Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Nichts Neues!

    14.01.2004, Erik Geibel
    Was soll an dieser Nachricht wissenschaftlich interessant sein? Die Ergebnisse sind nicht nur banal, ähnliiche Werte sind schon seit Jahren in allen einschlägigen Ratgebern zu finden.
  • RE: Vorsorgepflicht???

    14.01.2004, KH
    Die Assoziation, nur oder auch besonders gentechnische Veränderungen in Nahrungsmitteln könnten zu allergischen Reaktionen führen oder sonst irgenwie krank machen ist wissenschaftlich bisher nicht begründbar. Jedenfalls sind ernährungsbedingte Erkrankungen oder Allergien mit Sicherheit keine ausschließliche Folge der Gentechnik denn diese vielfältigen Probleme existierten schon vorher. Eine Reduzierung der Ursachen auf eine ethisch-moralisch unerwünschte und sicher auch risikobehaftete Entwicklung trägt nicht zur Lösung der Probleme bei.
  • RE: Na, da freun sich aber die Leichen...

    13.01.2004, Rainer
    Hallo komischer Kauz,

    das ist ein sehr schlauer Kommentar. Fein beobachtet, bringt nämlich rein technisch überhaupt nichts. Hat nur für diejenigen die mit den Opfern gearbeitet haben und die mit ihnen verwandt sind (Eltern, Kinder, etc) etwas mit "Emotionen" zu tun und hilft bei der Verarbeitung der Trauer. Und "Emotionen" kannste nachschlagen und dann wirst Du finden: "Emotionen sind gefühlsbetonte spontane Grundformen des Erlebens und Denkens, die man man bei höheren Tieren und Menschen findet."
    kapierste was?
  • Neu? Wissenschaft?

    13.01.2004, Rüdiger Biesold
    Es ist seit langem bekannt, daß Vitamin D (und auch A) günstige Wirkungen auf den Verlauf von Autoimmunkrankheiten haben; mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört auch die MS in diesen Kreis. Es ist auch seit langem bekannt, daß dunkelhäutige Menschen ohne europide Einkreuzung kaum unter Autoimmunkrankheiten leiden; dies mag außer evtl. auf Europide beschränkte Gendefekte auch am vermehrt bildbarem Vitamin D für dunkelhäutige Menschen in ihrer angestammten Umgebung liegen.
    Dieser lang bekannte Effekt kann aber nicht mit Multipräparaten angegangen werden; ein schwerer kaum wissenschaftlich zu nennender Fehler.
  • Bildunterschrift "Genmais"

    13.01.2004, Mannschreck
    Das sich beim Sprachgebrauch in unseren Medien immer mehr unsinnige Begriffe wie "Genmais" breit machen - dagegen kann man wohl nicht viel machen. Dass aber auf einer Seite von wissenschaft-online dieser fachlich einfach falsche Begriff weiter verbreitet wird - darüber muss ich mich doch sehr ärgern.
  • Vorsorgepflicht???

    13.01.2004, Dr. P. Ziegler
    Wie soll das gehen? Wenn ein Landwirt gentechn. veränderten Mais anbaut, dann wird mit absoluter Sicherheit Pollen von diesem Mais "normalen" Mais befruchten und die so befruchteten Maiskörner sind ebenfalls gentechnisch verändert! D.h. evtl. für Mais unübliche Proteine, die allergische Reaktionen auslösen können, sind ohne Deklaration(der Anbauer des "normalen Mais" ist ja ohne Ahnung) in nahrungsmitteln. Wer haftet denn für diese Folgeschäden???
  • Wunder sofort, gehext wird ab Morgen

    12.01.2004, Rüdiger Biesold
    Wie bitte soll die "Vorsorge gegen Ausbreitung" aussehen. Muß der Bauer dafür sorgen, daß der Wind an seinem Feldrand schlagartig einschläft? Dürfen nur noch trainierte Insekten (am besten erzeugt durch gentechnische Manipulation) fliegen, die ebenfalls an der Feldgrenze stoppen? Müssen die Honigbienen ihre Waben beschriften mit Hinweisen auf Pollen und Nektar von gentechnisch veränderten Pflanzen? Vorstellbar wäre auch die Anlage von Feldern in abgeschlossenen Arealen; vielleicht lassen sich Regierungsbunker und die Hüllen ausgedienter Atommeiler so sinnvoll nutzen. Komme doch keiner mit dem Blödsinn von notwendigem Sonnenlicht, mit ein wenig noch mehr Gentechnik braucht es das doch garnicht.
    Wie bescheuert dürfen Politiker sein und für wieviel bescheuerter halten die die Verbraucher? Hoffentlich müssen die Verantwortlichen (das ist nicht nur eine Ministerin und nicht nur die Regierung; die sogenannte Opposition ist noch schlimmer) soviel Genpampe essen, daß sie sich selbst sozialverträglichem Frühableben zuführen.
    Die unerfüllbaren Forderungen sind folglich nichtig; den Schaden haben wir. Wenn wir deshalb krank werden dürfen wir auch noch mehr bezahlen als die Politikerkaste.
  • RE: Kettenrasseln

    12.01.2004, Matthias Paul Scholz
    Ganz klar: Gespenster auf der ISS. Nämlich ohne Zweifel die nicht zur Ruhe kommenden Seelen der bisher von uns gegangenen Astro- und Kosmonauten.
    War denn schon einmal ein Priester im All? Alternativ könnte man die nächste Sojus-Versorgungskapsel mit Weihwasser bestücken.
    Das sollte helfen ... ;-)
  • RE: Tag-und-Nacht-Gleiche

    12.01.2004, Antje Findeklee, Redaktion
    Sehr geehrter Herr Putz,

    da haben Sie natürlich Recht, das war missverständlich formuliert. Ich habe den Text entsprechend geändert.

    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion
  • Tag-und-Nacht-Gleiche

    12.01.2004, Johannes Putz
    Von einer Tag-und-Nacht-Gleiche bis zur nächsten vergeht allerdings nur ein halbes Jahr.
  • RE: delphi gas ist alter hut

    12.01.2004, Antje Findeklee, Redaktion
    Sehr geehrte Frau Hoffmann,

    der Artikel, auf den Sie sich hier beziehen, ist bei uns - wie hinter der Überschrift angegeben ist - bereits am 22.07.2001 erschienen. Er bezog sich damals auf eine aktuelle Veröffentlichung im Fachmagazin Geology.

    Meinten Sie vielleicht den Spektrum-Plus-Artikel "Fragen an das Orakel von Delphi" (http://www.wissenschaft-online.de/artikel/696100) aus Abenteuer Archäologie (1/2004), der auf der Homepage von Spektrum der Wissenschaft vorgestellt wird?

    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion
  • delphi gas ist alter hut

    11.01.2004, annette hoffmann
    jetzt habe ich es als abonnent endlich geschafft, die anmeldungspflichtigen News lesen zu können - und stelle mit enttäuschung fest, ddaß der angepriesene Bericht über das delphi-orakel ein alter hut ist. ein ausführlicher bericht kam bereits vor wochen im zdf, so abends 19:30. den habe ich sogar bereits archiviert und 2x mit schülern gesehen. sind ihre neuigkeiten immer so alt?
  • RE: Erweiterte Überlegung, besser Spekulation

    11.01.2004, Rüdiger Biesold
    In Gasriesen Leben entstehen zu lassen ist spekulativ und Sci-Fi Literatur. Auf der Erde ist Leben kaum in den unterseeischen Heißquellen entstanden. Diese haben möglicherweise entscheidendes Material geliefert, aber Leben hat sich mit hoher Wahrscheinlichlkeit außerhalb entwickelt und ist dann durch Anpassung/Mutation in diese extremen Nischen eingewandert. Sicher ist auch ein Chemismus den man Leben nennen kann auf anderer als Kohlen/Wasserstoffgrundlage möglich; aber nach unserem Wissensstand ist das sehr viel reaktionsträger und instabiler als auf C/H-Basis. Deshalb ist der Chemie-Sonderfall Leben nicht überall realisiert und auf Jupiterähnlichen Planeten extrem unwahrscheinlich.
    Die Ausbreitung technisierter Intelligenzen hängt nicht nur an tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten (1/10 c ist vorerst für uns utopisch). Die Konstruktion solcher Raumfahrzeuge mit allen Vorräten, deren Dauerbetrieb und soziologische Probleme des Zusammenlebens müssen auch gelöst werden. Halbwegs realistisch gesehen, überfordert das wohl auch sehr viel höherstehende Intelligenz; deshalb schon kann es nicht von Aliens wimmeln. Schließlich existiert buchstäblich nichts ewig, nicht einmal potentiell unsterbliche Amöben. Also bleibt das Problem der zeitlichen Koordination als weiterer gravierender Faktor.
    Sci-Fi (und Religion) sind eben nur sehr bedingt als wissenschaftlich seriöse Quelle brauchbar.
  • mond- und marsmission

    11.01.2004, thomas dieter röder
    endlich einmal ein vorschlag von bush der für die menschheit von nutzen ist. ihre bemerkungen zum haushaltsdefizit sind für mich sehr unverständlich. immerhin konnte mit diesem haushaltdefizit auch so ein schwachsinn wie der irakkrieg verwirklicht werden, der nebenbei etwa das gleiche kostet wie die bemannte reise zum mars und dazu noch vielen amerikanern das leben.
    die summe belief sich nach meinem kenntnisstand bis heute über mehr als 200 milliarden dollar und wird die amerikaner noch einiges mehr kosten. für den bemannten marsflug wurde eine erste schätzung von 200 bis 250 milliarden dollar angegeben. außerdem könnte dieses geld ja auch durch gemeinsame projekte mit rußland, europa und anderen raumfahrtnationen erbracht werden und somit auf viele schultern verteilt werden. was ist also sinnvoller ?

    mfg thomas dieter röder Projekt "Sternware vorort" - Die mobile Sternwarte // www.sternwarte-vorort.de
  • RE: Marswüste

    11.01.2004, /
    sollte das lustig sein? hahaha