Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: Unendlich / Unendlich

    11.03.2003, Ekkard Brewig
    Ich spekuliere mal ein Bisschen, bis jemand was Besseres mitteilt:
    Die Gravitation existiert - vermutlich - nicht aus sich heraus, sondern relativ und zwar wie folgt: 2 Massen m und M bilden ein sich anziehendes Subsystem vor dem Hintergrund der Massenverteilung im sonstigen Universum. (Das ist dieselbe Begründung, warum eine gleichförmige Bewegung nicht und eine beschleunigte Bewegung sehr wohl innerhalb eines fensterlosen Kastens fest gestellt werden kann.)
    Wenn nun im Big Rip die Verdünnung und der gegenseitig Abstand der Materie "zu groß" werden, dann überwiegt zum Schluss jede Abstoßung, jeder Druck.
    Also würden Schwarze Löcher schlicht explodieren (und lokal erneut zu einer Masseansammlung von universalem Charakter werden).
  • Unendlich / Unendlich

    11.03.2003, Wing
    Und was ist mit Schwarzen Löcher?
  • Gedächtnis und Selektion von Information

    11.03.2003, Peter Sinnl
    Wer hier Querverbindungen zwischen der Trennung des "geometrischen" Sehens und des "Erkennens" von organischen Komplexen finden will, dem darf zum Studium der Gehirnfunktionen und des Gedächtnisses (zum ersten Zugang) empfohlen werden:

    1)Neuropsychologie des menschlichen Gedächtnisses
    Von Hans-Joachim Markowitsch
    Aus Spektrum der Wissenschaft September 1996, Seite 52, Beitragstyp Artikel
    http://www.wissenschaft-online.de/abo/spektrum/archiv/812

    2) vom gleichen Autor: Dem Gedächtnis auf der Spur. Primus Verlag, 2002.

    3) Desmond MORRIS: Der Mensch, mit dem wir leben.

    Es wäre interessant, ob die Gehirnforscher das Erkennen - die "Wirklichkeit" - geometrischer Formen und ihre Einspeicherung primär cortikalen Funktionsketten zuordnen.
    Wäre es möglich, dass diese nur dem Papez'schen Schaltkreis zugeordnet werden, während die Identität und die Individualität "lebendiger Bilder" auch vom Basolateralen limbischen Kreis kontrolliert werden.
    Es ist sicher anzunehmen, dass die emotive Selektion von Informationsinhalten auch ohne Eindeutigkeit eine Erkennungssequenz aufbauen. Individualitäten erkennt man oft schon an Bewegungsrhythmen, wenn sie einem entgegenkommen.
    Je vielfältiger die Strukturen der Information, desto geringer die "Redundanz", desto schwieriger aber auch das Wiedererkennen (am Beispiel des geringen Redundanzfaktors atonaler Musik). Schon allein die Einschränkung des Begriffs "Auto" erhöht die Redundanz wesentlich. Würde man nur "technisches Produkt" wählen, wären Täuschungen sicher häufiger.
    Sinnestäuschungen bei Formen, siehe
    ELFFERS, Joost: Anamorphosen. Dumont, 1981.

    MfG
    P. Sinnl
  • Na endlich

    10.03.2003, Ingo Bading
    Wenn DAS nicht überzeugend ist!
  • Welche "Himmelrichtung"

    08.03.2003, Michael von Zielonka
    Kann man beschreiben, in welche "Richtung" die Sonde - vermutlich mit Ablenkungen - Ihren Weg genommen hat und nimmt: Dabei interessiert mich besonders: in Richtung der Ausdehnung des Universums, in Richtung Singularität oder konzentrisch?
    Bin für eine Antwort sehr dankbar.
    Michael
  • Warum fragt man immer nur die falschen?

    07.03.2003, G. Brands
    Wieso werden eigentlich immer die
    Studienabbrecher gefragt, warum nicht
    auch mal die, die weiter kommen? Die
    Studenten im höheren Semester werfen
    mir als Hochschullehrer vor, Sie werden
    nicht für die Wirtschaft qualifiziert,
    weil in dem Bemühem um Leute,
    die sich noch nicht mal selbst für das
    interessieren, was sie studieren, ihnen
    alles mögliche vorenthalten wird
    ("Nicht, weil ich es nicht gelernt habe, sondern weil Sie es mir gar nicht erst erzählt haben, bin ich im Betrieb
    aufgefallen!").
    PISA ist ein Ergebnis der Politiker, die
    Leute nun mal nicht die Arbeit machen
    lassen können, für die sie eigentlich
    eingestellt wurden. Mir hängt es zum
    Hals raus, mir ewig in meinen Job von
    Leuten reinreden zu lassen, die großen-
    teils noch nicht mal eine Hochschule
    von aussen gesehen haben.
  • Einheitenbetrachtung

    07.03.2003, Zeh
    "Die Schwerkraft geteilt durch den vierfachen Abstand" ergibt in den Einheiten N/m = kg/s^2. UNd das ist ungleich der Einheit m/s für die Geschwindigkeit, die sich angeblich ergeben soll. Selbst mit der Wurzel ist das nich zu lösen.
    Höchstens wenn mit der Schwerkraft der Ortsfaktor g gemeint ist und dieser mit dem Abstand multipliziert wird: m/s^2 * m und daraus dann die Wurzel!????????????
  • RE: Und wer fragt uns?

    07.03.2003, Mike
    Nun, der Genmais stieß bei weitesten Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung. Lassen wirs auf uns zukommen!

    Gentechnik zur Heilung ist ok!
    Gentechnik zum Wohle der Agrarindustrie lehne ich strikt ab!
  • RE: Was sind das für Menschen

    07.03.2003, Dr. Eveline Irschick
    Für mich dokumentiert sich hierin die Macht der Fischereilobby, die lediglich finanzielle Interessen kurzsichtiger Art forciert. Auf lange Sicht wäre eine intakte Natur mit den Geschöpfen, die im Einklang mit der Natur leben zu fördern, auch im Hinblick auf den eventuellen Fremdenverkehr - denn in so ein Land möchte ich nicht auf Urlaub fahren, wo die Natur mit Füßen getreten wird.
  • Und wer fragt uns?

    07.03.2003, Jutta Paulus
    Trotz mehrheitlicher Ablehnung gentechnisch veränderter Pflanzen durch die Verbraucher muss Deutschland sich der Richtlinienkompetenz der EU beugen und derlei Anbauversuche zulassen. Dabei ist erwiesen, dass durch Windverbreitung und/oder Tiere (Vögel!) nicht gewährleistet werden kann, dass es nicht zu Auskreuzungen kommt - mit dem Erfolg, dass dann noch nicht mal die Biobauern Gentechnikfreiheit ihrer Produkte gewährleisten können. Und die zuständigen Stellen bei der EU haben dafür nur die lapidare Antwort parat, wer Gentechnikfreiheit seiner Produkte garantieren wolle, müsse seine Felder eben vor Pollenflug schützen! Nicht die Verursacher, sondern die Immissionsopfer sind also für die Vermeidung der Folgen verantwortlich? Im übertragenen Sinne würde dies bedeuten, dass die Anwohner in Industriegebieten eben ihre Häuser luftdicht verpacken müssen, wenn unerwünschte Abgase nicht ins Haus kommen sollen.
    Gleichgültig wie man zur Gentechnik stehen mag - es darf nicht Aufgabe der Nicht-Anwender sein, sich vor der Verbreitung veränderten Erbmaterials zu schützen; dies muss denen aufgebürdet werden, die dieses veränderte Erbmaterial überhaupt in Umlauf bringen wollen!
  • Die kleine Winterzeit

    05.03.2003, Wing
    Im 17. Jh. war ja auch die kleine Winterzeit. Es wäre erstaunlich, wenn das nicht in der Vegetation niedergeschlagen hätte. Es wird allerdings auch weitgehend anerkannt, dass die kleine Winterzeit nicht durch irdischem Einfluss, sondern durch Sonnenaktivität verursacht wurde.
  • Alles(s)??

    01.03.2003, D. Katterfeldt
    Es ist schwer vorstellbar,
    daß immer noch nicht berücksichtigt wird, wieviel die Untersuchungen des Biochemikers und heute großen Kritikers Erwin Chargaff als Grundlage dafür gelten, von der Watson&Crick dann excerpiert haben. Nicht weniger bedeutend sind natürlich die marginal erwähnten Röntgenstrukturanalysen einer Rosalind Franklin.
  • Frage an die Immunologen

    01.03.2003, Dr. Ekkard Brewig
    Warum reagiert das Immunsystem eigentlich nicht auf genetisch veränderte Körperzellen bzw. nur bei bestimmten Menschen und bei anderen nicht?
  • Freischwimmer

    01.03.2003, Martin Vogel
    Er muss nur schnell genug rudern:
    Bei Ruderbewegungen im Megahertzbereich schafft er etwa 1 Angström pro Woche.
    Helau
  • RE: 12,2 Mrd. Km

    27.02.2003, J. Schüring, Redaktion
    Hallo Dirk,

    man sollte wirklich alles nachrechnen. Sie haben natürlich Recht, und wir entschuldigen uns für unsere Fahrlässigkeit!

    Herzlichen Dank,

    J. Schüring, Redaktion