Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  1. 1
  2. ...
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. ...
  9. 667
  • Und was ist mit den Mäusen?

    27.06.2015, Brunhild Krüger
    Gerade ist die Rede von einer Mäuseplage in diesem Jahr. Ständig sehe ich, wie Nachbars Katzen Mäuse anschleppen und töten.
    Man stelle sich vor, es gäbe keine Katzen, was dann mit den Mäusen los wäre. Nicht umsonst waren die Katzen in Ägypten heilige Tiere. Ohne sie wären die riesigen Kornsilos wohl ein Opfer der Mäuse geworden.
    Dass diese Seite bzw. Wirkung der Katzen überhaupt keine Erwähnung in Ihrem Beitrag findet, macht ihn doch sehr einseitig-tendenziös.

    Ich vermute, dass durch die Katzen noch nicht eine einzige Wildtierart ausgerottet wurde. Auch da tragen sie vermutlich zum Gleichgewicht in der Natur bei.

    Man soll die Kirche im Dorf lassen und nicht auf den immer mal wieder durch die Medien fahrenden Zug der mittelalterlichen KATZENFEINDLICHKEIT aufspringen.
    Katzen sind KEINE TIERE DES TEUFELS! Und Hexen gibt es auch nicht, die sich in Katzen verwandeln.
    Antwort der Redaktion:
    Werte Frau Krüger,

    Katzen haben bereits Dutzende Vogel- und Reptilienarten ausgerottet. Allerdings nicht in Mitteleuropa, sondern in Inselökosystemen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Missglücktes Intro

    27.06.2015, Rüdiger Kuhnke
    "Grundlagenforschung in allen Ehren, aber..." Was heißt denn hier "aber"???
    Ohne Grundlagenforschung läuft überhaupt gar nichts. Nichts von 1 bis 10 und auch sonst nichts.
  • Experiment

    27.06.2015, Nonnobis
    Unfassbar seriöser Artikel! Ein Treibhaus braucht Strom? Sie (die Redaktion) könnten ja mal zu wissenschaftlichen Zwecken ausprobieren, ob eine tägl. Wassermenge von bis zu 22,7 Litern täglich, den Tatsachen entspricht. Es ist allerdings zu befürchten, dass das Experiment sehr schnell beendet ist, weil die Pflanze "ersoffen" ist. Solche Angaben sind lächerlich. Wenigstens wird die Energielobby jetzt für die Legalisierung sein, weil neue Kraftwerke gebaut werden müssten. Wie lange wird den diese Schmutz- und Dämonisierungskampagne in unserem Land gegen diese Pflanze noch andauern?
  • Unbegründete Aggression

    27.06.2015, Aaron Kunz
    Sehr geehrter Herr Trapp, haben Sie auch Verjährung vorgesehen? Falls nicht, verhaften Sie doch bitte als Erstes jene Schwerstverbrecher, die an den großen WHO-Impfkampagnen bis in die 70er Jahre beteiligt waren. Als Nächstes nehmen Sie sich dann die aktuellen WHO-Leiter vor, die in aller Öffentlichkeit einen Genozid gegen das Masernvirus ausgerufen haben und ihn eiskalt durchführen. Sie sehen selbst, dass Ihre Thesen unlogisch sind.
  • LED?!

    27.06.2015, Tom
    Was ist mit LED Beleuchtung ? Diese verbraucht nur einen Bruchteil des Stroms der bei "herkömmlicher" Beleuchtung anfällt und die Leuchtmittel halten wesentlich länger.
    Weiterhin wäre ein Vergleich mir anderen Kulturpflanzen interessant wie bsp. Baumwolle oder ähnliche Pflanzen...

    Meines Erachtens führt die Legalisierung des eigenanbaus hier zu positiven Effekten für den Umweltschutz. Weiterhin Frage ich mich ob es nicht Sorten/Züchtungen gibt die mit wesentlich weniger Wasser auskommen?
  • @ Isa Schroth

    27.06.2015, Sandra Bruchmüller
    Es werden die Vorschriften für biologischen Anbau beim Canabis eben NICHT beachtet. Der Anbau findet meist Indoors statt, wo kein Sonnenlicht hinkommt, so dass die Pflanzen künstlich besonnt werden. Die Gefahr, dass die wertvollen Pflanzen draussen geklaut werden, ist nämlich gross. Wenn Outdoor angebaut wird, findet der Anbau oft heimlich und versteckt statt, wo auch nicht kontrolliert werden kann, nach welchen Methoden gezüchtet wird.

    Der Anbau muss zudem hochprofitabel sein. Natürlich wird da mittels Dünger und Plfanzenschutzmitteln (legalem und illegalem) und Bewässerung (oft illegal) nachgeholfen, was das Zeug hält. Hanfbauern sind schliesslich keine selbstlosen Biobauern, sondern betreiben ein Geschäft wie andere auch. Biologische Produktion bei Gemüse, Fleisch und Obst wurde im Übrigen erst zum Geschäft, seit sich mittels Sigeln und Labeln dafür höhere Preise beim Verbraucher durchsetzen lassen, welche die höheren Anbaukosten decken.

    Wie rabiat Hanfanbauer sind, zeigte sich an einem Beispiel kürzlich in der Schweiz. Nachdem ein Waldbesitzer in seinem Wald eine illegale Plantage entdeckt hatte und sie bei der Polizei gemeldet hat, wurden ihm über 100 junge Eichen ausgerissen und zerstört. Hanfanbauer besetzen einfach fremde Grundstücke, bepflanzen sie unkontrolliert (es ist unmöglich zu kontrollieren, welche Pflanzenschutzmittel sie einsetzen - und dies in einem so sensiblem Ökosystem wie dem Wald, der oft auch Trinkwasserquelle ist), zerstören das fremde Eigentum (z.B. roden Büsche und Bäume, verseuchen das Gebiet mit Dünger und Pflanzenschutzmitteln) und nehmen nach einer Anzeige auch noch Rache, um die Eigentümer einzuschüchtern.
  • "Marihuana belastet die Umwelt"

    27.06.2015, Dipl.-Ing. agrar (U) Paul R. Woods
    Spätestens seit dem Verschwinden des Aral-Sees ist bekannt, das Pflanzenproduktion mit hohem Wasserbedarf Umweltschäden mit sich bringt.
    Dazu wäre nicht ein Titel erforderlich gewesen, der Cannabis sativa spp. indica (wieder einmal) verteufelt. Als wenn die Wassersituation in Kalifornien signifikant besser wäre, gäbe es keinen Anbau von Marihuana.
    Wie viel Wasser geht denn beim derzeitigen Rasensprengen drauf (z. Zt. ist in Kalifornien zweimal die Woche erlaubt)? Ach ja - auch das ist "Gras" - wurde es eventuell mit einberechnet?
    Und nein - ich konsumiere kein Marihuana; meine Lieblingsdroge ist Mosel-Riesling mit 2-3 Gläsern die Woche, denn mehr vertrage ich nicht.
  • Kritik an die Redaktion

    27.06.2015, Sebasian
    Liebe Redaktion,
    22,7 Liter Wasser am tag sind absolut utopisch. Man sollte seine Quellen nicht einfach unreflektiert wiedergeben sondern sich vielleicht vorher nochmal überlegen obe es denn eigentlich sein kann was dort steht. Und selbst wenn diese Spitze von 22,7 Litern am Tag bestünde, ist es unglaublich und schlichtweg falsch zu behaupten, dass die berechneten Werte eine "vorsichtige Abwägung" seien. Eine "vollkommene übertreibung" wäre in diesem Kontext eher angemessen.
    Außerdem folgen die genannten Umweltprobleme aus der Prohibition und nicht dem Anbau der Pflanze an sich. Wäre Cannabis und der Anbau vollständig legal, könnte man auch bestehende Umweltvorgaben kontrollieren. Wenn der Anbau im verborgenen geschehen muss, ist es klar, dass nicht nur korrekt gehandelt wird.
    Dieser Artikel verfehlt also meiner Meinung nach sein Ziel vollständig, wenn es um die Umweltschäden des Cannabisanbaus geht. Alle Pflanzen brauchen Wasser und Dünger und schädigen so die Umwelt, der einzige unterschied beim Cannabis ist die Prohibition die es unmöglich macht Umweltschutzvorgaben zu kontrollieren. Lediglich in einem Punkt muss ich ihnen recht geben und das ist der massive Stromverbrauch von Indoorplantagen den man bei der Kultivierung anderer Pflanzen in der Regel nicht hat. Aber auch das ist mit dem Argument der Prohibition zu erklären, da Outdoorplantagen wesentlich auffälliger und geographisch beschränkt umsetzbar sind. Durch die bessere Infrastruktur und das fehlende Risiko könnte man bei einer legalisierung dort anbauen wo das Wetter gut geeignet ist.
    Also bitte liebe Redaktion: Prangern Sie entweder die Landwirtschaft in Trockenen Regionen an sich an, oder fordern Sie eine legalisierung des Cannabisanbaus. Dieser Artikel ist nicht zielführend.

    Mit freundlichen Grüßen
  • aprilscherz?

    27.06.2015, antibushist
    aprilscherz im juni?
  • Plumpe Stimmungsmache mit methodischen Fehlern

    27.06.2015, Hegemon
    Die Hauskatze ist eine Unterart der Wildkatze, und diese ist seit Jahrmillionen in Europa verbreitet. Merkwürdigerweise hat sie die heimische Vogelwelt trotzdem nicht ausrotten können. Klingt komisch, ist aber so. Wenn von 275 Mio. erbeuteten "Wildtieren" nur 55 Mio. Vögel sind, dann dürften der "Rest" (also 80%) im Wesentlichen Kleinnager sein. Ein militanter Tierrechtler mag diese 220 Millionen Mäuse und Ratten für schützenswerte Wildtiere halten. Ich halte solche kruden Vorstellungen für lächerlich. Ich bin froh, daß meine beiden Katzen haufenweise Mäuse und hin und wieder auch Ratten erledigen - auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist, daß sie Ihre Beute am liebtsten mitbringen. Daß sie den letzten Vogel nach Hause gebracht haben, ist 2 Jahre her.
    Antwort der Redaktion:
    Werter Hegemon,

    zu den Kleintieren gehören auch Reptilien, Amphibien und Spitzmäuse, die geschützt sind. Wildkatzen kamen nie in einer derart unnatürlich hohen Dichte vor wie Hauskatzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Vater Darwin in Aktion

    27.06.2015, Arnd-Matthias Langner
    So ist das Leben .... non survival of the unfit.

    Ein Vogel, der sich von einer Katze erwischen lässt, obwohl er ihr mühelos in die Luft entgehen könnte ....

    Das sind halt die heutigen vom Menschen fettgefütterten Stadt- und Vorgartenvögel, die das Überleben in der Natur verlernt haben und nicht mehr wissen, wie ihre Fressfeinde aussehen.

    Natürliche Selektion. Die Intelligenteren werden überleben.
    Antwort der Redaktion:
    Polemisch geantwortet: Ich bin intelligenter als die Katze und könnte sie locker mit dem Auto überfahren - würden Sie dann auch noch so argumentieren?

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • immer die Katzen

    27.06.2015, Beate Schrader
    Immer sind die Katzen Schuld, obwohl es genügend andere Wildtiere gibt, die genau das Gleiche tun, nämlich jagen. z.B. Eichhörnchen, Waschbär sowie die Raubvögel.
    Und Katzen wie die Europäische Kurzhaar in der Wohnung zu halten, grenzt an Tierquälerei.
    Hier im ländlichen Raum gibt es viele Katzen und trotzdem eine große Vogel-Population. Da sollte man doch lieber gegen die Hundehalter vorgehen, die die Umwelt verschmutzen und die Hunde trotzdem Schonzeit von der Leine lassen.

  • Das müssen sie noch mal prüfen

    27.06.2015, Semi Semison
    Die Menge an Wasser erscheint auch mir absurd. Meine Hanfpflanzen jedenfalls kommen auch in Trockenzeiten mit viel Sonne mit zwei Mal 2 Liter pro Woche bestens über die Runden. Oder denken sie bitte auch mal an verschiedene, klassische Anbau-Gebiete mit äußerst wenig Niederschlag wie Marokko.

    Im Gegenteil: mit 22 Litern am Tag würde man seine Pflanzen förmlich ersäufen. Die Hanf-Pflanze mag es nämlich lieber trocken.

    Die Angaben in dem Papier sind auf jeden Fall falsch. So falsch, das man vermuten kann das eine Kommastelle verrutscht ist.
  • "... doppelt so viel [Wasser] wie der Weinanbau benötigt."

    27.06.2015, Tobias Müller
    Nun habe ich mal etwas gegoogelt und bin auf eine Broschüre "Nachhaltiger Warenkorb" gestoßen.

    http://www.nachhaltigkeitsrat.de/uploads/media/Broschuere_Nachhaltiger_Warenkorb.pdf

    Demzufolge verbraucht man durch Genuss von Lebensmitteln indirekt folgende Mengen an Wasser, was auf den ersten Blick schon als recht viel erscheint.

    1 Tasse Kaffee: 140 Liter
    1 Glas Apfelsaft: 190 Liter
    1 Glas Milch: 200 Liter

    Nun muss man die Marihuana Zahlen auch noch in Relation zur Wachstumsdauer setzen - möglicherweise sind das ja nur ein paar Monate.

    Weiterhin erscheint es auch mir höchst unplausibel, dass eine einzige Pflanze 22,8 l Wasser PRO TAG verbrauchen soll. Oder reden wir hier von irgendwelchen unbekannten Marihuana-BÄUMEN? :-)
    Antwort der Redaktion:
    (die entsprechende Passage aus dem Paper steht als Antwort unter Leserbrief Nr. 2)
  • Realitätsabgleich

    27.06.2015, Titus Andronycus
    Stimmt, man sieht ja, wie landauf, landab die Vögel und Mäuse aussterben!

    Bedingt durch das viel höhere Angebot an Nahrung (v.a. durch Müll, aber auch gezielte Fütterung etwa im Winter), Wärme (-abstrahlung von Häusern) und Nistmöglichkeiten (Dachgiebel, Kanalisation, ...) ist die Tierdichte von Vögeln und Kleinsäugern in Dörfern und Städten höher als in "freier Natur" - auch wenn da pro Katze jährlich eine hohe zwei- bis niedrige dreistellige Anzahl an Kleintieren erlegt wird.
  1. 1
  2. ...
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. ...
  9. 667