Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Meilen sind keine Kilometer

    02.04.2004, Klaus Lux
    "14 million miles across" mit "14 Millionen Kilometer groß" zu übersetzen ist wohl mehr als nur falsch und wäre auch deutlich kleiner als ein der Masse von 3,6 Millionen Sonnenmassen äquivalenter Schwarzschildradius von ca. 11 Millionen Kilometer zuließe.
    Der Bahnradius des Merkur ist mit 58 Millionen Kilometern übrigens mehr als fünf mal größer im Durchmesser als das beobachtete Objekt.
  • Alles nur Scherze?

    02.04.2004, Arno Trautmann
    Nach diesem sehr gelungenen Aprilscherz (ich habe den Artikel erst am 2. April gelesen, habe daher nicht mehr daran gedacht und bin natürlich gleich reingefallen) bin ich mir doch etwas unsicher, wie ich die anderen Artikel des Newsletters auffassen soll. Mal ganz ehrlich: War das der einzige Scherz im Newsletter?

    mfg
    Arno Trautmann (Schüler)
  • Ich kann es nicht mehr hören...

    02.04.2004, Ralf Neugebauer
    Also, nun muss ich doch mal eine kurze Bemerkung zu den vielen "Erbgut entschlüsselt"-Meldungen schreiben. Mich beängstigt, mit welchem Tunnelblick hier immer wieder Erfolgsmeldungen präsentiert werden, die doch eigentlich kaum zum wahren und ganzheitlichen Verständnis des Lebens und vor allem der Gesundheit beitragen. Eine Basensequenz oder auch Millionen davon zu kennen ist doch nun weiss Gott kein Garant dafür, dass wir auch nur ansatzweise verstehen, wie die komplexen Abläufe wirklich funktionieren und vor allem, welche peripheren Bedingungen notwendig sind, um sie zu otpimieren. Ich schliesse mich da voll und ganz der Kritik von Erwin Chargaff, einem der Begründer der Molekularbiologie, an (http://www.comedweb.de/DE/page.php?pageID=133), wenn der Text auch etwas sehr emotional und frustriert wirkt, so stellt er doch die Realität korrekt dar. Es wird wirklich Zeit, dass sich intermediär arbeitende Wissenschaftler wieder des Wunders des Lebens annehmen, und zwar mit Herz und Verstand! Ein gutes Beispiel dafür ist der Club of Budapest, gegründet und geleitet von einem der besten und fortschrittlichsten Wissenschaftler, der noch (oder schon) in grösseren Zusammenhängen denkt - Prof. Dr. Ervin Laszlo (siehe http://www.club-of-budapest.com). Und wer es gern etwas "näher" mag, der sollte sich zumindest die Bücher von Dr. Ulrich Warnke von der Uniersität des Saarlands zu Gemüte führen!
  • RE: Zu den Reaktionen auf meinen Kommentar

    02.04.2004, Matthias Paul Scholz
    Sehr geehrter Herr Augustin,

    Ich hoffe doch sehr, daß Sie am Arbeitsplatz hin und wieder auch LAUT herzlich lachen können ;-)

    Als mein Fazit möchte ich doch gerne noch anmerken, daß es Naturwissenschaftlern von Zeit zu Zeit recht gut ansteht, auch mal über sich selbst und ihre Arbeit zu lachen; wenn selbiges dazu beiträgt, die (hin und wieder übersteigert eingeschätzte) Wichtigkeit des eigenen Tuns und des naturwissenschaftlichen Weltbilds allgemein etwas zu relativieren, so mag dies mehr von Nutzen für die Menschen sein als so manches Forschungsergebnis.

    Freundliche Grüße,

    Matthias Paul Scholz (Dipl.Math.)

    P.S. Die Frage nach dem Zusammenhang von Humor (nicht nur von Volkwirten) mit guten/schlechten Entwicklungen auf dem jeweiligen Betätigungsfeld scheint mir in der Tat vertiefter Diskussion würdig...:-)
  • Zu den Reaktionen auf meinen Kommentar

    02.04.2004, Dipl.-Volkswirt (bdvb) Augustin
    Zunächst einmal haben sich meine Worte an diejenigen gerichtet, die vom Aprilscherz gesprochen haben - also keineswegs an Frau Findeklee, die ich für sehr seriös halte.

    Mein Wort von der Katastrophe bezog sich dementsprechend auf mögliche Schäden für die Wissenschaft und für diese seite im Ansehen mancher Leser.

    Ich verfüge nicht nur über viel Humor (mit dem Volkswirt hat das nichts zu tun - darüber sollte man in einem Forum einmal diskutieren), sondern neige im privaten Kreis auch zu kreativen Abwegigkeiten...

    und habe deshalb auch - innerlich, um niemanden am Arbeitsplatz zu stören - herzlich gelacht, als ich mich nach sofort nach meinem Kommentar angestellten Nachforschungen auf den Seiten der ESA und der NASA an Frau Findeklee wandte und von ihr erfuhr, daß es durchaus ein Aprilscherz war - und zwar ein sehr gelungener.

    Und ich sehe darin keine Katastrophe - insbesondere nach Frau Findeklees Anwort nicht.



    Viele Herzliche Grüße,

    Ekkehard Augustin



    PS: Mein Bild von dieser Homepage ist halt korrigiert worden - das gefällt mir
  • RE: Weiter kiffen lassen.

    01.04.2004, roxane
    Aber leben immerhin noch lange genug, um mit den unter THC-Genuss so überaus differenzierten Äußerungen unseres Zentralnervensystems, bzw. dessen, was davon noch übrig ist, die Mitmenschen zu beglücken.
    "Dope. You are, what you use."
    (Frank Zappa)
  • Glück gehabt -

    01.04.2004, Dr. Henrik Ullrich
    Verwunderung; Erschrecken; Zweifel; knirschend aber sie kam: die Akzeptanz, dass es Leben auf dem Mars gibt.
    Ein gutes Beispiel dieser 1.April-Scherz wie schwer es uns fällt, Tatsachen zu akzeptieren, die uns nicht gefallen, weil sie unser eigenes "wissenschaftliches" Weltbild in Frage stellen.
    Habe also noch mal Glück gehabt mit all den anderen Zweiflern, bis zum nächsten 1. April oder bis zur nächsten Wahrheit.
  • RE: Laleh und Ladan

    01.04.2004, Dhilal Salhani
    Ich finde es schade, dass es nicht Filme über sie gibt die man kaufen kann.so bald es Gibt gibt mir Bescheid bis in 2 Wochen. 1.4.2004 von Dhilal
  • RE: April-Scherze hier wären eine Katastrophe

    01.04.2004, H. Lippert
    Sehr geehrter Herr Augustin,

    der eigentliche Aprilscherz scheint mir ihre Reaktion darauf zu sein - habe ich recht?
  • RE: und was ist mit alkohol?

    01.04.2004, Der Liter Alk
    Alle besoffen, ist doch klar!
  • RE: Weiter kiffen lassen.

    01.04.2004, Das Heck
    Genau, wir sind eh alles böse Kiffer. Drogensüchtige Hasch-Spritzer, kriminell, gefährlich und unberechenbar.

    Na denn.
  • RE: Der König der Narren (ich nämlich)

    01.04.2004, Martin
    zum Trost kann ich nur sagen, dass ich heute den ganzen Tag die ESA-webpage durchforstet habe um eine Meldung zu finden, die das hier gesagte bestaetigt ___ :-))

    Danke fuer den super Aprilscherz
  • und was ist mit alkohol?

    01.04.2004, k.
    Hat eigentlich schon mal jemand untersucht, was mit in Alkohol schwimmenden Spermien passiert??
  • Der König der Narren (ich nämlich)

    01.04.2004, Matthias Paul Scholz
    Sehr geehrte Frau Findeklee,

    Da renne ich jubelnd auf die Straße, falle wildfremden Menschen um den Hals, während ich in einem fort brülle: "Beagle hat sich gemeldet! BEAGLE HAT SICH GEMELDET!!" - und was ist? Der Betreffende betrachtet mich nur abschätzend, konstatiert hämisch grinsend: "Heute ist der Erste April" und setzt mir vor der johlenden Menge an Nachbarn, die sich inzwischen um mich versammelt hat, die Narrenkappe auf, verdientermassen übrigens.
    Und ich schleiche schamerfüllt als gebrochener Mann von dannen, um mich einige Monate im Schuppen zu verstecken, bis Gras über die Sache gewachsen ist...

    Vielen Dank für den Scherz, auf den ich natürlich sofort hereingefallen bin :-)
    Aber ein bisschen enttäuscht war ich schon, daß es nicht stimmt...
  • RE: April-Scherze hier wären eine Katastrophe

    01.04.2004, Matthias Paul Scholz
    Mein lieber Herr Dipl.-Volkswirt Augustin,

    Man sollte als "seriöser" Mensch, der man doch offensichtlich sein will, auch seine Worte seriös wählen: "Katastrophen" sehen auf dieser Welt nämlich anders aus, als auf einen Aprilscherz hereinzufallen und mal herzhaft zu lachen (eine solche ist für die betroffenen Entlassenen z.B. die heute gemeldete von diplomierten Volkwirte beschlossene Verlagerung von Unternehmensbereichen ins Ausland...).
    Seltsamerweise scheint meiner Beobachtung nach aber gerade das, das Lachen nämlich bzw. der Sinn für Humor, unter Volkwirten erstaunlich schwach verbreitet zu sein.
    Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum manchen Vertretern dieser Spezies das Gespür dafür abgeht, wenn sie dabei sind, sich lächerlich zu machen - etwa durch wilde Drohungen, gegen gewisse Personen "vorzugehen" (als Volkswirt hat ja so mancher ein gerüttelt Maß an Erfahrung darin, anderen aus nichtigen Gründen die Lebensgrundlage zu entziehen, während man sich selbst schamlos bereichert).

    Gruß,
    Matthias Paul Scholz