Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • RE: Rauchen muss abgeschafft werden

    13.07.2004, Karma Kunga Wangpo
    Es gibt auch Erwachsene (Volljährige,-
    früher mit 21 Jahren) die noch nicht gefestigt sind und geistig noch nicht so
    fortgeschritten. Auch diese jungen Erwachsenen (Jugendlichen)
    müssen geschützt werden. Am besten sollten die Mitmenschen mit gutem
    Beispiel vorangehen - und immer wieder
    Aufklärung Präventionsarbeit leisten.

  • 13000 Tote Kinder

    12.07.2004, Michael Wagner
    Einem Magazin wie dem Ihren würde es gut zu Gesicht stehen, wenn sie in einem solchen Artikel nicht einfach "bis zu 13.000" schreiben, sondern die in dem WHO Bericht genannte Spannbreite von 3861 bis 13796 angeben würden. Das ganze Thema ist zur Zeit dermaßen polemisiert und emotionalisiert, daß zumindest wissenschaftliche Publikationen alle Fakten nennen sollten.
    Mit dieser Spannbreite sind natürlich auch die "geschlußfolgerten" 5000 Tote weniger bei Einhaltung der Richtlinie hinfällig.
    Daß mir selbst 3861 tote Kinder zu viel sind steht auf einem anderen Blatt. In meiner Kritik geht es mir ausschließlich um eine sachlichere Berichterstattung.

    Mit freundlichem Gruß
  • und noch ein Mangel...

    11.07.2004, Erik Geibel
    ...offensichtlich fehlt manchen Vertretern unseres Geschlechts auch das Gefühl für ein ausgewognes Verhältnis zwischen dem Informationsgehalt einer Meldung und ihrem Potential für Unterhaltungsphrasen ;-)
  • RE: Verkaufsnachweis für Vibrierende Sohlen

    11.07.2004, S.Krüger
    Uns geht es ebenso, haben Sie bereits Antwort auf Ihre Anfrage erhalten?
    Wenn ja, wäre es sehr freundlich von Ihnen, wenn Sie uns die Bezugsquelle verraten würden.

    MfG
    S. Krüger
  • Sintflut war doch

    07.07.2004, Christian Schoppe
    Die Sintflut gab es doch - der archäologische Befund rund um das Schwarze Meer herum ist erdrückend. Was sollen Untersuchungen im Marmara-Meer beweisen? Hier gibt es doch nur einen indirekten Bezug! Christian Schoppe, Siegfried Schoppe, "Atlantis und die Sintflut - Die erste Hochkultur versank 5510 vor Christus im Scharzen Meer", Juni 2004 (ISBN 3833413913)www.atlantis-schoppe.de
  • Vierter Platz bei der WM 2006?

    06.07.2004, Matthias Paul Scholz
    Vielleicht sollten wir zur WM 2006 in Deutschland einfach die Roboter schicken statt ihrer menschlichen Kollegen...:-)
  • Späte Ausnutzung von Reserven

    06.07.2004, Rüdiger Biesold
    Die biologischen Reserven älter zu werden, dürften lange vor deren Ausnutzung gelegen haben und konnten sicher nur von Einzelindividuen genutzt werden.
    Die Ausnutzung dieser Voraussetzung setzte eine bessere Versorgung durch Ackerbau und Viehzucht sowie die Umstellung des Zusammenlebens von eher rudelorientierter Organisation hin zu kleineren Gruppen bis hinab zur Familie voraus. Erst so wurde das Überleben älterer zum Teil nicht mehr reproduktionsfähiger Individuen und deren Nutzen für die jüngeren möglich.
    Es sollte daher wohl besser heißen, daß eine soziologische Revolution die Ausnutzung evolutiver Möglichkeiten erlaubte.
  • Dunkel ist die Erkenntnis

    03.07.2004, Rüdiger Biesold
    Wir wissen doch schon von der Schwerkraft genau genommen nichts, außer daß sie vorhanden ist. Das theoretische Graviton ist bisher nicht nachgewiesen. Es ist also folgerichtig, daß wir von einer "Antischwerkraft" noch weniger als nichts wissen; wenn das geht!
    Auf diesem Gebiet ist reichlich Raum für viele spekulative Ansätze. Möglicherweise liegt der Fehler bereits darin, daß wir unsere Forschungen notwenigerweise auf das uns bekannte und erfaßbare Universum beschränken müssen. Aber selbst dieses stellt sich problematisch dar, geht uns doch die Vorstellungskraft für Endlichkeit oder Unendlichkeit ab; immer wenn wir glauben da etwas feststellen zu können, versuchen wir dahinter zu schauen, ob nicht das Gegenteil existiert (so ließe sich Unendlichkeit schließlich definieren).
    Inwieweit unser bekanntes Universum mit seiner Materie den zugehörigen Raum ausfüllt oder nicht, ist auch nicht entfernt erfaßbar. Es könnte aber höherdimensionierte Welten geben (von denen wir natürlich mangels Vorstellungskraft und Meßbarkeit auch keine Ahnung haben), die sozusagen per Integral und Differential mit der geringer dimensionierten Welt wechselwirken. Warum soll nich ein n-dimensionaler (n ab 4 aufwärts) Raum mit entsprechender "Materie" per Wechselwirkung unsere dreidimensionale Welt auseinanderziehen? Ein mathematisch-physikalisches Konstrukt dafür ist möglich; anschaulich gegenständlich wird das nicht. Unser genialster lebender theoretischer Physiker hat sogar ein Projektionsmodell entwickelt (unsere drei Dimensionen als Projektion aus einer 11(?)-dimensionalen Welt mit eingeschränkter Entscheidungsmöglichkeit unsererseits); soweit muß wohl nicht gegangen werden. Aber als Ansatz für Wechselwirkungen ist das doch schon mal was.
  • Altes Erbe?

    03.07.2004, Rüdiger Biesold
    Nicht nur Ameisen zeigen solche Verhaltensweisen, auch bei Bienen und Wespen zeigen sich solche Dinge. Diese Insekten haben augenscheinlich einen Wegindikator, den sie aus verbrauchter Energie zum Laufen oder Fliegen umrechnen und dabei auch Umwege herausrechnen können. Den Richtungsvektoe ermitteln die Hautflügler aus dem Sonnenstand, den sie auch noch zeitlich ohne Sichtkontakt nachführen. Für solch kleine Gehirne eine erstaunliche Leistung. Je näher das Nest, desto angriffslustiger bzw. verteidigungsbereiter werden sie; Geruchs- und/oder Landmarken scheinen nur in unmittelbarer Nestnähe eine Rolle zu spielen.
    Es sollte sich erforschen lassen, ob das alles auf ein sehr altes Erbe der Hautflügler zurückzuführen ist oder mehrfach entstandt. Wenn es ein altes Erbe ist, müßten präadaptive Erscheinungen auch bei der Schwestergruppe der Hautflügler zu finden sin.
  • problematischer Artbegriff

    02.07.2004, Rüdiger Biesold
    Das Problem zeigt sich nicht nur bei erectus. Der biologische Artbegriff paßt genau nur für rezente Arten und hat da schon Problemzonen (zirkumpolare Arten, parthenogenetische z.B.). Bei paläontologischen "Arten" wird er eigentlich nur mangels besserer Einteilung eingesetzt. Schließlich versagt der fruchtbare Kreuzungsausschluß als Kriterium völlig. Es ist der Tat ein zweifelhaftes und sehr mit dem jeweiligen Autor zusammenhängendes Definitionsproblem ohne tatsächlichen substanziellen Wert.

    Bei beträchtlicher Ausdehnung in räumlicher und zeitlicher Hinsicht ist die mangelnde Kreuzbarkeit von Endgliedern sicher unterstellbar, aber wo ist eine zweifelsfreie Grenzziehung räumlich und zeitlich möglich. Die unmittelbaren Nachbarglieder jedenfalls erfüllen dieses Kriterium nicht.

    Um die Bearbeitung dieser Frage hat hat Mann/Frau Wissenschaftler sich bisher herumgedrückt.

    Vielleicht sollte unser Urahn oder auch nur Uronkel nun endlich einen Anstoß an die Adresse seiner späten Deszendenten für etwas mehr Ordnung geben.
  • RE: RE: RE: Gebärmuttertransplantation

    01.07.2004, Nadja
    Hallo Karina,
    ich suche ebenfalls nach einer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen. dabei bin ich auf deinen Beitrag gestoßen.
    Vor einem Jahr habe ich erfahren, dass ich ohne Gebärmutter geboren wurde. Trotz meines jungen Alters (18) steht mein Kinderwunsch fest. Dafür würde ich jeden Weg gehen. Jedoch hatte auch ich Pech bei der Suche nach Möglichkeiten einer Transplantation oder einer Leihmutterschaft. Ich habe das Gefühl, dass die Transplantation auch noch in 10 Jahren unmoglich sein wird und eine Leihmutterschaft ist ja verboten.

    Ich würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir melden könntest.
    Gruß Nadja
  • Absolut seriös.

    01.07.2004, mfg
    Vergleicht mal diesen Artikel mit dem hier:

    http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/714192

    Fällt was auf?

    mfg
  • Fürsorge durch Betreuung

    29.06.2004, Rüdiger Biesold
    Schade, daß die Untertitelung entgegen des Artikelinhaltes nur auf "Mutter" Bezug nimmt. Dabei wird deutlich beschrieben, daß der Erfolg bei ähnlicher Aktivität eines/r Adoptivpflegers/in ebensolche nachhaltigen Auswirkungen hat.
    Für die Gattung homo kann das wohl nur heißen, daß sich da in den ersten drei Lebensjahren ähnliches abspielen muß. Offensichtlich kann das aber auch durch andere als biologische Vorfahren geschehen, es muß nur alsbald nach der Geburt beginnen. Für einen besonderen Muttermythos ist also kein Raum.
    Nur Autisten hilft das alles nicht, da muß erst noch der Öffnungsschalter gefunden werden, daß die auf solche Pflegereize hin überhaupt ansprechen. Aber auch da gibt es parallel zu den soziologischen Ansätzen (manche davon durchaus anzweifelbar) sichtbare biologische Punkte.
  • Heisenberg

    26.06.2004, Reiner Zeh
    Müsste es nach Heisenberg nicht unmöglich sein, alle Quantenzustände zeitgleich und genau zu übertragen?
  • Anfang des Ariadne-Fadens

    25.06.2004, Rüdiger Biesold
    Das Gene "schuld" sind an Autoimmunerkrankungen ist nicht neu, aber nun scheint einer der genetischen Faktoren greifbar. Es ist ein Problem unseres sogenannten Gesundheitssystems (nicht erst durch die derzeitige Regierung verursacht), daß keine bezahlte Zeit für ausführliche anamnetische Gespräche zwischen Arzt und Patient ist. Es lassen sich so eine Reihe von familiären Anhäufungen und sehr verschiedenartige Auslöser feststellen. Offensichtlich liegen den verschiedenen Autoimmunkrankheiten (die sollten endlich wissenschaftlich zusammengefaßt werden) mehrere Genfaktoren zu Grunde, wovon wieder einige dominant oder rezessiv sind und einige nur durch "Anstoßfaktoren" wirksam werden (es gibt auch Fälle, wodurch nach "Anstoßfaktor" die Krankheit erscheinungsfrei wird; auf Zeit oder dauernd).
    Hinzu kommt, daß einige medizinische Schulen (hat auch was mit den Abrechnungssytemen für medizinische Leistungen zu tun) die Anzeichen vorhandener Autoimmunkrankheiten ignorieren, wenn sie nicht ausgebrochen und offensichtlich sind. So kann bezweifelt werden, daß die angeblich 17% einer Kontrollgruppe gesund sind; möglicherweise sind diese nur erscheinungsfrei und es wäre zu klären, warum. Ebenso muß es eine Antwort dafür geben, warum denn nur 28% der Kranken diesen Faktor aufweisen. Beides auch ein Hinweis auf den genetisch multifaktoriellen Charakter der Autoimmunkrankheiten.
    Die medizinische Wissenschaft hat hier noch ein sehr weites Feld zu beackern. Es sollte dabei aber auch nicht übersehen werden, daß ein strenges Auge darauf geworfen werden muß, was mit den Ergebnissen genetischer Aufklärung getan werden wird.