Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Unsinn

    11.03.2015, Kudwien
    Wikipedia stellt fest, dass diese Produktionsschwankung problemlos durch unsere Pumpspeicherkraftwerke wegegsteckt werden kann.
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Kudwien,

    das steht auch so im Text.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • unscharf

    11.03.2015, Gutmann
    Ich bitte um Nachsicht - aber warum ist der Schatten unscharf?
    Es gibt doch keine nennenswerte Atmosphäre, die das Licht streuen könnte und die Sonne ist, nur 150 Tage vor seinem nä. Periheldurchgang, auch geschätzte 1,24 AE entfernt. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?
  • Nischen-Hypothesen

    11.03.2015, Paul Kalbhen, Gummersbach
    Ich verstehe Eduard Kirschmanns Replik auf meinen Leserbrief nicht so recht, was den "Nischengott" beziehungswesie das "Nischenkulturwesen" anbelangt. Die moderne Epigenetik hat doch völlig neue Perspektiven für die Rückkopplungen durch Anpassung zwischen menschlichem Genom und dessen Umwelt aufgezeigt. Ich zitiere einen führenden Humangenetiker, den Italiener L.L. Cavalli-Sforza: "Durch die Wirkung, welche die Sprache auf die Kultur ausübt und während der ganzen Entwicklung des Genus homo ausübte, verschaffte sie dem modernen Menschen einen großen Selektionsvorteil ..." ("Gene, Völker, Sprachen", Hanser Verlag, München 1999). Die Kultur wiederum fördert menschliches Sozialverhalten und menschliche Intelligenz; das sind für mich schon geistige Werte - jeder hat halt seine eigenen Ideen beziehungsweise "Nischen-Hypothesen".
  • Großversuch in globalem Maßstab

    11.03.2015, Dr. Dieter Meinert
    könnte man doch auf der Venus durchführen - vielleicht wird sie dadurch ja bewohnbar?
  • Die Studie greift zu kurz

    11.03.2015, Christian
    Wie so oft wurde auch bei dieser Studie der Fehler begangen, die Toxizität von Vitamin D für sich allein gestellt zu betrachten. Dabei ist aus Tierversuchen lange bekannt, dass die fettlöslichen Vitamine A, D und K(2!) zusammen synergetische Effekte haben und - wenn sie in ausreichender Menge und Verhältnis vorliegen (*) - auch bei hohen Dosen keine toxischen Effekte auftreten.

    Wird aber nur eins der fettlöslichen Vitamine durch Supplemente stark überhöht, wie in dieser Studie, dann sieht man toxische Effekte, wie z.B. erhöhtes Auftreten von koronarer Herzkrankheit bei einseitiger Überhöhung von Vitamin D oder Osteoporose bei einseitiger Überhöhung von Vitamin A. Vereinfacht gesagt sind das die Effekte eines aus der Balance geratenen Calciumkreislaufes. (wie auch schon von anderen Kommentatoren beschrieben)

    Leider wird aus diesen Einzelstudien dann oft geschlussfolgert, dass Vitamin XY böse sei und gemieden werden sollte (wie z.B. bei Vitamin A). Stattdessen sollte die Wissenschaft endlich mal Studien am Menschen durchführen, die die zusammenhängenden Effekte der Vitamin A, D und K2 gemeinsam berücksichtigt. Dort ist die Studienlage bis jetzt nämlich reichlich dünn.

    (*)Bei den optimalen mengen und Verhältnissen der Viatmin A, D und K2 steht die Wissenschaft noch am Anfang der Forschung. Einen aktuellen Überblick gibt z.B. Masterjohn in: http://www.westonaprice.org/blogs/cmasterjohn/is-vitamin-d-safe-still-depends-on-vitamins-a-and-k-testimonials-and-a-human-study/

  • Vitamin K2 als Menaquinone-7

    11.03.2015, JB
    Die hohe Aufnahme von Vitamin D3 befördert die Aufnahme von Calcium im Darm. Wird das Calcium nicht über aktiviertes Osteocalcin in den Knochen transportiert, steigen Ablagerungen in Weichgewebe, die zu Arterienverkalkung und Herz-Kreislaufleiden führen. Die Aufnahme von Vitamin D sollte stets mit Vitamin K2 als all-trans Menaquinone-7 kombiniert werden. MK7 aktiviert Osteocalcin und sorgt somit für die verbesserte Einlagerung von Calcium in Knochen. Zudem aktiviert (carboxyliert) MK7 das Matrix Gla-Protein (MGP), welches Calcium aus Weichgewebe freisetzt und einen kürzlich klinisch nachgewiesen positiven Effekt auf die Verringerung der Arterienverkalkung hat.
  • Keine Studie, nur eine Idee

    11.03.2015, Eduard Kirschmann, Hannover
    Ich möchte Paul Kalbhen widersprechen. Ich bin durchaus in der Lage Ian Tattersalls Aussagen zu überblicken, bei denen es sich nicht um eine neue Studie handelt, sondern darum, alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen, auf denen das Modethema "Klima" aufgedruckt ist. Dass Klimaschwankungen die kulturelle Entwicklung und damit mittelbar das Gehirnwachstum beim Menschen vorangetrieben haben sollen, ist nicht das Ergebnis einer Studie. Es wird noch nicht einmal als eine für den Erkenntnisprozess nützliche, weil falsifizierbare Hypothese formuliert. Es ist lediglich eine Idee, wie man die Annahme, dass der Mensch von Natur aus ein Kulturwesen ist, vielleicht noch retten könnte, obwohl sie offensichtlich nicht zur Evidenz passt. In Analogie zum von der Wissenschaft verfolgten Nischengott könnte man hier von einem Nischenkulturwesen sprechen, das sich im archäologischen Befund da verstecken soll, wo man noch nicht recht nachschauen konnte.
  • Vitamin D und K

    11.03.2015, Henry
    Vor Jahren habe ich schon gelesen, dass eine Übermäßige Zufuhr von Vitamin D dazu führen kann, dass Calcium sich fälschlicher Weise in den Arterien anstatt in den Knochen ablagert. Wird jedoch gleichzeitig eine ausreichende Menge Vitamin K (meist als Vitamin K2) zugeführt, soll sich deser Effekt nicht einstellen und das Calcium galangt hauptsächlich in das Knochengewebe.
    Neulich hat auch jemand aus meinem Bekanntenkreis diese Kombinationseinnahme aus eben diesem Grund von seinem Arzt empfohlen bekommen.
    Könnte dies zumindest eine Ursache für das Ergebnis der Studie sein?
  • Deutschlands Kuh-, Huhn- und Schweinemordschande

    11.03.2015, Dieter Grüner
    750 Millionen Tiere werden in Deutschland jährlich geschlachtet !!! Wer schützt diese Tiere ???
  • ng und nmol

    11.03.2015, N. Zimmermann
    Die Zahlen sind korrekt. Vor dem gleichen Problem stand ich einmal nach einer Blutuntersuchung. Als ich dann aber herausgefunden hatte, dass 1 ng/l gleich 2,5 nmol/l sind, war meine Welt wieder in Ordnung. In Laboruntersuchungen waren bei mir zuletzt immer noch 150 nmol/l als oberster Richtwert angegeben..
  • Geoengineering okay aber was ist mit..

    11.03.2015, Markus
    Es sollte meiner Meinung nach viel mehr darüber nachgedacht werden was das Fracking für die Natur bedeutet. Hoffentlich kommt es doch nicht zu uns.. http://www.fracking-in-deutschland.de
  • Nur die halbe Wahrheit

    11.03.2015, Warum nur?
    Leider wieder ein Artikel, in dem die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln Schlecht gemacht wird mal wieder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, anstatt diejenigen, die hier etwas falsches verordnen. Ja, unkontrolliert Vitamin D in hohen Dosen einzuschmeißen ist schädlich, da sich dadruch Calcium an den völlig falschen Stellen anlagert, z.B. in Gefäßen oder Muskeln. Das Zauberwort heißt "Vitamin K2". Es ist eigentlich grob fahrlässig einem Patienten Vitamin D2 zu verordnen, ohne entsprechend mit K2 zu spplementieren ggf. auch noch mit Vitamin A. Leider ist mir keine Studie bekannt, die den Vitamin K2 Spiegel berücksichtig, obwohl der Synergieeffekt bekannt ist (K2 schleußt das Calcium dort hin, wo es hin gehört, nömlich in die Knochen). Eine falsche Medikmantengabe relativiert noch lange nicht, die "nicht-artgerechte" Bürohaltung. Viele von uns benötigen Vitamin D in Pillenform, da wir nicht halbnackt durch die Savanne streifen.
  • Geschlechtsidentität

    11.03.2015, Maxi
    Wer mehr zum Thema Geschlechtsidentität lesen möchte, dem sei auch ein Blick in folgendes APuZ-Heft empfohlen (kostenlos):
    http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/135428/geschlechtsidentitaet
  • Wichtiges Thema

    10.03.2015, thomas bode
    Es gibt andere Studien die noch viel gravierendere Folgen ermittelt haben. Entlassung traumatisiert offenbar oft mehr als der Tod eines Familienmitglieds.

    Das Missverhältnis liegt darin dass Entlassung aber noch immer als normales "Instrument" in der Ökonomie betrachtet wird. Das eben alternativlos ist und worüber man auch nicht lange debattieren muss, außer im Zusammenhang mit Arbeitslosenstatistiken, Makrodaten.
    Obwohl unsere Werte angeblich auf dem Respekt vor dem Individuum beruhen wird einfach erwartet dass der einzelne sich klaglos opfern lässt wenn es dem Unternehmen oder dem "Markt" nützt. Das ist eigentlich nahe an der Ideologie vergangener Tage wo erwartet wurde dass sich der Mensch der Nation, Gott oder sonst einer Macht opfert.
    Ein weiteres Missverhältnis liegt darin dass unsere Gesellschaft technisch extrem weit entwickelt ist und hochkomplexe Prozesse beherrscht, aber im Umgang mit dem Glück/Leid des einzelnen Menschen unglaublich primitiv und bedenkenlos agiert. Gerade in der Ökonomie. Das liegt auch daran dass diese quasi wie ein ständiger Krieg, mit der Gefahr des Untergangs inszeniert wird.
    Modelle zu entwickeln das zu verbessern scheint unnötig, unmöglich, bzw. politisch anrüchig.
  • Mein Fehler

    10.03.2015, Robert
    Ich denke ihre Umrechnung ist korrekt. Mir war beim (wahrscheinlich zu schnellen) Lesen nicht aufgefallen, dass nicht die gleichen (SI-)Einheiten wie im Artikel verwendet werden.
    Antwort der Redaktion:
    Ich habe einen ganz schönen Schreck gekriegt. Einheiten verdaddeln kann ich nämlich auch ganz gut.