Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: RE: Der erste Europäer

    30.07.2003, Rüdiger Biesold
    Die Frage stellt sich, was ist das? Meint man damit die ersten menschenähnlichen Bewohner dieser asiatischen Halbinsel (so kann man Europa auch betrachten) liegt das viel weiter zurück. Der vorstehende Artikel befaßt sich mit den heutigen Europiden. Aber Menschen betraten dieses Land schon lange vorher. Möglicherweise schon vor dem homo erectus, letzterer entwickelte sich in Europa nach genetischen Untersuchungen (Päaboo) zu einer eigenen Art (Schwesterart) des homo sapiens weiter und wurde später verdrängt ohne genetische Spuren zu hinterlassen. Auch der homo sapiens scheint in mehreren Wellen Europa erreicht zu haben; diese haben sich offensichtlich genetisch durchmischt.
    Diese Erkenntnis der Durchmischung ist aber nicht neu; auch bei späteren Eroberungen ist die örtliche Bevölkerung meist geblieben und hat sich mit den Neuankömmlingen (häufig zahlenmäßig vergleichsweise schwach) vermischt. Bei neueren (geschichtlichen) Fällen wurde in der Regel die Sprache der Eroberer übernommen und mehr oder weniger große Anteile der Kultur; da ist jedoch Differenzierung angebracht. (So haben die Daker in etwa 80 Jahren ihre Sprache aufgegeben, haben dann aber bis heute gegen slawische und türkische Einflüsse das Grundgerüst des Latein als Rumänisch/Moldawisch bewahrt.)
    Aus genetischer Sicht sind jedenfalls Rassen und Nationen nicht zu rechtfertigen. Die Erforschung der mitochondrialen Erbgänge sind in Sykes "Die 7 Töchter Evas" auch für Nicht-Spezialisten gut dargestellt.
  • RE: Was ist mit Buscopan?

    30.07.2003, Tim
    Buscopan kann nicht die Blut-Hirnschranke überwinden und Atropin wirs meines Wissens nicht als Dauermedikation eingesetzt!
  • Champagner Importeur zur Zeit Roms

    30.07.2003, Dr.Rudolf Hans Tomaschek
    Blödsinn!

    Oder populistich ?

    Zumindestens wissenschaftlich unseriös.

    Die Herstellung des Champagner gelang bekannterweise erst gegen Ende des 18.Jahrhunderts.
  • Was ist mit Buscopan?

    29.07.2003, Andreas Grund
    Also, wenn die Wirkung auf Blockade/Anregung der Acetycholinrezeptoren beruht, dann sollte einmal geprüft werden, wie die senile Demenz durch Buscopan oder Atropin beeinflusst wird. Patienten gibt es für ein statistisch signifikantes Ergebnis sicher genug.
  • RE: Lungen oder Kiemen?

    29.07.2003, Karl Bihlmeier
    Das ganze ist ein wenig wie die Legende von Lourdes: wer dran glauben mag, der soll es tun - vielleicht ists am Ende sogar zu etwas nutze.
    Ich für meinen Teil brauche keine freundlichen Dinosaurier, um von der Welt täglich neu ins Erstaunen versetzt zu werden ;-)
  • Lungen oder Kiemen?

    29.07.2003, Robert G.
    Das ist m. E. immer noch kein glaubhafter Beweis:

    Würde die Sonar-Methode auch funktionieren, wenn Nessie keine Lungen sondern Kiemen hätte? Oder wennn Nessie sich unter einem Felsvorsprung versteckt hätte?
    Außerdem, wer behauptet, dass Nessie still rumsitzen und darauf warten würde dass sie geortet wird, besonders, wenn so viel Lärm gemacht wird wie mit einer Sonar-Suche.
  • Genau umgekehrt

    28.07.2003, Joerg Dorneman
    Henne oder Ei, das ist hier die Frage, oder...?
    Bei einem dynamischen System wie der Erde ist es natürlich sehr schwierig, einen festen Bezugspunkt für relative Bewegungen festzulegen. Die Plattentektoniker müssen an einigen Stellen entsprechend vereinfachen, weil es sonst für den "Nicht-Experten" zu komplex würde. Ich will das Ergebnis der Forschungsarbeit keineswegs schmälern - eigentlich sind die Methoden der Paläomagnetik so simpel, dass man viel früher darauf hätte kommen können - ich hatte nur von der Überschrift wesentlich mehr Neues erwartet. Die generelle Aussage, dass sich aus dieser Arbeit ein Maß für (relative) Mantelbewegungen ergibt ist jedoch höchst interessant. Ich bin gespannt wie sich das für die Evaluierung der Bewegungen anderer Hotspots auswirkt.
  • Voreingenommenheit

    28.07.2003, Rüdiger Biesold
    Ob nun mehr oder weniger religiös vernebelte Standpunkte voreingenoomen sind oder andere Positionen bleibe dahingestellt. Weder eine "Voreingenommenheit" noch eine "Objektivität" eignen sich als Argumentationshilfe, so etwas führt nur zur Diskussionsunfähigkeit.
    "Oma" wurde nicht mit einem Haustier gleichgestellt; es scheint mir eher, daß eben die Voreingenommenheit der Sterbehilfegegner diese schon am Leseverständnis hindern kann. So ist Diskussion nicht möglich.
  • RE: RE: sog. Psychologen und ihre Ursachenforschung

    28.07.2003, Maik K.
    Der Tod eines langjährig Kranken wird als weniger schmerzlich empfunden als der Tod eines Gesunden, noch dazu wenn er plötzlich eintritt. Das trifft sowohl bei natürlich verstorbenen als auch bei getöteten Menschen zu.
    Dieser einfache Zusammenhang wird als positives Argument für Sterbehilfe verwendet. Dies zeigt die Voreingenommenheit der untersuchenden Wissenschaftler und auch die Voreingenommenheit von Wissenschaft-Online.

    Bzgl. Herrn Biesold:
    Es ist interessant und auch charakteristisch für ihre/diese Argumentation, dass sie ihre Oma mit einem Haustier gleichstellen.
  • Frage an Wissenschaft-Online

    28.07.2003, Matthias Paul Scholz
    Liebe Leute von Wissenschaft-Online,
    Was ist der Grund, dieses Ergebnis zu verlautbaren? Liegt darin in irgendeiner Weise eine neue Erkenntnis?
    Ich dachte bisher immer, das sei längst Allgemeingut der Psychologie (?).
  • RE: sog. Psychologen und ihre Ursachenforschung

    27.07.2003, Rüdiger Biesold
    Das Thema sollte weder mit einer (nicht lösbaren) Grenzfalldikussion noch mit dem Mißbrauch insbesondere durch die Nazis erschlagen oder tabuisiert werden; auch religiös fundamentalistische Positionen sind da nicht hilfreich.
    Unseren Haustieren dürfen wir helfen, unserer Oma nicht. Natürlich muß die Oma das wirklich wollen und es soll ihr auch nicht eingeredet werden. Aber wenn man die Erfahrung gemacht hat, jahrelang am Bett eines hilflos nahezu ewig Sterbenden zu stehen, absolut keine Besserung absehbar ist und es womöglich gar Ärzte gibt, die lebensverlängernd eingreifen, dann kann ich die Erleichterung der betroffenen Angehörigen bei möglicher Leiden abkürzender Hilfe verstehen. Bei den Nachbarländern geht es eben um genau solche Fälle. Es gibt durchaus auch Ärzte, die widersinnige Lebensverlängerung als größere Belastung empfinden; diese sind derzeit eher gezwungen gegen ihre Überzeugung zu handeln. Wenn Arzt und Patient anders denken, müssen sie ja nicht (und es sollte niemals der Fall eintreten, daß sie solches müßten); aber laßt doch denen die es anders wollen die Freiheit es zu tun.
  • ?

    26.07.2003, I. Peters
    Was für eine neue Erkenntnis!
  • sog. Psychologen und ihre Ursachenforschung

    26.07.2003, Susanne Schoofs
    Ob sich ein Mensch "euthanasieren" läßt kann auch mit seinem sozialen Umfeld zu tun haben. Es ist höchst fragwürdig, ob die verminderten Trauersymptome der Angehörigen nun "ursächlich" mit der Art des Todes zusammenhängen.

    Weiterhin läßt der Artikel -so wie er geschrieben ist- sogar noch den weiterführenden Gedanken zu, daß Euthanasie doch zu befürworten sei, vermindere er doch die lästigen Trauersymptome....

    Bei der ganzen Diskussion um dieses Thema vermisse ich sowieso eines: Wieso mutet ein Todeswilliger eigentlich seinen Arzt oder Mitmenschen zu, ihn "aktiv" zu töten ?

    Es geht bei der Euthanasie nicht nur um allerschwerst Behinderte, die sich nicht mehr rühren könnnen.









  • Bei Erfolg ...

    26.07.2003, Dr. Ekkard Brewig
    Bei Erfolg tradiert der Mensch mit PID momentan gültige Denk-Normen und -Gewohnheiten auch genetisch. Doch diese Normen sind alles andere als "fit" i.S. der Evolution.
  • RE: Der erste Europýer

    25.07.2003, Ela
    Wo ist der Beitrag zum ersten Europäer?