindruck gewinnt, an dieser Vergeblichkeit sei ganz einfach das Interesse des großen Kapitals schuld: warum sollte dieses ein Mitglied der eigenen Mischpoke vermindern?

    Wenn es also schon keinen möglichen ZWANG gibt, dann ist für FREIWILLIGE Wohltaten dieser Großen erst echt kein Raum.
  • Wo bitte hat es noch erlebbare Natur?

    09.10.2017, jum
    In Stadtnähe? Diese Wälder sind Parks und Holzzucht Anlagen. Die grösseren Fliessgewässer sind Picknickplätze und Barriere-freie Erholungsgebiete. Alles ist von Menschenbauten gesäumt. Für einen Trip in etwas echtere Natur muss schon eine Reise unternommen werden und die kostet Zeit und oft auch Geld. Noch schlimmer: in der Natur hat es kein WLAN, ja oft nicht einmal ein Telefoniesignal! Natur ist heutzutage etwas für Bio Nerds.
  • Von vornherein zum Scheitern verurteilt

    09.10.2017, hermse
    Das Fehlverhalten von Evans war sicherlich nicht förderlich, aber nicht der Grund für das Scheitern der Mission. Allein die Planung der Expedition war an Fehler nicht mehr zu überbieten. Keine Hunde, keine Pelze als Kleidung, ein wahnwitziges Zeitmanagement, extrem lange Pausen die kostbare Zeit verschwendeten usw. Wenn man sich die Planung so anschaut, könnte man meinen Scott wollte dort sterben.
    Es ist wahrscheinlicher zu sagen das Evans von Scotts Dilettantismus zu einem solchen Verhalten genötigt wurde um zu überleben.
  • Definition?

    08.10.2017, U. Engmann
    Wie ich das, vielleicht falsch, verstehe, kann das Proton keine definierte Oberfläche haben, da es seinerseits aus 3 Quarks (uud) besteht. Diese wiederum sind, wie das Elektron nulldimensional als Punkte beschrieben.

    Was also, soll der Durchmesser eines Protons sein? Vielleicht der mittlere Durchmesser der Quarkorbitale?
  • Kann das umgekehrt bestätigen

    08.10.2017, Micha
    Spannend. Ich bin trans* in die andere Richtung und nehme seit 3 Jahren Testosteron und meine Erkältungen fühlen sich deutlich heftiger an. Das bestätigt auch meine Freundin, die findet, dass ich seither ein elender Jammerlappen geworden bin, wenn ich erkältet bin. Das Zeugs dauert auch länger bis es überstanden ist. Vorher war ich oft nach 3 oder 4 Tagen wieder fit. Jetzt kann ich mit mindestens ner Woche total kaputt rechnen :/ Dafür ist meine monatliche Migräne weg.
    Ich denke man unterschätzt gerne, wielviel Einfluss Hormone auf den ganz normalen Alltag haben können.
  • Zustimmung

    08.10.2017, Tim
    Dem Kommentar von Rene Macon kann ich nur 100%ig zustimmen. Gerade am Beispiel Kaliforniens könnte man doch wunderbar aufzeigen, welche Wirkung ein katastrophal schlechtes Wasser-Regime hat. Das Problem sind in der Regel nicht die Betriebe, sondern bizarre (oder in vielen Teilen der Welt: fehlende) staatliche Rahmenbedingungen! Ein Betrieb wird immer versuchen, unter den gegebenen Bedingungen den wirtschaftlichen Erfolg zu optimieren. Daraus speist sich seit Beginn der Industrialisierung unser zunehmender Wohlstand.

    Wenn der Staat nun vorgibt, dass z.B. Wasser praktisch keinen Wert hat, wird es natürlich bedenkenlos verschwendet. Das gilt zunehmend auch für Fläche. Wenn Biolandwirtschaft bei den Massesorten (also insbesondere Getreide) 2-3x mehr Fläche benötigt und trotzdem gesellschaftlich unterstützt wird, läuft tatsächlich etwas grundlegend falsch. In diesem Fall sind die externalisierten Kosten verbrauchte Flächen.

    Tatsächlich müssen wir global die Agrarproduktion - vor allem bei den Massesorten - deutlich und nachhaltig steigern. Das wird nicht ohne weitere Industrialisierung gehen. Die Subventionen zum Erhalt einer künstlich kleinteiligen Landwirtschaft gehören abgeschafft. Statt dessen brauchen wir vernünftige staatliche Rahmenbedingungen, so dass die Landwirtschaft ihre tatsächlichen Kosten trägt. Das wird natürlich nicht ohne Folgen für die Lebensmittelpreise bleiben.
  • Verharmlosung

    08.10.2017, Sven
    Ja ja, der Professor und das lieber Vieh. In letzter Zeit gibt es wohl nur noch wilde Hunde. Na wer's glaubt. da muss die Population in den letzten 10 jähren wohl sprunghaft gestiegen sein das alles auf "verwilderte Hunde" geschoben wird. Und Pferde, nun ja, Pferde sind definitiv Fluchttiere. Die töten nicht einfach mal einen Menschen. Das sind meistens Unfälle mit Reitern und Personal. So ein Schrott habe ich schon ne Weile nicht gelesen. Und "Kurti", wie Er hier verniedlicht wird war definitiv ein auffälliges Tier. Da merkt man dann schon wie manche Personen den Bezug zur Realität verlieren. Auch wenn Wölfe von Natur aus scheu sind, lässt sich eine gewisse Gewöhnung an den menschlichen Lebensraum nicht vermeiden, wenn die Population größer wird. Irgendwo müssen die ja hin. Ist wie mit den Füchsen und Wildschweinen in Berlin. Und wer hat dort das Aufstellen von Fallen und die Jagt verboten? Natürlich unsere Rot/Grünen Genossen. Dann sieht man auch was passiert, wenn alles ignoriert wird was nicht sein darf.