Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Danke für Ihre Antwort

    03.06.2014, Matko
    Sehr geehrte Herr Steinicke

    Danke für Ihre Antwort. Die Ketzerei war sicher nicht Vorwand. Immerhin hat Bruno extrem hart die Lehre der Dreieinigkeit, Kreuzigung, Auferstehung, Jungfrauengeburt angegriffen. Das sind die Grundlage des Christentum. Dabei ging es aber weniger um Wissenschaft, sondern um Glauben. Daher mein anfänglicher Einwand, dass es eher "Glauben vs. Glauben" statt "Religion vs. Wissenschaft" war. Natürlich ist die Vorstellung eines Jüngsten Gericht ebenfalls ein fundamentale Bestandteil des Christentum und es stimmt, dass dies einem zeitlich unendlichen Universum widersprechen würde.

    Mit freundlichen Grüßen
  • Top-Ten-Liste

    03.06.2014, Paas
    An Frau Gandré

    Hallo,
    können Sie mir mitteilen, ob - und wenn ja, wo - die Top-Ten-Liste im Internet veröffentlicht ist.
    Im übrigen interessiert mich, ob es im web eine Seite gibt, die sämtliche jährlichen Neufunde publiziert.
    Für einen kurzen Hinweis danke ich.
    RP
    Antwort der Redaktion:
    Unter folgendem Link finden Sie alles rund um die Artenliste, die jährlich veröffentlicht wird: http://www.esf.edu/top10/
    Ob es eine Internetseite gibt, welche die Gesamtheit aller Neufunde erfasst, ist mir leider nicht bekannt.




  • Statistische Artefakte?

    03.06.2014, Oni
    Hier eine Analyse, die darauf hinweist, dass die Studie vermutlich nur Geschlechterstereotype nachweist aber keinen Zusammenhang zu den Schäden und Toten der Stürme:
    http://bit.ly/1pMNUWL
  • Klimawandel

    02.06.2014, Jutta Paulus
    Angesichts der Tatsache, dass die Auswirkungen der Erderwärmung die (konservativen) Prognosen der Forscher jährlich aufs Neue übertreffen, sollte man mit den Zeiträumen ein bisschen vorsichtiger sein.
    Und dass die internationale Gemeinschaft ernsthafte Maßnahmen ergreift, um die CO2-Emissionen zu senken, kann ich nicht wirklich erkennen. Am Ehesten ist noch China (ausgerechnet!) entschlossen, in großem Stil in Erneuerbare Energien einzusteigen.
    Es wird nicht nur versucht, die Empfehlungen des IPCC auszubremsen, sondern die Profiteure sind sehr erfolgreich damit.
  • Ethischer Fortschritt vor medizinischem Fortschritt

    02.06.2014, Carsten Czerny, Nicaragua
    Jede juristische Behandlung von Tierversuchen kann von vornherein nur ein großer Schwindel sein, da Kläger, Beklagte und Richter der gleichen Spezies angehören, was dazu führt, dass vor allem der Richter grundsätzlich als befangen gelten muss. Solange also der Wissenschaft keine Spezies zugänglich wird, die neutral zwischen Mensch und Tier urteilen könnte, kann man bestenfalls von einer willkürlichen freiwilligen Selbstverpflichtung von Seiten des Menschen sprechen.
    Auch muss man sich klarmachen, dass bereits jetzt eine Situation besteht, wo zahlreiche Menschenleben verloren gehen, weil ethische Gründe höher bewertet werden als deren Rettung, was selbstverständlich entschieden zu bejahen ist. Erst seit weniger als einem Jahrhundert sind Menschenversuche (mit Straftätern oder auch von ehemaligen Regimen diskriminierten Menschen) gesetzlich verboten. Ich kann als Laie nur abschätzen, wie groß der Effekt auf den medizinischen Fortschritt wäre, der durch den Bruch dieses Tabus erreicht werden könnte; ich vermute er wäre nicht zu klein. Diesen ethischen Fortschritt höher als den möglichen medizinischen Fortschritt zu bewerten, sehe ich als eine neue und sehr positive Entwicklung in der Menschheitsgeschichte, die aber, wahrscheinlich nicht mehr in diesem Jahrhundert, ihre zwingend logische Fortsetzung als Ausweitung auch hin zu den Tieren erreichen muss.
  • Annäherung an an schwieriges Thema

    02.06.2014, Christian Monnerjahn, Magdeburg
    Zum Zeitpunkt der Berufung von Herrn Kreiter war ich Doktorand in der Zellbiologie der Universität Bremen und kann mich gut erinnern, wie schnell sich damals die Atmosphäre polarisierte. Aus meiner Sicht war damals der Fachbereichs Biologie und des Bremer Senates auf die - eigentlich vorhersehbaren - Proteste nicht vorbereitet und hatten beide kein wirkliches Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit. Letztlich liefen sie den Entwicklungen immer hinterher.

    Der Artikel zeigt wie wichtig es für "die" Wissenschaft ist, ihre Positionen in gesellschaftlichen Diskursen vermitteln zu können. Leider wird diese Kompetenz in der Ausbildung gerade von Naturwissenschaftlern nur unzureichend vermittelt. Gewaltbereite "Aktivisten" wird man zwar auch so nicht erreichen können, aber nur offene und kompetente Diskussionen können im Ergebnis einen Rahmen schaffen, in dem auch ethisch herausfordernde Forschung ohne ein Klima der Angst möglich ist.

    In diesem Sinn ist die EU-Richtlinie zu sehen, die auch dazu beitragen kann, dass es weniger Abschottung beziehungsweise Verlagerung von Primatenforschung geben wird.

    Natürlich ist damit der ethische Diskurs über Tierschutz und insbesondere die Verwendung von Primaten als Versuchsobjekte nicht beendet. Das wäre ein gutes Thema für einen Folgeartikel.
  • Weitreichende Schlussfolgerungen

    02.06.2014, Peter M. Trampert
    Wieder einmal einer dieser Beiträge mit pädagogischem Hintergrund, deren weitreichende Schlussfolgerung aufgrund der vorliegenden Daten kaum nachvollziehbar ist. 90 Prozent des Artikels handelt über die allgemeinen, längst bekannten, durchaus posititiven Wirkungen von Lachen und Fröhlichkeit. Dass eine angstfreie und wertschätzende Atmosphäre kreativitätsfördernd ist und leichter Behalten lässt, ist nun wirklich nichts Neues, genausowenig wie Embodyment.
    Die einzige, schwache Verknüpfung zu besseren (Gedächtnis)Leistungen liegt in der Untersuchung von Nielson. Nachweise, dass sich die Leistungen der Schüler nachhaltig verbessern, wenn Sie "amüsant herübergebracht" werden, sucht man indes vergeblich. Klar, man kann das natürlich konstruieren, indem man sich die Argumente zusammensucht, die zur eigenen Meinung passen. Man kann das aber auch lassen und sich auf die Fakten berufen, und die sind dünn.
  • Gegensatz Religion und Staat

    01.06.2014, Bayer
    war nicht immer oder wechselte oft, jedenfalls ist da nicht Luther/Humanismus einzigartig. Seit den alten Kulturen war immer ein Wechselspiel, entweder die Regierungsmacht und Religion waren in einer Person vereint wie z.B. bei südamerikanischen Stämmen wie Mayas, Azteken usw. und bei Babyloniern oder ägyptischen Pharaonen i.S. eines Gottkönigs. Es waren immer Gegenkräfte, nicht nur die Priesterschaft ,sondern auch Fürsten usw. auf Spaltung der Macht aus. Bekannt ist der Sturz des Pharao ,der nur einen Gott, und den neu einführte, also Gegnerschaft der Anhänger des Gottes Amon oder Aton (bei der Gelegenheit wurde die gar nicht so berühmte da nur kurz regierende Nophretete auch unrühmlich beseitigt…) . Bekannt müsste sein ,dass die ersten christlichen Kaiser wie Konstantin der Große oder Karl der Große, beides vereinten, also auch Regenten über die Kirche waren (Investitur machten, d.h. Bischöfe-Priester einsetzten usw. ,der Papst 2. Glied war ,also ein Beschützter oder ideologischer Förderer…). Erst seit der Cluny-Bewegung war dann der Rollen-Wechsel , d.h. Kampf um Vorherrschaft : Primat der Religion/Priesterschaft über den weltlichen Herrscher, Erstarkung des Papsttums, Erniedrigung des Herrschers und Bann, vgl. Canossa, bzw. gegenseitige Erniedrigung..
    --- So ging es Jahrtausende und Jahrhunderte hin-her zwischen Priesterschaft und Herrscher. Luther war also nur eine kleine Zwischengestalt und tat nicht Neueres als andere vorher. Die Kirche war dann aber nicht so unabhängig wie die erst propagierte individuelle "Freiheit eines Christenmenschen" ,es war nur eine kleine Freiheit i.S. der Gnadenerhaltung (als frei von Beichte…), da ja dann evangelische Verstaatlichung war: Pastoren-Beamtentum und die größte Beute bei Fürsten war: Erstarkung der Fürsten/Kleinkönige, auch teils mit bürgerlichen (Teil-) Verfassungen und "Freistaaten"…
  • Selbstorganisierende Systeme erfordern neues Denken

    31.05.2014, Regine Reichwein
    Sehr geehrter Herr Fischer,
    ich habe mich über Ihren Artikel gefreut. Seit Ende der achtziger Jahren habe ich versucht, die grundlegenden Prinzipien selbstorganisierender Systeme sowohl in meiner Lehre an der TU Berlin als auch durch viele Gespräche meinen Kollegen nahe zu bringen. Aber die illusionären Vorstellungen der Möglichkeiten, selbstorganisierende Systeme kontrollieren zu können, waren und sind nur schwer zu aufzulösen (Reichwein: Lebendig sein…, 2010). Es ist gerade das Fehlen der Kontrolle durch zentrale Institutionen, welches selbstorganisierende Systeme auszeichnet. Daher stimme ich Ihrer Einschätzung vorbehaltlos zu und halte ebenfalls eine möglichst schnell umzusetzende „kleinteilige Maßnahmenstruktur“ für dringend erforderlich. Das muss nicht im Widerspruch zu einem „Weltrat für Antibiotikaresistenzen“ stehen, aber dieser würde dann andere Aufgaben zu lösen haben. Leider schätze ich es eher so ein, dass sich Ihr Vorschlag aufgrund unserer kulturhistorisch gewachsenen, aber wissenschaftlich nicht mehr haltbaren Vorstellungen nicht realisieren wird. Es werden immer noch zentrale Kontrollinstanzen bevorzugt.
    Daher freue ich mich jedes Mal, wenn ich einen Artikel wie den Ihren lese. Langsam werden sich vielleicht doch die neuen Erkenntnisse in Bezug auf selbstorganisierende Systeme, wie es unter anderem alle Lebewesen und ihre Zusammenschlüsse sind, durchsetzen.
    Ich danke Ihnen für Ihre Gedanken und Schlussfolgerungen und hoffe, dass Ihre Vorschläge realisiert werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Regine Reichwein

  • Schwierige Abwägung zweier Werte

    30.05.2014, Rainer Lingmann
    Der Artikel „Primatenforschung in Europa“ in Ihrer Ausgabe vom Juni 2014 hat mich sehr enttäuscht, weil er die Berechtigung der Forschung an nichtmenschlichen Primaten mit keinem Satz hinterfragt und die Einwände der Gegner solcher Forschung nicht darstellt.

    Die Autorin zeichnet so das Bild einer rein utilitaristischen Forschung, die Einwände anderer gesellschaftlicher Gruppen nur als nervig wahrnimmt. Mit keinem Wort wird darauf eingegangen, das es hier um die schwierige Abwägung zweier Werte geht: der Steigerung des Wohlergehens der Menschheit auf der einen Seite und des Schutzes von hoch entwickelten und leidensfähigen Mitgeschöpfen auf der anderen. Diese Abwägung kann man möglicherweise ohnehin nur im Einzelfall treffen, und sie bleibt immer schwierig. Die Autorin scheint aber Grundlagenforschung generell ausnehmen und für unangreifbar erklären zu wollen.

    Das zeigt sich besonders deutlich dort, wo sie beklagt, dass die Absegnung von Forschungsprojekten in Italien Sache der Politik sei – als wäre die Politik nicht genau die Instanz, deren Aufgabe es ist, unterschiedliche gesellschaftliche Interessen zusammenzuführen und Wertentscheidungen zu treffen.

    Nur wer Tierschutz für grundsätzlich wertlos hält, kann sich einer politischen Entscheidung über Forschungsprojekte an nichtmenschlichen Primaten verweigern wollen.

    Antwort der Redaktion:
    Im genannten Artikel ging es durchaus um eine politische Entscheidung über Primatenforschung, und zwar jene der EU, die in einer verbindlichen Richtlinie mündete. Der Artikel beschrieb, inwiefern diese Richtlinie in einigen EU-Staaten dann von der lokalen Politik umgesetzt wurde oder eben auch nicht. Der Autorin ging es dabei nicht darum, die dahinterstehenden ethischen Fragen grundsätzlich zu diskutieren.
  • Da ist aber ein Fehler drin

    29.05.2014, Matko
    Ist es mit Bruno nicht anders gewesen? (Ich lasse mich hier gerne korrigieren, falls ich falsch liege). Bruno wurde nicht wegen seinen wissenschaftlichen Annahmen hingerichtet. Er wurde wegen seinem theologischen Gottesbild und Magie aus der Kirche hinausgeworfen. Man hat ihn mit der Bitte, keine Strafe am Leib und Leben auszuüben, an ein weltliches Gericht überstellt. Das weltliche Gericht ließ ihn hinrichten.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Matko,

    der Autor geht auf S. 28 auf Bruno ein. Dort heißt es:

    "Der italienische Philosoph und Astronom Giordano Bruno wurde am 17. Februar 1600 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Grund dafür waren unter anderem seine unkonventionellen Gedanken über fremde Welten ... Wie sich im Laufe der Jahrhunderte herausstellen sollte, hatte er mit all diesen Aussagen recht. Die Kirche allerdings interessierte sich viel mehr dafür, dass in Brunos auch zeitlich unendlichem Universum kein Platz für ein Jüngstes Gericht und damit auch kein Platz für das Jenseits und das Reich Gottes war."

    Bezüglich des Verfahrensablaufs haben Sie recht mit Ihrem Einwand, allerdings ist m.E. unschwer zu erkennen, dass die Kirche einen Vorwand suchte. Natürlich lehnte sie Brunos Universum ab, musste aber einen kirchenrechtlich eindeutigen Grund finden (Ketzerei und Magie), ihn zu verurteilen. Dass sie das Todesurteil nicht vollstreckte, war gängige Praxis. Dies überließ die Kirche der weltlichen Macht – auch, um ihre Hände rein zu halten.

    Mit freundlichem Gruß
    Wolfgang Steinicke
  • Markt

    29.05.2014, Eva Baumgartner
    Der freudsche Verschreiber im Untertitel ("Gier") entlarvt den Grund dafür: in der Humanmedizin seit fast einem Jahr mit einer neuen ausdrücklichen Warnung der europäischen Gesundheitsbehörde versehen, scheint man einen neuen Absatzmarkt zu brauchen.
    Antwort der Redaktion:
    danke - ich habe den Tippfehler dennoch ausgebessert ;-)
  • Zweifel

    29.05.2014, Daniel Wehlmann
    Ein sehr schöner Vortrag.
    Ich wage es dennoch anzuzweifeln, dass diese "Gaswolke", von der man hier spricht, eine ähnlich orbitale Laufbahn hat wie die kompakten Körper, z. B. die Sonnen, die das Schwarze Loch umkreisen. Während die kompakten Massen (Sonnen) durchaus eine gravitative Wirkung durch den Einfluss des Schwarzen Lochs aufweisen, hat eine Gaswolke weitaus andere Kräfte zu bewältigen.

    Dies können zum Beispiel Kräfte massereicher Sterne sein, die homogenisierende Wirkung vom Vakuum, der Einfluss von magnetischen Strahlen und vor allem der Eigendynamik der Galaxie selbst. Wir müssen uns stets vor Augen halten, dass unsere Galaxie sich selbst mit einer unbekannten Geschwindigkeit durch das Weltall bewegt.
    Antwort der Redaktion:
    Die Beschleunigung, die ein Schwarzes Loch auf ein Objekt in seiner Umgebung durch seine Gravitationskraft ausübt, ist stets dieselbe, einerlei ob dieses Objekt eine kleine oder eine große Masse hat oder ob es mit seinesgleichen durch gravitative Anziehungskraft zusammengehalten wird oder nicht. (Stellen Sie die entsprechende Gleichung mit dem Gravitationsgesetz auf; da kürzt sich die Masse des Objekts heraus.) Deswegen nimmt ein einzelnes Gasmolekül zunächst einmal denselben Weg um ein Schwarzes Loch wie ein ganzer Stern.

    Ja, eine sehr große Masse in der Nähe eines Schwarzen Lochs würde dieses selbst aus der Bahn werfen. Aber gegen die Masse eines Schwarzen Lochs kommt selbst ein ganzer Stern nicht merklich an.

    Wenn es die von Ihnen aufgezählten "anderen Kräfte" wirklich gibt (was ich mit Ausnahme der Anziehung massereicher Sterne stark bezweifle), wäre immer noch darzulegen, wieso diese Kräfte zwar auf Gaswolken, nicht aber auf andere kosmische Objekte wie z. B. Sterne wirken.

    Christoph Pöppe, Redaktion
  • Nur Biomasse?

    28.05.2014, sebastian
    Verarbeitet diese Anlage nur Biomasse oder auch andere kohlenstoffhaltige Fraktionen diese Hausmülls wie Plastik, so wie es andere Waste to Fuels-Anlagen machen?
  • Weg in die tierversuchsfreie Forschung

    28.05.2014, Astrid Raasch, Berlin
    Ich begrüße es sehr, dass Sie mit Ihren Artikeln das Thema Tierversuche in den Fokus stellen und eine öffentliche Diskussion anregen. Leider werden die Menschen, die sich gegen Tierversuche und somit für eine Forschung ohne Tierversuche aussprechen, als radikale Aktivisten dargestellt. In der Mehrheit handelt es sich jedoch um Menschen wie mich, die in der Durchführung von Tierversuchen ein grundlegend ethisches Problem sehen. Die Tiere leiden vor und während des Tierversuchs erheblich, ihnen wird das Recht auf ein unversehrtes, friedliches Leben abgesprochen. Dies ist aus meiner Sicht dem heutigen Entwicklungsstand des Menschen nicht mehr würdig. Mit der Anerkennung des Tieres als leidensfähiges Wesen, tragen wir die Verantwortung, einen Weg in die tierversuchsfreie Forschung zu finden. Offensichtlich gibt es Forscher, die sich dieser hohen Herausforderung nicht stellen können und daher an Tierversuchen festhalten. Ich hoffe sehr, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird.
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