Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: Keine Wechselwirkung?

    09.07.2003, stefan
    genauso wie im ersten Kommentar waren meine ersten Gedanken.

    Zudem wäre eine materielle Wechselwirkung mit uns Menschen doch gegeben, sobald wir die Dunkelmaterie erkennen könnten oder ?

    Wer hilft aus dieser Misere ?
  • RE: von A.S. Popov kein Wort

    09.07.2003, Fabio Strozzi
    Ja, ich finde auch, dass Popov das Radio vor Marconi erfunden hat!
  • Ladan und Ladeh

    09.07.2003, Trauernde
    So leid es mir auch tut, diese Nachricht ist leider nicht ganz korrekt! Es sind bereits beide Zwillinge gestorben!
  • Laleh und Ladan

    09.07.2003, Magdalena
    Ich glaube die ganze Welt hat um diese Operation mitbekommen und gebetet!
    Ich war sehr geschockt als ich höhrte das eine der beiden die Operation wegen zu viel Blutverlust nicht überstanden hat!
    Als eine Stunde später der 2 Zwilling auch starb kamen mir die Tränen !
    Ihr größter Wunsch tötete Sie.
    Es ist bewundernswert das die Schwestern trotzdem in ihrem Leben zurecht gekommen sind !!!!
  • RE: Logen-Brüderschaft

    08.07.2003, Dr. Johannes Hönigschmid
    Versuchen Sie es mal mit folgender Erklärung: Die ursprüngliche Idee, mit organischen Stoffen (Kristallen) Dioden, ein Grundelement der Elektronik, und darauf aufbauend Leuchtdioden zu bauen, und, noch besser, Supraleiter auf der Basis von C (Kohlenstoff) zu machen, liegt in der Luft. So genial und überzeugend waren seine Anordnung und seine (theoretische) Grundidee, daß jeder der ein bißchen davon verstand, sagte, Ja so muß es gehen, es ist so klar, es ist so einfach.
    Es kann sein, daß es Schoen ein einziges Mal gelang, wahrscheinlich nie: Er war von seiner Idee überzeugt und so hoffte er sehnsüchtig - und durch stets neue, als gelungen behauptete, Experimentbeschreibungen die anderen Labors anstachelnd -, daß sie endlich, endlich das erreichten, was ihm nicht gelang.
    Er pokerte hoch, mußte aber sein Blatt zu früh zeigen!
    Keiner hätte je an seinen Experimenten gezweifelt, wenn es einem anderen Labor gelungen wäre, auf Grund seiner Beschreibungen Dioden zum Leuchten zu bringen.
    Ich denke da an den Fall Galilei, der völlig falsch beschrieben wird, richtig ist: Galileis Experimente, seine Fernrohre, waren viel zu grob, um die behaupteten "Berge" = Krater am Mondrand zu sehen. Die römischen Astronomen, damals so etwas wie die "Stanford University Staff" heute, hatten leichtes Spiel, ihm den, nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen erwünschten, Widerruf abzuverlangen. Die Imagination und die theoretische Überzeugung reichen eben nicht aus, die Wirklichkeit zu beschreiben. Im naturwissenschaftlichen Zeitalter gehören reproduzierbare Experimente dazu! Galilei hatte Glück, er lag mit seiner Überzeugung richtig; das könnte ja auch noch dem guten Jan Hendrik Schoen passieren. Es ist wahrscheinlich, weil alle Labore so eine Leuchtdiode bauen und mit entsprechenden Patenten Geld verdienen möchten. Herrn Schoens Patente, die also jetzt möglicherweise nicht das ganz Richtige beschreiben (sie werden als Ideen nicht aufgehoben), stören jetzt weniger, so daß die Wissenschaftler zu neuen, zusätzlichen Ideen greifen müssen. Was sie natürlich viel lieber tun, als mit kostspieligen Experimenten dem Konkurrenten zu Ehre und Ruhm verhelfen. Es ist dies ein äußerst spannendes Wisssenschaftsdrama, das vor unseren Augen da gegeben wird.

    Dr. Joh. Hönigschmid
    D-78464 Konstanz
    ehemals Assistent am Lehrstuhl E. Bucher
  • Keine Wechselwirkung?

    08.07.2003, R.P.Krause
    Mein Vokabular scheint veraltet zu sein: Zählt die Gravitation nicht mehr zu den Wechselwirkungen?
    Auch ist mir unklar, wie Materie, die überhaupt nicht wechselwirkt, sich in Gammastrahlen offenbaren kann.
  • Sehr geheimnisvoll

    08.07.2003, Thomas Pruß
    Naja, hört sich ein wenig so an wie „eierlegende Wollmilchsau“ ;-)
    Prinzipiell finde ich solche Meldungen gut. Aber warum sind die so sporadisch? Ich denke, man könnte die Menschen wesentlich stärker für den Schutz der Regenwälder interessieren, wenn Meldungen und Berichte über neu entdeckte Arten (nicht nur Fische), über Forschungen in der Arzeneimittelkunde an Regenwald-Pflanzen und -Pilzen usw. öfter lesen könnte. Den Menschen muss klar gemacht werden, was ihnen fehlen wird, wenn die Regenwälder vernichtet sind. Also: Mehr und intensivere Berichterstattung!
  • RE: RE: Freigabe für Gentechnik per Hintertür?

    07.07.2003, Rüdiger Biesold
    Genau mum die "nüchterne" Betrachtung der Ergebnisse geht es. Wissenschaft hat mehr Verantwortung als nur für das "reine" Ergebnis und Wissenschaft ist nicht unpolitisch, es stehen häufig genug Absichten dahinter, die sehr wohl zu beleuchten und in Zusammenhänge zu stellen sind.
    Da der moderne Wissenschaftsbetrieb immer mehr von Sponsoring abhängig wird, fließen deren Interessen fast automatisch mit ein und sind nicht erkennbar. Es sollte tatsächlich deklariert werden, aus welchen Quellen Projekte oder Wissenschaftler finanziert werden; die Selbstkontrolle ist stark unterentwickelt. Etwas zu verbergen haben da nur diejenigen, die das Handwerk anderer unentdeckt und unkontrolliert betreiben wollen.
  • Logen-Brüderschaft

    07.07.2003, Rüdiger Biesold
    Die Fehler oder Manipulationen werden von einzelnen begangen; häufig haben diese aber nur Pech. Viele andere haben Plagiate produziert und Daten "geschönt", darunter auch sehr renommierte. Es wurden auch schon Nachweise von Manipulationen von "Wissenschaftspäpsten" unterdrückt, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Deshalb ist es so schwierig mit Kritik und Nachweisen durchzudringen oder Kunstfehlerprozesse in der Medizin zu gewinnen.
    Der Fehler ist systemimmanent begründet. Professoren geben Arbeiten in Auftrag und veröffentlichen sie unter eigenem Namen oder wenigstens als Hauptautor. Der Produzent schweigt, weil er ist für seine zukünftige (ungewisse) Laufbahn auf dessen Wohlwollen angewiesen. Die Loge der Professoren entscheidet über die Aufnahme weiterer Mitglieder, Fehler des vorschlagenden Mitgliedes werden nicht gesehen und wollen nicht gesehen werden. Wenn denn die Aufnahme durchging, muß das korrekt gewesen sein. Sowas war schon bei Popper "self-fullfilling-prophecy". Wenn denn der Wissenschaftsbetrieb eine von diesen Logenstrukturen freie Kontrolle zuließe, flögen noch viel mehr auf. Ein nicht unerheblicher Teil von Dissertationen und Habilitationen hielten dem vermutlich nicht stand.
    Der Körper ist krank, nicht nur einzelene periphere Glieder.
  • RE: Freigabe für Gentechnik per Hintertür?

    06.07.2003, Erik Geibel
    Die Gefahr, die ich hier sehe und welcher der Kommentator ebenso erliegt wie mancher Ökonom oder Politiker, besteht in der Neigung, wissenschaftliche Erkenntnisse alsgleich auf ihre politische Verwertbarkeit abzuklopfen. Die Forschung ist ohnehin in ihrer Förderung sehr stark beeinflusst, da sollten wir wenigstens ihre Ergebnisse nüchtern betrachten. Was will uns Herr Biesold vorschlagen? Sollen nur noch solche wissenschaftliche Ergebnisse veröffentlicht werden, die garantiert "politisch korrekt" sind? Mal ganz abgesehen davon, dass der kommentierte Artikel keinen konkreten Bezug zur Gentechnik hat, sondern wohl eher die Dynamik natürlicher Konkurrenz beschreibt.
  • Zeitschleife

    05.07.2003, Karl Bednarik

    Hallo an die Redaktion,

    wissenschaft-online berichtet über
    wissenschaft-online [31.07.2001] :

    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/577211

    Mit freundlichen Grüßen,
    Karl Bednarik.

  • Fossil-Nachrichten

    05.07.2003, Karl Bednarik
  • Zeitparadox

    05.07.2003, Karl Bednarik

    Hallo an die Redaktion,

    warum konnte ich das schon 12 Tage früher wissen ?

    Re: wenns schonmal um Blitze geht...
    KARL BEDNARIK, 22.06.03, 10:27,
    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/620106

    Zitat ( zweiter Absatz von unten ) :
    Falls gerade kein geeigneter Schauer von
    Höhenstrahlungs-Sekundärteilchen vorhanden ist,
    ( und falls man, wie Graf Hombug,
    hochenergetische Laser liebt ), dann kann
    man den immateriellen Blitzableiter verwenden :
    http://www.innovationsreport.de/html/berichte/verfahrenstechnologie/bericht-4263.html

    Mit freundlichen Grüßen,
    Karl Bednarik.

  • Die nackten Fakten sind anders

    04.07.2003, Werner Eisenkopf
    Auch "Spektrum d.W." fällt leider auf solche einseitigen Darstellungen aus der Politik herein und bringt hier faktische Märchen als nachricht. Über den Unsinn und die unterm Strich faktische Wirkungslosigkeit von Windkraft für unsere Energieversorgung, vor allem dem Problem der Regelenergie, will ich hier gar nicht anfangen. Die genannten 4% Stromanteil sind übers ganze Jahr rechnerisch gemittelt und nicht konstant, somit nicht verläßlich und fest berechenbar. Auch Windräder an der Nordseeküste haben gerade nur mal schlappe 20% Auslastung, im Binnenland entsprechend weniger. Zudem steigt überall in Deutschland das Protestpotential gegen Windkraft stetig an. Es gibt bereits über 600 Bürgerinintiativen gegen Windkraft und immer mehr Einsprüche und Prozesse in der gesamten BRD.

    Offshore-Anlagen auf hoher See, wird es in der vorgestellten Größenordnung voraussichtlich nie geben weil:
    1. Es existiert noch gar keine entsprechende Anlagetechnik, die solchen Belastungen und Drücken standhält. Schon allein die Verankerung in 40m Wassertiefe ist ein Extremproblem. Existierende Windparks in Wasser sind bislang allessamt in Flachwasserbereichen (Dänemark).

    2. Es ist selbst bei einem Bau unklar, wie der auf See gewonnene Strom per Kabel an Land kommen soll (entweder durch den Nationalpark Wattenmeer oder durch die Schiffahrtsrinnen - beides höchst problematisch)

    3. Selbst wenn 1) und 2) überwunden wären, solche Anlagen also doch existierten und der Strom ans Festland käme, wäre hier Schluß. An Land existieren gar nicht die Leitungen, um solche Strommengen von der Küste ins Binnenland (Ruhrgebiet etc.) zu transportieren. Doch neue Leitungstrassen dieser Größenordnung, die dafür zwingend nötig wären, dauern vom Planungsbeginn bis Fertigbau durch Genehmigungsverfahren, Einsprüche, Gerichtsentscheide, bis zu 16 (sechzehn) Jahre. Heute in 2003 ist aber damit noch nicht einmal angefangen worden.

    4) Werden sie doch nicht gebaut, weil bislang kein Versicherungsunternehmen solche immensen Risiken versichern will. Ohne Versicherungen gibt es aber keine Kredite und ohne Kredite ist kein Geld zum Bau da.

    Dazu klagen noch die Nordseeinseln gegen die Genehmigung der Test-Windparks. Alles in allem sind die großspurigen Offshore- und damit Gesamt-Windplanungen der Bundesregierung bereits zum Scheitern verurteilt. Bis dahin wird aber noch sehr viel Geld dafür vergeudet und Magazine wie "Spektrum der Wissenschaft" noch viele Märchenmeldungen darüber an seine Leser weitergeben...

    Werner Eisenkopf
    Autor der Bundesweiten
    Unfalldatenbank Windräder
    http://members.aol.com/fswemedien/ZZUnfalldatei.htm
  • RE: RE: Nächster Verwandter von homo?

    04.07.2003, Rüdiger Biesold
    Diese Behauptung ist mir durchaus geläufig; der bisherige Sequenzvergleich hat aber die nähere Verwandtschaft Schimpanse/Bonobo/Mensch unterstützt. Das schließt nicht aus, daß möglicherweise auch gorilla mit den drei vorgenannten Arten zusammen in eine gemeinsame Gattung gehöhrt. An der Ähnlichkeit der Gesichtszüge ist die Aussage nicht festgemacht. Der Bonobo fällt nur regelmäßig aus den Betrachtungen heraus. Manchmal muß man den Verdacht haben, daß dies an ungeprüfter, nicht angegebener und schon gar nicht überprüfter Quellenlage liegt.