Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • RE: Anderer Denkansatz

    24.03.2003, Frank Haubrich
    Meiner Meinung nach haben Sie in dieser Richtung einen Gedankenfehler. Wenn Sie eine Reise in die Entwicklungsländer machen, dann werden Sie sehen, dass es außer dem Wasser auch an Brennmaterial zum Heizen bzw. zum Abkochen fehlt. Mich selbst haben meine Reisen in die Andenregionen geführt, wo ab einer bestimmten Höhe kein Brennmaterial, sprich Holz zur Verfügung steht. Ich denke da an das Hochland von Peru und Bolivien. Dort hat man zwar eine geringe Bevölkerungsdichte, aber trotzdem auch kaum irgendwelche Bäume die man verbrennen kann. An Kohle ist nicht zu denken und Öl bzw. Gas ist für die dortige Bevölkerung zu teuer. Gehen Sie Richtung Nordafrika, große Wüstenregionen in denen ebenfalls Menschen leben, Baumlos, Strauchlos. Aber das größte Problem sind die riesigen Ballungsgebiete in den Entwicklungsländern. Wenn Sie nach Indien fahren, sprich Bombay, New Dehli ..., dann hat die in den Städten lebende Bevölkerung seine liebe Not nach draußen in die freie Natur zu kommen, um sich die erforderlichen Brennstoffe (Holz) zu besorgen. Alles andere zu kaufen ist zu teuer.

    Klar, wir können uns solche Situationen schlecht vorstellen, wenn wir nicht selbst betroffen sind. Wenn ich ins Hochgebirge gehen, dann nehme ich meinen Benzinkocher mit und koche mein Wasser ab bevor ich Tee oder Kaffee mache. Was aber wenn ich in 3000m Höhe, wo kaum ein Baum oder Strauch wächst, plötzlich länger bleiben muss und mein Benzinkocher leer ist. Ich stehe auf dem Schlauch.
    Das sind nur einige Beispiele für das Problem Abkochen von Trinkwasser. Aber denken wir mal in unsere eigene Vergangenheit. Das Prinzip des Abkochens von Wasser ist selbst in Europa noch nicht lange bekannt. Es kam eigentlich aus China. Bis vor einigen Jahrhunderten war in Deutschland das einzige "sterile" bzw. in unserem Sinne keimfreie trinkbare Nahrungsmittel das Bier (Hefepilze sind zwar ebenfalls Mikroorganismen, aber sie schädigen unseren Organismus nicht). Bei dem Vergärungsprozeß wurden die meisten übrigen gefährlichen Mikroorganismen abgetötet.
    Das wären einige Gedankenansätze, welche von meiner Seite anregend wirken sollten.
    Frank Haubrich
    haubrich@forst.tu-dresden.de
  • Anderer Denkansatz

    22.03.2003, Mike
    Meiner Ansicht nach liegt das Problem auch bei der mangelnden Information der Betroffenen. Ich kann mir kaum eine halbwegs geordnete Situation vorstellen, bei der ich Trinkwasser NICHT abkochen könnte.

    Mach ich da einen Gedankenfehler?
  • Wieso die EU?

    22.03.2003, Frank Berlager
    Wieso zahlt eigentlich die EU dies Hilfsprogramm?

    Die USA, Großbritannien und Spanien wollten diesen Krieg, da waere es nur recht und billig, wenn sämtliche Hilfsprogramme auch von den Kriegstreibern bezahlt würden!
  • RE: SARS-Syndrom

    20.03.2003, Antje Findeklee, Redaktion
    Liebe Frau Schwarz,

    Die Krankheit kann durch Tröpfchen und engen Kontakt übertragen werden und hat eine Inkubationszeit zwischen zwei und sieben Tagen. Weitere Informationen finden Sie beim Robert-Koch-Institut (http://www.rki.de/INFEKT/INFEKT.HTM?/INFEKT/ARSUU.HTM&1).

    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion
  • SARS-Syndrom

    20.03.2003, schwarz claudia
    Guten Tag,

    mich würde es interessieren, wie man sich anstecken kann. Über Tröpfchen, Husten etc. Wie kann man sich ein bischen schützen?

    Für eine baldige Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Gruessen
    Claudia Schwarz
  • USA - die großen Verschwender

    19.03.2003, Ludger Schmidt
    Die USA verschwenden "ihr" Wasser (das auch unseres, eben das Wasser der ganzen Menschheit ist, nicht nur für Golfplätze und sie verschwenden nicht nur Wasser, sondern auch Strom und alles andere auch. Bestes Beispiel für Multi-Verschwendung: Las Vegas. Wie diese Stadt in die Wüste hinein geklotzt wurde und wie in ihr gelebt, besser gesagt ge-ast - wird, das ist "Gotteslästerung pur". Aber so sínd sie eben, die Ami's, genauer gesagt die weissen Eindringlinge. Die haben auch die Bisonherden ausgerottet und damit den Ureinwohnern, den Indianern die Lebensgrundlage entzogen, die damit behutsam und nachhaltig umgegangen waren.
  • S E C A M

    19.03.2003, Ulrich Biele
    Wenn die USA die Zahl der Golfplätze halbieren würde, wäre damit in Djibouti keiner vor dem Verdursten zu retten. Aber "sans expèience - contre Amérique!"
  • RE: Über folgendes gilt es nachzudenken:

    17.03.2003, R.K.
    Lies den Artikel nochmal durch- entweder es gibt einen Zusammenhang oder keinen. Alles andere ist unnütze Spekulation und zudem gefährlich, denn über den Sinn von Impfungen gibt es im Gegensatz dazu gesicherte Erkenntnisse.
  • Über folgendes gilt es nachzudenken:

    15.03.2003, Rene
    Ein direkter Zusammenhang besteht scheinbar wirklich nicht - ABER: In dieser zeitlichen Phase ist das Risiko von SIDS nunmal am grössten. Und das Impfungen eine Vergewaltigung des kindlichen Immunsystems sind (insbesondere Mehrfachimpfungen - kein Mensch erkrankt gleichzeitig an einer Vielzahl derartiger Erreger) steht ausser Frage. Wenn nun beide Sachen zeitlich zusammentreffen, wirken die Impfungen unter Garantie nicht vorbeugend dem Kindstod...
  • Lösen Aufforstungen das Problem?

    14.03.2003, Sequoia
    Ich bezweifele stark, dass ein Aussterben von Arten welches in Zusammenhang mit der Abholzung von Wäldern zu beobachten ist durch blosse Aufforstungen in seiner Geschwindigkeit zu bremsen ist: Wir sollten bedenken, dass ein Wald mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen, selbst wenn Kahlschläge (wie sie leider auch in den Urwäldern Russlands und Kanadas zur gängigen Forstpraxis gehören) wieder mit Bäumen bepflanzt werden, so ist damit noch lange nicht das ursprüngliche Ökosystem wiederhergestellt.
  • RE: "näher als unsere Venus" ?

    13.03.2003, J. Schüring, Redaktion
    Lieber Herr Weiss,

    herzlichen Dank für Ihren Hinweis! Der arme Planet hat es in der Tat noch viel schwerer als Merkur...

    Beste Grüße

    J. Schüring, Redaktion
  • "näher als unsere Venus" ?

    13.03.2003, Christof Weiss
    "In Masse und Größe dem Jupiter sehr ähnlich, kreist er näher als unsere Venus um seinen Heimatstern" ist wohl eine etwas untertriebene Aussage:
    der Planet kreist in einer Enfernung von etwa 7 Millionen Kilometer von seinem Zentralstern.
    Zum Vergleich dazu der Kreisbahnradius des Merkur: etwa 58 Millionen Kilometer.
    Die Umlaufbahn des Planeten um den es in diesem Artikel geht ist also nur ein Achtel so weit von der Sonne entfernt wie die des Merkur!

    Mit freundlichen Grüssen
    Christof Weiss
  • KUFEN

    12.03.2003, Christian Frey
    Kann man dieses Mttel auch kaufen?
  • RE: RE: Unendlich / Unendlich

    12.03.2003, Dr. Elmar Palauneck
    Eine sehr originelle und einleuchtende Vorstellung, bis auf die Umklammerung im letzten Satz. Die verstehe ich absolut nicht und bitte um nähere Erklärung.
  • Und was ist mit 0,5-1,6 Promille?

    12.03.2003, S. Zaric
    Da nur Fahrer mit mehr als 1,6 Promille im Blut zur MPU verpflichtet werden und die Befragung ausschließlich im darauf vorbereitenden Seminar stattgefunden hat, ist ein Durchschnittswert von 2 Promille nicht verwunderlich. Das als Durchschnittswert der Alkoholsünder insgesamt (ab 0,5 Promille) anzusehen, halte ich daher für zu hoch gegriffen.
    Die Befragten müssten dazu anders ausgewählt werden!
Top