Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Darwin-Award statt Nobelpreis

    26.09.2017, Friedrich Körner
    Wer sich ernsthaft der Wissenschaft verschreibt, hat wenig Chancen, eine Familie zu ernähren. Wer etwas für die Menschheit tun will, stirbt also aus. Entweder bleibt die Wissenschaft langsam stehen, weil die Schlauen aussterben, oder die Wissenschaft bleibt stehen, weil die Schlauen zu schlau sind, freiwillig auszusterben.
  • leibliche Geschwister Jesu in der Bibel

    26.09.2017, Nis Holger Hansen
    Sehr geehrter Herr Bohnenkamp,
    die Bibel und die Kirche kennen leibliche (Halb-)Geschwister Jesu, z.B. Matthäus 12,46-50 und 13,53-57 (mit Parallelstellen bei Markus und Lukas), dort sind auch Namensnennungen. Seine Brüder Jakobus und Judas gelten in der kirchlichen Tradition als Verfasser der gleichnamigen Briefe im Neuen Testament.
    Auch Paulus erwähnt Brüder Jesu in 1.Korinther 9,5 und Galater 1,19
  • geht so

    26.09.2017, Kopfrechner
    Also ich nutze die WarnWetter App vom DWD (leider nur für Orte in D) und gucke ausserdem bei Meteoblue (Schweiz) ab und zu nach. Eigentlich bin ich mit den kurzfristigen Vorhersagen recht zufrieden. Meteoblue hat verschiedene Modelle im Angebot. Eines geht bis 4km Maschenweite herunter (dafür nicht weltweit). Die Schweizer haben wohl auch jetzt einen Rechner in Betrieb, wo sie ihr Land mit 1km Maschenweite rechnen können.

    Ich brauche die Entscheidungsgrundlage, ob ich die geplante Aktivität im Freien durchführen kann (Skitour, Wandern oder Klettern in den Alpen usw.), und was ich mitnehmen muss. WEtterfeste Ausrüstung muss ja aber sowieso immer dabei sein. Aber ob sich die Anreise lohnt, das kann man heute schon sehr viel genauer bestimmen.
    Ob die Leute wirklich 14 Tage-Vorhersage haben wollen (wie wird das ermittelt?), weiss ich auch nicht. Ich klicke auch auf diese Prognosen, aber eigentlich brauche ich sie nicht, bzw. plane ich nicht danach.

    Vielleicht ist das wie beim Auto, da werden auch zig Sachen eingebaut, die der Kunde "unbedingt" haben will, sonst ist das Auto praktisch unverkäuflich. In meinem Bekanntenkreis befindet sich aber niemand darunter... ;o)
  • Satire?

    26.09.2017, J. Tenbrock
    Ich möchte vor allem über Regen und Unwetter informiert werden. Die Meldungen darüber waren dermassen daneben (nicht mal der aktuelle Regen wurde angezeigt (oder umgekehrt), viele Falschalarme über angeblich anstehende Unwetter), dass ich alle nachträglich installierte Apps (inkl. die vom DWD) wieder deinstalliert habe. Die vom Hersteller mitgelieferte App zeigt mir als Widget die aktuelle Temperatur draussen an (wohl für Nerds) - stimmt so einigermassen - man darf halt nicht so anspruchsvoll sein. Ansonsten schau ich inzwischen immer wieder mal auf meinen Dosenbarometer.
  • Der Spannungsabbau unter Mexico-Stadt ...

    25.09.2017, Robert Kühn
    hat also leider immer noch nicht stattgefunden, da das Verhaken der abtauchenden Cocos-Platte mit der darüberliegenden kontinentalen Kruste von diesem Beben nicht gelöst wurde. Vermutlich sind die Kräfte, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte aufgebaut haben durch dieses Ereignis eher noch größer geworden. So bitter es ist, aber man kann nur auf ein baldiges Beben in Zentralmexico hoffen, das allerdings mit einer Reihe schwerer Nachbeben zu hohen Schäden und Opferzahlen führen wird.
  • Hurricane Maria Damages Parts of Puerto Rico's Arecibo Observatory

    25.09.2017, Peter M.
    https://www.space.com/38242-arecibo-observatory-hurricane-maria-damage.html

    "Puerto Rico's iconic Arecibo Observatory has sustained some significant damage from Hurricane Maria, officials reported today (Sept. 22).

    The storm hit the island as a Category 4 hurricane Wednesday (Sept. 20) and left widespread destruction in its wake. Without power, phones or internet service, the Arecibo Observatory has been offline since the storm hit.

    The Arecibo Observatory houses the world's second-largest radio telescope. While the overall structure of the telescope is still standing, it sustained some pretty serious damage from Hurricane Maria, according to an update from the Universities Space Research Organization (USRA), which helps to operate the Arecibo Observatory.

    [...] "
  • Re: Abwarten

    25.09.2017, Jonophon
    Na klar, zu Beispiel Frieden oder ewiges Leben. Aber in 12,45 Milliarden Jahren haben wir bestimmt auch das geschafft
  • Ausreichende Stromspeicher sind auf lange Sicht nicht verfügbar

    25.09.2017, Dr. Jürgen Götz
    Ohne das rezensierte Buch gelesen zu haben, möchte ich darauf hinweisen, dass einige Leute mit zu viel grüner Ideologie offensichtlich den Sinn für die Realität verloren haben. Zunächst beschließt man den Ausstieg aus der Kernenergie – der einzigen Energieerzeugungstechnologie, mit der man im großtechnischen Maßstab CO2-Emissionen in Bereich von hunderten Millionen Tonnen pro Jahr nachweislich vermeiden kann – und nun sollen die Stromnetze vollends unsicher gemacht werden! Stromspeicher im Bereich vieler TWh sind auf lange Sicht nicht verfügbar!
  • g und Beschleunigung

    25.09.2017, Manfred Raida
    mal kurz recherchiert, wenn man auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen will - zu langsam in SF Filmen - brauche ich von 0 (Raumschiff koppelt von Station ab) auf Lichtgeschwindigkeit bei etwas mehr als 2 g (akzeptabel für die .... wie soll man die nennen) 3840h also 160 Tage fast ein halbes Jahr und dann noch 4 Jahre zum nächsten Sonnensystem und man muss bremsen .... autsch, das sind Probleme, die Sternenfahrer sind dann um so 5 - 6 Jahre gealtert sind sich ständig auf die nerven gegangen und noch schlimmer - das Bier ist aus
  • @"Dr." Willmann

    25.09.2017, MarcGyver
    Ein paar ernstgemeinte (aber optionale; sie sollen mir eigentlich nur helfen, abzuschätzen, wie ernst man ihren Beitrag nehmen kann (bzw. ob er überhaupt ernst gemeint ist), wobei ich aber nicht davon ausgehe, dass man einen Doktortitel für eine kompetente Reaktion auf den Artikel braucht) Fragen vorab: Haben Sie tatsächlich einen Doktortitel und wenn ja: In welchem Fach haben Sie promoviert? Mein Blick ist da eher auf die Naturwissenschaften eingeengt aber zumindest dort wäre das mit so viel Kurzsichtigkeit eher schwierig.

    Wie in Kommentar 3 schon angesprochen wurde, ist der Begriff "Zeit" hier von entscheidender Bedeutung, wenn man natürliche und menschengemachte Veränderungen vergleicht. Natürliche Veränderungen finden eher über viele Jahrhunderte oder gar -tausende hinweg statt, während der Mensch Veränderungen innerhalb weniger Jahrzehnte oder gar Jahre bewirkt. Dementsprechend schlecht kann die Natur darauf reagieren.

    Als praktisches Beispiel zum Thema "Zeitraum" können Sie ja mal auf einen Tag verteilt drei Liter Wasser trinken und zum Vergleich an einem anderen Tag innerhalb von einer Minute.
    Oder nähern Sie sich mal einer Wand gleichmäßig bis zur Berührung von einem Meter Abstand innerhalb von zehn Sekunden an und zum Vergleich darauf innerhalb von zwei Zehntelsekunden. Die Wand darf gern etwas gepolstert sein, denn schließlich geht es mir nicht darum, dass Ihnen etwas passiert.
    Bei beiden Beispielen sollten Sie in der Lage sein, einen Unterschied bei den verschiedenen Zeiträumen zu fühlen. Die Reaktion Ihres Körpers auf die Veränderungen von außen ist dabei etwa analog dazu, wie gut die Natur auf langsame und schnelle Veränderungen reagieren kann, falls Sie das nicht herauslesen konnten.
  • Film und Realität

    25.09.2017, Karl Müller
    Wer will denn in einem Film schon mit der alltäglichen Realität konfrontiert werden? Die hat man den ganzen Tag um sich. Ein Film dient zur Unterhaltung und/oder zur Ablenkung. In einem guten Film muß gerade noch so viel Realität enthalten sein, das es das menschliche Gehirn nicht für komplett unmöglich hält, aber er muß auch möglichst fern des Alltäglichen sein.
    Jeder weiß, das Autos bei einem Unfall eher sehr selten dazu neigen sofort zu explodieren. Trotzdem tun das die Flmautos ununterbrochen und alle finden das gut und richtig.
    Das ist auch der Grund warum deutsche Krimis oft zum Gähnen langweilig sind. Dort ist jedes noch so kleine Detail der Realität nachempfunden.
    Wenn ich eine Dokumentation sehen will, dann wähle ich das bewußt aus. Ein Film darf einfach nicht zu realistisch sein.
    Und natürlich gilt natürlich auch oder gerade deshalb für das SciFi-Genre. Eine mit heutigen Mitteln realistisch vorstellbare Weltraumreise in ein Filmformat übertragen würde wohl niemanden hinter dem Ofen hervorlocken.
    Deshalb ist es gut so wie es ist. Film-Raumschiffe müssen schneller sein als das Licht, oder den Raum krümmen können, sich in Warpblasen oder durch Wurmlöcher bewegen. Das Licht der Sterne muß zur Demonstration der irrsinnigen Geschwindigkeit zu einem Strich werden.
    Ich stehe dazu.
  • Abwarten

    24.09.2017, Joachim Otto
    Bisher hat sich der Mensch noch jeden Traum erfüllt. Es ist wie immer nur eine Frage der Zeit.
  • c=Ende der Fahnenstange?

    24.09.2017, Hannes Partsch
    Ich bitte jetzt schon um Entschuldigung, wenn meine Frage zum Augenverdrehen bei diversen Lesern führt. Aber ich frage mich wirklich, warum die Lichtgeschwindigkeit die größte Geschwindigkeit ist, die je erreicht werden kann. Wenn ich behaupte, daß c=10.000 km/s ist, dann stimmt Einsteins Formel genauso. Denn der Wurzelwert ginge bei Annäherung genauso gegen 0. Warum ist also ausgerechnet die Bewegung der Lichtteilchen resp. der elektromagnetischen Wellen die höchste Gewschwindigkeit? Kann es denn nicht sein, daß es andere Elementarteilchen gibt, die schneller sind? Wie schnell ist eine Gravitationswelle?Was ist mit den postulierten Wurmlöchern? Damit sollte man - zumindest in der Theorie - große Strecken in Nullkommanichts zurücklegen können. Widerspricht das nicht wiederum der Aussage, daß es nichts schnelleres als das Licht gibt?
  • Sehr geehrter Dr.... Willmann

    24.09.2017, Thomas Hilleke
    Es ist interessant und äußerst traurig zu lesen, wie Sie die bewusste Zerstörung der Natur mit Gleichgültigkeit rechtfertigen. Getreu dem Motto "mir geht es gut und nach mir die Sintflut"
    Es stimmt, dass sich die Arten weiterentwickeln. Gerade der Kampf Jäger/Beute fördert die Entwicklung mehr als alles andere.
    Aber wie können Sie nur so eine Ignoranz an den Tag legen?
    Was gibt Ihnen das Recht, die Zerstörung der Natur, das Überfischen der Meere usw gutzuheißen? Warum haben die heute lebenden Tiere nicht auch ein Recht auf überleben? Weil es Ihnen gut geht und Sie ihr Leben im Luxus genießen?
    Warum etwas ändern, es gibt Lebensmittel im Laden und wie die Welt um mich herum aussieht ist mir egal...

    Ihr Gedankenspiel hat u.a. Einen großen Fehler... die Entwicklung und Weiterentwicklung der Arten dauert viele Jahre und ist kein 5 Minuten Ereignis. Wir, als moderne Menschen zerstören unsere Umwelt binnen kurzer Zeit und lassen den Tieren kaum eine Chance sich anzupassen.
    Der "Super-Trawler" Margiris kann 600t Fisch pro Tag fangen... inkl Zerstörung des Meeresbodens. Wie sollen sich die Fische vermehren oder an die Netze anpassen um die gleichen Fangmengen beizubehalten? Und wir reden hier von nur einem Schiff!
    Ein Harvester mit einem Bediener fällt 200 und mehr Bäume am Tag, entastet sie und schneidet sie exakt auf Maß ab. Vor 200 Jahren brauchte ein Holzfäller Monate für die Arbeit. Ähnliche Geräte werden in Russland Tundrakiller gennant.
    Immer mehr, immer schneller werden die natürlichen Ressourcen abgeschöpft, ohne eine Möglichkeit der Erholung.
    Wir zerstören Lebensräume, die wir ohne moderne Hilfsmittel nicht einmal im Ansatz erreichen würden und wir zerstören die Natur, auf der Suche nach Rohstoffen und Materialen um unseren Luxus aufrechtzuerhalten.
    Der größte Witz und zugleich traurigste Umstand an solchen Geschichten sind leider die Menschen wie Sie es sind.
    Ohne moderne Hilfsmittel wären Sie nicht einmal mehr überlebensfähig und wären nicht in der Lage hier auch nur einen Winter zu überleben... aber für ihr Luxusleben kann, darf und muss die Natur zerstört werden.... Menschen wie Sie sollten auch auf nichts verzichten müssen.. schließlich muss Veränderung da sein und blablabla... aber wehe, diese Veränderung würde Einschnitte in ihrem Leben fordern... dann zählt ihr toller Spruch "wir müssen uns neuen Herausforderungen stellen, in die Zukunft blicken" wohl nicht mehr. Oder versuchen Sie doch einfach mal ihr Leben etwas zu reduzieren. Gehen Sie mal etwas mehr und verzichten auf ihr Auto... verzichten Sie mal auf Urlaub usw... aber dann ist ihr Geschrei groß.
    Die Natur ist wie eine Bank... und wir leben auf Kredit. Wenn wir jedoch von dieser Bank kein "Geld" mehr bekommen, sind wir am Arsch.
    Das Leben wird weitergehen... ob mit oder ohne uns.
    Mensch/Natur ist kein Zweikampf sondern idealerweise ein Zusammenspiel.

    Ich hoffe nur, dass Ihnen nachfolgende Generationen etwas mehr Grips und mehr Sinn für Natur und Umwelt haben
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Hilleke
  • Man kann nur noch schreien

    23.09.2017, Angela Franke
    über so viel Skrupellosigkeit und dumme Ignoranz, wobei ja nicht nur der Erlaubende sondern auch diejenigen, die das dann aus Profitgründen oder anderweitigen verwerflichen Gründen ausnutzen, zu dieser widerlichen Spezies zählen.