Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Welle-Teilchen

    30.12.2014, Mathias Völlinger
    Das Problem ist, dass es immer ein Teilchen ist. Die "Welleneigenschaft" existiert nur vor der Messung. Es hat ja nichts mit realen Wellen zu tun, sondern ergibt sich aus dem komplexzahligen Formalismus, welcher dann zu formalen Analogien führt. Interferierende Amplituden für die Wahrscheinlichkeiten der Messwerte. Das Alleinstellungsmerkmal der Quantenmechanik.
  • Ladungszustand in der Sperrschicht einer LED

    30.12.2014, Steffi O.
    In dem Artikel ist auf Seite 16 und auf Seite 17 (Bildunterschrift) zu lesen, dass sich zwischen dem n-Halbleiter und dem p-Halbleiter einer Diode eine ladungsneutrale Zone bildet. Dies ist nicht richtig.

    Auch die Aussage "Die n-Schicht hat einen Überschuss an Elektronen, während der p-Schicht Elektronen fehlen" ist nicht ganz richtig. Hier entsteht nämlich die Vorstellung, dass es gelungen sei, freie Elektronen in das n- Halbleitergitter zu schleusen und, im Falle der p-Schicht, Elektronen aus dem Gitter herauszureißen. In diesem Fall, wäre ein n-Halbleiter tatsächlich aufgrund des Elektronenüberschusses immer negativ geladen und ein p-Halbleiter stets positiv. Ein Zusammenführen zweier solcher Schichten hätte tatsächlich zur Folge, dass sich die überzähligen Elektronen aus der n-Schicht auf den Weg zur p-Schicht machen. Sind genauso viele Elektronen wie Löcher vorhanden, hätte man schließlich wieder eine ladungsneutrale Anordnung. Es gibt bei diesem Gedankenspiel keinen Grund, warum sich das Wandern der Elektronen auf einen kleinen Bereich zwischen der n- und p-Schicht beschränken sollte.

    In Wirklichkeit entsteht ein n-Halbleiter, indem man ganze Atome aus der fünften Hauptgruppe in das Kristallgitter einbringt. Diese Atome haben dann ein Elektron mehr auf der äußeren Schale als die Halbleiteratome selbst. Dieses Elektron findet keinen festen Platz im Gitter und kann leicht seinen Platz verlassen. Dies macht es aber nicht selbstständig, denn direkt neben ihm befindet sich ja der positive Atomkern. Ein n-Halbleiter ist ladungsneutral, da sich hier genauso viele Protonen wie Elektronen befinden.
    Ein p-Halbleiter entsteht, indem Atome aus der dritten Hauptgruppe eingebaut werden. Diese Atome lassen dann ein Loch im Kristallgitter. Auch ein p-Halbleiter ist nach außen hin ladungsneutral, denn es sind genauso viele Protonen wie Neutronen im Kristall.
    Bringt man nun einen n-Halbleiter und einen p-Halbleiter zusammen, so bequemen sich ein paar Elektronen, die in dem n-Halbleiter keinen festen Platz im Gitter gefunden haben, in die Löcher des p-Halbleiters. Dadurch wird der p-Halbleiter an der Stelle, an der plötzlich mehr Elektronen als Protonen sind, negativ geladen und der n-Halbleiter auf einem kurzem Bereich positiv geladen, weil hier ein Überschuss an Protonen entsteht. Der pn-Übergang ist also Raumladungszone und kein bisschen ladungsneutral. Der pn-Übergang beschränkt sich nur auf einen gewissen Bereich, denn die Diffusionspannung aufgrund des elektrischen Feldes ist nun entgegengesetzt gleich groß zur Feldspannung durch die Paarbildung. Liegt eine Spannung in Durchlassrichtung an der Diode an, so wird die Sperrschicht wieder kleiner oder verschwindet ab einer gewissen Spannung ganz.

  • vorläufiges, einschränkendes

    30.12.2014, Gerhard Huck
    Die "Christenheit" umfasste bekanntlich auch damals schon ebenso die Orthodoxe Kirche; konstanz war also nicht für die gesammte christliche, sondern nur die römischkatholische Welt relevant, das Christentum nicht wiedervereinigt.
    Die Französische Seite hatte auch ähnlich schmeichlerisches über die "deutschen" Päpste im damals unter Reichshegemonie stehenden Rom zu sagen wie diese über die Avignoneser; den Weg nach Fr. hatte der Papst auf der Flucht vor deutschen Truppen genommen.
  • Dieser Beitrag hat keine Aussagekraft

    29.12.2014, Detlef Kroll
    Das Problem ist, dass es entweder Welle oder Teilchen ist, je nachdem wie man es betrachtet. Mehr sagt dieser Artikel leider auch nicht darüber aus.
  • Zirkelschluss

    29.12.2014, Detlef Kroll
    Das klingt alles sehr interessant, bringt aber keinerlei Erkenntnisgewinn. In Analogie wäre es dasselbe, anhand der Möbiusschleife beweisen zu wollen, dass der Raum unendlich ist. Oder anhand des Kreises zu beweisen, dass die Fläche unendlich ist. Was bleibt, ist ein unerlaubter Zirkelschluss.
  • Biber bedeuten mehr Methan?

    29.12.2014, Helmuth Meixner
    Das hört sich sehr interessant an, aber stimmt so eine These wirklich?
    In einem Stauraum des Inn merkt der aufmerksame Beobachter, dass an vielen Stellen Faulgase aus den Sedimenten aus blubbern, obwohl es hier im eigentlichen Flußabschnitt nachweislich nicht einen einzigen Biberdamm gibt.
    Dagegen gibt es an den Inn-Flanken Gewässerabschnitte, die durch den Anstau der Biber förmlich zu ausgedehnten Pflanzenklärteichen gemacht wurden und wo die massiv angeschlagene Wassergüte sich binnen weniger Jahre unzweifelhaft sehr entscheidend verbessert hat. Ganz "überraschend" machte die Artenvielfalt einen gewaltigen Sprung nach Vorne.
    Ganz nebenbei klärte sich das Wasser sogar, obwohl an den Randzonen massiv mit "Biogas-Gärresten" gedüngt wurde und wird?
    Aber wir haben ja gelernt, wie schädlich Wildtiere sind, hat doch der böse Wolf das nette Rotkäppchen gefressen.
  • 98, 99

    28.12.2014, york karsunke
    das bild zeigt 99 käfer, entdeckt wurden aber nur 98 arten. wer den doppelt abgebildeten käfer entdeckt, darf ihm ZWEI wissenschaftliche namen geben!
    Antwort der Redaktion:
    Sie haben gute Augen ;-)

    Der 99. Käfer ist eine wissenschaftlich bekannte Art, die allerdings als verschollen galt: Welche das ist, weiß ich aber gerade nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Ausbildung der Frauen umstellen?

    26.12.2014, Carmen Frerichs
    Wäre es nicht eine Alternative, die Frauen nach abgeschlossener Schulausbildung zunächst in die Familienphase zu entlassen und sobald die Kinder aus dem Gröbsten heraus sind, auch mit Hilfe von Betreuungseinrichtungen, die Ausbildung der Frauen weiterzuführen. Als freiwilliger 2. Ausbildungsweg, so wie es ja auch neben der schnellsten Schullaufbahn einen 2. Bildungsweg gibt. Die Frauen würden dann ein Studium oder eine Ausbildung beginnen, in den ganz normalen Hochschulen oder Ausbildungsgängen, und wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sind sie auf dem neuesten Stand, haben keinen Leerlauf, die Familienplanung ist sehr wahrscheinlich abgeschlossen und Sie können sich auf ihren Beruf konzentrieren.
    Die Meinung, dass das ältere Gehirn keine neuen Zellen mehr bildet, lernen also große Schwierigkeiten macht, ist widerlegt. Nur die Wirtschaft müsste sich bereiterklären, die nicht mehr ganz jungen Frauen auszubilden bzw. nach dem Abschluss einzustellen. Aber ist das so utopisch?
    Der jetzige Ausbildungsverlauf schickt Familienfrauen zwangsläufig aufs Abstellgleis, erfordert doppelte Ausbildung/Umschulung und läßt die Kinder u.U. wegen der Doppelbelastung der Mutter leiden/zu kurz kommen. Die Frauen versanden in prekären Jobs, die ursprüngliche Ausbildung war praktisch für die Katz. Ich finde, es ist eine Verschwendung wertvoller Resources (gerade wo Frauen fleißig lernen, sorgfältig sind und sehr belastbar).
    In jungen Jahren kommt man mit kleinen Kindern besser zurecht, hat bessere Beziehungschancen, arbeiten kann man immer noch reichlich, mit den dann selbstständigeren Kindern ist die Motivation auch viel besser.
  • Korrektur

    24.12.2014, Reinhard Funk
    Beim Abschnitt 6. Drahtloses Aufladen mit Schallwellen ist Ende des ersten Absatzes die Ausführung "... nach welchem die Intensität elektromagnetischer Strahlung umgekehrt proportional zur Distanz der aussendenden Quelle ist." mißverständlich. Mein Vorschlag lautet: "... nach welchem die Intensität elektromagnetischer Strahlung umgekehrt proportional zum Quadrat der Distanz der aussendenden Quelle ist."
  • Sponsoren gewinnen

    23.12.2014, Liane Mayer
    könnte man doch vielleicht auch über die Namensgebung - wenn schon so viele vergebbare Namen zur Verfügung stehen. Vielleicht würde sich manche(r) die Verewigung des eigenen Namens durch eine Käferart ja allerhand kosten lassen. Den Erlös könnte man dann z. B. dafür einsetzen, bedrohten Käferarten den Lebensraum zu erhalten. Wer einem Käfer durch entsprechende Spenden ermöglicht, auch in Zukunft weiter zu existieren, verdient sich meiner Ansicht nach auch, dass der Käfer nach ihm (oder ihr) benannt wird!
  • quasi widerstandsfrei

    21.12.2014, Stefan S.
    Liebe Autoren , ich lese des öfteren solche Aussagen das bei der Sprungtemperatur der Widerstand für den el. Strom quasi null oder nahe null oder gegen null geht. Das ist jedoch nicht korrekt ausgedrückt. Bei der Sprungtemp. ist in Supraleitern der Widerstand IDENTISCH NULL. Nichts anderes beschreibt diesen Effekt.
  • Veterinär- und Humanmediziner

    21.12.2014, Gottfried Heumesser
    Mein Vater sollte in Stalingrad als Beamter im Offiziersrang das Abendland verteidigen und kam anschließend ins Offizierslager nach Jelabuga, wo auch zahlreiche Mediziner mitgefangen waren. Wenn sich jemand krank fühlte ging er meist zuerst zum Veterinär, weil der nicht so viel fragte. Wenn's ärger war ging er dann mit der Diagnose zum Humanmediziner ...
  • QM

    20.12.2014, Mathias Völlinger
    Wenn Welle, dann sowieso Unschärferelation (Fourier-Transformationen zwischen Orts- und Impulsdarstellung). Weiterhin, ist denn dieser "Welle/Teilchen-Dualismus" nicht eine schon sehr veraltete Betrachtungsweise der Gegebenheiten? Bei den komplexwertigen Komponenten der Zustandsvektoren ergeben sich bei deren Überlagerung (Vektoraddition) eben immer Interferenzen.
  • Künstliche Befruchtung birgt unterschätzte Risiken in sich

    18.12.2014, Achim Wolf
    Eine Reagenzglasbefruchtung birg grosse Gefahren in sich, weil enorme Risiken in bezug physischer und bewusstseinsmässiger Fehlbildungen bestehen. Herzdefekte und Kiefer-Gaumenspaltendefekte sowie Deformationen und Defekte der Nieren können ebenso gegeben sein wie Bewusstseinsstörungen, Schizophrenie, Cerebralschäden, Gedanken- und Gefühlsstörungen und damit psychische Leiden, nebst dem Down-Syndrom, bestimmten Krebsformen und einer chronischen Immunschwäche. Bei der natürlichen Schwangerschaft durchschleust die Eizelle nach dem natürlichen Eisprung den Eileiter, in dem auch die Befruchtung erfolgt. Durch die weitere Bewegung durch den Eileiter durchläuft das befruchtete Ei ein Milieu, das für die weitere Entwicklung der Eizelle sehr wichtig ist und dieser notwendige Impulse, Hilfen und Signale vermittelt, die sowohl für die Schwangerschaft selbst, wie aber später auch für die Vollentwicklung und für die Geburt wichtig sind. Genau dieser äusserst wichtige Vorgang kommt jedoch durch die Befruchtung im Reagenzglas nicht zustande. Und genau das ist das unlösbare Problem, denn dass der Durchgang durch den Eileiter fehlt, führt zu Fehlentwicklungen. Es werden Gene ebenso falsch aufgeschaltet, wie andere auch falsch abgeschaltet werden, wozu auch die Wachstumsgene gehören, die fehlgesteuert werden. Dadurch werden Kinder schon in früher Zeit übergewichtig, was sich bis ins hohe Alter erhalten kann. Vielfach treten auch vergrösserte Innenorgane in Erscheinung, die irreparabel ausarten können. Besonders minderwertige Spermien, die defekte Gene in sich tragen, die in die Eizellen eingebracht werden, führen zu schweren körperlichen, psychischen und bewusstseinsmässigen Missbildungen. Ausserdem wird beim Einbringen der Spermien in die Eizellen deren Spindelsystem verletzt, das für die Trennung der Chromosomen verantwortlich ist. Das wiederum bildet einen weiteren Faktor zu Risiken, aus denen allerlei Missbildungen, Krankheiten und eine Immunschwäche sowie geschlechtliche Deformationen usw. entstehen können.
  • Social Freezing

    18.12.2014, Olaf Schlüter
    Social Freezing ist die Erklärung der Wirtschaft an die Frauen und Paare, sich mit Fortpflanzung erst dann zu beschäftigen, wenn man seine besten Jahre schon an die Unternehmen verkauft hat. Unternehmensinteressen beanspruchen einmal mehr den Vorrang, und natürlich wird das mit einem Wohlstandsversprechen verknüpft. Doch wenn materieller Wohlstand Vorrang vor Fortpflanzung genießt, welche Zukunft hat eine solche Gesellschaft noch? Die Biologie ist da unbarmherzig. Die Ökonomie mag feststellen, dass es sehr rational ist, erst spät ein Kind zu bekommen, wenn überhaupt. An dieser Rationalität werden ganze Kulturen, die darauf bauen, zugrunde gehen.
Anzeige