Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • schön

    16.05.2003, et.home
    Auf der Sternwarte Stuttgart war der Finsternisverlauf schön zu beobachten. Der Mond verschwand vollständig über dem Horizont und war nicht mehr zu sehen - unheimlich :-)
  • Exemplarisches Szenario

    16.05.2003, Jutta Paulus
    Tja, warum sollte es im Meer anders zugehen als zu Lande? Der Mensch ist doch überall dabei, seine eigenen Lebensgrundlagen sowie die von ein paar hunderttausend anderen Spezies nachhaltig zu zerstören.
    Ich kann mich der Hoffnung, dass sich die Ökosysteme erholen nicht anschließen. Wir Menschen sind offenkundig nicht in der Lage, unsere Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Die Fischerei (zumindest die europäische) verschlingt mehr Geld an Subventionen als sie in Fischwert anlandet. Und trotzdem wird genau so weiter gemacht, wenn ein Herr Fischler, seines Zeichens EU-Kommissar, eine Begrenzung der Fangquoten vorschlägt, wird dies so lange verwässert und umgangen, bis auch der letzte Kabeljau gefangen ist.
    Hoffnung für die Raubfische besteht nur nach dem Aussterben des homo sapiens.
  • Porpoises ist kein Tümmler!

    16.05.2003, Mario Müller
    "Besonders betroffen sind neben den großen Bartenwalen wie dem Blau-, Sei- und Buckelwal auch zahlreiche Tümmler."

    Diese Aussage (Übersetzung) ist so nicht richtig. Auch wenn in vielen (meist älteren) Wörterbüchern das engl. Wort 'porpoise' noch mit 'Tümmler' übersetzt wird, so ist diese Übersetzung veraltet und in dem Bericht wird von Schweinswalen (Phocoenidae) gesprochen. Die Aussage, dass auch "auch zahlreiche Tümmler" betroffen sind, führt also zu Verwirrungen und man sollte deshalb von 'Schweinswalen' sprechen.

    Siehe auch: Warum Schweinswal und nicht Tümmler?
    http://www.cetaceen.de/sp30/#a01

    MfG
    M. Müller
  • RE: Es ist eine Schande, daß nicht mehr passiert

    15.05.2003, Joe
    Unser Staat finanziert sich damit und in so schlechten Zeiten ein gutes Zusatzgeschäft!
  • Zweierlei Maßstäbe

    15.05.2003, R.Groeber
    Solange der Finazminister einen großen Anteil seiner Einnahmen über die Tabak- steuer erhält, wird sich nichts ändern. Hier haben sich die 340 Nikotin-Toten der Staatsräson zu unterwerfen. Lieber verbietet man "gefährliche" Techniken, wie z.B. die Atomenergie, die in Deutschland noch keine Toten gefordert hat. Selbst die hohe Zahl der Toten durch Tschernobyl sind ein Bruchteil dessen, was wir uns durch Tabak (aktiv und passiv) jährlich leisten.
  • Frage

    15.05.2003, Palgen
    Diese Meldung ist ja schön und interessant aber könnten Sie bitte genauer die Betroffenen Hormone nennen bitte.
  • Es ist eine Schande, daß nicht mehr passiert

    15.05.2003, Ingo Bading
    Es ist eine Schande, daß nicht mehr passiert von Seiten der Regierung bzw. der Opposition.
  • Erläutern

    15.05.2003, Dr. Gilbert Brands
    Solche Zahlen sind ziemlich sinnlos, wenn sie isoliert dastehen. Wie definiert sich den Nikotingenuss als Todesgrund nach der Meinung des Autors? Immerhin sind das überschlagsmässig ca. 10% der jährlichen Todesfälle, und wenn die Raten hinzugezählt werden, die andere für sich proklamieren, so sterben vermutlich 140% der tatsächlich Versterbenden an bestimmten Ursachen. Eine weniger reißerische und dafür klarere Aufmachung solcher Statistiken wäre sinnvoll (ich bin Nichtraucher).
  • MUSES-Homepage

    14.05.2003, R. Kuhnke
    Auf der MUSES-Homepage steht leider immer noch "Last Modified : April 10th, 2000". Keine Meldung vom Start. (14.5., 15:30h)!
  • RE: Wozu?

    13.05.2003, J. Schüring, Redaktion
    Sehr geehrter Herr Mayer,

    die Aktion ist kostenlos!

    Viele Grüße

    J. Schüring, Redaktion
  • Wozu?

    13.05.2003, Peter Mayer
    Ist das ein Gag für Snobs, den man sich teuer bezahlen lässt?
  • und die Einnahmen?

    12.05.2003, V. Blümel
    Dem müßte man aber auch entgegenstellen, wieviel der Staat durch alle Steuern auf alkoholische Getränke einnimmt. Außerdem müßte man den Kosten durch Arbeitsausfall auch die Einsparungen für die Rentenkasse und die bei den Gesundheitskosten den Vergleich: "Alkoholiker stirbt mit 60" zu "gesund lebender Mensch stirbt mit 90" für die Krankenkassen ziehen (was meines erachtens nicht unbedingt wissenschaftlich sinnvoll möglich ist).
  • RE: RE: Wie im richtigen Leben

    11.05.2003, Peter Mayer
    Ich denke, dass beide Kommentatoren Recht haben. Erfolgreichere Lebewesen setzen sich durch... Ja, aber das funktioniert nur dann, wenn es überhaupt Veränderungen gibt. Bei exakten Kopien gibt es keine Veränderung und damit keine Weiterentwicklung.

    Der Satz "In gewisser Weise ließe sich einer solchen Maschine also auch nie Leben einhauchen." zeigt, dass Pati das Grundprinzip nicht verstanden hat. Es ist ja gerade das Geheimnis des Lebens, dass NICHT exakte Kopien erzeugt werden.
  • Die halbe Wahrheit

    10.05.2003, Ekkard Brewig
    Die ganze Wahrheit dürfte sein, dass viele Menschen mit ihrer Bedeutungs- und Perspektivelosigkeit nicht zurecht kommen. Oder anders ausgedrückt: Wenn alle Personen, die alkoholkrank sind, stattdessen fleißige und gewissenhafte Arbeiter mit stabiler psychischer Struktur wären, würde "keiner" sie brauchen.
  • RE: Unverantwortlich

    09.05.2003, J. Christensen
    Überall wird der Einzelne verunsichert, insbesondere im Jahr 2003, wo so viele Menschen ihre Meinung nach dem richten, was opportun erscheint, und Wahrheit allmählich zur Mangelware wird. Ich gehe mit Sven Ederer konform in dieser Kritik. Wenn Spektrum der Wissenschaft auf diesem Niveau berichtet, wird es wahrscheinlich keine 45 Jahre mehr dauern, bis das Wasser durch die Bodendielen kriecht. Der interessierte Leser verlangt nach ausgewogener und fundierter Information.