Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Wunder sofort, gehext wird ab Morgen

    12.01.2004, Rüdiger Biesold
    Wie bitte soll die "Vorsorge gegen Ausbreitung" aussehen. Muß der Bauer dafür sorgen, daß der Wind an seinem Feldrand schlagartig einschläft? Dürfen nur noch trainierte Insekten (am besten erzeugt durch gentechnische Manipulation) fliegen, die ebenfalls an der Feldgrenze stoppen? Müssen die Honigbienen ihre Waben beschriften mit Hinweisen auf Pollen und Nektar von gentechnisch veränderten Pflanzen? Vorstellbar wäre auch die Anlage von Feldern in abgeschlossenen Arealen; vielleicht lassen sich Regierungsbunker und die Hüllen ausgedienter Atommeiler so sinnvoll nutzen. Komme doch keiner mit dem Blödsinn von notwendigem Sonnenlicht, mit ein wenig noch mehr Gentechnik braucht es das doch garnicht.
    Wie bescheuert dürfen Politiker sein und für wieviel bescheuerter halten die die Verbraucher? Hoffentlich müssen die Verantwortlichen (das ist nicht nur eine Ministerin und nicht nur die Regierung; die sogenannte Opposition ist noch schlimmer) soviel Genpampe essen, daß sie sich selbst sozialverträglichem Frühableben zuführen.
    Die unerfüllbaren Forderungen sind folglich nichtig; den Schaden haben wir. Wenn wir deshalb krank werden dürfen wir auch noch mehr bezahlen als die Politikerkaste.
  • RE: Kettenrasseln

    12.01.2004, Matthias Paul Scholz
    Ganz klar: Gespenster auf der ISS. Nämlich ohne Zweifel die nicht zur Ruhe kommenden Seelen der bisher von uns gegangenen Astro- und Kosmonauten.
    War denn schon einmal ein Priester im All? Alternativ könnte man die nächste Sojus-Versorgungskapsel mit Weihwasser bestücken.
    Das sollte helfen ... ;-)
  • RE: Tag-und-Nacht-Gleiche

    12.01.2004, Antje Findeklee, Redaktion
    Sehr geehrter Herr Putz,

    da haben Sie natürlich Recht, das war missverständlich formuliert. Ich habe den Text entsprechend geändert.

    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion
  • Tag-und-Nacht-Gleiche

    12.01.2004, Johannes Putz
    Von einer Tag-und-Nacht-Gleiche bis zur nächsten vergeht allerdings nur ein halbes Jahr.
  • RE: delphi gas ist alter hut

    12.01.2004, Antje Findeklee, Redaktion
    Sehr geehrte Frau Hoffmann,

    der Artikel, auf den Sie sich hier beziehen, ist bei uns - wie hinter der Überschrift angegeben ist - bereits am 22.07.2001 erschienen. Er bezog sich damals auf eine aktuelle Veröffentlichung im Fachmagazin Geology.

    Meinten Sie vielleicht den Spektrum-Plus-Artikel "Fragen an das Orakel von Delphi" (http://www.wissenschaft-online.de/artikel/696100) aus Abenteuer Archäologie (1/2004), der auf der Homepage von Spektrum der Wissenschaft vorgestellt wird?

    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion
  • delphi gas ist alter hut

    11.01.2004, annette hoffmann
    jetzt habe ich es als abonnent endlich geschafft, die anmeldungspflichtigen News lesen zu können - und stelle mit enttäuschung fest, ddaß der angepriesene Bericht über das delphi-orakel ein alter hut ist. ein ausführlicher bericht kam bereits vor wochen im zdf, so abends 19:30. den habe ich sogar bereits archiviert und 2x mit schülern gesehen. sind ihre neuigkeiten immer so alt?
  • RE: Erweiterte Überlegung, besser Spekulation

    11.01.2004, Rüdiger Biesold
    In Gasriesen Leben entstehen zu lassen ist spekulativ und Sci-Fi Literatur. Auf der Erde ist Leben kaum in den unterseeischen Heißquellen entstanden. Diese haben möglicherweise entscheidendes Material geliefert, aber Leben hat sich mit hoher Wahrscheinlichlkeit außerhalb entwickelt und ist dann durch Anpassung/Mutation in diese extremen Nischen eingewandert. Sicher ist auch ein Chemismus den man Leben nennen kann auf anderer als Kohlen/Wasserstoffgrundlage möglich; aber nach unserem Wissensstand ist das sehr viel reaktionsträger und instabiler als auf C/H-Basis. Deshalb ist der Chemie-Sonderfall Leben nicht überall realisiert und auf Jupiterähnlichen Planeten extrem unwahrscheinlich.
    Die Ausbreitung technisierter Intelligenzen hängt nicht nur an tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten (1/10 c ist vorerst für uns utopisch). Die Konstruktion solcher Raumfahrzeuge mit allen Vorräten, deren Dauerbetrieb und soziologische Probleme des Zusammenlebens müssen auch gelöst werden. Halbwegs realistisch gesehen, überfordert das wohl auch sehr viel höherstehende Intelligenz; deshalb schon kann es nicht von Aliens wimmeln. Schließlich existiert buchstäblich nichts ewig, nicht einmal potentiell unsterbliche Amöben. Also bleibt das Problem der zeitlichen Koordination als weiterer gravierender Faktor.
    Sci-Fi (und Religion) sind eben nur sehr bedingt als wissenschaftlich seriöse Quelle brauchbar.
  • mond- und marsmission

    11.01.2004, thomas dieter röder
    endlich einmal ein vorschlag von bush der für die menschheit von nutzen ist. ihre bemerkungen zum haushaltsdefizit sind für mich sehr unverständlich. immerhin konnte mit diesem haushaltdefizit auch so ein schwachsinn wie der irakkrieg verwirklicht werden, der nebenbei etwa das gleiche kostet wie die bemannte reise zum mars und dazu noch vielen amerikanern das leben.
    die summe belief sich nach meinem kenntnisstand bis heute über mehr als 200 milliarden dollar und wird die amerikaner noch einiges mehr kosten. für den bemannten marsflug wurde eine erste schätzung von 200 bis 250 milliarden dollar angegeben. außerdem könnte dieses geld ja auch durch gemeinsame projekte mit rußland, europa und anderen raumfahrtnationen erbracht werden und somit auf viele schultern verteilt werden. was ist also sinnvoller ?

    mfg thomas dieter röder Projekt "Sternware vorort" - Die mobile Sternwarte // www.sternwarte-vorort.de
  • RE: Marswüste

    11.01.2004, /
    sollte das lustig sein? hahaha
  • RE: Knarren und Knirschen

    11.01.2004, Roland
    Hat jemand von Euch den Film "Alien" gesehen?
    Ist es vielleicht gar kein Druck- sondern ein
    Gas (Sauerstoff) Verlust? Oh Weh mir schwant böses!
    =(:O) Vielleicht ist auch "Nur" ein Eich-
    hörnchen an Bord, die wollen doch immer hoch.
  • Luft rauslassen!

    10.01.2004, Erik Geibel
    "Auch Spirit hat Probleme" lautete vor wenigen Tagen eine Schlagzeile der Netzeitung. Darin wurde bereits das Problem mit dem nicht ganz eingezogenen Airbag aufgebauscht. Mit dem Slogan "Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten" kann man es auch übertreiben. Tatsache ist, dass diese Mission bisher tadellos verlaufen ist das Ausklappen der Petalen, die den Rover schützen, durch glückliche Umstände sogar weit weniger kompliziert war als erwartet. Schon vor der Landung hieß es, dass es bis zu 10 Tage bis zum Verlassen der Rampe dauern könnte. Der Airbagzipfel ist nicht wirklich ein Problem, aber die NASA hat nach dem letzten Jahr begriffen, dass man nie sicher genug gehen kann. Dagegen hat es die Netzeitung versäumt darauf hinzuweisen, dass der Rover bereits am Freitag erfolgreich seine Fahrtkonfiguration eingenommen hat.
  • Nischenevolution

    10.01.2004, Rüdiger Biesold
    Meeresorganismen können sich ein enges Temperaturspektrum "leisten", weil große Wasserkörper generell gesehen ziemlich konstante Temperaturen haben und obendrein die Verfolgung wandernder Temperaturnischen gestatten. Im Detail entstehen bei konstanten Schichtungen dann Nischen, die eine spezielle Anpassung erlauben und zu Artentstehungen führen. Wird diese Schichtung aufgelöst führt das andererseits zu Massensterben, weil die Organismen sich nur schwer an solche "Katastrophen" anpassen können. Die Züricher sollten ihre Forschungen mit den Ergebnissen von Vermeij (Mollusken) zu koordinieren suchen (und vielleicht Vermeijs Handmethode auch automatisieren). Möglicherweise gibt es dann tatsächlich erstaunliche Resultate und Einblicke.
  • Wahlkrampf

    10.01.2004, Rüdiger Biesold
    Da sucht einer (bzw. läßt suchen) unbedingt etwas, was die Leute vom Hocker reißt und sein Amt sichert. Die Kopie von Herrn Kennedy ist nicht zu übersehen; in mancherlei Hinsicht. Auch Herr Kennedy hatte keine Mehrheit der Wählerstimmen, immerhin (im Gegensatz zu Herrn Bush) die Mehrheit der Wahlmänner. Herr Kennedy hatte den Vietnamkrieg zu verantworten und ließ für die Glaubwürdigkeit der USA fälschen und Zwischenfälle konstruieren; Herr Bush tat im Irak desgleichen. Unter Herrn Kennedy wurden Pläne ausgearbeitet, ganz Kuba zu infizieren, nur um Castro los zu werden. Herr Bush läßt mit Munition im Irak und anderen Ländern schießen, die aus abgereichertem Uranmüll besteht und damit auch die Länder vergiftet.
    Das Charisma des Herrn Kennedy (dem man damals schon nicht erliegen sollte) wird der Texaner nie erreichen, da kann er unbezahlbare Visionen am Fließband produzieren; aber sonst sind die Ähnlichkeiten unübersehbar und alles andere als gut.
  • RE: RE: Wie gut verzögern Verzögerer oder Blocker

    10.01.2004, Heinrich Solterer
    Ihrer Ansicht wiederspeche ich nicht.
    Es wird viel geforscht und dafür sei allen daran Beteiligten Dank gesagt.
    Nur muss denn die Presse alles und auch noch dazu teilweise recht unqualifiziert ausschlachten.
    Es gibt für mich zwei Bitten in meinem Nachtgebet:
    Herr lass die Forscher bald Mittel und Wege finden gegen diese Krankheit
    und
    gib mir die Kraft und Energie alles zu ertragen und allem gerecht zu werden was auf mich zukommt.
  • RE: Marswüste

    09.01.2004, Rüdiger Biesold
    Stimmt, allem Anschein nach ist er noch leerer. Jedenfalls ist bisher kein Anzeichen von irgendwelchem vielleicht mal vorhanden gewesenem Wasser zu bemerken.
    Aber es gibt ja noch viele viele extrasolare Planeten.
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