Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Morbus Crohn durch fehlende Darmparasiten ?

    04.02.2005, Holger Schoening
    Morbus Crohn könnte eine überschießende Reaktion des Imunsystems sein aufgrund fehlender Reize von Darmparasiten wie Bandwürmern.

    siehe dazu:
    http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/342927
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/283826/
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,332719,00.html
    http://www.medical-tribune.de/GMS/bericht/wurmkur
  • Ranghoch = prominent

    02.02.2005, M.Leute
    "welcher männliche Homo sapiens entwickelt schon solch einen Masochismus, als dass er Bilder seines dominanten Chefs zur privaten Luststeigerung erwerben möchte?" Bilder vom Chef verkaufen sich zugegebenermaßen nicht gerade gut, aber was, wenn man ranghoch mit prominent übersetzt? Dann funktioniert der Affe-Mensch-Vergleich wieder, Bilder von Film- oder Sportstars verkaufen sich sehr wohl!
  • Weibliche Sehnsüchte und Rangordnung

    02.02.2005, Ernst Schäfer
    Zitat:
    "Hier gehen nun aber die Vergleiche von Mensch und Affe doch zu weit. Denn welcher männliche Homo sapiens entwickelt schon solch einen Masochismus, als dass er Bilder seines dominanten Chefs zur privaten Luststeigerung erwerben möchte?"

    Ist das eine geniale Aussage: "Ein männlicher H. sapiens betrachtet seinen Chef nicht zur erotischen Luststeigerung."??

    Natürlich, wenn ich von mir (männl. Hetero)ausgehe, ist diese Aussage ein Volltreffer.
    Aber was empfindet der Schwule?

    Und wie reagieren Frauen auf Bilder dominanter männlicher Persönlichkeiten?
    "Hitler und die Frauen" hieß der Titel einer Fernsehsendung.
    Beim Anblick des Diktators in Ekstase fallende Frauen; eine E. B., die von diesem Verbrecher fasziniert bis zur Hörigkeit war.

    In dem Artikel werden keine Experimente beschrieben, mit denen man die Attraktivität von Bildern ranghoher Männer auf Frauen untersucht. Würde man diese Experimente durchführen, käme man vermutlich auf ähnliche Ergebnisse wie bei den äffischen Verwandten.

    Also doch nicht so unterschiedlich - tierisches und menschliches Verhalten!
    Weil genetisch gesteuert!?
  • Hintergrundinformationen zu Bulmahns neuem Mann?

    02.02.2005, Peter Altreuther
    Bulmahns neuer Mann

    Über die Vorstellungen des neuen Mannes steht ja einiges im Interview. Nicht drin steht aber, woher Prof. Meyer-Krahmer kommt, was er gelernt hat, wo er geforscht hat und zu welchen Themen - könnte man dazu noch etwas erfahren?

    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Neureuther,



    danke für Ihren Hinweis.



    Professor Frieder Meyer-Krahmer war Leiter des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe sowie Professor für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Innovationsökonomik an der Universität Louis Pasteur in Strasbourg. Er studierte Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und politische Wissenschaften in Heidelberg, Bonn und Frankfurt. 1978 Promotion an der Universität Frankfurt und 1989 Habilitation an der Universität Stuttgart. 1982 Forschungsaufenthalt an der Yale-Universität in den USA. Seine Arbeitsschwerpunkte waren Technologie- und Innovationspolitik, Evaluation, Internationalisierung von Forschung und Entwicklung, Innovation und Strukturwandel sowie die nachhaltige Entwicklung.



    Mit herzlichen Grüßen,



    Antje Findeklee, Redaktion
  • Wissenschaft-Online in neuem Gewand

    01.02.2005, Matthias Paul Scholz
    Hübsch anzuschauen ist sie ja, die neue Startseite von Wissenschaft-Online.
    Nur leider genauso unübersichtlich und überladen wie bisher... :-(
    Der Versuch, möglichst viel Verlockung anzubieten, in allen Ehren - aber es stimmt etwas mit dem Design nicht, wenn ich auf der Startseite eines Internetsauftritts endlos (sc)rollen muß (und das selbst mit einer 1920x1200 - Auflösung und kleiner Schrift).

    Gruß,
  • "Nun sehen wir nur durch einen Spiegel"

    31.01.2005, Matthias Paul Scholz
    Sehr geehrter Herr Biesold,

    Worauf gründet sich Ihre These (ich zitiere: "Für Gläubige besteht die Echtheit der Reliquie hauptsächlich aus der Ähnlichkeit des sichtbaren Antlitzes mit exitierenden Bildern")?
    Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen. Meiner Beobachtung nach spielt in diesem Fall die Ähnlichkeit zu anderweitigen bildhaften Darstellungen für Gläubige überhaupt keine Rolle, da es auch innerhalb des Christenstums mittlerweile durchaus "common sense" ist, dass Christusdarstellungen keinen historizierenden Charakter haben.
    Überhaupt ist die Frage nach Echtheit oder Nicht-Echtheit einer Reliquie für Gläubige keine Frage naturwissenschaftlicher Beweisführung, sondern ein Sprung des Glaubens; selbst die Kirchenväter lehrten schon, dass die Reliquie (analog zur Ikone) nur gleichsam als ein Brennpunkt auf das mit logischem Denken nicht Fassbare dient - "Nun sehen wir nur durch einen Spiegel, dann aber werden wir von Angesicht zu Angesicht schauen", wie der Hlg. Paulus es in gnostischer Tradition sagt.

    Gruß,

    Matthias Paul Scholz
  • Wo bleibt die Logik? Teil II

    29.01.2005, Dr. med. Federico Cardona
    Wenn schon von Logik die Rede ist, dann muss man wissenschaftlich korrekt zur Schlussfolgerung kommen, dass z.Zt. alle Möglichkeiten offen sind.

    Eine Fälschung ist hier gewiss nur eine unter vielen denkbaren Lösungen.
  • Wo bleibt die Logik?

    28.01.2005, Rüdiger Biesold
    Für Gläubige besteht die Echtheit der Reliquie hauptsächlich aus der Ähnlichkeit des sichtbaren Antlitzes mit exitierenden Bildern. Nur sind diese Bilder samt und sonders nicht authentisch. Schon das neue Testament ist von Leuten verfaßt, die den ganzen Ablauf bestenfalls vom Hörensagen her kannten; Bilder aus der Lebenszeit gibt es keine.
    Da die Maler von Jesusdarstellungen (zumindest fast alle) dieses Grabtuch nicht kannten, gebietet schon die Ablauflogik erhebliche Zweifel. Mag sein, daß da mit erheblicher Intelligenz eine Fälschung hergestellt wurde, die sich immerhin nach den handelsüblichen Christusmalereien richtete, aber mehr kann es kaum sein.(Man wußte damals schon, daß man alte Materialien für erfolgreiche Fälschungen verwenden muß.)
  • RE: Bedauerlich II

    27.01.2005, Dr. Susanne Pauly
    Ich stimme Herrn Herbst zu einhundert Prozent zu: Die Universitäten haben zumindest im Bereich Biologie seit jeher nur Grundlagenforscher ausgebildet, wer beruflich etwas anderes machen wollte oder mußte, weil es nur eine endliche Anzahl von Professorenstellen in Deutschland gibt, musste sich um die nötigen Qualifikationen nebenher in Eigenregie kümmern.
    Leider muss ich sagen, dass sich die beschriebene Denkweise der Professoren im Hinblick auf die biologische Ausbildung an Universitäten auch zu "meiner" Zeit, Studium 1992-1997, noch nicht wesentlich geändert hatte. Da hatten die schlechten Arbeitsmarktchancen von Biologen schon lange Tradition und konnten auch nicht mehr mit vorübergehenen Durststrecken erklärt werden.
    Leider denkt im Zusammenhang mit dem Thema Studium in Deutschland fast jeder ausschließlich an die Universitäten. Vielleicht lohnt es sich, den Blick in Zukunft stärker auf die Fachhochschulen und Berufsakademien zu lenken, die in ihren Studiengängen schon seit jeher das Ziel "praxisnahe und schnelle Ausbildung" verfolgen, mit dem sich die "Humboldt"-Universitäten oft so schwer tun.
  • Machos und Frauengene

    26.01.2005, Dominique Boursillon
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Zinseszinstheorie ist nur bedingt richtig. Dass Frauen athletische Männer bevorzugen, ist mittlerweile eher ein Zeichen dafür, dass die biologische Evolution mit der kulturellen nicht Schritt halten kann. Traurig ist das vor allem, weil diese Theorie zeigt, wie wenig der Mensch in der Lage ist, sein genetisches Programm zu überwinden. Gerne spricht man von den inneren Werten, aber wehe ein nackter Athlet lustwandelt daher...
    Die Natur zieht Schönheit nicht der Intelligenz oder anderem vor, sie handelt wertfrei. Nur wir Menschen finden Schönheit noch erotischer als z.B. Intelligenz.

    Das ist jetzt sehr reduktionistisch, weil es alle Frauen über einen Kamm schert, und weil ja auch Erfolg "attraktiv" macht usw. Es spricht allerdings nichts dagegen, Männern mit "Anstand und Moral" den Vorzug zu geben. Auch dies ist zukunftsträchtig - man stelle sich eine Welt ohne Krieg, Neid oder Hass vor... So zeigt uns die Zinseszinstheorie als weiteres Modell, dass wir die Evolution nicht beeinflussen können, weil wir genetisch beschränkt sind...

    Mit den besten Grüßen
  • Es ist nicht nur die Zeit

    26.01.2005, Stefan Pschera
    Die Ontogenese ist die verkürzte Rekapitulation der Phylogenese.
    Die neuronalen Leitungen zeigen eine Differenzierung, welche den ontogenetischen Lernerfolgen unserer Vorfahren entsprechen. Wie soll dies vererbt worden sein? Mutation und Selektion können dies nicht erklären. Es muss eine Vererbung ontogenisch erworbener Fähigkeiten geben.



  • Halbwahr oder Halbverlogen

    25.01.2005, Rüdiger Biesold
    Ein großer Teil der prinzipiellen Gegner von Stammzellforschung beruft sich auf ethische Grundsätze aus religiösen oder pseudoreligiösen Gründen. Dort wird geflissentlich übersehen, daß ein großer Teil dieser Kulturen aus extrauterinen Befruchtungen stammt und vermutlich niemals die Chance zur Weiterentwicklung hat. Diese Leute müßten konsequenterweise auch die Entstehung befruchteter Eizellen außerhalb des Körpers bekämpfen. Nur kämpfen diese Leute meistens gleichzeitig gegen Verhütung und Abtreibung in Gegenden, wo ziemlich sicher ist, daß ein entstehendes Kind als Waise aufwächst, an Krankheiten vorher stirbt oder verhungert. Im Gesamtbild also sehr ethisch.
    Die Seite der Wissenschaftler und Politiker, die die Stammzellenforschung durchsetzen wollen oder wenigstens hinnehmen ist aber nicht besser. Die sprechen nur von Gewinnung von Zellinien aus nicht verwendeten befruchteten Eizellen, obwohl natürlich auch mit abgetriebenen Feten experimentiert wird. Es wird für großartige Resolutionen auf UN-Ebene eingetreten, aber nichts im eigenen Land unternommen. Es wird beständig von der Notwendigkeit der Stammzellenforschung zur Beherrschung bzw. Folgenlinderung insbesondere genetischer Fehler geredet. Die laufende Klonforschung läßt man aber ebenso laufen und distanziert sich bestenfalls halbherzig. Was sonst noch alles gebaut werden kann, wird sowieso schamhaft verschwiegen (mindestens ein tierisch-menschliche Chimäre ist schon gebaut worden). Die Selbstdarstellung als gute Samariter verstellt den Blick auf die Erträge völlig, als ob Geld keine Rolle spielte.
    Die eigentlichen ethischen Probleme scheinen mir aber zu sein, daß mit Hilfe dieser Forschungen Lebewesen erzeugt werden können, die nur für Spezialzwecke da sind (also besonders für das Militär), die Möglichkeiten von sog. Designerbabys und die Verschlechterung des Genpools wegen der Möglichkeit zur Vermehrung gegen die Natur. Eine qualitative Verschlechterung des Genpools ist aber insbesondere bei den hauptsächlich betroffenen Europiden (nur die können sich das derzeit leisten) wegen deren besonders engen Genpool besonders gefährlich. Die Frage, ob wir wirklich alles sollten was wir könnten, wird viel zu wenig gestellt. Deshalb freue ich mich keineswegs nur klammheimlich, daß die Stammzellkiste zumindest erstmal gegen die Wand zu fahren scheint.
    Damit man mich nicht mißversteht, ich hätte persönlich wegen vorhandener genetischer Defekte durchaus etwas davon, wäre diese Forschung erfolgreich und ich habe deshalb auf biologische Nachkommen verzichtet. Aber mir ist die Palette der Risiken bei erfolgreicher Stammzellforschung einfach zu groß.
  • Bezahlter Leichtsinn

    21.01.2005, Rüdiger Biesold
    Die Vorstellungen eines Institutsdirektors über die Sicherheit vor Nichtverbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen sind gelinde gesagt haarsträubend. "Weil nicht alle Samen aufgehen" und "Weil wildwachsende keimlinge entfernt werden" sei eine Verbreitung nicht möglich. Vermutlich sind deshalb auch die Weinstöcke der angrenzenden Weinberge entfernt worden.
    Wie will denn dieser Herr sicher stellen, daß Vögel Samen nicht viel weiter verbringen und diese dort zuverlässig entfernt werden; so eine gentechnisch veränderte Pflanze kann ja jeder sofort erkennen und entfernen.
    Mit genau solcher Hirnakrobatik setzen die Gentechnik-Fanatiker ihren Wahn durch und werden die Welt auf Dauer verseuchen. Wie sagte doch die zuständige Kommissarin der EU: Wenn etwas in der Welt ist, kommt es schwerlich wieder heraus. Hoffentlich folgen dem auf EU-Ebene auch hinreichende Taten und legen solchen Institutsdirektoren das Handwerk und hoffentlich ist es bis dahin nicht schon in Teilgebieten zu spät.
  • "Inselpopulation"

    19.01.2005, Rüdiger Biesold
    Die Europiden haben eine deutlich engeren Genpool als Afrikaner; schon deren Genpool ist bezogen auf andere Arten relativ eng. Wäre der Mensch z.B. ein Gepard mit ebenfalls sehr engem Genpool müßte man sich wegen der geringen Variabilität Gedanken um das Fortbestehen dieser Art machen; vielleicht sind wir als Art aber deshalb so anfällig für Pandemien. Nach Brian Sykes (die 7 Töchter Evas) gehen alle Europiden auf 7 Frauen zurück (lediglich die Basken nur auf 6), die sich auf die Stufen 3 und 1 zurückführen lassen. Biologisch sind die Europiden also eine klassische Inselpopulation, da können sich relativ leicht zufällig vorhandene und sonst möglicherweise sogar ungünstige schon lang vorhandene Merkmale durchsetzen. Möglicherweise sind die europiden Vorfahren sogar dem Druck der für ihr Biotop genetisch besser angepaßten (was noch zu beweisen wäre) ausgewichen und fanden so mehr oder weniger zufällig das für ihre Ausstattung besser geeignete Biotop.
  • Schwieriges Problembewusstsein

    19.01.2005, Rüdiger Biesold
    Es ist wohl weniger die Frage, was die Gerichtsmediziner und Vaterschaftstester derzeit tun bzw. welche Abschnitte sie benutzen. Wie so häufig muss auch hier die Frage gestellt werden, was sonst noch alles mit solchen Techniken möglich ist, dort liegt das tatsächliche Problem. Wie wir alle wissen (oder wissen sollten) werden Staaten nicht nur von intelligenten Menschenfreunden regiert; das ist auch in formellen Demokratien so. Vergessen wir nicht, dass ein Herr Hitler jedenfalls demokratisch durch Wahl an die Macht kam. Wer will solche Entwicklung irgendwo ausschließen. Was glauben denn die Testgläubigen, was ein solches System und andere Grundsatzfundamentalisten mit solchen Möglichkeiten und elektronisch gespeicherten Gen-Daten eines ganzen Volkes anstellen? Häufig genügt auch nur eine ausgewiesene mittelmäßige Perspektivlosigkeit in den Führungsetagen, um darunter unkontrolliert dem Missbrauch Tor und Tür zu öffnen.
    Allein mit diesen Vaterschaftstests werden garantiert viel mehr Familien und insbesondere Kinder unglücklich gemacht. Da müsste die Gesellschaft incl. politischer Leitung und Justiz viel mehr soziologisch als biologisch denken; die Ähnlichkeit von Genen allein begründet jedenfalls keine Beziehung und schon gar nicht Liebe. Ausgerechnet die Fundamentalreligiösen stützen ihren diesbezüglichen Propagandateil und ihr verlogenes Gesellschaftsmodell ständig auf die biologischen Zusammenhänge und verbieten oder verdammen gleichzeitig die Evolution.
    Schließlich bleibt noch der Fall Verbrechensbekämpfung. Da wird wieder vorgegeben, dass jeder Straftäter mal klein angefangen hat. Da sind die Grenzen nun sehr fließend und deshalb beliebig änderbar. Wenn jetzt mit z.B. Taschendieben angefangen wird, kann ich das auch leicht auf Steuerschummler und Parkplatzsünder und mehr ausdehnen. Da bleiben außer Diplomaten und raffgierigen Berufspolitikern nicht mehr viele unerfasst. Insoweit hat auch der aktuelle Mordfall/Totschlag (an dem sich die Diskussion wieder mal hochzog) ein 'Gschmäckle'. Der Täter hatte freiwillig eine Speichelprobe abgegeben und war deshalb aus dem Verdachtsfall ausgeschieden. Warum sind dann die Daten noch in den Polizeicomputern? Bei richterlicher Anordnung gibt es Löschungsfristen, Straftäter sind nach Fristabläufen frei und nach weiteren Fristen auch mit makellosem Strafregister (was ich keineswegs immer gut finde!); gilt das alles bei Freiwilligkeit nicht? Oder ist der behördlichen Sammelwut sowieso jetzt schon nichts heilig? Die Stasi lässt grüßen! An diesen Punkten kollidiert jedenfalls das Schutzinteresse des Bürgers mit sich selbst; er kann und soll vor Kriminellen geschützt werden, aber er muss auch vor einem übermächtigen Staat (s. 1984 von Orwell)geschützt werden.