Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Autoimmun-Krankheiten

    01.07.2003, Rüdiger Biesold
    Seit langem sind familiäre Häufungen für solche Krankheiten bekannt. Bei guter zeitlich aufwendiger Anamnese finden sich immer Hinweise darauf. Es deutet alles dauf hin, daß multifaktorielle Genanlagen dafür verantwortlich sind, teilweise rezessiv und möglicherweise mit mindestens einer Anlage auf dem X-Chromosom. Vielfältig braucht es außerdem äußere Anlässe, um akute Krankheitsbilder auftreten zu lassen (Hormonschwankungen ausgelöst durch körperliche oder psychische Vorgänge). Der Umstand, daß Frauen häufiger unter solchen Krankheiten leiden bzw. heftigere Verläufe aufweisen kann auch daran liegen, daß deren Hormonspiegeländerungen heftiger und häufiger vorkommen als bei Männern. Man muß weder Arzt noch Wissenschaftler (jedenfalls formell) sein, um dies alles herauszufinden. Es wäre allerdings an der Zeit, die genetischen Faktoren zu lokalisieren damit deren Auswirkungen gezielter als bisher medikamentös gebremst werden können. Sowohl das Leid der Betroffenen ließe sich so vermindern wie auch der volkswirtschaftliche Gewinn durch weniger Krankheit und Frühinvalidität ein erheblicher wäre.
  • RE: Kuba Therapie

    01.07.2003, Marion Hernandez, Wasserburg/Ihh
    Ich bin durch Zufall auf die Kuba-Therapie gestoßen. Meine Tochter , 16 Jahre, hat ein stark eingeschränktes Gesichtsfeld. Nach zig Untersuchungen bei Augenärzten, in der Uni-Klinik in München bekommen wir von den Ärzten gesagt, dass sie die Ursache nicht herausfinden können. Es kann sich um eine sogenannte Erbkrankheit handeln, dann könne man sowieso nichts machen. Ich bin ziemlich ratlos und suche nach irgendwelchen Möglichkeiten unserer Tochter zu helfen. Uns wurde gesagt, dass bei einer Erbkrankheit keine Therapie möglich ist, wie wir uns dabei fühlen können sie sich vielleicht vorstellen. Ich würde gerne weitere Informationen erfahren.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marion Hernandez
  • RE: Theorie und Praxis der Sphärenklänge

    01.07.2003, Dr. Olaf Fritsche
    Sehr geehrter Herr Sander,

    anscheinend suchen Sie nach dem Nachweis in Form einer real durch Menschen im Gleichschritt zerstörten Brücke. Diese Art von Nachweis gibt es meines Wissens bislang nicht.

    Aber abgesehen von den Gleichungen, mit denen das Verhalten von Oszillatoren bei erzwungenen Schwingungen und der Resonanzfrequenz berechnet werden kann, gibt es einige interessante Fakten, die dafür sprechen, dass eine Brücke an den Vibrationen zerbrechen kann (denn in dem Bericht wird nur von der Möglichkeit gesprochen):

    - An der Millenium Bridge haben Wissenschaftler festgestellt, dass auch große Brücken tatsächlich schon durch normalen Fußgängerverkehr schwingen. http://www.arup.com/MillenniumBridge/challenge/index.html

    - Am 7. November 1940 zerbrach die Tacoma Narrows Bridge bei nur mittleren Windstärken an ihren Schwingungen. Videos davon sind unter http://www.pbs.org/wgbh/nova/bridge/meetsusp.html zu sehen. Die genauen Ursachen sind nicht ganz genau bekannt. Heute vermuten Ingenieure, dass es an den Torsionsschwingungen gelegen haben könnte. Einige theoretische Berechnungen liefert http://online.redwoods.cc.ca.us/instruct/darnold/deproj/Sp01/WillKen/article_s.pdf
    - Somit können Brücken durch Menschen in Schwingung versetzt werden und an Schwingungen auch zerbrechen. Grund genug für den Gesetzgeber, in §27, Abs. 6 zu bestimmen "Auf Brücken darf nicht im Gleichschritt marschiert werden."
  • RE: RE: Militärische Satteliten erkennen Kfz-Kennzeichen!

    01.07.2003, Michael Wagner
    Wenn man davon ausgeht, daß militärische Satelliten grundsätzlich eine Größenordnung weiter sind als zivil zugängliche Daten sind diese 10 cm wahrscheinlich korrekt. Daß man KFZ-Kennzeichen mit Satelliten selbst bei weit besserer Auflösung nicht lesen kann bleibt natürlich weiterhin gültig.
  • Theorie und Praxis der Sphärenklänge

    01.07.2003, Alf Sander
    Woher nimmt der Autor, Herr Olaf Fritsche, dieses Wissen: ". . . Gegenstände des Alltags schwingen. Brücken zum Beispiel können durch Marschkolonnen im Gleichschritt sogar an ihren eigenen Vibrationen zerbrechen. "?
    Ich bin schon lange auf der Suche, diese Behauptung nachzuweisen, den Nachweis gibt es aber offensichtlich nicht. Wenn nicht, was ist dann ein ein solcher Wissenschaftsjournalist wert, der immmer wieder veröffentlichte, aber deshalb trotzdem noch nicht richtige Behauptungen verbreitet?
    Oder liefern Sie mir den Nachweis?
  • RE: Militärische Satteliten erkennen Kfz-Kennzeichen!

    01.07.2003, Duenn
    Soweit mir bekannt, erreichen millitärische Aufkärungssatteliten eine Auflösung vom max 10cm pro Bildpunkt. Damit könnte man selbt KZF-Kennzeichen auf dem Fahrzeugdach nicht entziffern und schon garnicht an einer Stoßstange.
  • RE: Militärische Satteliten erkennen Kfz-Kennzeichen!

    01.07.2003, Friedrich Seeger
    Und wer nutzt solche Satelliten noch? Der Geheimdienst mit Sicherheit, den den interessiert ja sowas noch mehr, als alle anderen Berufsgruppen....
  • Militärische Satteliten erkennen Kfz-Kennzeichen!

    01.07.2003, Was
    Die Meldung soll uns wohl für dumm verkaufen?
  • Gärtner fragen

    30.06.2003, Böhm
    Da brauchen keine Wissenschaftler für eine aufwendige Studie bezahlt zu werden, fragen Sie einfach in einer guten Baumschule oder einen fachlich kompetenten Gärtner - das ist allgemein bekannt, dass in reichen Wohngegenden die Liebe zu Pflanzen und gut ausgestatteten Gärten höher ist als in armen Gegenden. Ein gutes Wohngebiet erkennt man bereits an dem dort zu findenden Pflanzenreichtum (hier ist doppeldeutig das Wort "reich").
  • RE: Binsenweisheit

    30.06.2003, Martin Y
    Noch "binsiger":
    Die Wohlhabenden haben tendenziell auch die größeren Gärten, und sie können schon mal leichter einen (oder mehrere) Gärtner beschäftigen, die für mehr Vielfalt sorgen.
  • Binsenweisheit

    30.06.2003, Ursula Vetter
    Na, diese Erkenntnis überrascht uns aber. ;)

    Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch schon, daß da, wo die Leute kein Geld zum gießen, düngen und Garten pflegen haben, hauptsächlich hohe Gräser und andere schnell- und dichtwüchsige Pflanzen gedeihen. Die nehmen der übrigen Vegetation Licht, Wasser, Nährstoffe und vor allem Platz weg. Das ist nichts neues, das sieht man auf jedem sich selbst überlassenen Grundstück.
    Bei regelmäßiger Mahd bzw beim Offenhalten des Bodens in Beeten haben auch die Arten eine Chance, die sich sonst nicht gegen Gras, Knöterich und Co durchsetzen könnten.


    Zugegeben, jetzt ist Saure Gurken Zeit, für Tageszeitungen wie für wissenschaftliche Journale, aber muß man aus Mangel an attraktiven Themen wirklich jede Binsenweisheit publizieren? Demnächst werden wir hier noch eine Schlagzeile finden "Britisches Forscherteam stellt die These auf: Nessie existiert nicht"
  • 80 v0n 48?

    29.06.2003, d. Stadler
    Wie können 80 von 48 Patienten mit dem vernderten Virus geimpft werden und der Rest (-32) Serum erhalten?
    Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Versuchsgruppe nicht aus 48 sondern aus 480 Personen besteht?
  • RE: es gibt doch schon 22 bekannte AS

    26.06.2003, Dr. G. Dawihl 56076 Koblenz
    Wie heißt denn bitte die 21. ?
    Tschulligung, habe 1978 in Biochemie promoviert und dann bei 20 aufgehört zu zählen.
  • RE: Der Staat beschützt uns!?

    25.06.2003, Stratmann Joerg
    Definiere Staat !
    Nur die macht der Verbraucher ( Konsum Kapital )kann uns schützen, also wir selbst, die die Konsumieren können bestimmen was sie konsumieren.Daher auch der grad der verunreinigung, den wir aufnehmen, wir sind für unser Konsumverhalten selbst verantwortlich, nicht der Staat, bilden wir nicht den Staat, sind wir ein teil von ihm ?

    Erst kommt das fressen dann die Moral ( Mutter Courage )
  • RE: Das interessiert mich nicht! Mal anders.

    25.06.2003, RvH
    Woher haben Sie die Information "Das haben wir schon immer gegessen"? Ich würde das sehr vorsichtig betrachten. Geröstete Cornflakes, Kartoffelchips, Knäckebrot und Pommes frites gehören m.E. nicht zu den Nahrungsmitteln, die Menschen schon seit vielen Tausenden von Jahren essen, und nur in diesen Zeiträumen können sich evtl. passende Abwehrmechanismen herausbilden. Nach meinen Informationen haben Menschen in den Urzeiten eher Fleisch verzehrt und dazu über Feuer gekokelt. Dennoch scheinen die dabei entstehenden Benzpyrene und ähnliches ziemlich krebsfördernd zu sein, wofür ja auch spricht, dass wir den Geschmack von Angebranntem ziemlich widerlich finden und dass wir gerade dafür Sinneszellen auf unserer Zunge haben.