Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Missverständnis der Standardinterpretation

    15.11.2013, Robert Riedel, Grafing
    Anders als in Ihrer Titelgeschichte behauptet ist der Ansatz des so genannten QBismus weder neu noch das erste Modell, das Bohrs Aussage, die Wellenfuktion sei nicht real, mathematisch untermauert: Carl Friedrich von Weizsäcker, berühmter Schüler Bohrs und Heisenbergs, hat bereits 1985 in seinem Buch "Aufbau der Physik" – neu veröffentlicht 2006 als "The Structure of Physics" – die Quantenmechanik mathematisch aus der Wahrscheinlichkeitstheorie (und zeitlicher Logik) hergeleitet. Aber statt die Wellenfunktion Ψ wie der QBismus als rein "subjektive Befindlichkeit" aufzufassen, beschreibt er diese als Wissen, das von der Information abhängt, die das wisssende Subjekt besitzt: "Wissen ist aber natürlich nicht Träumerei, nicht bloß subjektiv ... Alle Paradoxien entstehen nur, wenn man Ψ noch in irgendeinem anderen Sinn selbst als ein objektives Faktum ansieht." (S. 519)
    Genau dies ist auch der Kern der "Kopenhagener Deutung" der Quantentheorie, die eben gerade keine materielle Realität von Quantenzuständen mit sich überlagernden Ereignissen behauptet. Dass Schrödingers Katze gleichzeitig tot und lebendig sei, käme keinem ernsthaften Anhänger dieser Interpretation in den Sinn, sondern nur, dass sich unser Wissen bis zum Beobachtungszakt in einer derartigen Superposition befindet.
    Schrödinger hat sein Katzenparadoxon einst als Einwand gegen die Kopenhagener Deutung formuliert, die er nicht verstand und von der er fälschlich glaubte, sie würde so offensichtlich absurde Zustände wie eine gleichzeitig lebende und tote Katze erlauben. Als "Standardinterpretation" der Quantentheorie hat sich leider, anders als immer zu lesen ist, gerade nicht die eigentliche Kopenhagener Deutung durchgesetzt, sondern (vor allem im englischen Sprachraum) die von Schrödinger den Kopenhagenern unterstellte Behauptung, Quantenzustände seien real.
    Leider verschweigt Ihr Artikel diese Zusammenhänge und stellt dem QBismus eine falsch verstandene Deutung als Gegensatz gegenüber, wo diese richtig aufgefasst, doch seine engste Verbündete wäre! Bleibt zu hoffen, dass die neue Begeisterung für den QBismus letztlich auch zu einer Rückbesinnung auf Physiker wie Bohr, Heisenberg und Weizsäcker führt und die seit Jahrzehnten auf einem Missverständnis beruhende Standardinterpretation künftig endlich überwunden werden kann.
  • Die Helfer der Zukunft: Fluch oder Segen ?

    15.11.2013, Tony Debest
    Der Beitrag ist hochinteressant und zeigt, dass die Fiktion oft von der Realität überholt wird. In seiner Schlussfolgerung betont der Autor die potenziellen Vorteile dieser Technologie für die Menschheit. Hier fehlt meines Erachtens an dieser Stelle ein Hinweis darauf, dass jede neue Technologie nur so gut ist wie die Menschen, die sie einsetzen. Der Einsatz eines Multicopters bei der Suche nach Verschütteten ist zweifellos ein absoluter Vorteil für alle. Die Sache sieht allerdings anders aus, wenn die gleiche Maschine Träger einer Bombe ist. Ein Blick auf die Finanzierung solcher Projekte zeigt leider, dass humanitäre Organisationen selten zu deren Hauptsponsoren gehören.
  • Andererseits ...

    15.11.2013, Gilbert Brands
    Wenn man weiß, wie wenig in die elektronische Sicherheit investiert wird, kann einem schon schlecht werden bei solchen Szenarien. Ein Terrorist, der den LKWs über die Vernetzung auf den Autobahnen "Vollgas" befiehlt und den PKWs "Vollbremsung", ist keine Utopie, sondern nach dem heutigen Stand der Sicherheitstechnik durchaus wahrscheinlich. Und schon heute ist es möglich, der vernetzten Elektronik von Außen Fehler aufzudrücken, um das Fahrzeug in die Werkstatt oder zum nächsten Autodieb zu locken.
  • Ist das Higgsfeld das Vakuumfeld ?

    14.11.2013, Beier Karl - Heinz
    Das Higgsfeld verleiht den Teilchen in unserer Dimension, ihre für uns und unseren Mitgeschöpfen und Gegenständen ihre Massen, Energien und ihr Erscheinungsbild. Das sollte jedoch nur in unserer Dimension für uns eine Manifestation darstellen. Dahinter verbirgt sich ein unerschöpfliches Wechselspiel zwischen einem aktiven Vakuumfeld in einer höheren Dimension, und den Urmaterieteilchen aus den Planckräumen, das sich in einer tieferen Dimension als der unseren abspielt. Bei Berechnungen der Antienergie des Vakuumfeldes, mal der Energie der Urteilchen, den down und up Quarks, daraus die Wurzel gezogen, ergibt die für uns in unserer Dimension erfahrbaren Massen. Die Massen die wir wahrnehmen, haben sich im Verlauf der Entwicklung des Universums verändert, jedoch ihre Energiegehalte bleiben Eonen von Zeiten erhalten. Der Grund dazu dürfte der sein, dass die Licht oder besser die Signalgeschwindigkeit vom Urknall an angestiegen ist. Denn sie sollte ebenfalls so wie die für uns sichtbaren Dinge, welche aus Vakuumfeld und Urmaterie bestehen, aus Vakuumbeschleunigung und Materieeinschluss - Geschwindigkeit hervorgehen. Durch den immerwährenden Zustrom des Vakuumfeldes zu den Urmassen, um den Energiegehalt immer auf dem Ausgangsniveau zu halten, verringert sich die Vakuumfelddichte und die Vakuumbeschleunigung wird größer. Dadurch, und weil sich auch im Gegenzug die Materieeinschluss - Geschwindigkeit erhöht, wird mit der vergehenden Weltzeit die Signalgeschwindigkeit größer. Alles in Allem leben wir in einer für uns beständigen Welt, zwischen der Dimension des Vakuums und der Dimension des Mikrokosmos. Dort spielen sich in kürzesten Zeiten unendlich viele Aus und Abgleichswechselwirkungen statt, die ein konstantes Weltbild in unserer Dimension entstehen lassen, deren Schönheit und Varianz uns fasziniert.
  • Die Dunkle - Materiew und die Dunkle - Energie konnten die Wirkungen des Vakuumfeldes sein.

    14.11.2013, Beier Karl - Heinz
    Wie ich schon über die Quantenphysik spekuliert habe, dass sie in einer für uns abstrakten Dimension mit dem Vakuumfeld abläuft, so ist uns auch die Dimension der Dunklen Welt, fremd. Das Vakuumfeld sollte nach meiner Anschauung dafür verantwortlich sein. Das Zuströmen des Vakuumfelds zu den Massen und Energie Erscheinungen, sollten die Schwerkraftwirkungen erzeugen und den Raum ihrer gegenseitigen Wirkung festlegen. So dass man davon ausgehen kann, dass an diesem Gesichtspunkt die Vereinigung von Gravitation und Quantenphysik satt findet. Nicht der Wirkraum erzeugt die Gravitation, sondern das für uns nicht sichtbare Strömungsfeld des Vakuums ist dafür verantwortlich. Wir sehen in unserer Dimension immer nur das Dazwischen von Vakuumfeld und Planck-Raumzeiten des materiellen Geschehens. Wir sind Wesen unserer Dimension, welche wir schön und interessant finden. Ich glaube dass unsere Neugier, das ganze bisher uns verborgene Weltall zu begreifen, eimal kommen wird. Davon bin ich überzeugt.
  • Ganz meine Meinung!

    14.11.2013, Liane Mayer
    Wo kann man unterschreiben, so dass es an die Verantwortlichen weitergeleitet wird? Wie kann man sich sonst einsetzen?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Mayer,

    mehr Informationen und Mitmachmöglichkeiten bei den geplanten Ölbohrungen im Virunga finden Sie unter:

    http://www.wwf.de/sos-virunga/

    Bezüglich Yasuní können Sie sich hier informieren:

    http://saveyasuni.eu/

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktion Spektrum.de
  • 14.11.2013, Michael K. Eichbaum
    Die Genese des Lebens im Bewusstsein-Geist-Modus impliziert in seiner Unerklärbarkeit ein hohes Maß an Fantasie und Kreativität, ohne, noch vor wenigen Jahren in das Reich der esoterischen Weltfremdheit verwiesen, seine normative und wissenschaftliche Tiefe zu verlieren.

    Sicherlich ist das Bewusstsein und die Ergründung des Lebendigen das Maß aller Intellektualität, doch liegt wohl die Vermutung nahe, wir Menschen sind nur biomorphe Humanoiden, besser entwickelt als heutige Roboter, aber dennoch unzureichend programmiert.
  • Toll

    13.11.2013, Uwe Himmelreich
    Schöner Artikel mit jeder Menge Nebeninfos
  • Lesetipp: Gastornis - Der verkannte Terrorvogel

    13.11.2013, Ernst Probst
    Im Herbst 2013 erschien das Taschenbuch "Gastornis - Der verkannte Terrorvogel" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst" bei "GRIN - Verlag für akademische Texte" (München). Das Taschenbuch umfasst 94 Seiten und ist reich bebildert.
  • Menschen gehören zu der Familie der Affen

    13.11.2013, Harald W. Ehrenstein
    Ich sehe das umgekehrt. Der Mensch ist in sich keine biologische Besonderheit, sondern eine Untergruppe der Affen. Aus unserem Egoismus heraus beanspruchen uns selbst besondere Rechte, was natürlich gerade die vorher gesagten unterstreicht. Deswegen ist alles in Ordnung so, wie es ist. Wir können gar nicht anders, weil halt wir das sind, was wir sind, nämlich eine Untergruppe der Affen.
  • Menschenrechte

    13.11.2013, Thomas Ahrendt
    Sollten Tiere - speziell Menschenaffen - Menschenrechte bekommen ... müssten sie dann nicht auch Pflichten erfüllen?? Müsste es dann nicht eine Menschenaffen-Quote geben? Müssten sie dann nicht selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen, zur Schule gehen, Steuern zahlen und im Falle von Arbeitslosigkeit Hartz IV beantragen??
    Wenn die Menschenaffen soweit entwickelt sind wie im Film "Prevolution" oder wie bei den "Planet der Affen"-Filmen, ja dann bin ich bereit ihnen Menschenrechte zuzugestehen (hoffentlich werden sie uns dann auch Tierrechte bzw. Menschenaffen-Rechte zugestehen?).
  • Tolle Bilder von Galaxien

    13.11.2013, Kurt
    Fast jeder hat schon die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, Aufnahmen von weit entfernter Objekte oder Gegenstände mit einem Fotoapparat oder Kameras zu machen, egal wie teuer das Gerät war. Ein Bruchteil von einem mm wackeln und schon ist das Zielobjekt weg. Ein gutes Beispiel ist auch das Beobachten des Mondes mit einem am Dachboden verfestigten Teleskop.

    Jetzt wollen wir exakte Fotos (unabhängig von der technischen Möglichkeiten u.a. durch Mehraufnahmen) von Galaxien machen, die Millionen oder gar Milliarden Lichtjahren von der Erde entfernt sind.

    Jetzt fokussieren wir einen kleinen Punkt im Weltraum mit unserem hochauflösenden millionenteuren Teleskop mit längerer Belichtungszeit. Da die Erde keinen stillen Standpunkt hat, welche Faktoren müssen denn berücksichtigt werden?

    Berücksichtigen wie als Beispiel die Geschwindigkeiten an dem Standort, wo unser hochauflösendes millionenteueres Teleskop aufgestellt wurde.

    Geschwindigkeiten:

    Die Kontinente wandern durchschnittlich mit 10 cm pro Jahr

    Die Erde um die eigene Achse (Erdrotation) : 0,278 km/s = 1.000 km/h -- Die Rotation um die eigene Achse der Erde verringert sich pro Jahr um ca. 20 Mikrosekunden.

    Die Erde “eiert“ bei der Erdrotation um die eigene Achse.

    Erde: Erde um die Sonne : 29,8 km/s = 107.000 km/h. Die Geschwindigkeit um die Sonne variiert sich, je näher an der Sonne, umso schneller, je weiter von der Sonne, umso langsamer.

    Die Sonne bewegt sich ncl des ganzen Sonnensystems auf den Sonnenapex in Richtung alpha = 18h, delta = 30° im Sternbild Herkules bei dessen Sternen omikron, ny und xi mit 19,4 km/s = 69.840 km/h.

    Die Sonne kreist mit etwa 240 km/s = 864.000 km/h um das Milchstraßenzentrum.

    Die Milchstraße fliegt mit 40 km/s = 144.000 km/h in Richtung lokaler Gruppe.

    Die Lokale Gruppe wiederum im Supercluster mit 600 km/s = 2.160.000 km/h

    Und noch zum Schluss sollten wir nicht vergessen, dass die in Millionen oder gar Milliarden Lichtjahren entfernten Objekte auch nicht still stehen.

    Auch wenn wir diese Geschwindigkeitsfaktoren berücksichtigen, sollten wir nicht vergessen, dass über diese Geschwindigkeiten unterschiedliche Messungen veröffentlicht wurden und die hier aufgezählten Geschwindigkeitswerte jedoch nicht einfach zu einer Gesamtgeschwindigkeit addiert werden können, da die Bewegungen in unterschiedliche Richtungen ablaufen.

    Vielleicht sollte in den Dokumentationen oder Berichte etwas verständlicher in dieser Sache eingegangen werden, so dass es für einen normalen Menschen nicht als “Unsinn“ deklariert werden.
  • Mensch ist mehr als Homo

    11.11.2013, Pertti Valkonen
    Obwohl Löwen und Tiger miteinander Nachkommen zeugen können, hält keiner die für ein und die selbe, ununterscheidbare Spezies. Auch Mensch und Schimpanse sind nicht zu verwechseln. Und hier meine ich nicht mal vornehmlich das Äußerliche (hab mal ne Gegenlichtaufnahme eines aufgerichteten Bonobo gesehen, auf der das Tier sehr humanoid wirkte). Vielmehr sind es gerade die kulturellen Möglichkeiten, die den beiden "Vererbungsgemeinschaften" in deutlich verschiedenem Maße zur Verfügung stehen. Die Beobachtungen an Kanzi & Co. haben uns mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt, wie wenig wir uns als "einzigartig" hinstellen können, wie nah uns unsere tierischen Verwandten doch sind in Sachen Werkzeuggebrauch, Sprachvermögen und wasnichtnochalles. Dennoch sind Kanzis Dreiwort-Sätze nichts im Vergleich zu unserer womöglich angeborenen Kreolen-Syntax. Gerade die Gemeinsamkeiten, die uns in Sachen Intelligenz und Kultur mit den Menschenaffen verbinden, zeigen zugleich die erheblichen Unterschiede, die in allen diesen Einzelheiten bestehen. Gib einem Menschenkleinkind einen Hammer, es schlägt sofort automatisch und bald ganz gezielt damit zu. Wie in Sachen Kreolensyntax haben wir "Kultur" wie es scheint bereits "im Blut", auch ohne etwas zu erlernen. Cheetah & Co. mögen dort ebenfalls irgendwann mal hinkommen (wenn sich die Umstände ergäben und sie lange genug überlebten), doch sind sie es heute noch nicht.

    Die Menschenaffen sind keine Menschen - nicht nur im biologischen Sinne der Gattung Homo oder der Art Homo sapiens; sie sind es nicht im Sinne eines "Kulturwesens Mensch", nach dem in der Science Fiction gelegentlich auch außerirdische intelligente Wesen "Menschen" genannt werden.

    Es gibt den Spiegeltest, der offenbar aufzeigen kann, ob ein Wesen nicht nur ein Bewusstsein besitzt, sondern auch Selbstbewusstsein, sich seiner selbst bewusst ist, von sich abstrahieren und sich selbst als ein Objekt betrachten kann. Solchen Wesen gewisse Rechte zuzugestehen kann ich nur zu gut nachvollziehen. Würden hier Außerirdische landen, würde wohl keiner auf die Idee kommen, dieses "Wild" zu jagen und zu verspeisen. Eben weil es ihrer selbst bewusste Wesen sind, die zu verspeisen geradezu als Kannibalismus empfunden würde. So könnte ich mir ein Giraffensteak auf meinem Teller vorstellen, auch ein Lemurengulasch. Aber ein zubereiteter Menschenaffe wäre für mich bereits so eine Art Kannibalismus. Nicht weil sie unsere engsten Verwandten sind, sondern eben weil sie von sich selbst wissen. In diesem Sinne - ja, da gestehe ich ihnen Rechte zu, die über allgemeinen Tierschutz hinausgehen.

    Wir sagen immer, wenn ein Cromagnon, ja selbst ein Neandertaler, heute geboren würde, der würde Schule und Uni besuchen und keinerlei Probleme haben, sich in unserer heutigen Kultur zurechtzufinden. Beim späten Homo erectus wäre ich mir da schon nicht so sicher, endgültig aber bezweifle ich es für dessen frühe Vertreter sowie den Habilis und Rudolfensis. Auch ein menschenaufgezogener Schimpanse macht kein Staatsexamen oder schlägt ne Beamtenlaufbahn ein.

    Nicht nur Menschenaffen fallen aus unserem Bild eines voll ausgebildeten, rechtlich eigenverantwortlichen Menschen heraus. Menschen mit geistiger Behinderung können je nach Grad ihrer Behinderung ebenfalls vieles nicht und als vieles nicht gelten - und dennoch gelten sie uns als Menschen im Vollsinne, denen natürlich die volle Palette der Menschenrechte zugestehen. Aber bei ihnen sind die genetischen Anlagen zur Ermöglichung sekundär, ich sage mal: ausgebremst. Ein Schimpanse hingegen hat bei völlig "normaler" Entwicklung eben diese weit geringeren Möglichkeiten, diese enger gesetzten Begrenzungen. Es ist ihre "Natur", ihre "Art". Nicht eine Behinderung eigentlich vorhandener Möglichkeiten. Insofern habe ich keinerlei Skrupel, einem Menschen, dessen Möglichkeiten denen eines Schimpansen entsprechen mögen, Menschenrechte zuzuerkennen und einem Schimpansen nicht. Auch der Behinderte hat sein kulturelles "Menschsein" grundsätzlich "im Blut", wie ich es nannte.

    So, wie auch ein Löwe es im Blut hat, Löwe zu sein und nicht Tiger.

    Pertti
  • Typisch für den Homo sapiens

    11.11.2013, Undine Mix-Falter
    Ausgezeichnet Herr Orso - ich stimme Ihnen voll inhaltlich zu. Auch heute noch sind die Menschenrechte ein Papiertiger und werden weltweit mit den Füßen getreten. Ich bin nicht religiös, aber ich hoffe, dass sich die Hybris des Homo sapiens eines Tages rächen wird.
    Jedes Lebewesen hat ein Recht auf seine Leben und seine Freiheit, einfach weil es lebt und existiert. Nur der Homo sapiens nimmt sich das Recht heraus, die Lebewesen und nützliche und unnütze einzuteilen und entsprechend zu behandeln. Ich bin so nach und nach zum Vegetarier geworden, weil ich meine Mitgeschöpfe nicht mehr essen will. Hoffentlich schließen sich noch mehr Leser dieser Auffassung an.
  • Stringent

    11.11.2013, Wolfram Obermanns
    Dass durch die Ausweitung der Menschenrechte auf Tiere diese Rechte ausgehöhlt werden, hätte ich mir etwas genauer ausgearbeitet gewünscht.
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