Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: Schlafzimmer an die Uni's und Schulen (Pisa)

    11.10.2003, W. Schulte-Kramer
    Das hilft aber nur dann, wenn vorher auch etwas gelernt wurde, also erst Unterricht und dann Mittagsschlaf statt Fernsehen!
  • Auch Verwitterungserscheinungen möglich

    11.10.2003, Thorsten Knies
    Hohlformen in Sandsteinen können auch verwitterungsbedingt entstanden sein.
    Der aus den Karlstalschichten des Buntsandstein bestehende Altschlossfelsen bei Eppenbrunn im südlichen Wasgau weist an überhängenden Partien und Decken von Nischen Verwitterungserscheinungen auf, die denen auf dem Bild ähneln. Es handelt sich um annähernd halbkugelförmige Hohlräume zwischen fünf und fünfzehn Zentimetern Durchmesser, die Stellen markieren, an denen kugelige, konzentrisch-schalig aufgebaute Gebilde (Fe-Mn-Verbindungen und anderes) herausgefallen sind. Diese sind in situ, auch an Rissen und Klüften, durch Sättigung des +/- porösen Gesteins mit den durch das Gestein filtrierten Lösungen entstanden und schließlich herausgewittert.
    Der Block auf dem Foto scheint nicht zum Anstehenden zu gehören; er macht vielmehr den Eindruck, Ergebnis eines Felssturzes oder gar ein aus periglazialen Hangschuttmassen herausgewaschener Block zu sein. In diesen Fällen wäre seine Lage verändert worden, was eine Weiterverwitterung unter anderen Umständen bedeuten würde (saures Milieu des Bodens (siehe organische Auflage aus Koniferennadeln!), direkte Exposition gegenüber Niederschlägen, Auswaschung, Alveolarverwitterung o.ä.) So ließen sich die vertikal gestreckten Hohlformen miterklären. Ganz deutlich ist auf dem Foto auch zu erkennen, dass die Verwitterung an Klüften (diagonaler Riss im Bildviertel oben rechts) ansetzt.
    Im Pfälzerwald finden sich daneben öfter Sandsteinblöcke, die von Archäologen als keltische Opferschalen gedeutet werden. Es handelt sich dabei um nicht regelmäßige Blöcke mit mehr oder weniger ebener Oberfläche, die eine flache Delle aufweisen. Diese "Opferschalen" werden von Geologen allerdings als Verwitterungserscheinungen angesprochen.
    Generell halte ich es für äußerst schwierig, keltische Bearbeitungsspuren an Sandsteinen feststellen zu wollen, da diese Gesteine leicht verwittern. Burgmauern aus Sandstein weisen schon nach wenigen Jahrhunderten starken Abtrag auf (z.B. Waben- und Alveolarverwitterung an Burg Trifels).
  • Steinvertiefungen

    11.10.2003, Reinalt J. Klein
    gestern, 10.10.2003 lief nachmittags im Fernsehen (ich glaube, ARTE) ein Beitrag über die Kelten in Europa. Dabei wurde unter anderem eine keltische Stadt gezeigt, die nahe bei Marseille ausgegraben wurde/wird. Dort findet sich in einer Mauer eine Vertiefung, die den auf dem englischen Foto dargestellten frappierend ähnlich sieht.
  • Ältester Nachweis ???

    10.10.2003, Michael Pechmann
    Die Ausgrabung im Thüringischen-Bilzingsleben von Prof. Mania haben den Gebrauch von Feuer , das Vorhandensein von Werkplätzen und die Benutzung von Wohnbauten weit früher belegt. „Der archäologische Fundhorizont im Travertin bei Bilzingsleben wird mit etwa 350 000 bis 400 000 Jahren datiert.“ Siehe: http://www2.uni-jena.de/philosophie/bilzingsleben/
  • Spenderblut

    10.10.2003, roland
    Heute gilt Spenderblut als Heilmittel für Gladiatoren.
  • Schlafzimmer an die Uni's und Schulen (Pisa)

    10.10.2003, Roland
    Schlafen in der Schule!
  • Dodekaeder

    09.10.2003, Peter Mayer
    Nun, dass das Universum endlich ist, ist meiner Meinung nach unstrittig. Trotzdem gibt es ja zahlreiche Theorien, die alle ihren Reiz haben.

    Wirklich neu ist an der vorliegenden Theorie nur die Dodekaederform - und die ist verblüffend. Warum sollte ausgerechnet ein solcher Körper entstanden sein? Eine Kugel (oder Hyperkugel) ist doch viel naheliegender.
  • Schmale tektonische Naht im Jordan-Tal

    07.10.2003, sperg
    Bin an vollständigen Bericht interessiert
  • Datierung

    05.10.2003, JHN
    Die Inkas hätten sicher etwas dagegen gehabt, wenn Spanier im 15.Jahrhundert Silber in Potosi abgebaut hätten!
  • Eierstockzyste

    04.10.2003, Irmgard Schwarz
    Ich (51 Jahre) habe seit ca. 10 Jahren eine Zyste am rechten Eierstock. Mein Frauenarzt kontrolliert regelmäßig mittels Ultraschall. Da die Zyste trotz mittlerweile ca. 8 cm Durchmesser keinerlei Beschwerden macht, sehe ich auch bisher keine Veranlassung zu einer operativen Entfernung. Könnte Tamoxifen zur Behandlung meiner Zyste eingesetzt werden und mit welchen Nebenwirkungen wäre evtl. zu rechnen??
    Vielen Dank für eine baldige Antwort.
  • RE: RE: Die Hatz auf den Kuchen

    03.10.2003, Armin Loos, Wickerode
    Leider wird in dem Artikel wieder einmal versucht Versäumnisse und Sturheit von Landesämtern zu vertuschen. Mit dem Namen "Sternenscheibe von Sangerhausen" wurde der Sensationsfund bekannt und ein Jahr publiziert. Meller und natürlich auch die Landesregierung hatten es trotz Hinweisen von mir versäumt sich das Namensrecht zu sichern und nunmehr Probleme dies darzulegen. Vorschläge und Gemeinsamkeiten wurden gänzlichst mit einer kaum nachvollziehbaren Selbstherrlichkeit ignoriert, Kommunen die Beteiligung an wirtschaftsfördernden Maßnahmen unter Drohung untersagt. Na ja, man mag wohl Weltruhm erlangen....

    Ich (Armin Loos), in Einklang von nunmehr zahlreichen anderen Hoteliers werden das "Land der Sternenscheibe" jedoch nicht verstauben lassen. Aber mit Sicherheit werden auch hier wieder Stimmen laut, die von Geldmacherei sprechen. Unternehmer, in dem Versuch einen schneeweißen Fleck in Deutschland zu beleben versucht man hier wieder einmal totzuschweigen um von der eigenen "Inkompetenz" abzulenken. Von Vermarktung kann doch wohl von Seiten des Landesamtes bei allem Wohlwollen nicht gesprochen werden.
    Da gibt es andere Beispiele dafür. Aber für die Region wird wieder einmal nichts getan - außer Ankündigungen und Prozessen.
    Vermarktung ohne know-how - anders lässt sich diese Vorhensweise nicht darstellen.
  • RE: Zweischneidiges Schwert

    02.10.2003, Harald
    Absolute Zustimmung!
    Wir sind auf dem Weg zum Kampfroboter Mensch!
  • RE: zwei Planeten

    02.10.2003, Roland
    Also, ich glaube immer noch.
    Obwohl nicht alles so geht wie wir es erwarten! Vielleicht brauchtder HERR keine Aale mehr?
  • So issés

    02.10.2003, Rland
    Der mensch verschleppt doch alles.
  • Zweischneidiges Schwert

    02.10.2003, Matthias Paul Scholz
    Die Angsterzeugung im Gehirn hat ja (zumindest in den allermeisten Fällen) einen durchaus sinnvollen Hintergrund.
    Aber es wird wohl nicht lange dauern, bis sich die Militärstäbe in aller Welt für die angesprochenen Forschungsergebnisse interessieren werden...