Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • RE: RE: Selbstklonung?

    18.05.2004, Renate Mbacke
    Woher weiß Frau Jutta Paulus, dass Marmorkrebse sich auch außerdem geschlechtlich "vermehren" und welche Beweise kann sie dafür anführen ? Oder hat sie den Artikel nicht gelesen?
    Mir ist bisher nicht bekannt, dass auch männliche Marmorkrebse existieren oder Anzeichen männlicher Geschlechtsorgane!
    Deswegen bin ich sehr gespannt auf eine Antwort
  • Einfach Super!

    18.05.2004, David Arndt
    Liebe Redaktion von spektrumdirekt,

    seit fast einem Jahr verfolge ich die aktuellen Geschehnisse in der Wissenschaft über wissenschaft-online.

    Natürlich war ich deshalb auf die erste Ausgabe von spektrumdirekt besonders gespannt.
    und alle Hoffnungen und Erwartungen sind eingetroffen! Schon die erste Ausgabe bietet noch mehr als die gewohnten Informationen.

    Wieder einmal ist deutlich geworden, wie wichtig das Medium Internet mittlerweile ist. Durch spektrumdirekt hat es sicher an Wichtigkeit gewonnen.

    Weiter so!

    Nur eines wäre zu verbessern: bitte bald in Blocksatz, um der Lesefreundlichkeit willen!

  • Hervorragend!

    18.05.2004, Hannes Beecken
    Ihr Relaunch ist Ihnen mehr als geglückt. Es sind so viele Kleinigkeiten, die erfreuen: Die Platzierung der Fotos und Illustrationen, die Schrifttype, das Layout insgesamt. Am besten aber finde ich die Möglichkeit, die Tagesmeldungen als pdf herunterladen zu können. Und eine erfreuliche Kleinigkeit: Beim Sichern einer Webseite wird nur noch "spektrumdirekt" angezeigt, sodass ein eigener Titel für das zu sichernde Dokument leichter eingetragen werden kann. Meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis, über das ich mich sehr freue, auch weil ich Ihren Dienst täglich und mit großem Ertrag nutze.
  • Kaum zu glauben

    18.05.2004, Dr Thomas Michelitsch, U Sheffield
    Wer die triste Stellensituation in deutschen Forschungseinrichtungen aus eigener Erfahrung kennt, der mag dieser Studie keinen Glauben schenken. Man denke hierbei nur an die Bulmahnsche Novelle des HRG, die einen Nachwuchswissenschaftler nach Ablauf von 12 Jahren nach
    seinem Diplom gnadenlos aus dem akademischen System entfernt, sollte er bis dahin keine feste Stelle gefunden haben. Die neu eingerichteten Junior-Professsuren bilden hier fuer viele keinen Ausweg, dafuer wurde mit einer zusaetzlichen Altersgrenze gesorgt.
    Darueberhinaus sorgte die Politik auch noch dafuer, dass es so gut wie keine festen Stellen fuer Nachwuchswissenschaftler gibt.

    Es gibt wohl kaum einen Nachwuchswissenschaftler, der mit dieser an sich perspektivlosen Situation zufrieden sein kann. Man muss feststellen, dass es wohl auch kein entwickeltes Land in der westlichen Welt gibt, das seine Nachwuchswissenschaftler und somit sein geistiges Potential so gnadenlos aus dem Land treibt wie Deutschland. Als Betroffener kann ich hiervon ein Lied davon singen.

    Daher muss man wohl davon ausgehen, dass es sich bei dieser "Studie" um die uebliche Schoenfaerberei wie sie heute bei Politikern in Deutschalnd gang und gebe ist, handelt.

    Nur zu schade, dass sich nun auch die DFG zum Sprachrohr einer an sich schon wissenschaftsfeindlichen Regierung degradieren laesst.

    Wer zufriedene Nachwuchswissenschaftler antreffen will, der muss schon nach Grossbritannien oder die USA blicken. Dort ermoeglicht es ein leistungsorientiertes Tenure Track System permanent im akademischen System zu bleiben. Zum Nutzen aller.

    Schade ist auch, wie man in Deutschland immer auf draengende
    Probleme wie den Brain-Drain reagiert: Man leugnet sie einfach und untermauert dies noch mit einer "Studie".
  • Frequenzen der Lärmschutzwand

    17.05.2004, Harald Regele
    Hallo Herr Rettensteiner,

    der Artikel ist sehr interessant, gibt es dazu eine technische Beschreibung so einer Anlage ( Aufbau, Bild und Frequenzgang)? Ich bin daran interessiert den Straßenlärm dadurch zu reduzieren.

  • RE: Wasser auf dem Mond

    13.05.2004, Bodo Neumann
    Sind Sie der Achim von Schmettow, der mit mir in den Jahren 68-72 auf die Leibniz-Schule in Hannover ging ?
  • Noch älter

    11.05.2004, Rüdiger Biesold
    Neue Merkmale werden nach aller bisherigen Erfahrung nicht neu erfunden, sondern entwickeln sich auf Vorstufen präadaptiv. Bisweilen erfahren diese dann einen Bedeutungswandel. Warum soll das mit der Bilateralsymmetrie anders gewesen sein? Es wäre eher erstaunlich, wenn dieses Merkmal tatsächlich erst mit den Bilateria entstanden wäre.
    Die sogenannte sekundäre Radialsymmetrie muß auch nicht zum zweiten Mal erfunden worden sein. Es könnte durchaus sein, daß dieses Merkmal als Atavismus reaktiviert wurde und sich durchsetzte, weil es dieser Entwicklungslinie Vorteile brachte. Vielleicht werden auch da noch gleiche oder ähnliche genetische Ausstattungen erkannt.
    Der Begriff Bilateralsymmetrie ist zudem etwas unglücklich. Das beschreibt zwar ganz gut das äußere Erscheinungsbild, aber auch nur näherungsweise; die innere Organisation ist zudem alles andere als symmetrisch. Das muß wohl schon deshalb so sein, weil die allem zu Grunde liegende Physik eben auch nicht symmetrisch ist, nur fast.
  • Denken vor Handeln

    11.05.2004, Rüdiger Biesold
    Der Effekt ist nun wirklich nicht neu. Man weiß bereits von "normalen" Bekämpfungsaktionen unerwünschter Lebewesen, daß das die flächenhafte Resistenzbildung fördert; in Krankenhäusern ist das schon dramatisch zunennen. Wer konnte sich wann eigentlich einbilden, daß dieser Effekt bei Bekämpfung durch Genveränderung nicht auftritt?
    Das irgendwelche Grenzen und Abstandsregelungen die Ausbreitung genveränderter Organismen nicht verhindern, war und ist ebenso zwangsläufig. Weder der Wind noch bestäubende Tiere halten sich an solche Vorschriften; die Ausrede mit zu schweren Pollen für den weiteren Transport durch Wind ist fadenscheinig und entweder von Unkenntnis geprägt oder schlicht verlogen. (Was mit genveränderten mikroskopischen Organismen oder Tieren passiert ist selbst mit viel Phantasie kaum vorstellbar.)
    Schließlich ist nicht nur die Resistenz sogenannter Schadorganismen das Problem. Es stellt sich inzwischen bereits heraus, daß auch sehr viele nicht gemeinte Tiere darunter leiden und anscheinend nicht so flexibel darauf reagieren wie die gemeinten Schadorganismen.
    Die Frage, was denn langfristig mit den direkten und indirekten Konsumenten solcher genetisch veränderten Organismen passiert ist völlig unerforscht. Man könnte glauben, daß die Denk-Resistenz erzeugen. Der letzte an diesem unverdaulichen Gebräu verstorbene Mensch bleibt aber dann mangels Fraßfeind wenigstens für eine neue Evolution erhalten und steht hoffentlich intelligenteren Wesen als abschreckendes Beispiel zur Verfügung.
  • Wahrheit

    06.05.2004, Clarissa Steckkönig
    Die Kirche muss endlich anerkennen, dass ihre träumerische Gestaltung der Welt durch einen Schöpfer in der heutigen Zeit nicht mehr zu halten ist! Dafür den Schülern wissenschaftliche Erkenntnisse zu verweigern, ist ein Eingriff in die Informationsfreiheit und ein Rückschritt in Richtung Mittelalter!
  • Förderliche Evolutionskritik

    06.05.2004, A. Bongartz
    Ich bin selbst Biologiestudent und kann sagen, dass Evolutionskritische Literatur von z.B. Junker oder Scheerer nicht nur meinen Blick für Prinzipien der Forschung, deren Interpretation, sowie möglichen Deutungen geschult hat; sondern auch wissenschaftlich fundiert ist. Auch Biologen und Evolutions-Interessierten, die von einer Makroevolution überzeugt sind, kann ich die entsprechende Literatur nur empfehlen.
    Schüler und alle anderen auch, sollten pro- UND Kontra-Argumente kennenlernen und selbst entscheiden.
    Der Kreationismus(jedenfalls der dt.)ist auf jeden Fall ernst zu nehmen und für die Wissenschaft bereichernd.
    Polemik gegen diese Wissenschaftler bringt doch nun wirklich niemanden weiter!

    Schönen Tag noch - A.Bongartz
  • Ethisch einwandfreie Lösungen gibt es nicht

    05.05.2004, Erik Geibel
    Eine Hauptmotivation für Menschen, die den absoluten Schutz der befruchteten Eizelle fordern ist der, sich auf der vermeintlich ethisch makellosen Seite in diesem Streit zu befinden.

    Diese Einschätzung rührt daher, dass in unserem Kulturkreis ethische Eischätzugen aus absolut formulierten Weltbildern wie dem Christentum abgeleitet werden, die sich einer rationellen Überprüfung entziehen. So erscheint es vielen "Gesinnungsethikern" als das kleinere Übel, Menschen mit unheilbaren Krankheiten eine Hoffnung zu verweigern, denn schließlich sind Machbarkeit und Wirkung etwaiger Behandlungsmöglichkeiten noch ungewiß, während das "Opfern" von Embryonen Realität ist. Die Verantwortung gegenüber lebenden, kranken Menschen wiegt ihnen weniger schwer als das Dogma des Verbots jedlicher Verwendung von Embryonen, auch im nicht "leidensfähigen" Stadium.

    Hinzu kommt gerade hierzulande das schlechte Image der Forschung, eine immer noch beobachtbare Folge der inhumanen Wissenschaftsethik der Nazis. So scheint es weniger unmoralisch, überzählige Embryonen nach künstlichen Befruchtungen zu "verwerfen", statt sie der Forschung zur Verfügung zu stellen. Lieber sollen sie keinen Zweck erüllen als diesen!

    Ich kann Herrn Brüstle nur seine Kollegen nur bewundern, dass sie weiter für eine rationalere Sicht der Dinge kämpfen statt einfach dorthin zu gehen, wo man weniger fundamental argumentiert.

    Ich bin übrigens kein parteiischer Biotechnologe, sondern einfach nur ein an Wissenschaft und Ethik interessierter Mensch, der hoffe, niemals unheilbar krank zu werden.
  • Ethisch einwandfreie Lösungen gibt es nicht.

    02.05.2004, Erik Geibel
    Eine Hauptmotivation für Menschen, die den absoluten Schutz der befruchteten Eizelle fordern ist der, sich auf der vermeintlich ethisch makellosen Seite in diesem Streit zu befinden.

    Diese Einschätzung rührt daher, dass in unserem Kulturkreis ethische Eischätzugen aus absolut formulierten Weltbildern wie dem Christentum abgeleitet werden, die sich einer rationellen Überprüfung entziehen. So erscheint es vielen "Gesinnungsethikern" als das kleinere Übel, Menschen mit unheilbaren Krankheiten eine Hoffnung zu verweigern, denn schließlich sind Machbarkeit und Wirkung etwaiger Behandlungsmöglichkeiten noch ungewiß, während das "Opfern" von Embryonen Realität ist. Die Verantwortung gegenüber lebenden, kranken Menschen wiegt ihnen weniger schwer als das Dogma des Verbots jedlicher Verwendung von Embryonen, auch im nicht "leidensfähigen" Stadium.

    Hinzu kommt gerade hierzulande das schlechte Image der Forschung, eine immer noch beobachtbare Folge der inhumanen Wissenschaftsethik der Nazis. So scheint es weniger unmoralisch, überzählige Embryonen nach künstlichen Befruchtungen zu "verwerfen", statt sie der Forschung zur Verfügung zu stellen. Lieber sollen sie keinen Zweck erüllen als diesen!

    Ich kann Herrn Brüstle nur seine Kollegen nur bewundern, dass sie weiter für eine rationalere Sicht der Dinge kämpfen statt einfach dorthin zu gehen, wo man weniger fundamental argumentiert.

    Ich bin übrigens kein parteiischer Biotechnologe, sondern einfach nur ein an Wissenschaft und Ethik interessierter Mensch, der hoffe, niemals unheilbar krank zu werden.
  • Hubble präsentiert "Untergang in Feuer und Eis" [29.04.2004]

    02.05.2004, Gert Frank
    Seit wann sind Temperaturen von 250.000 °C für eine Sonne ("Stern") eine der höchsten je gemessenen?
    Meinen Sie vielleicht die Oberflächentemperatur der Sonne im Käfernebel? Dann kann Ihre Aussage zutreffen.
    Grüße, G. F.
  • Hubble präsentiert "Untergang in Feuer und Eis" [29.04.2004]

    02.05.2004, Gert Frank
    Seit wann sind Temperaturen von 250.000 °C für eine Sonne ("Stern") eine der höchsten je gemessenen?
    Meinen Sie vielleicht die Oberflächentemperatur der Sonne im Käfernebel? Dann kann Ihre Aussage zutreffen.
    Grüße, G. F.
  • RE: Wieso ein Vorteil erst bei Überfischung?

    30.04.2004, Andreas Jahn
    Sehr geehrter Herr Schiller,

    die Idee ist folgende: Durch die Überfischung sinkt für den Kabeljau die Chance, ein hohes Alter zu erreichen. Tiere, die früher geschlechtsreif werden, können sich dagegen eventuell schon vermehren, bevor auch sie im Netz der Fischer landen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Jahn
    Redaktion wissenschaft-online