Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: RE: Wie? Was?

    23.10.2003, Rüdiger Biesold
    Darf etwas nicht hinterfragt werden weil es "Alltag" ist? Die psychische Not der Patientinnen (und vielleicht auch ihrer Partner) ist dabei sicher ein wichtiger Teil der Betrachtung. Da aber auch ein erheblicher Teil auch künstlich nicht zu einer erfolgreichen Schwangerschaft führt, muß auch dieser Punkt umfassender betrachtet werden. Die Not der Betroffenen kann durch Fehlversuche oder auch Fehlgeburten auch stark verschlimmert werden (siehe hierzu die Untersuchungen über die Folgen von Fehlgeburten).
    Wenn denn kühn behauptet wird, daß mit der (nicht nachgewiesenen) Verbesserung der Erfolgsquote Kosten gespart werden könnten, müssen auch hier Zweifel angemeldet werden. Es könnte durchaus natürliche Gründe geben, das es natürlich nicht geht; wir wissen da noch viel zu wenig vom Zusammenspiel der Einzelkomponenten. Am Ende mag dabei auch herauskommen, daß Defekte weitergegeben werden, nur weil es Künstlich eben machbar ist. Das multipliziert möglicherweise die "Notwendigkeit" künstlicher Eingriffe in folgenden Generationen und damit auch die Kosten.
    Das hat auch nur entfernt nichts mit Euthanasie oder noch schlimmeren Dingen aus der deutschen Vergangenheit zu tun (in den USA gab es übrigens auch Zwangskastrationen mit modifizierter Begründung). Aber müssen wir wirklich alles tun oder zulassen, nur weil es irgendwie geht und (eventuell nur kurzfristig) Gewinn verspricht?
  • RE: RE: Alles

    23.10.2003, Rüdiger Biesold
    Da ist noch einiges mehr in den "normalen" deutschen Sprachgebrauch durch einige Medien und drittklassige Filme mit noch schlechterer Übersetzung eingewandert, besser wird das dadurch nicht. Was die Auseinandersetzung mit übermäßiger und unnötiger "Anreicherung" des Deutschen mit englischen Wörtern betrifft, kann ich einem Bezug zum Dritten Reich nicht folgen. Das Deutsche wird deswegen nicht zu etwas besserem in der Welt, es muß eben nicht schlechter gemacht (eben verhunzt" werden als es ist. So ganz nebenbei wird ein Begriff oder Ausdruck nicht deshalb falsch, nur weil er von verbrecherischen Leuten für deren Zwecke mißbraucht wurde.
    Gegen fremde Bezeichnungen für Städte bin ich grundsätzlich, das gilt nicht nur für München, Wien usw. es gilt auch für Liége, Praha, Strassbourg usw. Das war aber nicht Gegenstand; ein diesbezüglicher "ständiger" Gebrauch macht auch dieses nicht besser.
    Aber wenn "man" das Problem nicht sehen will, gibt es sicher auch noch entlegenere Begründungen für die weitere Verfremdung des Deutschen und auch anderer Sprachen. Es gibt aber eben auch den Versuch, solche Entwicklungen zu bremsen; das sollte nicht billig in falsche politische Schubkästen geschoben werden.
  • Dumme Aussage

    23.10.2003, Roland
    Wenn man ein zylinderförmiges Glas von der Seite betrachtet sieht man ein Rechteck.
    Wenn man jetzt die sichtbare Fläche des Glases verdoppelt, indem man es doppelt so hoch macht, verdoppelt sich auch das Volumen ganz linear.
    Wenn man hingegen die sichtbare Fläche des Glases verdoppelt, indem man es doppelt so breit macht, wächst das Volumen um einiges mehr, weil sich bei einem Zylinder in diesem Fall die Breite und die Tiefe ändert...
  • RE: weitere Kriterien

    23.10.2003, Sven
    Doch, es gibt noch die Polkörperdiagnostik, auch dort werden Chromosomen der Eizelle untersucht.

    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/587660

    Darüberhinaus wurde bereits über Zusammenhänge zw. Telomerlänge und Alterung, Krebsentstehung geforscht.
  • V(Zyl)=Pi*R^2*h

    23.10.2003, Helmut Wolff
    Eine andere Ursache könnte sein, dass der Durchmesser (Radius) quadratisch in das Volumen eingeht, die Höhe aber nur linear.
    Eine Verdoppelung des Durchmessers vervierfacht also das Volumen. Eine optisch ungefähr gleich wirksame Halbierung der Höhe kompensiert dies eben nicht.
  • Glasform beeinflusst Geschmack von Wein

    23.10.2003, Dr. Peter Faber, Abu Dhabi, V.A.E
    Das ist doch nun wirklich nicht neu! Jeder Weintrinker weiss darueber Bescheid und Riedel stellt seit Jahrzehnten Wein- und andere Glaeser auf der Basis solcher Erkenntnisse her.
  • RE: Nutzung von Methanhydrat für Brennstoffzellen?

    23.10.2003, Matthias Paul Scholz
    Wenn ich recht informiert bin, bewirken die freiwerdenden Abfallprodukte bei dessen Verbrennung einen noch stärkeren Treibhauseffekt als Kohlendioxid.
  • RE: Nutzung von Methanhydrat für Brennstoffzellen?

    23.10.2003, ---
  • RE: Nutzung von Methanhydrat für Brennstoffzellen?

    23.10.2003, ---
    Das ist nicht nur eine Idee, sondern wir schon getestet. Hat aber mit dem Thema der Meldung hier nichts zu tun.
  • RE: Alles

    22.10.2003, Peter Speckmayer
    "Taikonaut" wird wohl weder der wahren chinesischen Aussprache noch der chinesischen Schrift gerecht. Schon aus dem Grund ist es wohl nicht angebracht päpstlicher als der Papst zu sein und auf diesem Begriff zu bestehen.
    Astronaut ist mittlerweile ein Begriff der so sehr in unseren (deutschsprachichen) Sprachgebrauch übergegangen ist so dass er ohne politisch-emotionale Probleme gebraucht werden kann. Dasselbe gilt natürlich auch für "Kosmonaut".
    ad Kastilisch: wenn schon, dann "castellano" denn das erstere ist schließlich auch nur die eindeutschung des zweiten.
    ... und "sprachverschmutzung", .. wenn ich diesen Ausdruck nur höre. Er erinnert mich irgendwie an das dritte Reich in seiner wertenden und herabsetzenden beschränkung.
    Weiters benutzt in der ganzen welt niemand zb. die originalen deutschen Namen für Wien, München, ... sondern man sagt Vienne, Vienna, Viena, Munich .. usw. aus welchem Grund sollten wir da übermäßige politische pseudo-Korrektheit an den Tag legen?
  • Nutzung von Methanhydrat für Brennstoffzellen?

    22.10.2003, K.L.
    Wär ja neben Schiffe versenken auch mal 'ne nette Idee ...
  • und dann...

    22.10.2003, D. Müller
    ...gehen wir mit unserem taschenrechner zum nächsten wasserhahn und lassen wasser über das porenelement laufen? not very likely, isn´t it?
  • das ist vollkommen unglaubwürdig

    22.10.2003, ich bin klein und schlau...
    nur weil ein mensch klein is ist er nicht dumm...ich bin auch klein - na und!!
  • Sprachlich verhunzte Mitteilung

    21.10.2003, Rüdiger Biesold
    Da fliegen schon seit Monaten Leute mit sowjetisch/russischer Technik zur ISS (ich erinnere freundlich an die triumphierenden Mitteilungen am Ende der MIR über die russische Schrott-Technik) und trotzdem werden Astronauten daraus gemacht; immerhin wird der Russe als Kollege bezeichnet aber seine Berufsbezeichnung wird weggelassen. Schließlich wird der Spanier als 6. Europäer in der ISS gezählt, auf welchem Kontinent wohnen eigentlich Russen? Hinter dem Mond sicher nicht, da kam deren Raumfahrt bemannt bekanntermaßen nicht hin.
  • Nation?

    21.10.2003, Rüdiger Biesold
    Wieder so ein englischer Begriff ohne Nachdenken ins Deutsche gesetzt. Im englischen Sprachraum gibt es für Nation und Staatsbevölkerung nur einen Begriff, im Deutschen sind es zwei Begriffe. Fast jeder Staat (ich kenne als einzige Ausnahme nur Island) hat aber eine Bevölkerung die entweder aus mehreren Nationen besteht und/oder nur Teile einer Nation repräsentiert. (Deshalb ist die die Bezeichnung "Nationalmannschaft" oder "-auswahl" meist auch in Deutsch schlicht falsch). In wissenschaftlichen Umfeldern sollte Sprache sorgfältig und reflektiert behandelt werden.