Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Banalitäten

    28.05.2016, John
    Wird jetzt für jede Spezies dieselbe Feststellung von Banalitäten als Breaking News verkauft? Jeder, der sich mal mit mehr als einem Exemplar derselben Spezies umgeben hat, wird erkannt haben, daß alle Tiere Charaktertiere sind und keine Reiz-Reaktions-Maschinen. Ich würde sogar soweit gehen, daß meine Frettchen mehr Persönlichkeit haben als die meisten Smartphone-Zombies, Shopoholics aus der Fußgängerzone oder ach-so-individuell Tätowierte.
  • Auch hier gilt: Schön auf dem Teppich bleiben!

    27.05.2016, Dominique Boursillon
    „(…) homophobe Beleidigung (…)“ und „Onlinespieler sind für ihre Feindseligkeiten bekannt.“! Etwas arg empfindlich der Gutste – und auf einem deutschen Schulhof war Herr Maher wohl schon lange nicht mehr… Dass einiges im Argen liegt und getan werden muss ist klar, aber: Immer cool bleiben! Und dabei den demokratischen Prozess sowie das Recht auf freie Entfaltung für Jedermann nicht vernachlässigen…

    Computerunterstützte Erziehungsmaßnahmen? Benimmregeln nach Gutsherrenart? Solche Entgleisungen haben nichts gut Gemeintes – sie sind Ausdruck des Verfalls einer Gesellschaft und einer feigen Politik, die sich nicht traut allgemeinverbindliche Werte zu schaffen und es jedem, der sich zum Gutmenschen berufen glaubt, überlässt sein eigenes gesellschaftliches Konstrukt zum Besten zu geben. So zensieren Apple, Microsoft oder Instagram Nacktheit und nach deren Auffassung anstößige Inhalte nach eigenem Gutdünken. Dafür wird mit rassistischen Außerrungen oder Mobbing in sozialen Netzwerken sehr großzügig umgegangen.

    Es ist äußerst bedenklich einzelnen, demokratisch noch nicht einmal legitimierten Personen, so großen Einfluss auf das Wertekonstrukt der Gesellschaft zu überlassen. Das Versagen der Politik lässt für die Zukunft nichts Gutes ahnen.

    Dass Sie als Redaktion diesen Text in dieser plakativen Form durchgehen lassen, ist eine bedenkliche Polarisation. Erst vor Kurzem hatten Sie´s mit den Veganern und anderen (Spässle) Food-Esotherikern. Sicher: Herr Maher genießt volle Meinungsfreiheit, und wenn er sich von unflätigen Äußerungen angegriffen fühlt, so darf er das Kundtun – aber seine Implikationen, auch oder gerade wegen der vermeintlichen wissenschaftlichen Darstellung, sind völlig danebengegriffen und hätten von Ihnen als Redaktion entschärft werden müssen. Das Weinerliche kann ich überschmunzeln. Der Ruf nach Benimm-Nudging bereitet mir unterdies große Sorgen. Wenn Sie diese Polarisierung und den darin eingeschlossenen Verlust von Persönlichkeit und Eigenständigkeit gutheißen, dann muss Ihnen klarwerden wie es seinerzeit große Mehrheiten in der Bevölkerung (auch in der bürgerlich-konservativen Mitte) zum Bolschewismus oder Faschismus hinziehen konnte – und heute traurigerweise wieder tut. Wenn klare Strukturen in der Existenz fehlen, erscheinen einem auch Blender und Despoten als Gutmenschen…

    Worauf will ich Hinaus? Natürlich hat Herr Maher recht; die Verrohung von Werten hinterlässt ein ungutes Gefühl bei jedem, der sich einen zivilisierten Umgang mit seinen Mitmenschen wünscht. Aber: Sie können Menschen nicht nach Gutdünken umerziehen. Jeder Mensch ist ein eigenständiges Individuum, das das Recht hat sein Leben nach eigenem Gutbefinden zu gestalten. Erziehung von Werten kann und darf nur im Rahmen demokratischer Strukturen erfolgen. Es ist Sache der Politik Werte zu schaffen und dafür zu sorgen, dass diese Werte unmissverständlich vermittelt und eingehalten werden. Frei nach dem Motto: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“ müssen diese Werte zuallererst in der Schule beigebracht werden. Konsequent, kompromisslos und ohne schmusepädagogischen Firlefanz. Politik muss in die Familie, sie muss definieren was falsch ist und dieses Falsche sanktionieren. Es geht also zum einen darum die plumpe und unsachliche Beleidigung an sich zu eliminieren. Diese dient alleine dazu Menschen herabzusetzen (Ar…, bl… Wi…, dum… Ar..lo.. usw.). Wenn man früh lernt, dass das primitiv und asozial ist, dann lernt man gegebenenfalls auch gepflegtere Möglichkeiten seinem Gegenüber die Meinung zu „geigen“. Es geht aber zum anderen auch darum die konnotierte Beleidigung zu eliminieren, die eine Person Beleidigt, indem sie sie einer Gruppe zuordnet (Schwu…, schw… S…, Schlam… usw.). Die Person wird herabgesetzt, weil man ihr einredet sie sei homosexuell oder promisk, und damit suggeriert es sei gar nicht gut so zu sein. Das fördert (möglicherweise sogar ganz ohne jede Absicht) die Intoleranz gegenüber Andersseienden.

    Nun, ich sehe nicht, dass hier irgendetwas geschehen wird. Wir begnügen uns mit Aktionismus, der zu nichts führen kann – bis eines Tages der starke Mann wieder vor der Tür steht!

    Aber, bis es soweit ist, kann ich Herrn Maher nur einen Rat geben: Er soll sich nicht so anstellen… In Zukunft wird´s nicht besser! Leider!
  • Wo lagern die Fliegen die Spermien?

    27.05.2016, Bastian
    Wenn die Spermien 6 Zentimeter lang sind, aber die Körper nur wenige Millimeter, wo werden dann die Spermien gelagert? Oder für jeden Akt speziell produziert? Und wie passen sie dann in das Weibchen? Oder legt das Weibchen die Eier ab und das Männchen befruchtet sie dann?
    Auf dem Bild sieht es so aus als hätten sie Verkehr
  • Nicht nur (m)ein Spiel

    27.05.2016, Sebastian
    Ich spiele seit fast 10 Jahren Defense of the Ancients (DotA früher Modifikation eines Spiels der Firma Blizzard, heute das eigenständige Spiel DotA 2 von Valve), ein Spiel, dessen Spielregeln nahezu identisch mit League of Legends (LOL) sind. Die Champions oder Helden sehen anders aus und funktionieren anders, aber in der Summe ihrer Fähigkeiten und Rollen (Unterstützer, Angreifer und Verteidiger) ergibt sich das selbe Spielprinzip.
    Nehmen wir vielleicht Hockey und Eishockey als Vergleich. Das Spielfeld sieht anders aus, auf Eis bewegt es sich schneller, die Menschen sind mehr gepanzert. Aber in beiden Fällen spielen zwei Teams bei ähnlichen Regeln etwas rundes oder flaches mit einem Schläger ins Gegnertor.
    Außerdem bin ich seit einigen Jahren als Wissenschaftler an einer Universität tätig. Ich hoffe somit, genug Erfahrung von beiden Seiten mitzubringen. Ich fände es unheimlich faszinierend, auf einen derart riesigen Pool an Daten und Messpunkten und steuerbaren Variablen zugreifen zu können. Dieser Schatz, „spielerisch“ an die Daten zu kommen, wie er bei LOL vorhanden ist, hat mich wirklich neidisch gemacht.
    Ich würde niemals auf der Straße jemand wildfremdes anschnauzen, aber beim Sport, wenn die Emotionen hochkochen, ist mir das jedoch schon passiert. Dann gibt es die Gelbe Karte oder ich flieg raus, Punkt. Es gibt Konsequenzen und man ist nicht anonym.
    Würde man die gleiche Struktur auf ein online Spiel anwenden wollen, so müsste die Anonymität wegfallen. Aber es ist ein Unterschied, ob Millionen Leute meine Daten sehen können oder nur die 20 Spieler und Schiedsrichter beim Volleyball Match. Hat jemand im Internet heute meinen Namen, dann findet er meinen Wohnort, kann erraten, wo meine Kinder zur Schule gehen und die psychische Bedrohungslage erreicht ein nicht ganz so unerhebliches Level. Ich halte den Weg der Deanonymisierung für falsch.
    Ja, es wird geflucht, beleidigt, gedroht. Und ich möchte da nichts entschuldigen oder verharmlosen. Ich möchte hingegen den „Nicht-Spielenden“ Lesenden etwas mehr über das „Spielen“ erzählen.
    Für mich – und wahrscheinlich für sehr viele Menschen mehr – ist DotA, oder Computerspielen an sich, mehr als ein „Spiel“. Es ist ein Hobby und für manch eine(n) eine Passion oder gar (kurzfristiger) Beruf.
    Manchmal spiele ich zur Entspannung ein Spiel (Einzelspieler, z.B. Civilization 5, ein Aufbaustrategiespiel) gegen den Computer, um nach der Büro- und Laborarbeit abzuschalten. Aber viel öfters „spiele“ ich ein Match gegen Menschen, das bedeutet Anstrengung, (An-)Spannung und Spaß. Ebenso wie ich abends Volleyball spielen gehe, oder Tennis, erholsames Spielen ist das nicht.
    Und hier möchte ich auf ein paar Dinge aufmerksam machen:
    1. Ja, wir können beide Spiele stören oder anhalten, das Einzelspielerspiel gegen den PC, sowie das 5 gegen 5 Mehrspielerspiel im Internet. Wir können ebenso das Hockeyspiel anhalten, aber sowas macht man nicht ohne Grund (z.B. Verletzung bzw. PC abgestürzt).
    2. Ja, wir können einen absolut grünen Anfänger mitspielen lassen, aber das tut man nicht. Vorher gibt es Schnupperkurse, oder die Eltern bringen einem die Grundlagen bei, oder man spielt das Tutorial.
    3. Ja, es nennt sich Computerspiel, aber es nennt sich auch Fußballspiel, oder Hockeyspiel. Auf dem Hinterhof kicken ist eher spielerisch, aber Verein A gegen B ist ein Wettbewerb.


    Es ist eben nicht immer nur ein Spiel. Aber es darf auch kein Kampf sein, bei dem jemand als Mensch bedroht wird. Insofern hoffe ich, dass auf Basis der Forschung Methoden entwickelt werden, die meinem Spiel, meinem Hobby eine bessere Atmosphäre verschaffen. Aber auch ich sehe es kritisch, ob die hier funktionierenden Methoden auch auf einem Schulhof funktionieren. Der dortige Umgangston erinnert mich an die (nicht drohenden) Beleidigungen im Onlinegaming.
  • Zum Teil Verbot der Rodung

    27.05.2016, Philipp
    Ich habe in einem anderen Artikel mal gelesen, dass man versucht sich dagegen einzusetzen und wenigstens erstmal eine Art "Pausen" für die Rodung anordnet, die über mehrere Monate gehen sollen. Auf lange Sicht betrachtet bringt das sicher auch nichts, aber es ist schonmal ein guter Weg zur Besserung. Man müsste nur weniger fällen als wieder nachwachsen kann, damit sich das System immer noch im Gleichgewicht befinden kann. Das muss auf jeden Fall beachtet werden.

    http://www.holz-bolle.de/html/pellets.html
  • Lesenwert

    26.05.2016, Blanca
    Ich habe diesen Artikel sehr genossen. Ausführlich, mit Fakten durchsetzt, gut mit Überschriften strukturiert und wertungsfrei. Gerne mehr davon.
  • PC in PC Games

    26.05.2016, Tobias
    Ich sehe ein, dass eine derartige personenbezogene Datenflut Psychologie Studenten anziehen muss wie Motten das Licht...

    dennoch finde ich es schade das nun auch Freizeitbeschäftigungen genutzt werden sollen um Ihre Nutzer zu erziehen, zu konditionieren. Den es bleibt die Frage ob die Spieler diesen " zivilisierteren, sich selbst regulierenden digitalen Raum" überhaupt wollen, welcher in letzter Konsequenz ein Oxymoron darstellt. Denn ohne Versuch der Verhaltensmanipulation wäre der "sich selbst regulierenden digitalen Raum" ja gegeben, also ohne Grün rote Nachrichten.

    Auch verliert der Aspekt "dass es doch nur ein Spiel ist" schnell die Glaubwürdigkeit wenn man, wie auch in diesem Artikel, versucht die Inhalte zu politisieren oder allgemeingültige Gesellschaftliche Schlussfolgerungen daraus abzuleiten.

    Ich vermute daher, dass wir (die wir das Medium Spiele konsumieren) wohl in Zukunft interessante Quoten und Charaktere erleben dürfen (müssen).

    Just my 2 Cents
  • Ideologie statt Argumente?

    26.05.2016, Peter Silberg
    @Markus Kraffczyk
    Nicht nur die Strom-, auch die Gas-, Öl- und Benzinpreise sind seit 1998 stark gestiegen. Ich weiß ja nicht wie die Lage bei Ihnen aussieht, aber ich gebe im Jahr immer noch erheblich mehr Geld für Heizenergie als für Strom aus.
    Und wie bereits oben gesagt: Der Strompreis alleine sagt nichts über die Kosten der Stromerzeugung aus. Wenn ich nun einen niedrigen Strompreis habe und die externen Kosten auf anderen Kostenstellen (Krankenversicherung) anfallen, dann kann der Strompreis auch gleich die kompletten Kosten widerspiegeln. Alles andere ist Augenwischerei.
  • verstanden?

    26.05.2016, Fritz Kronberg
    als Autorin des Artikels zeichnet eine Kerstin Viering. Ihre Antwort auf meine Kritik wirkt, als hätten Sie den Artikel verfaßt. Das wäre dann die nächste Lüge. Ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat ist nicht geeignet den Inhalt eines ziemlich langen Artikels korrekt wiederzugeben. Offensichtlich haben Sie den Text nicht verstanden oder gehören zu denen, die selektiv nur das wahrnehmen, was ihnen in die eigene Ideologie paßt.
  • Text offensichtlich nicht verstanden

    25.05.2016, Stefan Knapp
    Lieber Herr Kronberg, Sie schreiben:

    " Der reißerische Titel, insbesondere der Untertitel mit dem Alibifragezeichen wird durch den Inhalt des Artikels des Artikels in keiner Weise gedeckt. Dort wird nämlich über die Forschung dort unten und Möglichkeiten des verantwortungsvollen Umgangs mit den Abbaumöglichkeiten referiert. "

    Die Frage "Doch was würde der Abbau für die kaum erforschten Lebewesen dort unten bedeuten?" wurde im Text beantwortet und kam zu einem definitiv eindeutig negativen Ergebnis: Der Abbau wäre äußerst Problematisch für die Flora und Fauna unter Wasser oder kurz gesagt "schmutzig"!

    Haben Sie den Text, trotz gegenteiliger Behauptung nicht verstanden, war er Ihnen zu schwierig oder wollten Sie uns einfach nur trollen?
  • Agitprop a la Angela Kasner?! - Wer verkennt hier die Zeichen der Zeit?!?

    25.05.2016, Markus Kraffczyk
    Den Verbraucher interessiert vor allem, dass sich aufgrund dieser Energiewende-rückwärts der Strompreis seit 1998 (siehe damalige Yello-Reklame "19Pf./19 DM") mehr als VERDREIFACHT hat. Und "unsere" Strompreis-Planwirtschaftler und Bonzenversorger sind noch lange nicht am Ziel ihrer Träume: das lautet mindestens 50 Cent/kWh! Nebelkerzen von Profiteuren können die objektive Sicht nur für kurze Zeit verschleiern.
  • Heisse Luft

    25.05.2016, Michael Weskamp
    Scheint so als sei der ganze Bohei um das ach so gefährliche Fracking völlig umsonst aufgerührt worden.
    Ich hätte zumindest gerne gewusst, ob es sich in Deutschland lohnt. Wenn nicht, auch gut, oder schlecht. Aber vorher erst alle verrückt machen mit halbgaren Infos und alles besser wissen als die Fachleute, die damit ihr Geld verdienen.
    Fracking ist nicht gefährlicher als herkömmliches Bohren oder das tight gas fracking, das in Deutschland Standard ist. Gut, keine Industrie ist ohne Risiko. Trotzdem gibt es andere Industrien mit grösserem Gefährdungspotential ua Landwirtschaft.
  • Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt...

    24.05.2016, Peter Silberg
    ...den bestraft das Leben.
    @Dr. Armin Quentmeier:
    Früher gab es noch Stromoligonopole, aber es gab auch Tante-Emma Läden und es gab noch kein Internet. Das kann man alles gut oder schlecht finden, Tatsache ist jedoch, dass der Strommarkt in Europa seit 1998 liberalisiert ist. Das bedeutet, dass Vertrieb, Erzeugung und Netze getrennt wurden. So wie IBM erkennen musste, dass Großrechner keine Chance gegen Arbeitsplatz PC hatten, so mussten die großen Energieversorger erkennen, dass ihre großen, unflexiblen Kraftwerke gegen die kleinen dezentralen Erzeuger ins Hintertreffen gelangen, Wie sagte mein damaliger Energietechnik-Professor noch so treffend? Nicht die Großen fressen die Kleinen, nein, die Schnellen fressen die Langsamen. Der Ausstieg aus der Atomkraft wurde 2001 besiegelt und die großen Stromversorger hätten sich auch im Bereich der Erneuerbaren Energien betätigen können. Das taten sie jedoch nicht, weil die Renditen mit bis zu 10 % erheblich unter den ca. 25 % Renditen lagen, die sie aus dem Kraftwerksbetrieb gewohnt waren. Statt dessen setzten sie voll auf ihre guten Beziehungen zur Landes- und Bundespolitik. Bis vor wenigen Jahren schwammen RWE & Co. auch noch im Geld. Doch durch schwere Managementfehler, wie z. B. verlustbringende Milliardeninvestitionen im Ausland und Diversifizierungsbemühungen wurde die Wirtschaftskraft der Unternehmen stark geschwächt. Und das, obwohl die Einpreisung der kostenlos zugeteilten Emissionszertifikate in den Strompreis den Unternehmen jedes Jahr milliardenschwere Zusatzgewinne beschert hat.
    Zu Ihrer "Anmerkung zum 8. Mai 2016:
    Am vergangenen Sonntag, den 23.05.16, sind die Strompreise wieder stark in negative gerutscht. Und das, obwohl Wind und Sonne bei weitem nicht den beitrag geleistet hatten wie am 08.05. Woran das lag? Weil Kern- und Braunkohlekraftwerke viel mehr Leistung abgegeben haben als am 08.05.. Mann muss also immer beide Seiten betrachten!
    Zu Ihrer Anmerkung "Den Irrsinn dieser Politik merken die Verbraucher durch immer weiter steigende Strompreise;..."
    Den Verbraucher interessiert nur die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage. Der Börsenstrompreis lag 2009 noch bei ca. 8-9 Cent/kWh, inzwischen ist er auf ca. 3 Cent/kWh gesunken. Demnach ist die Summe aus EEG-Umlage und Börsenstrompreis gleich geblieben. Die energieintensiven Industrieunternehmen profitieren stark vom gesunkenen Börsenstrompreis!
    Also: malen Sie nicht den Teufel an die Wand, sondern sehen Sie den Tatsachen ins Auge und die Chancen in der Energiewende.
  • reißerisch

    24.05.2016, Fritz Kronberg
    Der reißerische Titel, insbesondere der Untertitel mit dem Alibifragezeichen wird durch den Inhalt des Artikels des Artikels in keiner Weise gedeckt. Dort wird nämlich über die Forschung dort unten und Möglichkeiten des verantwortungsvollen Umgangs mit den Abbaumöglichkeiten referiert. Da es viele Menschen gibt, die nur Überschriften lesen und sich daraus ein Bild basteln, sind solche Titel schlicht verantwortungslos. Das ist Journalismus, wie er nicht sein sollte, und diese Art Journalismus führt unter Anderem zum schlechten Ruf der Presse. An dieser Stelle handelt es sich in der Tat um "Lügenpresse".
  • Zur Antwort der Redaktion auf 2. Rentable Speicher

    24.05.2016, Markus Kraffczyk
    Dazu nur so viel: Selbstredend kann man mit Subventionen - nichts anderes ist verklausulierend gemeint - auch sinnfreien Produkten ein Scheinleben am Markt einhauchen... Ich denke da z.B. an eine Kniebohrmaschine mit automatischer Senfinjektion >;-)