Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Vielleicht sind Bärte eine Folge der neuen Gender-Bewegung

    22.12.2017, Karl Bihlmeier
    Der Mann und sein Bild haben sich seit den 70ern drastisch verändert. Zunächst der Softie als Alternativentwurf zum despotischen Vater, später der zunehmend (körper-) haarlose, schlanke und androgyne Typ.
    Dann kommt die Gender-Bewegung in der die Rolle der Frau (und eben auch des Mannes) deutlich unterschieden und bearbeitet wird - und in dieser Zeit lassen sich die jungen Kerle wieder Bärte sprießen dass es eine wahre Freude ist. Vielleicht ist der Vollbart also einfach nur eine Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen in denen der Mann wieder Position beziehen will.

    Zum Bart an sich: Ja, Reißverschlüsse sind die für Bartträger (wie mich) vergleichbar mit Legosteinen in der Wohnung für Eltern. Bärte erfordern zwar noch mehr Pflege als das Haupthaar, sind jedoch bei Sturm und Regen wärmer als ein guter Wollschal. Und - es stimmt - mit (bei mir rotem) Vollbart und verwegenem Lächeln bekommt man schneller ein Funkeln ins Auge der avisierten Dame als mit glattrasiertem Milchgesicht. ;-)
  • Mehr Männer, mehr Bärte

    22.12.2017, W. Klaus
    ... aus dem Abstract der zitierten Studie von Dixon geht diese Fragestellung nicht hervor. Es fragt sich aber jedenfalls, ob folgendes ausgeschlossen worden ist: Modische Trends entstehen regelmäßig eher in Metropolen als in Kleinstädten. Seit einigen Jahren sind Bärte modern (so wie vorher Metrosexualität). Die Tatsache, dass in Großstädten mehr Männer einen Bart haben als in Kleinstädten, könnte also auch darauf zurückzuführen sein, dass dieser Trend sich in Großstädten einfach stärker durchgesetzt hat (wie andere Trends auch). Oder?
  • Methanklathrat speichert 164 l Methan in 1 l Methanklathrat mit 800 ml Wasser!

    22.12.2017, howetzel
    Hier fällt mir nur ein: Warum in die Ferne schweifen ist das Gute doch so nah!
  • Ergänzung

    22.12.2017, Klaus Fischer
    Mein Beitrag soll keinesfalls als Beitrag gegen das Impfen verstanden werden.
    Ganz im Gegenteil, aber ich hoffe, dass andere Wirkverstärker als das Aluminium gefunden werden.
  • Einseitige Betrachtung

    22.12.2017, Klaus Fischer
    Dass Autismus auch Folge von Impfungen und hier insbesondere durch den Aluminiumanteil sein soll, betrachtet nur einen Aspekt und ich denke, dass die Gefahr für Autismus wohl auch nicht besteht.
    Dass aber in unserer modernen Zeit die wesentlich höhere Aluminiumaufnahme zu einem Problem geworden ist, haben Toxikologen auch für die Neurotoxizität nachgewiesen. Darauf weist der Artikel nicht mit einem Satz hin. Und leider haben die Impfstoffe als Wirkverstärker immer noch Alluminium.
    @Harald Milz: Ja, die im Freien spielenden Kinder und wir alle nehmen auch mit der Nahrung Aluminium auf. Unter anderem auch den in gewisser Hinsicht "großen Bruder" vom Aluminium Blei. Heutzutage würde damit aber niemand mehr zusätzliche Bleiaufnahmen als unschädlich bergründen.
    Al(OH)3-basierte Antiazida wird es bald nicht mehr geben. Manches dauert...
    Interessant, dass gerade die Kosmetikindustrie bei nur sehr geringfügiger Resorption von Aluminium bei extern aufgetragenen Deodorantien am schnellsten reagiert...
  • Verwandlung

    21.12.2017, Cyril Quadri
    Ich trage im Winter jeweils einen Vollbart. Im Frühling schneide ich ihn ab. Wenn mir dann ein kühler Wind ins Gesicht weht, spüre ich die Luft an den Wangen. Der Bart schützt definitiv sehr gut vor Kälte. Bei Schneestürmen bildet sich zudem eine isolierende Schneeschicht.
    Im Umgang mit anderen Menschen ist der Bart immer wieder wichtig. Man wird bewundert für einen schönen Bart und bekommt Komplimente. Wenn er weg ist und mich die Leute jeweils fast nicht mehr erkennen, jammert es aus allen Ecken warum ich nur meinen schönen Bart geschnitten habe. Aber ich bin immer wieder froh ihn weg zu haben, denn er gibt viel zu tun und kann manchmal recht mühsam sein. Im Reissverschluss auch mal sehr schmerzhaft.
  • Bakterien

    21.12.2017, Moni Semrik
    Was ist mit der Bakteriengefährdung der küssenden Damen? Kriegen die Frauen von bärtigen Männern eher Infektionen? Denn offensichtlich tummelt sich im Bart so einiges. Die Vorstellung find ich jetzt grad voll unhygienisch!
  • Zeitreisen

    21.12.2017, JimmyConway
    Spalte ich ein Lichtatom und habe nun zwei verschränkte Photone mit wechselseitigen Spins, so können sich diese Teilchen Lichtjahre voneinander entfernt befinden, sobald man den Spin eines Teilchen ändert, ändert sich auch der Partnerspin. Dieses Pinzip wird zur Quantenteleportation genutzt und somit gibt es etwas was theoretisch schneller als das Licht ist, Informationsübertragung auf Quantenebene. Seitdem das so bekannt ist, habe ich mir schon immer alles als cloudbasierte Realität vorgestellt. Alles was sich in unserer Realitätsebene abspielt, wird mit einer anderen Realität synchronisiert und zwar ständig. Die Information von Photon A wird nicht zu Photon B übermittelt, sondern wird über den zentralen Realitätslayer quasi synchronisiert. Irgendwann werden wir es dann auch verstehen, wie jede Art von Materie in den Zustand von Information transformiert werden kann und dann ist sowieso alles egal. Dann haben wir unsere Realität, wie wahrscheinlich viele Zivilisationen vor uns auch, digitalisiert und können alles machen.
  • Doch eine Chance für Zeitreisen?

    21.12.2017, Andreas Schlüter
    Ungeachtet aller Komplikationen die Wurmlöcher betreffend: wir reisen ständig durch die Zeit - in die Zukunft! Reisen in die Vergangenheit sind nicht möglich, weil sie automatisch mit einer Änderung der Vergangenheit verbunden wären, die die Gegenwart - und damit die Existenz des Reisenden, so wie sie konkret ist - auflösen würde. Schlagend wird dies - etwas grobschlächtig - mit dem Großvater-Paradoxon dargestellt! Es bedarf aber noch nicht einmal eines so rabiaten Eingriffs in die Vergangenheit, um die Gegenwart zu ändern.
    Frohe Weihnachten!
    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin
  • Isolation

    21.12.2017, Michael Berger
    Naheliegend wäre doch die Annahme, dass der Bart einen Kälteschutz für das Gesicht darstellt. Zumindstest habe ich persönlich den Eindruck, dass mir mit Bart eher wärmer ist als ohne.
  • Reiche Menschen sind sozial schwächer

    21.12.2017, Andreas Schlüter
    Unter Umständen ist man geneigt, Ursache und Wirkung zu verwechseln. Vielleicht ist es die geringere Empathie und größere Rücksichtslosigkeit von Menschen, die leichter Reichtum anhäufen lässt. Der "Erfolg" mag dann die Rücksichtslosigkeit wiederum verstärken. Mit ererbtem Reichtum mag auch eine Sozialisation zur Rücksichtslosigkeit einhergehen. Darüberhinaus sind Menschen allerdings in schlechterer Wirtschaftslage natürlich auf mehr Solidarität untereinander angewiesen. Es scheint u. U. ein bidirektionaler Prozess zu sein.
    Beschauliche Feiertage!
    Andreas Schlüter
    Soziologe
    Berlin
  • Wer ist so naiv und glaubt, dass weltweit in

    21.12.2017, Wolfgang
    diversen staatlichen Geheimlaboren diese Forschungen nicht ohnehin stattfinden. Hier wird wenigstens ein vernünftiges Verfahren eingehalten und vor allem nur wenn man die Gefahren studiert, kann man auch Gegenmittel entwickeln. Das Verdrängen von realen Gefahren durch Moralisieren ändert nichts an der Situation und vermindert nur die eigenen Chancen, sich zu schützen.
  • Ziemlich einseitig diese Aussage

    21.12.2017, Wolfgang
    Der Beitrag unterstellt, dass eine Kuschelgesellschaft ohne Widerspruch die Idealform des menschlichen Zusammenlebens sei. Damit hält man im Regelfall die Untertanen ruhig "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht" und ändert nichts am Bestehenden. Fortschritt läßt sich aber nur durch These und Antithese und damit eine Streitkultur erreichen. Da Kuschelgesellschaften diese nicht pflegen, eskalieren Auseinandersetzungen auch recht schnell und sind dann gar nicht mehr so kuschelig. Gerade Afrika mit seinen blutigen Stammesfehden zeigt auch diese Seite. Hier wird also ein durchaus richtiges Streiflicht gezeigt, nur Aussagen auf das Funktionieren von Gesellschaften und ihre Fortentwicklung kann man damit nicht machen.
  • Arte, das kannst Du sonst besser

    21.12.2017, Horsten
    Ich weiß gar nicht, an wie vielen Stellen ich den Beitrag blöd finde. Angefangen beim missglückten Vergleich mit den Bonbons am Anfang (Größe von einem halben Milimeter?), weiter über die violett gefärbten Haaren des Professors (wtf?) bis hin zu den albernen Utensilien für jeden, der sich weigert, sich mit wissenschaftlicher Forschung auseinanderzusetzen, es sei denn jemand kommt ihm mit Kohlkopf und Handstaubsauger.
  • Impfschutz im Erwachsenenalter

    21.12.2017, Der Biologe
    @Olaf Schlüter

    Grundsätzlich bietet die erworbene Immunität gegen Kinderkrankheiten bei durchlittener Krankheit sowohl im Kindesalter als auch Erwachsenenalter einen besseren Schutz vor Neuinfektionen bzw. sorgt für eine vollumfängliche Immunität, abhängig von der Art des Erregers. Das wird bedingt mit der erhöhten Konfrontation des Immunsystems mit bakteriellen/viralen Strukturen, die in dieser Menge/Diversität nicht in Impfstoffen enthalten sind, oder es sein dürfen. Denn wie im Artikel beschrieben sind Impfstoffe eine Gradwanderung zwischen ausreichender und überschießender Immunantwort. Dementsprechend bietet eine Konfrontation mit der Infektionskrankheit einen besseren Schutz altersunabhängig, trägt aber sehr viel höhere Risiken. Die Immunisierung an sich ist aber ausreichend um vor diesen Krankheiten geschützt zu sein, muss aber aufgefrischt werden, denn sie bieten (wahrscheinlich) keine lebenslange Immunität.