Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Titel

    22.05.2004, Wolfgang Schmitt
    Hallo,
    (mein Kommentar)
    mir hat der alte Ticker besser gefallen.
    Ließ sich einfacher archivieren.
    Gruß
  • Toroid

    21.05.2004, Karl Bednarik

    Hallo an alle,

    es gibt auch die Möglichkeit, daß unser Universum keine Hyperkugel, sondern ein Hypertoroid ist. Im Gegensatz zur Hyperkugel ist der Hypertoroid einem euklidischen Raum ähnlich, also abwickelbar, obwohl er endlos, aber nicht unendlich groß ist.

    http://members.chello.at/karl.bednarik/MUFFIL-1.jpg

    Beim 3-dimensionalen Torus oder 3-Torus handelt es sich um einen Quader oder Würfel, dessen 6 gegenüberliegende Flächen paarweise miteinander verheftet sind.

    Beim 4-dimensionalen Torus oder 4-Torus handelt es sich um einen Tesserakt dessen 8 gegenüber liegenden Würfel paarweise mit einander verheftet sind.

    http://members.chello.at/karl.bednarik/WUERFEL6.jpg

    Das ermöglicht die Umformung eines pulsierenden Universums in ein Universum mit zyklischer Zeit.

    http://members.chello.at/karl.bednarik/PULUNI.jpg

    http://members.chello.at/karl.bednarik/ZYKUNI.jpg

    Mit freundlichen Grüßen,
    Karl Bednarik.

  • Mehr Freude am kritischen Denken

    19.05.2004, Matthias Paul Scholz
    Lieber Jens,

    man mag ja zu Recht von der Inflation von mehr oder weniger spekulativen Hypothesen in der Kosmologie genervt sein - dass für das Vorhandensein solcher Eigenschaften wie Größe und Form eines Topos die Existenz eines Mittelpunktes desselben notwendig sei, ist aber wohl auf jeden Fall unrichtig. Und man ist auch keineswegs im Mittelpunkt einer n-dimensionalen Entität, bloß weil man überhin gleich weit schauen kann - das ist nämlich zum Beispiel an den meisten Punkten der Meeresoberfläche der Fall.
    Der Wettbewerb von Ideen, selbst wenn sie noch so unausgegoren sein sollten, ist doch von je her ein Kennzeichen einer lebendigen Wissenschaft gewesen und spricht keineswegs gegen sie; auf vielen Feldern haben sich manche Modelle eben bereits so durchgesetzt, daß uns ihr oft ebenso chaotischer Klärungsprozeß im Lauf der vergangenen Jahrhunderte nicht mehr bewußt ist - man denke nur an die mannigfaltigen (heutzutage oft amüsant erscheinenden) antiken und mittelalterlichen Überlegungen zum Wesen der Wettererscheinungen.
    Ansichten der Art, daß man alles "mit guten Argumenten beweisen" kann, sind daher nicht nur faktisch falsch, sondern auch kontraproduktiv und noch dazu freudlos(außer natürlich für Rechtsanwälte).
  • Hervorragend!

    19.05.2004, Evelin Fröhlich
    Liebes Spektrumdirekt-Team,

    der Meinung von Herrn Beecken kann ich mich nur voll und ganz anschießen.

    Ich finde allerdings nicht nur großartig, dass die Artikel jetzt als PDF-Download zur Verfügung stehen, sondern bin auch von der Möglichkeit des "Einzelkaufs" sehr angetan, ich werde bestimmt regen Gebrauch davon machen.

    Übrigens, Herr Zinken, bei Ihren erfrischenden Intros sollten Sie auf jeden Fall von der "Auswanderung" keinen Gebrauch machen. Mit einer Tasse Kaffee und dem Newsletter fängt dann jeder Tag fröhlich an.
    Weiter so.
  • Welche Signifikanz?

    19.05.2004, Simon
    Wenn das Licht 28 Milliarden Jahre oder länger braucht, um an seinen Ursprung zurückzukehren, wie kann dann Neil Cornish feststellen, wie sich das emittierende Objekt in dieser Zeit verändert hat und ob es überhaupt noch existiert, um wenigstens ein zweites Mal sichtbar zu werden?
  • Gute Frage

    19.05.2004, Name
    Das ist tatsächlich eine gute Frage von Simon. Auch ich habe meine Bedenken (ich bin nicht Kosmologe), wenn die verschiedenen Theorien über die Entstehung des Weltalls besprochen werden. Da werden meistens ohne klare Bezugnahme zum Denksystem Dinge einfach "in den Raum gestellt". So ist doch eine Überlegung, dass wir hier auf unserem Beobachterposten Erde um die Galaxis kreisen und in alle Richtungen gleichweit sehen. Das Licht mag ja dann kleinere Bögen haben aber das wird einfach durch ein paar Rechenmethoden ausgeglichen. Selten wird besprochen was das heisst: Wir sind damit nämlich der Mittelpunkt des gesamten Universums (Super!). Der Widerspruch dazu, wir seien es nicht, könnte nur einer beantworten, der nun wüsste, wo denn stattdessen der Mittelpunkt ist. Dann hätten wir aber die Richtung zum Mittelpunkt und dann wären auch Fragen nach Grösse (=Form) des Universums zulässig. Nun wird der nächste sagen, dass es gar keinen Mittelpunkt gibt und das sicher auch mit guten Argumenten beweisen können. Dann allerdings gibt es auch keine Grösse und Form des Universums. Soweit mein Diskussionsvorschlag und meine "Erklärung" für Simon.
  • Logischer Aufbau

    18.05.2004, Markus Jankowski
    Liebes Redaktionsteam von spektrumdirekt,

    ich kann dem Leser David Arndt nur beipflichten und den logisch, strukturierten Augbau loben.

    Kleine Verbesserung: im PDF-Dokument würde ich mir ebenfalls eine Popup-Funktion der Bilder und vor allem Grafiken wünschen!

    Besten Dank und weiter so!

    Markus Jankowski
  • RE: RE: Selbstklonung?

    18.05.2004, Renate Mbacke
    Woher weiß Frau Jutta Paulus, dass Marmorkrebse sich auch außerdem geschlechtlich "vermehren" und welche Beweise kann sie dafür anführen ? Oder hat sie den Artikel nicht gelesen?
    Mir ist bisher nicht bekannt, dass auch männliche Marmorkrebse existieren oder Anzeichen männlicher Geschlechtsorgane!
    Deswegen bin ich sehr gespannt auf eine Antwort
  • Hervorragend!

    18.05.2004, Hannes Beecken
    Ihr Relaunch ist Ihnen mehr als geglückt. Es sind so viele Kleinigkeiten, die erfreuen: Die Platzierung der Fotos und Illustrationen, die Schrifttype, das Layout insgesamt. Am besten aber finde ich die Möglichkeit, die Tagesmeldungen als pdf herunterladen zu können. Und eine erfreuliche Kleinigkeit: Beim Sichern einer Webseite wird nur noch "spektrumdirekt" angezeigt, sodass ein eigener Titel für das zu sichernde Dokument leichter eingetragen werden kann. Meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis, über das ich mich sehr freue, auch weil ich Ihren Dienst täglich und mit großem Ertrag nutze.
  • Kaum zu glauben

    18.05.2004, Dr Thomas Michelitsch, U Sheffield
    Wer die triste Stellensituation in deutschen Forschungseinrichtungen aus eigener Erfahrung kennt, der mag dieser Studie keinen Glauben schenken. Man denke hierbei nur an die Bulmahnsche Novelle des HRG, die einen Nachwuchswissenschaftler nach Ablauf von 12 Jahren nach
    seinem Diplom gnadenlos aus dem akademischen System entfernt, sollte er bis dahin keine feste Stelle gefunden haben. Die neu eingerichteten Junior-Professsuren bilden hier fuer viele keinen Ausweg, dafuer wurde mit einer zusaetzlichen Altersgrenze gesorgt.
    Darueberhinaus sorgte die Politik auch noch dafuer, dass es so gut wie keine festen Stellen fuer Nachwuchswissenschaftler gibt.

    Es gibt wohl kaum einen Nachwuchswissenschaftler, der mit dieser an sich perspektivlosen Situation zufrieden sein kann. Man muss feststellen, dass es wohl auch kein entwickeltes Land in der westlichen Welt gibt, das seine Nachwuchswissenschaftler und somit sein geistiges Potential so gnadenlos aus dem Land treibt wie Deutschland. Als Betroffener kann ich hiervon ein Lied davon singen.

    Daher muss man wohl davon ausgehen, dass es sich bei dieser "Studie" um die uebliche Schoenfaerberei wie sie heute bei Politikern in Deutschalnd gang und gebe ist, handelt.

    Nur zu schade, dass sich nun auch die DFG zum Sprachrohr einer an sich schon wissenschaftsfeindlichen Regierung degradieren laesst.

    Wer zufriedene Nachwuchswissenschaftler antreffen will, der muss schon nach Grossbritannien oder die USA blicken. Dort ermoeglicht es ein leistungsorientiertes Tenure Track System permanent im akademischen System zu bleiben. Zum Nutzen aller.

    Schade ist auch, wie man in Deutschland immer auf draengende
    Probleme wie den Brain-Drain reagiert: Man leugnet sie einfach und untermauert dies noch mit einer "Studie".
  • Einfach Super!

    18.05.2004, David Arndt
    Liebe Redaktion von spektrumdirekt,

    seit fast einem Jahr verfolge ich die aktuellen Geschehnisse in der Wissenschaft über wissenschaft-online.

    Natürlich war ich deshalb auf die erste Ausgabe von spektrumdirekt besonders gespannt.
    und alle Hoffnungen und Erwartungen sind eingetroffen! Schon die erste Ausgabe bietet noch mehr als die gewohnten Informationen.

    Wieder einmal ist deutlich geworden, wie wichtig das Medium Internet mittlerweile ist. Durch spektrumdirekt hat es sicher an Wichtigkeit gewonnen.

    Weiter so!

    Nur eines wäre zu verbessern: bitte bald in Blocksatz, um der Lesefreundlichkeit willen!

  • Frequenzen der Lärmschutzwand

    17.05.2004, Harald Regele
    Hallo Herr Rettensteiner,

    der Artikel ist sehr interessant, gibt es dazu eine technische Beschreibung so einer Anlage ( Aufbau, Bild und Frequenzgang)? Ich bin daran interessiert den Straßenlärm dadurch zu reduzieren.

  • RE: Wasser auf dem Mond

    13.05.2004, Bodo Neumann
    Sind Sie der Achim von Schmettow, der mit mir in den Jahren 68-72 auf die Leibniz-Schule in Hannover ging ?
  • Noch älter

    11.05.2004, Rüdiger Biesold
    Neue Merkmale werden nach aller bisherigen Erfahrung nicht neu erfunden, sondern entwickeln sich auf Vorstufen präadaptiv. Bisweilen erfahren diese dann einen Bedeutungswandel. Warum soll das mit der Bilateralsymmetrie anders gewesen sein? Es wäre eher erstaunlich, wenn dieses Merkmal tatsächlich erst mit den Bilateria entstanden wäre.
    Die sogenannte sekundäre Radialsymmetrie muß auch nicht zum zweiten Mal erfunden worden sein. Es könnte durchaus sein, daß dieses Merkmal als Atavismus reaktiviert wurde und sich durchsetzte, weil es dieser Entwicklungslinie Vorteile brachte. Vielleicht werden auch da noch gleiche oder ähnliche genetische Ausstattungen erkannt.
    Der Begriff Bilateralsymmetrie ist zudem etwas unglücklich. Das beschreibt zwar ganz gut das äußere Erscheinungsbild, aber auch nur näherungsweise; die innere Organisation ist zudem alles andere als symmetrisch. Das muß wohl schon deshalb so sein, weil die allem zu Grunde liegende Physik eben auch nicht symmetrisch ist, nur fast.
  • Denken vor Handeln

    11.05.2004, Rüdiger Biesold
    Der Effekt ist nun wirklich nicht neu. Man weiß bereits von "normalen" Bekämpfungsaktionen unerwünschter Lebewesen, daß das die flächenhafte Resistenzbildung fördert; in Krankenhäusern ist das schon dramatisch zunennen. Wer konnte sich wann eigentlich einbilden, daß dieser Effekt bei Bekämpfung durch Genveränderung nicht auftritt?
    Das irgendwelche Grenzen und Abstandsregelungen die Ausbreitung genveränderter Organismen nicht verhindern, war und ist ebenso zwangsläufig. Weder der Wind noch bestäubende Tiere halten sich an solche Vorschriften; die Ausrede mit zu schweren Pollen für den weiteren Transport durch Wind ist fadenscheinig und entweder von Unkenntnis geprägt oder schlicht verlogen. (Was mit genveränderten mikroskopischen Organismen oder Tieren passiert ist selbst mit viel Phantasie kaum vorstellbar.)
    Schließlich ist nicht nur die Resistenz sogenannter Schadorganismen das Problem. Es stellt sich inzwischen bereits heraus, daß auch sehr viele nicht gemeinte Tiere darunter leiden und anscheinend nicht so flexibel darauf reagieren wie die gemeinten Schadorganismen.
    Die Frage, was denn langfristig mit den direkten und indirekten Konsumenten solcher genetisch veränderten Organismen passiert ist völlig unerforscht. Man könnte glauben, daß die Denk-Resistenz erzeugen. Der letzte an diesem unverdaulichen Gebräu verstorbene Mensch bleibt aber dann mangels Fraßfeind wenigstens für eine neue Evolution erhalten und steht hoffentlich intelligenteren Wesen als abschreckendes Beispiel zur Verfügung.