Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Ich liebe Katzen,wenn sie im Haus gehalten werden

    26.06.2015, Nikola Mühlfeld
    Freigänger machen gerne in Sandkästen ihr Geschäft, wo dann später Kinder in der Kacke spielen. Ich bin Erzieherin, der Sandkasten unserer Kita lässt sich nicht abdecken.Auch andere Kitas haben das Problem und öffentliche Spielplätze so wie so. Meine Katzen dürfen und durften nie raus, sie haben das auch nicht vermisst.
    Selbst eine meiner echten Stubentiger,der es mal geschafft hatte zu entfleuchen und dann länger vermisst war, wollte nicht mehr raus. Und wenn, dann müssen sie es eben lernen. Das verlangt man von Hunden doch auch,dass sie sich an Spielregeln halten.
  • mal nachgerechnet?

    26.06.2015, R. M.
    Bei geschätzten 8 Mio. Katzen in Deutschland, macht das 6875 getötete Vögel je Katze. Na sicher doch ....

    aber es gab schon schlimmere Schätzungen: http://www.luegen-mit-zahlen.de/blog/1000-voegel-pro-katze-eine-ueberschlagsrechnung
    Antwort der Redaktion:
    wie kommen Sie auf diese Zahl?

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Gesamtkalkulation

    26.06.2015, Sorokan
    1. Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt und wird seit langem nicht nur als Genussmittel angebaut. Eine Gegenüberstellung mit anderen Nutzpflanzen wäre demnach hilfreich.

    2. Der Konsum von Hanf bleibt unabhängig von der Legalisierung in etwa gleich. Also logische Konsequenz muss die Legalisierung folgen, damit der Anbau unter kontrollierten staatlichen und landwirtschaftlichen Bedingungen in besser geeigneten Gegenden stattfindet.

    3. Der Artikel scheint dagegen in dieser Form eher eine repressive politische Position unterstreichen zu wollen.
  • Raubtier

    26.06.2015, Karl Ludwig
    Katzen sind, übrigens perfekte, Raubtiere. Vögel sind- Katzenfutter. So will es die Natur. Wo ist das Problem?
  • Gesetzgeber

    26.06.2015, Franz Bader
    In unserem städtischem Umfeld gibt es Parks und auch der Wald ist nicht weit. Wir sind unendlich dankbar für die Singvögel, Eichhörnchen und sonstigen Wildtiere. Die Gegend wird allerdings auch durchstreift von einem halben Dutzend Haus-Katzen, die natürlich nicht spazieren gehen, sondern nichts anderes tun als alles zu jagen dessen sie habhaft werden.
    Ich dachte mal so etwas hieße "wildern" und werde mit Abschuss quittiert?
    Aber nein, die Besitzer dieser Tiere, die mit ihnen kuscheln wenn sie von ihrem Beutezug gegen immer bedrohtere Arten zurückkehren, sind offenbar hochzufrieden mit diesen Zuständen.
    Die Alibi-Glöckchen, die quasi unhörbar sind, sind schon das Äußerste was sie konzidieren.
    Das Ausmaß dieses Skandals ist mir erst jüngst bewusst geworden. Hauskatzen sind keine schützenswerte Art, sondern nur Hobby von Leuten die sich vielleicht mehr um mehr menschliche Kontakte bemühen sollten. Das alles muss vom Gesetzgeber rigoros abgestellt werden! Wer Katzen keine artgerechte Haltung bieten kann, mit Schutzzäunen, sondern sie streunen lässt, muss die Gesetze zu spüren bekommen, bzw. darf diese Tiere erst gar nicht nicht halten!
  • Schädlinge

    26.06.2015, Tom
    Tja, das ist lange bekannt und wird schon lange von Katzenbesitzern sehr emotional geleugnet. Soweit nichts neues. Katzen dienen heute für Frauen ab 20 als Kinderersatz.
  • komisch

    26.06.2015, name
    laut dem artikel braucht eine (!) pflanze am tag (!) im schnitt 22,7l Wasser?!

    (in der zugehörigen quelle stand auch nichts weiter darüber wie die zahl zustande kommt

    hat da irgendjemand "insiderinfos" das erscheint mir irgendwie recht viel
    Antwort der Redaktion:
    Das steht im Paper (PLoS One)

    California’s Mediterranean climate provides negligible precipitation during the May—September growing season. In Northern California, 90–95% of precipitation falls between October and April [14]. Marijuana is a high water-use plant [2,15], consuming up to 22.7 liters of water per day. In comparison, the widely cultivated wine grape, also grown throughout much of Northwestern California, uses approximately 12.64 liters of water per day [16]. Given the lack of precipitation during the growing season, marijuana cultivation generally requires a substantial amount of irrigation water. Consequently, MCSs are often situated on land with reliable year-round surface water sources to provide for irrigation throughout the hot, dry summer growing season [7,8,12]. Diverting springs and headwater streams are some of the most common means for MCSs to acquire irrigation water, though the authors have also documented the use of groundwater wells and importing water by truck.
  • Widerspruch!

    26.06.2015, Isa Schroth
    Ähm...nö!
    Kann ich nicht bestätigen.
    Welche Stromkosten sollen in Treibhäusern anfallen? Licht (incl. Photoperiode) und Wärme stellt die Sonne bereit. Und das aufgefangene Regenwasser pro Anbauflächeneinheit reicht völlig aus. Hanfpflanzen kommen komplett ohne Dünger, Herbizide, Insektizide und Fungizide aus wenn Grundlagen der Landwirtschaft beachtet werden (Fruchtfolge!).

    In Kalifornien sollte vorerst keine Landwirtschaft mehr betrieben werden.

    Aus meiner Sicht ein weiterer Artikel, der nicht der intellektuellen Redlichkeit entspricht und nur der "Hetze" oder Manipulation dient.
  • Wenig konkretes

    26.06.2015, tobmat
    Hier mal die Frage an die Redaktion. Wievele Arten sind denn in den letzten 100 Jahren laut den Modellen ausgestorben und wieviele davon kennen wir?

    Laut diverser Modelle sind in den letzten 100 Jahren zwischen 0,5 -4 Millionen Arten ausgestorben. Tatsächlich wissen wir von deutlich wengier als 2.000.
    Wie kommt dieses massive Diskrepanz zu Stande?

    Mir fehlt hier die kritische Betrachtung der verwendeten Modelle. Es gibt hier durchaus Veröffentlichungen angesehener Wissenscahftler die die Aussterberate für deutlich (160%) zu hoch halten.
    Dazu schwanken die diversen Modelle enorm (von 1.000 Arten bis 130.000 Arten pro Jahr).
  • Aussterben...

    26.06.2015, thomasca
    Soweit ich weiss sind in der gesamten Erdgeschichte bisher 99% aller Lebensformen ausgestorben, es gehört also zur evolutionären Entwicklung. Auch der Mensch hat beste Ausichten auszusterben, im nächsten Evolutionsschub haben wohl nach Ansicht der Wissenschaft die Waschbären beste Aussichten auf die nächste Entwicklungsstufe... also, alles kalr es geht immer weiter, halt ohne die Menschen in Zukunft...
  • Fehler im Artikel Die 10 wichtigsten Anwendungen der Wissenschaft

    26.06.2015, Karl Bednarik

    Abschnitt 6 Flüssigkristallbildschirme:

    Zitat:

    Zum einen nämlich können sich die Moleküle frei bewegen – und sich so bei Bedarf in einem Magnetfeld ausrichten.

    Korrektur:

    Flüssigkristallbildschirme verwenden elektrische oder sogar elektrostatische Felder, und keine Magnetfelder.

  • Abholzung im Amazonas geht zurück????

    25.06.2015, Martin

    Wie unterschiedlich die Meinungen und Aussagen über die Abholzung wirklich sind, zeigen die beiden Berichte aus den Jahren 2012 und 2013. Während Peru.com behauptet, dass die Rodung der Amazonaswälder um 28 % im Jahr 2013 gestiegen ist, http://peru.com/actualidad/internacionales/brasil-deforestacion-amazonia-crecio-28-ciento-advierten-noticia-209346.. ist bei Insight crime von 80 illegalem Holzschlag die Rede http://es.insightcrime.org/noticias-del-dia/brasil-crea-unidad-especializada-combatir-tala-ilegal und in der angesehenen Tageszeitung comercio Peru ist von den höchsten illegalen Abholzungszahlen in den vergangenen 13 Jahren überhaupt die Rede. http://elcomercio.pe/peru/pais/deforestacion-peru-niveles-maximos-13-anos-cop-20-noticia-1775741?ref=flujo_tags_13247&ft=nota_13&e=titulo
    jetzt muss nur noch gezeigt werden, wo die Rodung Tiefststände erreicht,, Und dann glaube ich das immer noch nicht....
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Martin,

    die Aussage zu Amazonien bezog sich auf Brasilien, wo u.a. das Soja-Moratorium die Abholzung auch nach Zahlen unabhängiger Beobachter stark reduziert hat - zumindest verglichen mit der Jahrtausendwende. Nun muss sich zeigen und Brasilien beweisen, dass es diesen Weg auch weitergehen kann und will.

    Mit besten Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • "Ist alles hoffnungslos?"

    25.06.2015, Gregor Gerland
    Ein sehr ehrlicher Artikel. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, wie es so schön heißt. Gerne würde ich dem beipflichten, allein: mir fehlt der Glaube. Die erwähnten Beispiele für Artenschutz sind (als globales Modell) leider nicht überzeugend. Dem entgegen steht unter anderem, was Sie wenige Zeilen darüber selbst schreiben: "Die wachsende Weltbevölkerung und vor allem ihr wachsender Hunger auf Fleisch..." Die zerstörerischen Machenschaften der Fleischindustrie sind längst bekannt, doch außer der Modebewegung netter Veganer regt sich keinerlei Widerstand. Aussichtslos die Angelegenheit. Der Mensch wird seine Lebensgrundlagen zerstören. Ich sehe da kein Land.
  • Tausendstel Sekunde

    25.06.2015, Dr. Ulrich Haman
    Die Zeitabweichung beträgt laut Artikel pro Jahr durchschnittlich eine Tausendstel Sekunde. Wie kommt es dann, dass man zum Beispiel in diesem Jahrhundert bis zum 1. Juli, also innerhalb von 15 Jahren, die Uhr schon um volle vier Sekunden verstellt haben wird?
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Herr Haman,

    im Text geht es um die Rotation der Erde um die eigene Achse. Diese sorgt für eine Zeitverschiebung von einer tausendstel Sekunde pro Tag und nicht pro Jahr.

    Herzliche Grüße
    Daniela Zeibig
  • Ausmaß der zeitlichen Verschiebung des Sonnenaufganges überschätzt?

    25.06.2015, Ralfus Germanicus
    Ich vermute, hier liegt eine ungenaue Rechnung des Ergebnisses (sinngemäß: "in einigen hundert Jahren würde die Sonne dann Mittag aufgehen") zugrunde oder aber eine falsche Prämisse (sinngemäß: Tag ca. eine Tausendstel Sekunde länger als 24Stunden").

    Gehen wir von der Prämisse aus, so beträgt die zeitliche Verschiebung des Sonnenunterganes also eine Tausendstel Sekunde am Tag. Folglich also circa eine Sekunde in drei Jahren. Eine zeiliche Verschiebung des Sonnenaufganges um ca. sechs Stunden (von morgens nach mittags) bedarf demnach ca. 6 mal 3600 mal 3 Jahre. Das sind knapp 65 Tausend Jahre. Also deutlich mehr als die -sinngemäß - "ein paar Jahrjunderte"
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis. Die Formulierung war unglücklich gewählt, wir haben sie bereits im Text korrigiert!

    Herzliche Grüße
    Daniela Zeibig