Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Fracking in der DDR

    31.10.2014, Klaus Deistung
    Vor Kurzem sprach ich einen Fachman, der mir erklärte dass man zu DDR-Zeiten im Norden Fracking betrieben hatte – bis zu 7000 m Tiefe. In Tiefen von n x 1000 m geht eine Gefahr, die sich aus dem Fracking ergeben könnte, gegen null.
    Ganz anders sieht das bei einer Tiefe von nur wenigen 100 m aus.
  • So schlecht geht es uns nicht

    31.10.2014, Magnus
    Bei all den Diskussionen um Fracking hat mich noch keiner überzeugt, dass wir es in Deutschland HEUTE brauchen. Anders als in innovativen Branchen spricht doch hier nichts dagegen die Pläne 20 Jahre zur Seite zu legen und dann auf Basis von ernstzunehmenden Studien zu entscheiden. Ansonsten erinnert mich das ganze sehr an die Atomlobby, mit viel irrelevanter Diskussion wird davon abgelenkt, dass einige wenige verdienen werden und der Rest die Risiken tragen soll.
  • Frackingfelder

    31.10.2014, Felix
    Ich bin das erste Mal im astrogeo-Podcast, als Lars Fischer zum Thema Fracking zu Gast war, überhaupt auf den "Flächenverbrauch" des Frackings an der Oberfläche aufmerksam geworden. In keinem Zeitungsartikel zum Thema habe ich bisher gelesen, dass spätestens alle paar hundert Meter ein neues Loch gebohrt werden muss.
    Ist das Standard in den existierenden Frackingfeldern oder gibt es auch solche, die mit deutlich weniger Bohrungen und mehr/längeren Horizontalbohrungen im Untergrund auskommen? Es wundert mich, dass man gerade dazu so wenig in der Diskussion hört, wie oben bereits in einem Kommentar angemerkt, dürfte das im dichtbevölkerten Deutschland doch wohl ein größeres Problem sein. Windkrafträder in Sichtweite protestieren die Anwohner ja auch schon in Grund und Boden.
    Antwort der Redaktion:
    Grundsätzlich ist es so, schon weil die horizontalen Strecken irgendwann zu lang werden, um hinreichend Druck aufzubauen. Um eine komplette Formation zu erschließen, muss man deswegen relativ viele Bohrungen niederbringen.



    Was mir inzwischen aber nicht mehr so eindeutig zu sein scheint ist die Frage, ob ein unkonventionelles Feld automatisch mehr Bohrungen erfordert als ein konventionelles Feld. Auch dort muss man ja prospektieren, und die Fließgeschwindigkeit des Öls ist auch nicht unbegrenzt, so dass die Förderung aus einem Loch relativ schnell unrentabel wäre - ganz zu schweigen von den hunderten Injektionsbohrungen, wenn man das Öl mit Wasser aus der Lagerstätte presst.
  • Das Wesentliche FEHLT!

    31.10.2014, Walter Weiss
    Nur der Leser Markus Flad deutet den ausschlaggebenden Umstand an - der sonst nirgendwo in den Texten auch nur andeutungsweise genannt wird: Neben der Verschandelung unserer Umwelt und neuen Gefahren für diese ist doch alles, was mühsam und mit hohen Kosten und Gefahren gewonnen werden kann, nämlich Erdöl und Erdgas, nichts als die alte fossile Energiequelle, also gerade das, was der Energiewende diametral ENTGEGENSTEHT! Die Regierung würde, ließe sie diese Technik zu, der immer noch zarten Pflanze ERNEUERBARE ENERGIE endgültig den Garaus machen. Ihre Tendenzen sind inzwischen schon so stark, dass sie die Medien völlig beherrschen, die also gar nicht mehr die wesentlichen Umstände bei ihren Berichten nennen. Man kann inzwischen die Energiewende bei uns in Deutschland beerdigen; die Energielobbyisten der vier Oligarchen haben längst das Ruder übernommen.

    Armes Deutschland.
  • Fakten freies handeln

    31.10.2014, Michel
    In vielen Fällen ist es immer noch so das wir zwar einiges wissen aber keine Belege besitzen z.b. Ein Umstand ändert sich die folgenden sind zu betrachten aber nicht immer wird man erkennen können was zu diesen Umstand führte. Deswegen geben Erfahrene Personen im Umgang mit den Materialien ihre Meinungen weiter und riskieren ihren Status.
  • Weitere Aspekte zum Thema aus geologischer und umweltpolitischer Sicht

    30.10.2014, Reinhold Leinfelder
    Ein durchaus differenzierter Artikel, vielen Dank dafür. Mir fehlen aber - gerade weil ich Geologe bin - ein paar Argumente bzw. Ergänzungen.

    Zum einen ist der Unterschied zwischen konventionellen und unkonventionellen Lagerstätten nicht nur in der geringeren Porosität und v.a. Durchlässigkeit (Permeabilität) der beteiligten Speicher zu sehen. Konventionelle Lagerstätten finden sich in einem sog. Speichergestein, welches tektonisch zu "Fallen" umgeformt wurde. In diesen "Fallen" (z.B. einem aufrechten Faltenkern ("Sattel") akkumuliert das Erdöl und/oder Erdgas, da es leichter als das Gestein ist. Dazu muss allerdings das sog. Muttergestein (z.B. ein bituminöser Schiefer) erst einmal zum richtigen Reifegrad erhitzt worden sein (idR. durch Versenkung), so dass das organische Material zu Öltröpfchen und/oder Erdgas wird. Es braucht dann noch einen Migrationsweg (z.B. eine Störung oder ein permeables darüberliegendes Gestein, um in die Fallen einzuwandern und dort zu akkumulieren. In diesem Speichergestein kommt dann sozusagen Eröl bzw. Erdgas zusammen, was in immens weit verbreiteten Bereichen akkumuliert wurde.

    Beim Fracking ist die Reifung im Muttergestein passiert, das dort generierte feinverteilte (gar nicht sehr häufige) Öl und Gas konnte aber nicht in Fallen abwandern. Nun bohrt man also hier rein, sprengt auf, generiert eine lokal erhöhte Permeabilität und saugt das dann ab. Es gab also keinerlei Anreicherungsprozesse zuvor, also klar, dass dann eine Bohrung sehr schnell erschöpft ist und das nächste Loch gebohrt werden muss usw usw. (Kohlefracking hab ich jetzt hier mal weggelassen, es ist aber recht analog zu obigem, auch hier ist das Gas nicht abgewandert, sondern in der (teils umgewandelten) Kohle wegen fehlender Permeabilität stecken geblieben).

    Jede Bohrung hat aber - und hier spricht wieder der Geologe - ein Restrisiko, etwa hinsichtlich Vermischung des Geförderten mit Grundwasser. Das Risiko entsteht weniger während des Betriebs, sondern bei der eigentlichen Bohrung, z.T. auch beim Aufgeben einer Bohrung. Wenn auch das Risiko bei geeigneter Technik klein ist, akkumulieren diese Risiken natürlich, wenn man viele Bohrungen ansetzt. Das Risiko auf einer Straße mit wenig Verkehr einen Unfall zu haben, ist statistisch auch niedriger als auf einer Straße mit viel mehr Verkehr.

    Meines Erachtens zu wenig diskutiert wurde, ob bzw. wievielt zusätzliches Methan als klimagefährdenes Treibhausgas zusätzlich in die Atmosphäre kommt. Hier gibt es, bislang umstrittene Studien dazu: Siehe z.B. http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/13137-fracking-erdgas-klimabilanz oder auch http://www.sueddeutsche.de/wissen/erdgasfoerderung-kritik-an-der-fracking-kritik-1.1737485 (beide von 2013). Ein Bericht zu einer neueren Studie siehen hier: http://www.taz.de/!147854/
    Damit könnte die Klimabilanz deutlich anders aussehen. Die Diskussion, und v.a. die Forschung hierzu wird weitergehen müssen.

    Aber auch wenn die Bohrungen absolut dicht hielten, stellt sich noch die grundsätzliche Frage, ob bzw. warum es Fracking überhaupt "braucht". Für die Energiewende, die ja politisches Ziel in Deutschland ist, wird Erdgas als Übergangstechnologie für notwendig erachtet. Tatsächlich würden auch die konventionellen Erdgasreserven dieser Welt gut ausreichen, allerdings liegen manche von ihnen in strategisch schwierigen Gebieten. Öl hat eine deutlich negativere Klimabilanz, sollte also auch in Form von Frack-Öl keine Alternative sein. Mit einem sehr raschen weiteren Ausbau der Erneuerbaren in Verbindung mit Puffersystemen (wie Unterwasser-Kugelpumpspeicher, oberirdischen Pumpspeicherkraftwerke und insb. Power to Gas, also der klimaneutralen Umwandlung von Überschusswind/solarstrom zu Erdgas) sollten auch die zugänglichen Erdgasreserven als Übergangstechnologie ausreichen. Ein großes Problem ist auch, dass das billige Frackgas die Gaspreise eher sinken lässt und den Verbrauch dadurch anheizt. Damit würden das billige Gas nicht nur Kohle, sondern auch erneuerbare Energietechniken verdrängen, und eben keine Brückentechnologie sein (http://www.taz.de/!147854/)

    Für mich ist neben den Sicherheits- und Umweltbelastungsfragen die Frage, ob Fracking-Gas ein (Übergangs-)Teil der Energiewende sonn kann oder nicht doch eher komplett kontraproduktiv für die Energiewende ist, diejenige, die man zuallererst stellen und beantworten sollte.
    Antwort der Redaktion:
    Da stimme ich im Prinzip zu - allerdings ist die Entscheidung, ob Fracking im Kontext der Energiewende sinnvoll ist, eher eine politische als wissenschaftliche Frage. Insofern denke ich nicht, dass sie in einen Artikel wie diesen hineingehört. Das Hauptproblem scheint mir zu sein, dass viele Akteure versuchen, diese politische Frage als wissenschaftliche Frage zu tarnen. Deswegen habe ich hiuer sehr bewusst auf eine abschließende politische Bewertung pro oder contra Fracking verzichtet.
  • Aw: Karte der Mississipi-Schiefer in Zentral/Mitteleuropa?

    30.10.2014, Dominic Eberle
    Hallo Hans, unter https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/grundwasser/nutzung-belastungen/fracking findet sich eine Karte für potenzielle Gebiete für Vorkommen in Deutschland. Bei Hessen würde ich vermuten, dass es kaum Regionen gibt, wo sich ein Abbau überhaupt lohnen würde, zumal auch die Trinkwasserschutzgebiete berücksichtigt werden müssen.
  • Niedersachsen

    30.10.2014, Jutta Paulus
    ...kann ein Lied von "where the frack" singen. Es sind riesige Aufsuchungsgebiete bereits genehmigt (einfach mal googeln), die Potentiale in D erstrecken sich angeblich über das halbe Bundesgebiet (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Gebiete_mit_Schiefergaspotenzialen_in_Deutschland_(Karte).png). Problematisch: Die Wasserbehörden werden seitens der Bergbehörden oft gar nicht ins Genehmigungsverfahren einbezogen und können so ihrer Vorsorgepflicht nicht nachkommen.
    Hinsichtlich der Gefährdung durch Fracking: Andere Verfahren der Gas- und Ölförderung, bei denen ebenfalls große Mengen Lagerstättenwasser anfallen, sind nicht sauberer. Beim Shale Gas Fracking werden aber bis zu vier Bohrungen pro qkm niedergebracht, jede einzelne stellt eine potentielle Undichtigkeit und Gefährdung von Grundwasserleitern dar (bei ungenügender Zementierung der Rohre). Dazu kommt die auch im Artikel angesprochene erhebliche Verkehrsbelastung, die im vergleichsweise dicht besiedelten Mitteleuropa (ca. 70 - 100 Einwohner/qkm) größere Auswirkungen auf das tägliche Leben hätte als in North Dakota mit 3,5 Einwohnern/qkm. Man schaue sich einfach mal die Fotos an (bspw. http://1.bp.blogspot.com/-1rrdDX18ZeI/Uk8z3ohicGI/AAAAAAAASCQ/EjxdJbFeOPI/s1600/Fracking+4.jpg oder http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2014/8/18/1408359968470/Fracking-In-California-Un-011.jpg). Die in Deutschland potentiell förderbare Menge würde unseren Bedarf für nicht mal fünf Jahre decken. Noch dazu ist der EROEI (energy return on energy invested) miserabel, bei Leakage-Raten von bis zu 10% und der Klimawirkung des entweichenden Methans trägt Schiefergas auch nicht zum Klimaschutz bei und zuguterletzt handelt es sich auch hier um das Ausbeuten von endlichen Lagerstätten. Warum investieren wir dieses Geld nicht lieber in den Ausbau der Unerschöpflichen Energien Sonne und Wind?!
  • Politische Realitäten

    30.10.2014, Alexander Mäder
    Lieber Lars, Du wirfst den Leuten vor, faktenfrei zu übertreiben. Aber welche Fakten meinst Du? Du hebst selbst die Unsicherheiten hervor. Es ist nicht so, dass die Wissenschaft (Du meinst sicher die Naturwissenschaft) die politischen Entscheidungen festlegen würde. Unklar ist auch, von welchen Systemen Du sprichst, die es zu manipulieren gelte. Sind das bei Ebola die Viren? Oder doch eher die Menschen? Ich finde, es geht um Menschen, und damit ist auch klar, dass die medizinischen Argumente nicht die einzigen sind, die es abzuwägen gilt. Um nicht missverstanden zu werden: Ich finde die Quarantäne-Ideen mancher Leute auch übertrieben. Aber ich finde, dass Du ebenfalls einen großen Teil der Realität ausblendest: Gesellschaft un Politik.
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Alexander,



    das ist natürlich völlig richtig. Im Artikel ist es etwas unglücklich formuliert. Natürlich geht es bei Gesellschaftlichen Fragestellungen nicht nur um Naturwissenschaften - den Eindruck will ich hier keineswegs erwecken. Zum Beispiel ist die Frage, ob die überhastete Quarantäne in den USA Helfer abschreckt, ja eben keine wissenschaftliche. Und auch meine Kritik am Fokus auf die Impfstoffentwicklung zielt ja gerade darauf, dass die Wisseschaft ein "silver bullet" liefern soll, wo eigentlich politisch gehandelt werden müsste.

    Mir geht es nicht darum, dass die Welt mehr Wissenschaft braucht, sondern weniger Wunschdenken.
  • Karte der Mississipi-Schiefer in Zentral/Mitteleuropa?

    29.10.2014, Hans Menzt
    Lars, kannst du noch eine Karte der potentiell für Fracking interessanten Regionen auftreiben? Wenn ich in FFaM Aufkleber mit "Frackingfreies Hessen" sehe, frage ich mich immer: where the frack ist das eigentlich im Gespräch? Oder überhaupt möglich? (Ich vermute: in Rheinnähe.)

    Hat das überhaupt einen Sinn, in Hessen gegen Fracking zu sein?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr gute Idee, daran habe ich gar nicht gedacht. Ich werde mich drum kümmern.

    L.F.
  • Verwilderte Katzen in Australien

    28.10.2014, Josef Werner Schill
    Bereits das adjektive Wort "verwilderte" spricht Bände gegen die Spezies Mensch. Warum verwildern Katzen eigentlich? Wenn ihnen der vorher angebotene Hort (enges Umfeld des Menschen) erschwert oder genommen wird. Ich selbst halte es für eine pervertierte Schweinerei, wenn jetzt andere Tiere unsere Fehler korrigieren sollen dadurch, dass sie auf die Katzen losgelassen werden. Die ersten Katzen und andere australienfremde Arten sind nicht aus eigenem Antrieb dorthin "geschwommen." Man frage mal die Engländer, die sich ihrer Sträflinge entledigten dadurch, dass sie nach Australien in ein riesiges Gefängnis verschifft wurden, wohl auch mit Katzen usw..

    Eine Hauskatze, zu der wir gut sind, verläßt den Menschen nie. In guter Ordnung vorgenommene Kastrationen helfen, die Zahl überschaubar zu halten. Es klappt doch hier in Europa. Mich beschleicht der Verdacht, dass die Australier kein richtiges Verhältnis zu ihren Hauskatzen pflegen.
  • Herr Moll, was wollen Sie uns eigentlich sagen?

    27.10.2014, Dr. B. Wolfrum
    Mit Interesse habe ich diesen Artikel gelesen und - wie ich mir einbilde - verstanden. Es ist aber wohl nicht wahrscheinlich, dass die Menschheit in der Dauer ihrer Existenz in der Lage sein wird, ein Gravitationsfeld wie das eines rotierenden Schwarzen Loches künstlich herzustellen, um so die Raumzeit im Prinzip dermaßen zu verbiegen, dass sie auf sich selbst zurückgekrümmt wird und somit eine Zeitreise möglich wäre. AUßerdem wird wohl kein Mensch sich lebend einem realen Schwarzen Loch soweit nähern können, dass es ihm eine Zeitreise rückwärts erlaubt... Demnach kann sich Herr Heemann beruhigen, denn Herr Heyduck hat mit seiner Interpretation ganz recht ;) Nur den Kommentar von Herrn Moll verstehe ich nicht. Eine wahllose Aneinanderreihung zusammengelesener Theoreme ohne eigentliche Aussage, darum meine Frage, Herr Moll, was wollen Sie uns eigentlich sagen?
  • "Der Anfang im Ende"

    26.10.2014, Gottfried Heumesser
    Also: Awaren und Ungarn sollen Slawen sein? - Da zieht es mir die Schuhe aus! Die Ungarn sind ein zur finno-ugrischen Sprachgruppe zählendes aus Zentralasien um 900 zugezogenes Reitervolk und hat mit Slawen schon gar nichts zu tun. Die Awaren waren mit den Slawen "verbandelt". Als diese im Jahr 626 feststellen mussten, dass sie als Reitervolk gegen die Mauern Konstantinopels keine Chance hatten, suchten sie sich ein Infanteristen-Volk, eben die Slawen. Da wir aber kaum awarische Sprach- bzw, Schriftdenkmale haben, ist eine ethnologisch-linguistische Zuordnung kaum möglich.

    Justinian & Islam: Dazwischen liegen gut 60 Jahre. Aber sicherlich hat Justinians Expansionspolitik sowie die jahrhundertelangen Perserkriege die Kräfte von Byzanz überbeansprucht. Die überaus schwachen Grenztruppen im Südosten (militärische Gegner waen die persischen Sassaniden) hatten daher gegen die Araber keine Chance, die soeben geschlagenen Sassaniden noch weniger. Daher eroberten die gewissermassen aus dem Nichts kommenden Araber sowohl das Sassanidenreich als auch die afrikanischen Provinzen der Römerreiche. - Wenn zwei sich (vierhundert Jahre lang) streiten ...

    Frage: Fehler des Autors oder Fehler des Rezensenten?

    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis. Der Rezensent hat den entsprechenden Abschnitt richtiggestellt (siehe Ergänzung am Ende der Rezension).
  • Gravitation

    26.10.2014, Mathias Heinisch
    Möglicherweise entsteht diese ungewöhnliche Verteilung dieser Gase deshalb, weil es zu erheblichen Gravitationsschwangungen auf dem Mond 'Titan' kommt. Das ist doch nicht ungewöhnlich.
  • Slawen?

    26.10.2014, Paul R. Woods
    "Bald danach drangen slawische Völkerschaften (Awaren, Ungarn) nach Osteuropa vor."

    Über die Zugehörigkeit der Awaren gibt es bis jetzt keine Gewissheiten, aber die Ungarn waren doch wohl eindeutig keine Slawen.

    Und gängige Geschichtsbücher legen das Herkunftsgebiet der Slawen in die Region der Pripjet-Sümpfe, die wohl eindeutig in Osteuropa liegen (eigentlich genauer stellt diese Region die Mitte Europas dar).
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis. Der Rezensent hat den entsprechenden Abschnitt richtiggestellt (siehe Ergänzung am Ende der Rezension).
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