Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • RE: Beeren der Ginseng Pflanze

    27.09.2003, Deok Cho Yang
    Nach der Keimung der Ginseng Pflanzen bekommen Wir ca. 3.Jahren die Blueten und Sammen. Die Farben der Beeren sind rot und gelb. Die Groesse der Beere ist etwa wie ein Erbsen. Da die Beeren das Wachstum des Ginseng Wurzel inhibitiert, werden die Beeren waehrend des Wachstums grundsaetzlich entfernt. Nur wegen der Saatgutzwecken werden 4-5.Jahren die Beeren geerntet. Die Beeren haben ca. 90-98% Wasser, sodass die Trockensubtanzen sehr gering sind.
    Aus Korea,
    Deokcho, YANG
  • RE: RE: RE: Was sagt uns das?

    26.09.2003, Erik Geibel
    Ich finde es unerträglich, wie dieses wissenschaftliche Forum immer wieder politisch missbraucht wird, sobald es um das Thema "global warming" geht. Warum äußert sich hier jemand, wenn er nicht mal daran glaubt, dass es etwas wie wissenschaftliche Erkenntnis gibt!? Die Forenbeiträge werden doch redaktionell überwacht - kann man denn nict völlig unsachliche Kommentare ausfiltern? Zur Information an die Verfasser der vorangegangenen Elaborate: Der Kohlendioxidgehalt der proterozoischen Atmosphäre hat aber auch wirklich gar nichts mit unserer heutigen Problematik zu tun! Es kann weder für die eine noch die andere Seite in der Diskussion um den sog. Treibhauseffekt herangezogen werden. Die Ursachen waren andere und die Pflanzenwelt (tierische Organismen gab es noch nicht, vor allem keine Menschen, die zu Milliarden Küstenregionen bevölkerten) profitierte von dem erhöhten Treibhauseffekt.
  • Lärmschutz aus Stangen

    26.09.2003, Mechthild Stölting-Höcker
    Ich würde mir gern ein Bild von der Installation ansehen. Oder, wo kann ich mir diese Lärmschutz`wand`life ansehen?
  • Tierquälerei?

    26.09.2003, Peter Mayer
    Wenn der Mäuseversuch dazu führt, im nächsten Step funktionsfähige Computersimulationen zu schaffen, ist das okay. Ansonsten würde ich die Sache eher für Tierquälerei halten - die armen Mäuse haben schon viel zu oft für untergeordnete menschliche Zwecke (Kosmetika) gelitten.
  • Umstellung warum?

    25.09.2003, Rüdiger Biesold
    Chips statt Fisch ist vielleicht ein wenig arg populistisch. Aber dieser Bruch könnte mit der protokeltischen Einwanderung auf den heutigen britischen Inseln und der Verdrängung bzw. Assimilation der Vorindoeuropäischen Bevölkerung zusammenhängen. Eine solche Kulturumstellung kann durchaus in "kurzen" Zeiträumen vollzogen werden, die bereits vorhandene Bevölkerung muß das nur übernehmen wollen; da braucht es keineswegs immer Gewalt. Folglich findet der Archäologe die Umstellung als solche, aber keine begründenden Spuren.
  • Grober Klotz - wer?

    25.09.2003, Rüdiger Biesold
    Manchmal muß man den Eindruck haben, daß die früheren Deuter von Funden aus der Neandertalerzeit ganz üble Rassisten waren (was in die damalige Zeit paßte); alles was nicht westeuropäisch-christlich war, war primitiv, unzuverlässig und minderwertig. Solche Vorurteile aus der eigenen ideologisch behafteten Soziologie halten sich sehr lange in den Köpfen; auch Wissenschaftler hinterfragen die möglichen Gründe ihrer eigenen Deutungen nur selten. Demnach ist der eigentlich grobe Klotz der moderne Mensch.
    Es ist schon länger bekannt, daß der Neandertaler nach immer noch gültigem Stand bereits Grablegungen mit Beigaben kannte; demnach muß er ein transzendentales Bewußtsein gehabt haben. Die "moderneren" Menschen haben das eher vom Neandertaler gelernt. Was die beiden Arten (?) voneinander gegenseitig lernten ist sicher kaum im Detail aufzuklären; aber der geistige (nicht der genetische; siehe hierzu "Modern mit alten Zügen") Beitrag der Neandertaler zur Menschheitsentwicklung kann nicht übersehen werden.
    Hoffentlich lernen wir rezenten Menschen aller Rassen und Religionen nicht nur in diesem Punkt, daß ein Rückschluß vom Aussehen auf andere Fähigkeiten niemals richtig sein kann.
  • Grober Klotz - wer?

    25.09.2003, Rüdiger Biesold
    Manchmal muß man den Eindruck haben, daß die früheren Deuter von Funden aus der Neandertalerzeit ganz üble Rassisten waren (was in die damalige Zeit paßte); alles was nicht westeuropäisch-christlich war, war primitiv, unzuverlässig und minderwertig. Solche Vorurteile aus der eigenen ideologisch behafteten Soziologie halten sich sehr lange in den Köpfen; auch Wissenschaftler hinterfragen die möglichen Gründe ihrer eigenen Deutungen nur selten. Demnach ist der eigentlich grobe Klotz der moderne Mensch.
    Es ist schon länger bekannt, daß der Neandertaler nach immer noch gültigem Stand bereits Grablegungen mit Beigaben kannte; demnach muß er ein transzendentales Bewußtsein gehabt haben. Die "moderneren" Menschen haben das eher vom Neandertaler gelernt. Was die beiden Arten (?) voneinander gegenseitig lernten ist sicher kaum im Detail aufzuklären; aber der geistige (nicht der genetische; siehe hierzu "Modern mit alten Zügen") Beitrag der Neandertaler zur Menschheitsentwicklung kann nicht übersehen werden.
    Hoffentlich lernen wir rezenten Menschen aller Rassen und Religionen nicht nur in diesem Punkt, daß ein Rückschluß vom Aussehen auf andere Fähigkeiten niemals richtig sein kann.
  • RE: Neue Eiszeit?

    25.09.2003, Matthias Riepe
    Wird nich gerade angenommen, dass durch das zum Erliegen komme des Downwellings und damit eines kalten Unterstroms, der warme Golf- bzw Nordatlantikstromes abgebremst wird und dies zu einem verminderten Waermestrom nach Norden führte ?
    Sollte also eine kräftige kalte Stroemung gefunden worden sein so muesste da doch bedeuten dass die Umwälzpumpe im Norden wieder anspringt.
  • RE: Colambia

    25.09.2003, Robert und Luca
    Können sie mir Informationen schicken über das Unglück weill ich ein referat darüber schreibe.Mit lieben Grüssen Robert und Luca
  • RE: RE: Und wie giftig ist das Zeug?

    24.09.2003, Klaus Herrmann
    Es sind noch weitere Fragezeichen hinter die Thematik Radikalfänger zu setzen!
    Sehr reaktive Radikalfänger können im Organismus Radikale aus der Umwelt abfangen und deren Wirkung be-/verhindern. Es entsteht im Regelfall erneut ein Radikal und zwar ein Stabileres. Stabile Radikale reagieren langsamer, bleiben daher länger erhalten.
    1. Frage:
    Wie wirken die entstehenden Radikale auf den Körper ?
    2. Frage:
    Wie reagiert der Körper auf stabilisierte Radikale als "Dauerbelastung" ?
    3. Frage:
    Ist hier überhaupt ein Nutzen durch Auffangen und Anhäufen von Radikalen zu erwarten, wenn durch mehr und "bessere" Radikalfänger" in Gleichgweichte z.B. auch Reparaturmechanismen des Körpers eingegriffen wird?

    Das Problem der verkürzten Darstellung von Forschungsergebnissen und deren unkritische Umsetzung in isolierte Ernährungsempfehlungen wäre sicher auch mal ein Thema fürs Radio.
  • Auswandern!

    24.09.2003, xblop
    Kein Wunder, daß so viele Akademiker in die USA auswandern. Früher oder später wird sich das natürlich rächen (wenn es das nicht schon jetzt tut). Also, liebe Politiker: Aufwachen!
  • nicht Q sonder O...

    24.09.2003, Jean-Pierre Roger
    es heißt Ouarzazate mit O und nicht Quarzazate.
  • RE: Bedauerlich

    24.09.2003, Detlev Herbst
    Ich kann Ihre Meinung nicht teilen, dass in Deutschland alles unter dem Aspekt der Verzinsung gesehen wird. Jedenfalls war dies nicht so, als ich an einer deutschen Universität Biologie studiert habe (1976-83) - im Gegenteil. Allein die Frage, was man mit dem Studium einmal auf dem Arbeitsmarkt anfangen könne, war verpönt und hätte bei den meisten Professoren wohl nur ein verächtliches Naserümpfen zur Antwort gehabt. Ging es doch schliesslich um nichts Geringeres, als ein „wissenschaftlich forschender Mensch“ zu werden, wobei die Grundlagenforschung als die höchste anzustrebende Kunst galt. Die industrielle Anwendung in Produktion und Qualitätskontrolle oder gar im Vertrieb wurde von den meisten schon fast als „niedere Tätigkeit“ angesehen, die möglichst vermeiden sollte, wer etwas auf sich hielt. Ein etwas „materialistischeres“ und praxisorientierteres Denken hätte ich mir manchmal gewünscht. Natürlich bin auch ich der Meinung, dass eine akademische Ausbildung einen hohen Wert hat und dass diejenigen, die sie absolvieren können, dies auch würdigen sollten. Man darf darüber aber nicht vergessen, dass ein Universitätsstudium viel Zeit und Geld kostet, dass letztendlich von der Gesellschaft (Bafög) oder den Eltern der Studierenden erarbeitet und bezahlt werden muss. Eine experimentelle Dissertation z.B. im Fach Biologie dauert meines Wissens in Deutschland im Durchschnitt 2-4 Jahre (!) - und das nach einer vorausgegangenen Diplomarbeit. In einem Alter, in dem so mancher Facharbeiter schon sein eigenes Haus und eine Familie mit Kindern hat, habe ich als Doktorand in einem 13 m2 Zimmer in einem Studentenwohnheim an meiner Promotion gearbeitet. Bei all dem sollte schon die Frage erlaubt sein, was man mit dieser Ausbildung einmal auf dem Arbeitsmarkt anfangen kann und ob sich das Studium auch finanziell auszahlt – zumal in Zeiten zunehmender internationaler Konkurrenz und hoher Arbeitslosigkeit in Deutschland (auch Akademikerarbeitslosigkeit!). Die Antwort, eine akademische Ausbildung habe schliesslich einen „hohen Wert an sich“ und trage auch zur Persönlichkeitsentwicklung bei, würde mir nicht reichen.
    Dies schreibt Ihnen ein Deutscher, der an einer deutschen Universität zum Dr. rer. nat. promoviert hat und heute in der Schweiz arbeitet, weil er in Deutschland keinen Arbeitsplatz bekommen konnte.

  • RE: Und wie giftig ist das Zeug?

    23.09.2003, Lars Lobbedey
    Gift hin, Gift her ... ! Bedarf es positiv reaktiverer Radikalfänger im Vitamin E-adaptierten Organismus? Schließlich liegt das Problem nicht in mangelndem Radikalfangvermögen der Tocopherole und der weiteren antioxidativ wirksamen Spezies - insbesondere der derzeit übermäßig propagierten Carotinoide und Xanthophylle. Rückbesinnung auf natürlich antioxidativ wirksame Ernährung tut das Ihrige!
  • RE: Merkmal

    23.09.2003, Rüdiger Biesold
    Eine der möglichen Gründe für das Aussterben der Neandertaler könnte auch sein, daß die beiden Arten (?) sich zwar vermischten, die Abkömmlinge aber unfruchtbar waren. Wenn denn sapien zahlreicher als neandertalensis war, folgte dies von anderen Arten bekannten Mustern. Im Resultat verschwindet die Art mit geringerer Population noch schneller. Es finden sich keine "Kriegsleichen" und nur für krze Zeit Wesen mit Merkmalen beider Ursprünge. Es gibt bisher nur wenig aussagefähiges Fundmaterial, aber diese widerspricht der vorstehenden Auslegung nicht. Der Artstatus beider Menschen ist allerdings bisher nicht ausreichend belegt, da die genetischen Vergleiche zwischen einem Neantertalerfossil und rezenten Menschen gezogen wurden. Diese Lücke wird sich noch füllen lassen; der Abstand der Auswanderung von erectus/neandertalensis und später von erectus/sapiens aus Afrika läßt jedoch eine zwischenzeitliche Artaufspaltung stark vermuten. Auch hierzu gibt es viele weitere Beispiele, indem eine Art nach Rückzug aus Europa wegen der Eiszeiten in getrennte Gebiete als zwei Arten zurückkehrte. Es passierte aber nicht immer; deshalb ist noch einige Arbeit und glückliche Fundumstände von Nöten.
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