Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Wechselwirkung der verschiedenen Pestizide

    02.07.2017, Angela Franke
    Deshalb ist es ja auch so hanebüchen und grenzt an bewusste Bürgerverdummung, wenn bei Glyphosat immer nur auf die Krebserregung hingewiesen wird und deren nicht Nichtvorhandensein behauptet wird. Selbst wenn es das nicht wäre, krebserregend, fruchtschädigend etc. reichen die verheerenden Auswirkungen im Verbund mit all dem anderen Dreck, dieses Zeug zu verbieten.
    Hier die EU-Bürgerinitiative.
    https://stopglyphosate.org/de/
  • Wenn die Ente zum Jäger wird

    02.07.2017, Claudia Arnold
    Die Stockente jagt nicht nur selbst, sondern isst auch gern Aas. Meine Hauskatzen erbeuten in einem kleinen Hinterhofbiotop mit Teich und Enten öfters Mäuse, die sie nicht immer fressen. Das besorgen dann aber die Enten, die die nahrhafte Kost nicht verschmähen.
  • Es war einmal......

    01.07.2017, Stefan Räbiger
    Der Author schreibt: Stockenten (Anas platyrhynchos) sind ein gewohnter Anblick auf Seen und Flüssen und die mit Abstand häufigsten Wasservögel hier zu Lande. Das war einmal, inzwischen dominieren Nil- und Kanadagänse viele Binnengewässer in Deutschland und sind ganz im Gegensatz zu den Stockenten teilweise schon zu einer Plage geworden. Überall wo Sie auftreten, tritt man in ihren Kot, sie töten junge Stockenten. Besomders Kanadagänse haben ein sehr agressives Gebietsverhalten, die legen sich sogar mit Schwänen an. Ich habe Winterfotos von vor ca. 8-10 Jahren, da überwiegen die Stockenten, das hat sich sehr geändert.
  • nicht nur vor Südafrika

    30.06.2017, Gunnar
    Nicht nur vor Südafrika, auch vor den Farallon Inseln kam es zu zwischenfällen. Einmal wurde ein Angriff eines Schwertwalweibchens auf einen Weißen Hai sogar direkt beobachtet. https://scilogs.spektrum.de/mente-et-malleo/das-leben-ist-kein-ponyhof-7-wer-ist-der-k-nig-des-meeres/
  • Das eigentliche Problem ist ein anderes

    30.06.2017, Joachim Durchholz
    Es geben sich Wissenschaftler dafür her, ihr Ansehen in den Dienst rein politischer Aussagen zu stellen. Wenn diese Aussagen sachlich blödsinnig sind, wird dieses Ansehen verspielt, und das der seriösen Wissenschaftler gleich mit.
    Die Öffentlichkeit misstraut daher den Wissenschaftlern. Und das durchaus zu Recht, denn in der Regel weiß man nicht, wer gerade neutral Erkenntnisse verbreitet und wer grad im Dienste einer Industrie Propagandalügen verbreitet (EIKE ist ja ein sattsam bekanntes Beispiel).

    Es bräuchte also für die Öffentlichkeit erkennbar verlässliche Marker für rein wissenschaftliche Aussagen.
    Sowas wie eine "Stiftung Wissenschaftstest".
  • "Fakten" sind nicht gleich "Fakten"

    30.06.2017, cero
    Es ist kein Wunder, wenn die Bevölkerung nicht mehr auf "Experten" hört, wenn der Expertenbegriff komplett durchwässert ist. In Talkshows ist jeder Experte, der irgendwann mal in der Öffentlichkeit eine Aussage zu einem Thema getätigt hat.

    Zudem haben in den letzten Jahren einige Bereiche der "Soft Sciences" immer mehr politische Ambitionen entwickelt und gehen dann mit "Fakten", die bestenfalls mäßig belegt sind, und ihrer Autorität als Wissenschaftler in die Öffentlichkeit.

    Dass das zur Entwertung der Wissenschaft und dem Faktenbegriff führt, ist offensichtlich.
  • Volkswirtschaftliche Kosten

    29.06.2017, Leiblachtaler
    Gibt es eine frei verfügbare Quelle aus der sich erschließt wie die externen Kosten vom KFZ- bzw. Radverkehr ermittelt wurden? Der Link führt auf einen kostenpflichtigen Artikel.
  • Blumen vor dem Urlaub mit Essig gießen?

    29.06.2017, Rokin
    ... das wäre einen Test wert. Im Ernst: Wenn das hier Beschriebene sich bewährt, wäre das für viele hungernde Menschen wunderbar.
  • @Karl-Otto Eschrich

    29.06.2017, Jakob
    Auch wenn der Entropiebegriff aus der Thermodynamik kommt, hat er sich davon emanzipiert und wurde stark weiterentwickelt. Dass Sie ständig von Entropie reden, als wäre sie eine Art Substanz, zeugt davon, dass Sie sie im Kern nicht verstanden haben. Ich wäre an Ihrer Stelle also vorsichtig, wen Sie hier mit Donald Trump vergleichen.
    Und zu Ihrer Information: Ja, ich habe das alles schon gehört, wovon Sie reden. Das ändert aber nichts daran, dass das, was ich anfangs geschrieben habe, richtig ist. Entropie ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit (ein Teilgebiet der Mathematik). Sie reden von einem (von mehreren) mathematischen Modellen, die die Physik benutzt, um die Entropie praktisch verwerten zu können.
  • Jede Menge Firmen forschen an Quantencomputern

    29.06.2017, Igor Fodor, München
    Ich würde Michael Springer ergänzen. Es sind nicht nur die etablierte, bekannte Computerfirmen wie IBM und Google und nicht nur spendable Kunden, sondern auch neue Start-ups und Wagnisinvestoren. Dabei geht es nicht um die etablierten Firmen wie IBM, Google, Microsoft oder Intel. Die einzige Firma, die bis jetzt einen Quantencomputer kommerziell gebaut hat, ist die kanadische D-Wave Systems. Sie beschaffte sich 137 Mio. Dollar von verschiedenen Investoren inklusive Jeff Bezos von Amazon und CIA. Ihren Quantencomputer verkaufte sie an den Rüstungskonzern Lockheed-Martin sowie an Google. Google hat ihn in seinem neu eröffneten Quantum Intelligence Labor eingesetzt. Er ist für Datenanalyse und Mustererkennung optimiert. Das Los Alamos National Labor bestellte den 1000+ Qubit D-Wave 2X Quantencomputer im Rahmen der National Strategic Computing Initiative. Der erste Kunde für den 2000-Qubit-Quantencomputer ist die US-Firma Temporal Defense Systems.

    In den USA entwickelt ein Start-up Rigetti Quantum Computing einen Quantenprozessor-Chip im Wettbewerb mit Google, IBM, Intel und Microsoft. Es beschaffte sich ein Startkapital von 70 Mio. Dollar. In Großbritannien bekam Cambridge Quantum Computing Ltd., das ein Betriebssystem für Quantencomputer entwickelt, 50 Mio. Dollar.

    Man erhofft sich, Quantencomputer die bei Raumtemperaturen arbeiten, ohne teuren Supraleiter und Kryostaten, bauen zu können. Microsoft forscht unter der Leitung des Mathematikers Michael Freedman (er bekam 1986 die Fields-Medaille) an einem speziellen Typ, an dem topologischen Quantencomputer, nach der Idee des Physikers Alexej Kitajew (Professor am Caltech), der 2012 den Fundamental Physics Prize, dotiert mit 3 Mio. Dollar, gewonnen hat. Bei Microsoft werden mehrere Spezialisten forschen, Charles Marcus aus Kopenhagen, Leo Koewenhoven aus Delft und Matthias Troyer von der ETH Zürich und die Firma will angeblich 1 Mrd. Dollar in die Entwicklung der Quantencomputer investieren.

    Intel investierte 45 Mio. Dollar in die Entwicklung von Quantencomputern auch zusammen mit der TU Delft.

    Mittlerweile gibt es auch die einzige übrig gebliebene europäische Computerfirma, die Quantencomputer entwickeln will, Atos Quantum. Atos kreierte einen neues Quantum R&D Labor in Paris. Es wird auch ein EU Flagship-Projekt Quantum Computer für 1 Mrd. Euro geben. Das Programm wurde von Prof. Tommaso Calarco zwischen den Unis. Ulm und Stuttgart vorgeschlagen.
  • ebola?

    29.06.2017, Erforderlich
    Nichts für ungut, aber:

    Ebolaviren sind keine Coronaviren sondern Filoviren.
    Antwort der Redaktion:
    Stimmt natürlich! Ich habe das nachträglich ausgebessert.

    Danke für den Hinweis und
    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Jan Osterkamp
  • Zu 5. Die Physiker haben keine Ahnung von Physik, dafür aber einige Mathematiker

    29.06.2017, Karl-Otto Eschrich
    Ich habe nicht die Absicht einem speziellen promovierte Mathematiker Physik, insbesondere Thermodynamik kostenlos beizubringen. Er könnte ja selbst die anerkannten Lehrbücher der Theoretischen Physik, wie die von Landau/Lifschitz studieren, wie ich es getan habe.
    Auf solchen Grundlagen haben wir (meine Wenigkeit mit Arbeitskollegen, die international führende Leistungen am Astrophysikalischen Observatorium in Potsdam gebracht haben) z.B. die mögliche Existenz von Leben auf der Erde erklärt.
    Es ist erstaunlich, dass jemand, der offensichtlich noch nichts von Teilchenstromdichte und damit verbundener Energiestrom- und Entropiestromdichte gehört hat, Fachleute für dumm erklärt. In Zeiten von Donald Trump ist dergleichen offenbar nicht außergewöhnlich.
    Damit will ich es bewenden lassen. Mit freundlichen Grüßen,
    Karl-Otto Eschrich
  • Lizenz zum Hacken - Entwarnung

    28.06.2017, Karl Bergmann
    Als Opfer eines PKW - Diebstahles in CZ möchte ich aus eigener Erfahrung alle Verängstigten entwarnen - es wird schon nicht so schlimm kommen, wie im Beitrag angedeutet wurde: Nachdem die "ausgeschlachteten" Überreste des PKW von mir selbst bei einem Verwerter in CZ aufgespürt wurden, wurden die Behörden beidseits der Grenze darüber informiert. Selbst in diesem Fall blieben die Täter unbehelligt! Als Fazit bleibt: Der "Rechtsstaat" bleibt in jedem Fall auf der Strecke.
  • Wenn der Defibrillator einschwebt

    28.06.2017, Wolfgang
    Als Ersthelfer ist man richtig glücklich wenn einem einen AED hat ...
    Nach 5 min sinkt die Überlebenschance auf 50% - da hlift auch die HLM nicht viel.
    (https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/bfau/-%20Homepage/AED%20=%20Anwendungshinweise%20Defis.pdf)
    So gesehen sollte der letzte Absatz gestrichen werden, er entwertet den Beitrag, denn trotz Schulung nutzen weniger als 30% ihre Kenntnisse. Vielleicht hilft da eher auf die Beatmung (Hygiene) zu verzichten, aber genau dann brauch ich die gewissheit, dass nach 5-6 min ein AED da ist!
  • @Karl-Otto Eschrich

    28.06.2017, Jakob
    Das ist so ziemlich alles missverstandenes Schulhalbwissen, was Sie da von sich geben. Allein so eine Formulierung wie "Entropie abstrahlen" zeigt, dass Sie auf ganz fundamentaler Ebene nicht verstanden haben, was es mit Entropie überhaupt auf sich hat. Entropie funktioniert nicht wie Energie. Sie sind damit offensichtlich nicht in der Position, einem Doktor der Mathematik Vorträge hierüber zu halten. Ich empfehle Ihnen mal anständige Literatur hierüber zu lesen, Roger Penroses "Zyklen der Zeit" enthält beispielsweise gute Erklärungen.