Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Und waren die Mäuse lernfähiger?

    27.04.2003, Manfred
    Da ergibt sich doch die Frage, ob die Mäuse mit dem großen Gehirn klüger waren. Oder ist dieses aufgedunsene Ding sogar hinderlich?
  • Bismut oder Wismut?

    25.04.2003, Thorsten Krome, Redaktion
    Einige Leser wiesen uns darauf hin, dass es im Deutschen "Wismut" und nicht "Bismut" hieße, wie wir geschrieben haben. Tatsächlich sind beide Benennungen für das Element mit der "Hausnummer" 83 richtig. Während früher in deutschsprachiger Literatur vor allem die Schreibweise mit "W" zu finden war, hat sich doch mittlerweile auch hierzulande das "B" am Anfang entsprechend dem Kürzel "Bi" durchgesetzt. Eine gewisse Tradition haben indes beide Begriffe.

    So geht das ursprüngliche Wismut vermutlich auf die frühe deutsche Bergmannsprache des 15. Jahrhunderts aus der Gegend um Schneeberg im Erzgebirge zurück. Edmund von Lippmann führt in seinem Buch über die Geschichte des Minerals den Namen auf "weiße Masse" zurück - in Anspielung auf das weiße Schimmern des Erzes. Dazu passt auch Paracelsus (1493-1541) Beschreibung "wissmat". (Es gibt jedoch auch andere Deutungen für den Namen.)

    Schon der deutsche Arzt und Mineraloge Georg Bauer, besser bekannt als Georgius Agricola (1494-1555), nutze aber auch die Begriffe "wissmuth", die latinisierte Form "bisemutum" und den lateinischen Ausdruck "plumbum cinereum" ("aschgraues Blei") weitgehend synonym. Von der latinisierten Form leitet sich letztlich auch die englische Bezeichnung "bismuth" und die moderne deutsche Bezeichnung "Bismut" ab.

    Letztere ist als fachsprachliche Bezeichnung anzusehen und wird in deutschen Publikationen ebenso genutzt wie beispielsweise "Calcium" anstelle von "Kalzium" oder "Cobalt" anstelle von "Kobalt". Bei Mineralien wird jedoch auch heute noch die alte Bezeichnung "Wismut" verwendet.

    Thorsten Krome, Redaktion

    Mehr zum Thema finden Sie auch im Internet unter:
    http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/83Bismut.htm
    http://www.uniterra.de/rutherford/ele083.htm
    http://www.vanderkrogt.net/elements/elem/bi.html
  • RE: Leben aus dem All ?

    25.04.2003, prtofessor treder
    man sollte folgendes buch lesen:
    wilfried schröder, Leuchtende Nachtwolken (Geschichte, Enwticklung, Beobachtungen).
    2003, 184 S., tafeln, D-28777 Bremen: Science Edition
    imm er erst bei schröder lesen, der dazum méhrere büpcher schrieb
  • Beim Strahlen erwischt

    25.04.2003, Dr. Dieter Jung
    Das Element heist immer noch Wismut!!!!!!
  • Gratulation und ein Hoch auf die Wissenschaft

    24.04.2003, Dr. Christine Ritschel
    Auch ich sage na endlich, es hat lange, viel zu lange gedauert. Und dass das überhaupt so lange gedauert hat, ist nur darauf zurückzuführen, dass es immer noch ein Leichtes ist, die Bevölkerung ob ihres Unwissens über die Atomkraft in Angst und Schrecken zu versetzen. Hier sollte grundsätzlich noch mehr Aufklärung durch die Presse erfolgen, allerdings von Journalisten die Physik verstehen. Allerdings dürfte das von den Politkern kaum erwünscht sein.

    Also, noch mal herzlichen Glückwunsch
    Dr. Christine Ritschel
    Dipl.-Physikerin und Wissenschaftsjournalistin
  • Klausurschreiben...

    24.04.2003, Punzel
    Das Ganze hat was von Klausurschreiben. Innerhalb einer bestimmten Zeit eine bestimmte, möglichst beste Leistung erbringen....

    Lächel.

    Viel Glück
  • RE: Rennt! Rennt! Bis ihr umfallt!

    24.04.2003, Anya Stang
    Naja, _lesen_ muss man es ja nicht schnell - ich finde die Idee eher lustig.

    Ansonsten bleibt dann immer noch Sten Nadolny's "Die Entdeckung der Langsamkeit".
  • Rennt! Rennt! Bis ihr umfallt!

    24.04.2003, Matthias Paul Scholz
    Na toll! Ein neuer Läufer im allgemeinen Gehetze...
    Was soll das?
    Gerade das Buch sollte doch das Lob der Langsamkeit singen...
  • Zulassung Medizin

    23.04.2003, Ingo Lederer
    Gibt es für diese Synthesefäden schon medizinische Zulassungen?
    Ist es möglich Muster zu erhalten?
  • Ich habe es gesagt

    23.04.2003, Karl Bednarik
  • Genmanipulation und SARS

    21.04.2003, Ho Wang
    Kann es einen Zusammenhang geben zwischen der Genmanipulation am Coronavirus und dem Ursprung von SARS?
    Diese Frage wird hier aufgeworfen:
    http://globalresearch.ca/articles/CUM304A.html

    Viele Grüße
    Ho Wang
  • RE: Bessere Diagnostik ?

    20.04.2003, Marlon Pflüger
    Ein großer Teil der diagnostizierten psychischen Störungen geht darüber hinaus auch auf Anpassungsstörungen zurück. Die Ätiologie psychischer Störungen - folgt man gegenwärtigen Auffassungen - ist durch massive Stressoren verursacht, deren Vermeidung eine psychische Störung verhindern. Dies schlägt sich im Vulnerabilitäts-Stress Konzept nieder. Folglich bestehen mehrere Auslösebedingungen: 1. überhöhter Streß, 2. eine bedeutende inheritale Disposition, oder 3. beides.
  • Warum mal harmlos, warum mal gefährlich?

    19.04.2003, Roland D.
    Wieso ist diese Milbe so gefährlich für unsere Honigbiene aber nicht für
    "Apis cerana"?
    Könnte man nicht diesen Unterschied in Form des Apis cerana-Schutzgens
    kreuzen oder genetisch übertragen? Stellen Sie sich vor, wieviel es kostet
    wenn wier im Frühjahr jede Blüte an allen Obstbäumen und Rapspflanzen
    mit Pinseln bestäuben müssten. Und wie furchtbar teuer wird dann das
    Autofahren in 10...20 Jahren, wenn wir auf Rapsöl "umschalten" müssen?!!

  • RE: RE: RE: 2 Monde kreisen um die Erde?

    18.04.2003, jens feierabend
    habe deinen text gelesen.komme leider nicht in deine dargestellten abbildungen rein.finde keinen klick auf der seite dafür, um zu öffnen.
  • Bessere Diagnostik ?

    18.04.2003, Jochen
    Ein Teil des Anstiegs liegt m.E. nach daran, dass Hausärzte heute eher sensibel für psychische Ursachen von Unwohlsein sind und dieses auch als Diagnose festschreibem anstatt irgendwelche diffus
    umschriebenen somatischen Krankheitsbilder zu attestieren. Insofern auch ein gewünschter Effekt der Aufklärung über Depressionen. Ausserdem trauen sich heute Patienten eher ihre Symptome zur Sprache zu bringen.

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