Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Der falsche Weg

    10.04.2006, Wagner Thomas
    Mich erstaunt es doch immer wieder, die Wege die eine Regierung einschlägt, nur um blinden Aktionismus zu betreiben, ohne wirklich einmal richtig nachzudenken. Ich denke ein gutes und selbstregulierendes System wäre es doch, wenn man ganz einfach keine Ersatzzahlungen für gekeulte Hühner leisten würde.

    Spielen wir doch einfach mal den Fall durch, dass ein Massenbetrieb für seine an H5N1 erkrankten Hühnervögel keinen einzigen Euro sehen würde, aber der Verkauf eines an H5N1 erkrankten Tieres zu jahrelanger Haftstrafe führen würde (vorsätzliche Tötung). Wäre ich Geflügelzüchter, ich würde alles daran setzen, dass ich nur gesunde Hühner habe und dass mir ja kein anderer Vogel irgendwie in meinen Betrieb rein kommen könnte, wüsste ich doch genau, dass dies sonst mein finanzieller Ruin wäre.

    Das System würde sich selbst regulieren, nach den ganz normalen Gesetzen der Marktwirtschaft. Der Bauer würde jedes neu gekaufte Huhn erst einmal getrennt in Quarantäne halten. Die Eingänge hätten doppelte Türen und Netze, und Lüftungsanlagen wären gleichfalls mit undurchdringlichen Netzen gesichert. Lässt man nicht die notwendige Sorgfalt walten, so riskiert man seine Existenz.

    Welchen Grund sollte ein Landwirt momentan haben, genau diese Sorgfalt zu Tage zu legen, bekommt er doch den ganzen Schaden bezahlt. Niemals hätte er so viele Hühner auf einmal verkaufen können und so viel Geld in der Hand gehabt. Zudem finde ich es unsinnig, in Nachbarbetrieben innerhalb einiger Kilometer alle Hühnervögel gleichfalls zu töten. Erstens verbreitet sich das Virus nicht über die Luft und zweitens würde es genügen, den Betrieb erst einmal zu beobachten, ob Tiere an H5N1 sterben. Wenn ja, dann kann man immer noch alle Tiere schlachten. Ein Ausfuhr- und Verkaufsverbot würde meiner Ansicht nach vorerst reichen. Blinder stumpfsinniger Aktionismus!
  • Hilfe die Maikäfer kommen!

    10.04.2006, Katrin Brudnitzki
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Neu zugezogen, stellte ich fest, dass die Anwohner in unserem Wohngebiet schon seit Jahren mit Engerlingen in ihrem Rasen kämpfen. Die Grundstücke liegen in Seenähe, der Grundwasserspiegel ist hoch und somit haben wir ständig mit Moos zu kämpfen.
    So wird auch nach dem Vertikutieren fleißig Gras gesäht. Das frische Gras oder auch die Wurzeln werden gern von den Engerlingen gefressen. Was kann man tun? Wo gibt es diesen Pilz und was kostet er? Nun sollten die Maikäfer sich ja eigentlich im letzten Herbst verpuppt haben und sollten nun auch Ende April schlüpfen. Diese sind dann in Trauben und den Dachfirsten anzutreffen. Kann man nicht hier auch schon etwas tun? Das man zum Beispiel dafür sorgt, dass die Maikäfer sich nach dem Schlüpfen gar nicht erst unter den Dachfirsten sammeln mögen?

    Vielen Dank im voraus für Ihre Information!

    Mit freundlichen Grüsse

    Brudnitzki
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Brudnitzki,



    Ihre Anfrage bezüglich der Engerlinge im Rasen wurde von der Spektrum-Redaktion an uns, das Institut für biologischen Pflanzenschutz der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, weitergeleitet.

    Zu Ihrem Problem muss man als erstes sagen: Nicht jeder Engerling im Rasen ist ein Maikäfer-Engerling. Es gibt noch einige andere, den Rasen schädigende Blatthornkäfer-Arten, zum Beispiel Junikäfer und Gartenlaubkäfer, die sich alle sehr ähneln und die nur von Fachleuten auseinandergehalten werden können, gegen die aber der in dem Spektrum-Artikel beschriebene Pilz, Beauveria brongniartii, gar nichts ausrichten würde. Aufgrund des von Ihnen beschriebenen Flugverhaltens würden wir eher auf Junikäfer schließen.

    Wenn Sie allerdings sicher sind, dass es sich um Maikäfer handelt - etwa weil Sie regelmäßig, vermutlich alle drei Jahre (je nachdem, wo in Deutschland Sie zuhause sind) einen Käferflug beobachten -, wäre prinzipiell dieser Pilz als natürlicher Gegenspieler des Maikäfers eine Möglichkeit zu seiner Bekämpfung. Nun ist in Deutschland für kaum einen Einsatzbereich ein Pflanzenschutzmittel gegen Maikäfer zugelassen. Lediglich im Weinbau darf NeemAzal-T/S gegen die Käfer des Feldmaikäfers gespritzt oder gesprüht werden.

    Leider ist eine Zulassung für Beauveria-brongniartii-Produkte, wie sie in der Schweiz und in Österreich bestehen, in absehbarer Zeit für Deutschland nicht zu erwarten. Die Gründe hierfür sind vielfältig, unter anderem waren in den letzten Jahren die Nachfrage und der Wille zum Einsatz biologischer Mittel in den Bereichen, in denen Maikäfer schädigen, in Deutschland nicht groß genug, die Kosten für eine Zulassung dagegen aber sehr wohl, sodass es sich für keine der zumeist kleinen Firmen gelohnt hätte, eine solche zu beantragen.

    Was Sie trotzdem tun können, sind mechanische Bekämpfungsmethoden oder Vermeidungsstrategien. Sie könnten die Käfer, wenn sie denn schon in Trauben unter den Dachfirsten hängen, absammeln und töten (einfrieren ist vielleicht eine relativ schonende Methode). Sie können außerdem die potenziellen Eiablageflächen so gestalten, dass sie für den Maikäfer nicht attraktiv sind, das heißt sie brach lassen. In Ihrem Fall hieße das, dass Sie mit der Neuaussaat von Rasen bis nach dem Flug warten. Eine weitere Möglichkeit ist, die Eiablage zu lenken, indem Sie auf nur einer Fläche (bei Wiesen) den Bewuchs kurz halten und sonst nicht mähen. Anschließend, also in den folgenden Jahren, können Sie auf dieser Fläche durch intensive Bodenbearbeitung die Engerlinge abtöten. Vermutlich kostenintensiver wäre es, die betroffenen Flächen durch Netze vor einer Eiablage zu schützen. In den Jahren zwischen den Flügen wirkt eine Bodenbearbeitung, z.B. fräsen, immer in der warmen Zeit (Juni-Oktober), wenn die Engerlinge sich direkt unter der Grasnarbe befinden.

    Im Übrigen hat das Moos im Rasen vermutlich nichts mit der Seenähe zu tun, sondern hängt mit einer Beschattung der Fläche und der, bei Rasenanlage häufig vorbereitend aufgebrachten, Torfauflage zusammen. Moos ist zumeist ein Hinweis auf eine Versauerung.



    Wir hoffen, diese Ausführungen sind Ihnen hilfreich.



    Mit freundlichen Grüßen

    im Auftrag
  • Rheinland-Pfalz

    08.04.2006, Dr. Karl-Heinz Klär
    Lieber Herr Zinken,

    erlauben Sie mir festzustellen, dass das Land Rheinland-Pfalz am 7. April 2006 im Bundesrat der Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung NICHT zugestimmt hat. Die Gründe, die Frau Staatsministerin Margit Conrad in ihrer Rede vor dem Plenum des Bundesrats für die Ablehnung anführte, würden Ihnen bekannt vorkommen.

    Beste Grüße!

    Dr. Karl-Heinz Klär
    Staatssekretär, Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa
  • Sie sind Samen

    05.04.2006, Holger Schoening
    Hallo
    Der Nutzen der Faulen für die Kolonie scheint mir offensichtlich.
    Ich gehe davon aus, dass innerhalb einer Kolonie alle Individuen eng miteinander verwandt sind. Die Kolonie muss sich aber auch reproduzieren und nicht nur erhalten. Fremde Kolonien sind wahrscheinlich weit weg, und für die Kontaktaufnahme bedarf es viel Energie.
    So sind die Faulen wahrscheinlich nichts anderes als fette Samenkörner, die das Genom der Kolonie reproduzieren.
    Auch zum Nutzen der Fleißigen, weil sie ja nah verwandt sind mit den Faulen.
  • Wie blöd eigentlich ...

    04.04.2006, Susanne Schoofs
    ... sind Medizinstatistiken - oder auch ihre Hersteller???

    Soweit ich als Nichtmedizinerin zu wissen glaube, sind Statistikstudien aller Art beliebte Dreimonats-Dr.-med.-Arbeiten. Wenn die aktuelle Meta-Untersuchung zum moderaten Alkoholgenuss stimmen sollte, dann müssten vermutlich ein paar Dutzend Doktoren ihren Titel oder sonstigen geistigen Meriten aberkannt bekommen wegen ziemlich offensichtlicher Denkfehler.

    Hat etwa keiner die Studien-Probanden befragt, warum sie alkoholabstinent sind?

    Und wenn doch - schien diese Information den Autoren zu banal, um erwähnt zu werden in ihren Papern? Hätte dieses möglicherweise die gewünschte Gesamt-Aussage der jeweiligen Studie in ihrer Überzeugungskraft geschmälert?

    Ich selbst habe auch schon mal Studien-Fragebögen ausgefüllt und weiß eines: Mein Leben verläuft komplexer, als statistikfähige Fragenschemata zu sondieren in der Lage sind. In diesem Zusammenhang: War es Winston Churchill, der riet, keiner Statistik zu glauben, die man nicht selbst gefälscht hat?

    Die Autoren der Meta-Studie wirken - laut Artikel - sogar als Revolutionäre des Statistikgeschäfts! Nach 54(!) Studien sind sie anscheinend die ersten, die endlich gründlicher die Studien ihrer Vorgänger lesen. Und stellen dann etwas in Frage, was wahllos nur zu gerne geglaubt und abgeschrieben wird: von Journalisten, Wein-Marketingmenschen, Alkoholikern, Genießern, Doktoren und Möchte-gern-Wissenschaftlern. Wie fundiert die Meta-Studie wiederum ist, sei's drum. Prost!
  • Stimmt!

    03.04.2006, L.Augh
    Endlich wird die subjektiv wahrnehmbare Beschleungigung der Zeit theoretisch untermauert!
  • Das letzte Match

    02.04.2006, Werner
    Das letzte Neandertaler-Match muss an einem ersten April vor ca. 36.000 Jahren gewesen sein. Die atavistischen Ursprünge des Fussballspiels hat Umberto Eco beschrieben in:"Industrie und sexuelle Repression in einer norditalienischen Gesellschaft" (Platon im Striptease-Lokal" u.a. Kurzgeschichten)


    .
  • Das erklärt einiges!

    01.04.2006, Markus
    Und die Erde konnte problemlos in 8 Tagen erschaffen werden!
  • einfach mal ein Lob

    30.03.2006, J. Loos
    Liebe Leute dieser Zeitung,

    ich möchte einfach nur mal sagen, dass ich mich immer sehr auf die neue Ausgabe freue, Eure Artikel sind informativ, verständlich und auch witzig gemacht. Toll!

    Viele Grüsse aus Lübeck
  • Stimmen die Prämissen?

    29.03.2006, Anselm Horn, Prag
    Interessant ist dieser Ansatz, das Publikationsverhalten mit Bioinformatikmethoden zu untersuchen.

    Meiner Ansicht nach wird aber ein wichtiger Punkt außeracht gelassen: Der Begutachtungsprozeß! Da alle Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschrifen von zwei oder mehr Gutachtern auf ihre Relevanz und Güte untersucht werden, haben diese einen nicht zu vernachlässigenden Einfluß auf den Inhalt des Publizierten, Stichwort: Selektion. Denn wenn die Gutachter einen Artikel verwerfen, weil er ihnen "nicht ins Bild" paßt, wird der Artikel auch nicht publiziert. Da viele Autoren dies im Hinterkopf behalten, gleichwohl aber unter Publikationsdruck stehen, werden sicherlich mehr "konforme" Ergebnisse veröffentlicht als "kontroverse".
  • "Kleinstaaterei" vs. "optimale Förderung"

    29.03.2006, Anselm Horn, Prag
    Wenn der VBE-Vorsitzende verlangt,
    "junge Menschen in Deutschland müssten aber unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und unabhängig auch von ihrem jeweiligen Heimat-Bundesland bei der Bildung optimal gefördert werden", dann wird ihm sicherlich JEDER in Deutschland zustimmen. Natürlich, es lebe die Rhetorik!

    Nur leider: Wie sieht die optimale Förderung denn aus? Wie lauten die optimalen Konzepte für die Vermittlung von Lehrstoff? Was ist der optimale Lehrstoff überhaupt?
    Viele glauben es zu wissen und wollen daher alle anderen missionieren, obgleich sich die Sache z.B. nach Praxistests im Nachhinein als Fehler herausstellt.

    Der Vorteil der sog. "Kleinstaaterei" liegt nun u.a. darin, daß Fehler in der Schulpolitik, die es immer geben wird, solange der Tatendrang der Politiker und Pädagogen aufeinanderprallt und nach Änderungen, Verzeihung, Verbesserungen ruft, daß nun solche Fehler nicht das ganze Land ins Unglück stürzen, sondern nur einen begrenzten Teil. Natürlich sind diese Unglücklichen zu bedauern, die anderen jedoch können sich freuen, von weiterem Aktionismus verschont geblieben zu sein.

    Welche Folgen zentrale Bildungspolitik haben kann, läßt sich leicht am Beispiel der sogenannten Rechtschreibreform ablesen: Alle Kultusminister haben gesagt "Ich will!", und nun müssen alle wollen. Millionen werden ausgegeben, die Fehlentscheidungen werden zwar eingesehen, aber um das Gesicht zu wahren und die gemachten Ausgaben nicht in den Sand zu setzen, wird das Konzept durchgezogen.

    Diese "Kleinstaaterei" findet sich - im übertragenen Sinne - übrigens auch im Parlament und den Parteien. Denn schließlich wäre es viel billiger, einen König zu haben, der alles richtig entscheidet, als Hunderte von Volksvertretern und Sachverständigen und anderen Zuarbeitern und Versammlungsgebäuden etc. Nur leider, wenn der König falsch entscheidet, leidet das Volk sehr. Wenn ein einzelner Parlamentarier "falsch" entscheidet, leidet noch niemand.

  • "Xena"?

    27.03.2006, Matthias Paul Scholz
    Liebe Leute von spektrum direkt,

    Ist der Planetenkandidat names "Xena", von dem im Artikel die Rede ist, derselbe, für den einmal der Name "Persephone" im Gespräch war (siehe entsprechender Artikel von spektrumdirekt, verlinkt auf der derselben Seite)?

    Und wie kommt es zu diesem Namen? Ist er "offiziell" oder nur ein Arbeitsname, den das Entdecker-Team verwendet, also (bei einer etwaigen Anerkennung des Kandidaten als Planet) subject to change?

    Wie ist denn generell der Prozeß bei der Benamsung größerer kosmischer Objekte?

    Fragen über Fragen hat
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Herr Scholz,



    "Xena" entstand aus einer internen Bezeichnung für das Objekt, da die offizielle Benennung 2003 UB313 sich umgangssprachlich weniger eignet. Da Xena aber nicht wie die anderen Planetennamen der römisch-griechischen Mythologie entstammt, wird die dafür zuständige Internationale Astronomische Union (IAU) wohl einen anderen Namen wählen. Vorher aber muss sie erst einmal entscheiden, was nun ein Planet ist und was nicht - denn hier hat 2003 UB313 durch seine Größe und seinen Mond einiges in Frage gestellt. Wann sie sich dazu äußert, steht jedoch absolut in den Sternen.



    Persephone wird häufig als Name für den lange gesuchten zehnten Planeten diskutiert, da sie als Hades' (entführte) Gattin ihrem Nachbarn Pluto, dem römischen Gegenpart des griechischen Hades, entsprechend nahe steht. Eine weitere Kandidatin ist ihre römische Entsprechung Proserpina. Da es jedoch bereits Asteroiden dieser Namen gibt, sind beide eher unwahrscheinlich. Die Namensfindung wird überhaupt ein Problem: Auch viele andere Namen aus dem Familienumfeld von Pluto/Hades sind bereits vergeben. Eine Ausnahme bildete "Vulkan", der jedoch als Gott des Feuers lange für einen Planetenkandidaten noch innerhalb der Umlaufbahn von Merkur vorbehalten wurde. Entdecker Mike Brown wäre darüber auch wenig glücklich: Die Bezeichnung ist ihm etwas zu heiß für seinen kalten Brocken.



    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion spektrumdirekt
  • Es ist ethisch nicht akzeptabe!

    27.03.2006, Ute Lehmann
    Da wird ein embryonaler Mensch gezeugt und bekommt künstliche Defekte mit auf seinen kurzen Lebensweg Richtung beabsichtigter Tod, die sein Überleben verhindern - der embryonale Mensch soll mit einem Eigriff zusätzlich für andere sterben.
    Wenn diese Stammzellen so dringend gebraucht werden, warum entnimmt man nicht zwei oder drei - und läßt den kleinen Menschen sich entwickeln?
    Nur weil er geklont wurde, wird er zu Tode diskriminiert - auch noch wegen eines "Ethik"Gesetzes! Wenn die Stammzellen zur Heilung eines Kranken sind - dann kann man von dem Kranken verlangen, daß er/sie jemanden findet , der seinen embryonalen Lebensretter zur Geburt bringt. Wenn einige es ethisch in Ordnung finden, daß der embryonale Mensch stirbt, warum soll es unethisch sein, daß der Lebensretter leben darf? Warum werden Klone diskriminiert und zum Tode verurteilt - weil sie Klone sind? Will die Familie oder Freunde des Kranken kein Klonkind austragen und aufziehen - dann wird kein Klonkind hergestellt, nur um es hernach zu töten?
    Das Beste wäre, Zellen zu finden, für die niemand sterben muß.
  • Einseitig und gefährlich

    22.03.2006, Othmar Sutter
    Den Inhalt und die Aussage dieses Artikels ist m.E. einseitig und somit gefährlich. Als langjähriger Personalleiter in einem Großunternehmen kenne ich Argumentationen eindimensionaler Art leider bestens.
    Mindestens als Hinweis sollten weitere Kriterien aufgelistet werden, die unabhängig vom Geschlecht der Arbeitnehmenden sind. Beispiele sind: Alter / bestehende Fixkosten / Lohnhöhe / lohnabhängige Faktoren wie Sozialleistungen (die nicht überall im Risikoteil versichert sind) usw.
    Die Ersteller solcher Artikel sollten sich ihrer Verantwortung bezüglich Aussagen zu komplexen Themen bewusst sein.
  • Überflüssig!

    06.03.2006, H. Schiller / Hannover
    Bis auf die "zwei Sätze" im vorletzten Absatz ein ärgerlicher und überflüssiger Artikel!

    Zynismus dieser Art bedient nur affirmativ die emotionale Aufgeladenheit in beiden "Lagern", in dem er einerseits den Skeptikern "aus dem Herzen spricht" und andererseits die Ängstlichen noch nervöser macht (Ohnmachtsgefühle als Zielscheibe von Zynismus).

    Wirklicher Informationsgehalt nahezu Null.

    Einer Versachlichung der Debatte diametral entgegengesetzt!

    Wem dient ein solcher Artikel???