Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Alles "Denglisch"?

    21.10.2003, Rüdiger Biesold
    Die Chinesen nennen ihre Raumfahrer Taikonauten, wir sollten uns daran halten. Es gibt nicht den kleinsten Grund, die Bezeichnung des englischen Sprachraumes dafür zu verwenden.
    Wenn das nach wissenschaftlichen Benennungsregeln gehen sollte, müssen die Raumfahrer alle Kosmonauten heißen - das waren die ersten und haben die praktische Raumfahrt "entdeckt". Wenn man das nicht will, muß die jeweilige Eigenbezeichnung benutzt werden.
    Wenn man nach der Rangliste der Verbreitung von Muttersprachen vorgehen will, dann müssen alle Taikonauten heißen, Mandarinchinesisch hat die mit Abstand meisten Muttersprachler; dann käme erst Kastilisch (nicht der francistische Ausdruck Spanisch für diese Sprache) und dann Englisch.
    Die ominöse Handelssprachenbenutzung kann wohl ebensowenig ein Maßstab sein wie die mögliche Dauerergebenheit gegenüber US-Amerika incl. der daraus resultierenden Sprachverschmutzung. Dann nehmen sie doch besser den griechischen Uranos als Namenspatron und machen Uronauten aus den Raumfahrern, dann hat der Rest der irdisch festgenagelten Menscheit wenigstens was zu lachen.
  • Die Wüste lebt

    21.10.2003, S
    Vielleicht handelt es sich bei den bei Menschen und Tieren gleichen DNA-Teilen um sogenannte bitmaps: Bildinformationen von gefährlichen Tieren. Die meisten höheren Wesen haben von Geburt an Angst vor Reptilien, Spinnen und dgl. Woher soll diese Information kommen, wenn nich aus den Genen?!
  • RE: Schlechte Beispiele machen Schule

    19.10.2003, Michael Lippert
    Warum wollen denn Wissenschaftler kostenlose Zeitungen? Weil die kostenpflichtigen nicht zugänglich sind! Die Preise sind so hoch, dass man sie sich privat nahezu gar nicht mehr leisten kann, und meine Uni hat auch alle abbestellt. Das finde ich nicht sonderlich lustig. Sollen die großen Verlage ruhig unter Preisdruck gebracht werden.
  • RE: RE: RE: RE: Sich selbst zerstörende DVD

    19.10.2003, DoubH
    kann man das also?
  • Verdienen oder Bekommen?

    18.10.2003, Ludger Schmidt
    Kleinere Menschen verdienen nicht weniger , als grössere. Wieso auch?!
    Sie bekommen nur weniger.
  • RE: RE: RE: Wirksamkeit?

    17.10.2003, Georg Barts
    Nun, die finanziele Effektivität läßt sich sicher anzweifeln.Wichtig scheint mir aber das sich hier Meschen heilen lassen obwohl man sie nicht als Biochemiefabriken betrachtet.
    Sie werden als hochkomplexer
    geistiger und körperlicher Organismus
    betrachtet und genau damit werden wir offenbar der Kratur an und für sich gerecht. Hier verrichtet der Geist
    veränderungen die sich auch körperlich
    niederschlagen.Vielleicht wird es einmal effektivere Methoden der Aanlyse
    geben, da bin ich mir sicher . Aber wichtig ist das das Prinzip als solches
    hilft und funktioniert.Die Raketen die wir in 30 Jahren ins All schicken werden auch völlig andere Wirkungsgrade haben.Freud ist lange genug angefeindet worden, oobwohl er niemals leichtsinnige heilsversprechungen gemacht hat.
  • RE: Wie? Was?

    17.10.2003, Gregor Koch
    Man sollte die Sache nicht zu wissenschaftlich-theoretisch sehen.

    Künstliche Befruchtung ist längst Alltag in Deutschland; gleichwohl bedeutet sie für die damit konfrontierten Frauen eine enorme körperliche wie psychische Belastung.

    Innerhalb der einzelnen Behandlungsschritte beschäftigen sich die Patientinnen fast ununterbrochen mit Frage, wie der Erfolg "sicherzustellen" sei; denn sie alle haben bereits eine jahrelange Zeit vergeblichen Hoffens und Wartens hinter sich.

    Jede Chance, die Erfolgsquote eines Befruchtungsversuches zu erhöhen, spart nicht nur dem Gesundheitssystem erhebliche Kosten, sondern wäre auch eine bedeutende Erleichterung für die Patientinnen.

    Deshalb: wenn es sonst keine Kriterien gibt, nach denen die zu befruchtenden Eizellen ausgesucht werden sollten, ist auch die entfernteste Möglichkeit einen Versuch wert.
  • RE: RE: Wirksamkeit?

    16.10.2003, Tip
    So kann man sich selber täuschen, nicht?
    3 Termine/Woche macht 12 im Monat mal
    80 Euro = 960 Euro/Monat.
    Permanent über drei Jahre = 35 Tausender.
    Richtig billig, nicht?
    Schon mal über Effektivität/Euro nachgedacht?
  • RE: Geschwindigkeiten korrekt?

    16.10.2003, Arno Trautmann
    Es waren 4,8 MILLIONEN km/h. Das sollte schnell genug sein.
  • RE: Geschwindigkeiten korrekt?

    16.10.2003, Alex
    Es heißt 4.8 *Millionen* km/h...
  • RE: Geschwindigkeiten korrekt?

    16.10.2003, Thorsten Krome
    Vielen Dank für den Hinweis. Sie haben Recht, mir ist beim Schreiben ein Millionen abhanden gekommen. Es muss also heißen, 4,8 Millionen Kilometer pro Stunde.

    Beste Grüße

    Thorsten Krome, Redaktion
  • Geschwindigkeiten korrekt?

    16.10.2003, Andreas Körner
    Entschuldigung, aber ich verstehe nicht, wie 4,8 km/h "schnelle" stellare Winde auf die sich mit 32000 km/h ausdehnende Hülle auftreffen sollen.
    Handelt es sich um einen Irrtum mit den Geschwindigkeits-Größenordnungen oder eine Vertauschung (was trifft worauf?) oder...?
    Kann mir das bitte jemand erklären?

  • RE: RE: Das alte Helge-Björn-Spiel?

    16.10.2003, Matthias Paul Scholz
    Nun ja, kein Mensch mit halbwegs intakten Sinnen wird die immanente Komik insbesondere des Bildes samt Unterschrift bestreiten wollen ...
    Es ist wohl auch jedem Wissenschaftler (und nicht nur diesem) anzuraten, hin und wieder aus dem Fokus der eigenen Forschung hinauszutreten und, sich selbst betrachtend, auch herzlich über das eigene Tun und dessen angenommene "Wichtigkeit" lachen zu können.
    Weiß ich doch aus eigener Erfahrung als Mathematiker, daß Eigen- und Fremdbild in der Gesellschaft durchaus erheblich differieren können (berechtigterweise oder nicht, sei dahingestellt).
    Der Frage nach der "zentralen Wichtigkeit" von Forschung (der sich auch gerade die Mathematik immer wieder stellen muß) ist pauschal in der Tat ohne jegliche Relevanz, wurde von mir aber auch gar nicht thematisiert.

    Allen Geisteswissenschaften reichlich Forschungsgelder wünschend,
    Matthias Paul Scholz
  • RE: Das alte Helge-Björn-Spiel?

    15.10.2003, Lukas Wenger
    Archäologie ist eine Wissenschaft der kleinen Mosaiksteinchen. Auch wenn das vielleicht zuweilen komische Effekte haben kann, sind es eben diese kleinen Erkenntnis-Schrittchen, die schliesslich auf übergeordneter Ebene zum besseren Verständnis einer ganzen Epoche führen können. Es wird wohl nicht so manche Abfallgrube um 1500 geben, die punktgenau einer Familie und damit Repräsentanten einer sozialen Schicht, im Falle der Luthers möglicherweise sogar einer heute noch bestimmbaren Geisteshaltung zugeordnet werden kann.

    Die Frage nach der "zentralen Wichtigkeit" von Forschung ist, so pauschal sie gestellt wurde, ohne jede Relevanz, ja führt fast zwangsläufig zu Belustigung. Wissenschaft und insbesondere Grundlagenforschung muss detailversessen sein und darf nicht immer nach der "zentralen Wichtigkeit" fragen, sonst gäbe es beispielsweise kein Penicillin. Es gibt viel mehr kleine als grosse Fragen, aber grosse Fragen lassen sich nur beantworten, wenn zuvor viele kleine Fragen geklärt sind.

    Aber ich möchte Ihnen keinesfalls die Belustigng nehmen: lachend lässt sich der eine oder andere Politiker vielleicht einfacher überzeugen, dass auch Geisteswissenschaften Fördergelder benötigen...
  • RE: Umstellung warum?

    15.10.2003, M.Allendorf
    Prokeltiscbe Einwanderungen ?
    Naja ich denke man sollte nicht immer alle möglichen Neuerungen oder Änderungen innerhalb einer(mehrerer) Bevölkerungsgruppen mit dem erscheinen neuer Bevölkerungsgruppen in Verbindung bringen. Vielmehr sollte hier nicht vergessen werden, das innerhalb dieses Zeitraums (vom Meso- zum Neolithikum) sich aufgrund der Umstellung der Wirtschafts- , Wohnweise immense Änderungen stattfanden
    In diesem Fall vollzieht sich auf jeden Fall doch sehr deutlich die Umstellung von aneingnender Lebensweise zur produzierenden Lebensweise und dies kann sich eben auch in der Umstellung der Nahrungsaufnahme deutlich werden.
    Ebenso sollte man berücksichtigen das die Mesol. Wirtschaftsform einen großen Aktionsradius zur Deckung der Nahrungsaufnahme benötigten und das z.b der Fisch nur innerhalb bestimmter Perioden des Jahres und dann auch nur innerhalb bestimmter Gebiete in außreichender Zahl zur Verfügung stand.
    Leider hab ich nicht die Materialen zur Hand um diese Thesen für die Brit. Inseln zu überpüfen
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