Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Warum mehr Jungen als Mädchen als autistisch diagnistiziert werden

    03.04.2016, Marie Hoffmann
    Dass mehr Jungen als Mädchen die Diagnose Autismus erhalten, muss nicht zwangsläufig auf ihr Männlich-Sein, d.h. einen gonosomalen Erbgang zurückzuführen sein. Es könnte ähnlich sein wie bei ADHS, dass die Mädchen/Frauen eher zu introvertiertem Verhalten (Abschweifen, Träumereien) neigen oder die Kommunikationsschwierigkeiten besser kompensiert werden durch die erhöhte Anpassungswilligkeit/-fähigkeit (reine Vermutung). Wir alle haben bei ADHS das Bild des extrovertierten Erscheinungsbildes vor Augen, doch es gibt eben auch die introvertierte, weniger störende Variante.
    Ich kann mir vorstellen, dass bzgl. der Authismus-Diagnose der tatsächliche, zahlenmäßige Unterschied zwischen den Geschlechtern weniger groß ist als derzeit angenommen. Hier müssen einfach künftig die Tests angepasst werden.
  • Fernsehprogramm? Oh je!

    03.04.2016, MMS
    Wenn eine hochentwickelte Zivilisation aus dem Weltraum, die imstande ist, uns zu erreichen, unsere Programme in den Privatsendern sieht, wird sie ohnehin gerne und schnell vorbeifliegen. Sozusagen im Fluchtmodus.
    Aber im Ernst (und falls es kein Aprilscherz sein sollte!): Sollten wir nicht für die uns hier in unserer Welt immer mehr beschäftigende Völkerwanderung akzeptable und fremden-freundliche Lösungen suchen, als ein Feindbild schon jetzt ins Universum hinein zu projizieren?
    Ist unsere Erde zu klein für alle Feindbilder, die wir zu entwickeln im Stande sind?

    Also: Ich tippe als einzig akzeptable Lösung auf einen Aprilscherz!
  • Doch ein Begriff muss bei dem Worte sein!

    03.04.2016, Reiner Saddey
    "Nach den Ergebnissen von Shanafelt und seinem Team reduziert jeder zusätzliche Punkt mehr in der standardisierten Maßzahl für emotionale Erschöpfung – einem Burnout-Indikator – die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten zwei Jahren weniger zu arbeiten, um 40 Prozent."

    Wie bitte?

    Also: Jeder zusätzliche Erschöpfungspunkt reduziert die Wahrscheinlichkeit weniger zu arbeiten.

    Also: Je erschöpfter, desto wahrscheinlicher wird in Zukunft mindestens gleich viel gearbeitet.

    Passt irgendwie nicht zur Überschrift...
    Antwort der Redaktion:
    Stimmt, das ist ein Fehler, wird korrigiert, danke.
  • Wir haben schon genug Flüchtlinge aus der Ferne ...

    03.04.2016, artefaktum
    .... die Deutschlands Grenzen überrollen! Daher ist so eine Tarnkappe mehr als wichtig. Wo kommen wir hin, wenn auch noch der Rest des Universums bei uns in Deutschland Asyl beantragt? Die AfD sollte sich unbedingt des Themas annehmen und eine Laser-Tarnkappe in ihr Parteiprogramm aufnehmen!
  • Transits sind nicht selten

    03.04.2016, Friedrich Gebhardt
    Aus einer vorgegebenen Richtung (wenn man also genau weiß, wo die (nicht existierenden :-) Aliens hausen) sind Transits selten, aber zu jeder Zeit findet aus der von der Sonne abgewandten Richtung aus gerade ein Transit statt. Gibt es wirklich nichts Wichtigeres als solche Spinnereien?
  • Sprachkonventionen

    03.04.2016, Reinhard Fichtner
    Jede Art von Kommunikation beruht auf verbindlichen Konventionen. Ein einziges falsches Bit in einem Computerprogramm kann Projekte im 100-Millionen-€-Bereich fehlschlagen lassen. Auch wenn die menschliche Sprache - in welcher Form auch immer - fehlertoleranter ist bzw. sein muß, gilt hier das gleiche Prinzip. Es ist nicht ersichtlich, welchen Erkenntniswert die Psychologie in diesem Zusammenhang haben sollte.
  • Gegensätze?

    03.04.2016, Walter Weiss
    Was sich im Bereich INNERHALB der Reichweite unserer körperlichen Sinne abspielt, ist evident, verständlich, ja sogar selbstverständlich. Die Naturwissenschaften befassen sich demgegenüber mit Vorgängen AUSSERHALB der genannten Reichweite. Im Regelfall setzt ein Naturwissenschaftler für ein solches Problem eine Arbeitshypothese, die es dann zu verifizieren gilt, d.h. durch Versuchsanordnungen oder auch Beobachtungen ihre Evidenz nachzuweisen - oder auch nachzuweisen, dass sie falsch ist. Ist sie als evident nachgewiesen, läßt sie sich indessen nur mit mathematischen Formeln festlegen; wir können solche Vorgänge AUSSERHALB der Reichweite unserer Sinne also nicht mehr verstehen (trotz unendlich vieler Versuche, das hinzubekommen!), sondern 'nur' noch berechnen.

    Nimmt man diese jedem Naturwissenschaftler selbstverständlichen Regeln zur Kenntnis, ist überhaupt kein Gegensatz zwischen einer reinen Arbeitstheorie/Hypothese und ihrer Verifizierung - das sind vielmehr zwei Glieder in der ständigen Problem-Lösung der Naturwissenschaftler, wobei die reine Arbeitshypothese eben so lange unvollständig bleibt, bis sie entweder verifiziert oder falsifiziert ist.

    So einfach ist die Situation.
  • nette Theorie

    03.04.2016, linklank
    Aber ob Alliens die sich zu uns auf machen können uns so suchen würden? Oder haben sie uns vielleicht endeckt? Wenn wir auf einen Planeten um einen Nachbarstern wären könnten wir mit unseren Methoden die inneren Planeten überhaupt entdecken oder nur die großen Gasplaneten sehen? Und wie will man wissen wann man die Laser einschalten soll, nja aber wenn Alliens die gleiche Idee hatten könnte das erklären warum keine gefunden worden. Das neben der langweiligen Erklärung, dass das All eben groß, erst seit realtiv kurzer Zeit gesucht wird man nicht genau weis nach was man suchen soll und ein interstellares Signal schwer erzeugbar ist.
  • Münchhausen-Syndrom

    03.04.2016, Dr. Dieter J. May
    Wer kennt nicht die Baron von Münchhausen-Geschichte, in der sich jemand an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen möchte? Natürlich ohne Erfolg! Im deutschen Gesundheitswesen ist dieses Denken aber seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung und wird den sehr einseitig "aufgeklärten" Wählern und Patienten als funktionabel verkauft. Aber wehe wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe!
  • Man merkt es....

    03.04.2016, Statistiker
    ... die bisherigen Beitragsschreiber wissen nichts von ihrer Sprache. Weder die Orthographie noch die Grammatik bleibt stehen, sondern enwickelt sich. Auch der Duden ist deskriptiv, nicht präskriptiv, auch wenn das die bisherigen Sprachnörgler gerne so hätten.

    Ach ja, der Duden: Der gilt nur im Sprachgebrauch im Bereich der KMK und der IMK. Was das bedeutet, wissen die Sprachnörgler bestimmt, ansonsten nörgelten sie ja nicht.

    Ich freue mich über jede Neuerung unsere Sprache, ja, das macht Sinn, das realisiere ich täglich. Good Morning, Vietman.....
  • Ist das * eigentlich ein Grammatikfehler?

    03.04.2016, Rainer
    Ist das * eigentlich ein Grammatikfehler? Ich versteht nicht ganz was der Autor*In ausdrücken der die das wollte.
  • Unglücklich ist,

    02.04.2016, kl-ing
    dass dieses spannende Theam ausgerechnet am 1.April vorgestellt wird. Das steht einer ernsthaften Diskussion dann schon im Weg...
  • Performance & Illness for Circumstances & Pay

    02.04.2016, Holger Milde
    Solange ein einseitig merkantiles Bestreben ärztliches, therapeutisches (u. pflegerisches!) Handeln zu bestimmen versucht, gibt´s eben so ein Ergebnis. In D gibt´s gemäß § 12 SGB V halt nur WANZ-Medizin =wirtschaftlich, ausreichend(Note4!), notwendig, zweckmäßig. Und das ist durchaus für Patienten morbiditätssteigernd bis letal! Aber dieses wird wohl von der "Sozial/Gesundheitspolitik" billigend in Kauf genommen, va. um die Sozial/Rentenkassen zu entlasten. Aber nicht nur in Kliniken, auch im Niedergelassenenbereich brechen die medizischen Versorgungssysteme als Folge der Sparpolitik der krankenKassen/Versicherungen zusammen. In den nächsten 10Jahren gehen ca. 35.000Ärzte in Ruhestand (+Klinikärzte), finden großteils keine Nachfolger, u. jährlich verlassen zusätzlch ca.2000-3000 Ärzte D. Das dürfte die Situation zusätzlich verschärfen.
  • Introvertiert - RS-GR-Fehler

    02.04.2016, Ulrich Schmitz
    Interessant - aber es geht darum, Schüler*Innen soweit zu bringen, dass sie nicht wegen RS- und/oder Gr-Fehlern im Anschreiben z.B. bei Bewerbungen gleich aussortiert werden. Pirvat möge jede*r - vgl. Arno Schmidt - schreiben, wie es ihr/ihm beliebt; wenn's "offiziell" wird, dann eben DUDEN oder anderes Lexikon.
    Selbst Arno Schmidt hat ja bei "offiziellen" Anschreiben seine Etym-Theorie nicht weiter beachtet - und Gr-Fehler sollten nun schon gar nicht sein.
    Da aber mittlerweile die Zahl der LRS-Schüler*Innen massiv ansteigt und mit der Anerkennung bei den meisten "Anerkannten" jegliches Bemühen um Rechtschreibung eingestellt wird - im Gegenteil - wird früher oder später die Rechtschreibung - DUDEN hin, DUDEN her - freigegeben werden; mit den üblen Folgen: Im Antwortschreiben dann: "Wir haben leider nichgt verstanden, was Sie von uns erbitten...". Nach 35 Jahren Korrektur in Deutsch und Geschichte - auch mal in Philosophie - kann man feststellen: Die Nicht-Leistungen in RS und Gr führen zur Abwertung in den Inhaltsnoten - weil einfach nicht verstanden werden kann, was der/die Autor*In ausdrücken, sagen, schreiben wollte.
  • Was denn jetzt!?

    02.04.2016, Stefan
    Ich dachte wir wollen herausfinden ob wir nicht alleine im Universum sind!? Jetzt wird versucht uns zu verstecken... Ich denke wer die Mittel hat hierher zu fliegen, der hat auch die Mittel uns aufzuspüren. Egal ob mit dieser "Tarntechnologie" oder nicht!