Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Die Nachfrage verringern

    12.03.2017, Liane Mayer
    kann man wahrscheinlich nicht, indem man dem Aberglauben wissenschaftliche Erkenntnisse entgegensetzt. Eher ginge es vielleicht mit einem entgegengesetzten Aberglauben. Mich wundert, dass noch niemand den Chinesen und Vietnamesen klargemacht hat, welch schrecklicher Fluch auf jedem lastet, der Teile geschützter Tiere als "Medizin" zu sich nimmt. Wie z. B.
    "Seine (ihre) Nachkommen werden ihn (sie) verachten"
    "Seine Potenz (für Frauen ihre Schönheit) wird abnehmen"
    "Gesundheitliche /finanzielle Probleme /Unfälle aller Art werden ihn (sie) betreffen"
    "Alpträume werden ihn (sie) nicht mehr ruhig schlafen lassen"
    usw. usf. Der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt.
    Da Menschen bekanntlich dazu neigen, erwartete Unglücksfälle selber herbeizuführen, besteht Aussicht, dass der Glaube an den Fluch sich rasant weiterverbreitet, sobald er einmal erfolgreich in die Welt gesetzt ist.
    Dann hätten die Nashörner endlich ihre Ruhe....
  • Vorschläge

    12.03.2017, Alexander
    Harte Variante: Parameter für die die Werte im Index nicht bekannt sind, werden auf 0 gesetzt. Oder, vielleicht hilfreicher, und auch noch in der Öffentlichkeit vermittelbar: Es wird ein Index eingeführt, der aussagt, wieviele bekannte Parameter in die Berechnung einfließen. Bei Trappist-1d wäre das also der ESI3 mit 0,9. Ernsthaft interessant für die Frage nach Leben wird es dann vielleicht ab ESI6 oder ESI7-
  • Sagen wir mal so

    12.03.2017, Kai
    außerirdisch ist das schon einmal. Soviel ist sicher.
  • Warum herausfordernd?

    12.03.2017, L.Schaber
    Zu folgendem Zitat:
    ""Zwei Götter im Himmel" ist für jeden, der sich auf die Materie einlassen möchte, eine bereichernde Lektüre über Gottesvorstellungen der jüdischen Antike; manchmal herausfordernd, aber immer anregend." (Zitatende)

    Man fragt sich warum die Vorstellung zweier Götter im Himmel für heutige Menschen herausfordernder sein soll, als die Vorstellung eines einzigesn Gottes im Himmel.
  • Das Problem reicht tiefer

    11.03.2017, B. Keim
    wer sich Bücher zur Hand nimmt, die zweihundert Jahre alt sind, wird feststellen, dass das Deutsch der damaligen Zeit, der Weimarer Klassik, sich von unserem heutigen Deutsch unterscheidet. Dazwischen entwickelte sich die Sprache weiter, was sie - ginge es nach der Sprachpolizei - ab sofort nicht mehr darf.
    Warum? Weil die Sprache von allem Unreinen befreit werden müsse. Damit wird ein Ideal beschworen, das es so nie gab.
    Der Griff nach der Sprache ist immer auch ein Griff nach dem Selbst der Menschen. Sprache soll, wenn es nach den Sprachaposteln geht, der Herrschaftssicherung dienen. Die Kommunikation wird dadurch eingeschränkt und kontrollierbar gemacht. Aber vielleicht ist dies ja die eigentliche Absicht die sich dahinter verbirgt.
  • Thema verfehlt - setzen - Sechs!

    11.03.2017, Damian Vollmert
    Exemplarisch für einige fragwürdige Aussagen des Artikel hier folgendes Zitat: "Die deutsche Sprache lässt sich nicht in den Dienst von nationalistischen Programmen stellen, denn ein solches Bild der Sprache entspricht nicht ihrem pluralistischen und demokratischen Charakter."

    Selten einen solchen Stuss gehört!!! Die Sprache wird doch seit Jahren vergewaltigt und für Gendermainstreaming und andere grün-links-verstrahlte Ideologien missbraucht. Ich wüsste nicht, wann und an welcher Stelle Sprache pluralistisch gehandhabt (außer dass sie jeder sprechen darf) und wann über ihren Gebrauch demokratisch abgestimmt worden wäre. Der einzige Punkt, an dem ich zustimme: Sprache entwickelt sich und man hat gottseidank kaum Einfluss auf die Richtung. Jedoch die deutsche Sprache geradezu als überkommenes Relikt der Nationalstaaterei zu betrachten und in diesem Sinne deren Tradition und Pflege in die rechte Ecke zu stellen nur weil sich die AfD der Thematik verpflichtet fühlt, finde ich schon sehr grotesk. Und letztenendes verfängt auch die mehr oder weniger offene Kritik des Artikels an einer unterstellten Nutzung der Sprache als politisches Element nicht, da der Autor eben genau dieses Ziel mit seinem Artikel verfolgt - nur halt in eine andere Richtung als die AfD!
  • Religiös verbrähmt?

    11.03.2017, Christian H.
    Die Soziokulturellen Aspekte im Artikel fand ich interessant. Über die Antwort auf die Frage aus dem Titel "Warum Männer gerne Fleisch essen und Frauen lieber Salat" kann allerdings jeder Landwirt mehr sagen. Landwirte wissen sehr genau über die Bedürfnisse ihrer Tiere bescheid, z. B. auch, dass sie nicht nur Energie brauchen sondern auch Eiweiß, Fette und Mineralstoffe, ... und das abhängig von ihren Leistungen (so nennen das Landwirte): Muttertiere brauchen beispielsweise bei Trächtigkeit und in der Säugphase mehr Eiweiß als sonst. Was im Artikel nicht erwähnt wird und vermutlich auf asexuelle Erziehung und Tabuisierung des Themas zurückzuführen ist, ist die sexuelle Leistung des Männchens (Mannes) beim sexuellen Akt. Jeder Züchter weiß das, die Wissenschaftler nicht? Beim Samenerguss geht ein konzentriertes Eiweißcocktail ab und dafür wird eiweißreiche Ernährung gebraucht. Jeder Landwirt weiß: Ein guter Hahn wird nicht fett. Dass das nicht erwähnt wird, verwundert, wo doch die News vom 15.12.2016 "Häufiger Sex ließ Penisknochen verschwinden" auf einen hohen Bedarf bei Männern in sexuell aktiven Phasen deutet. Ich fürchte, dass noch 400 Jahre nach der Inquisition, die sexuelle Tabuisierung der Sexualität Denksperren auferlegt, die der Wissenschaft schaden!
  • @Pertuum Mobile

    11.03.2017, carsten
    aber man weiß ja auch nicht, ob dieser Zeitkristalleffekt auch einen thermodynaschen Effekt hat, der ihn dann zu einem Pertuummobile machen würde. So wie ich das verstanden habe, findet der Effekt auf der Quantenebene statt, auf der ja auch viele andere Effekte stattfinden, die wir uns mit den physikalischen Regeln aus unserem äußeren normalen physichen Universum nicht erklären können. Wie z.B. Beamen, Schwerlosigkeit usw. das ist eben jetzt noch eine zusätzlich zeitübergreifende Gestzmäßigkeit.
    Diese Erkenntnis ist meiner Meinung nach weniger Hinweis auf ein Perpetuum Mobile, sondern eher Hinweis auf einer Realität jenseits der Zeit .. Hinweis auf einen Hyperraum ... Dass es doch möglich ist Informationen durch die Zeit durchzuschicken ... Mal sehen wohin uns so ein Quantencomputer so hinführen könnte ...
  • Das menschliche Gehirn verbraucht allein im Ruhezustand

    10.03.2017, horst lauterbach
    1/5 der Energie eines Menschen.Das ausschließlich ,in dem es Zucker zu CO2 und H2O umwandelt.Also: Ohne CO2 Produktion keine Hirnaktivität.
    Antwort der Redaktion:
    Eine Frage bleibt: Was möchte uns der geneigte Leser damit sagen?
  • 500 Billionen Tonnen...

    10.03.2017, Martin Brandt
    ...entsprechen, bei einer spezifischen Dichte von 2, ganz grob etwa 250 Billionen Kubikmetern Gestein. Ein Kubikkilometer besteht aus einer Milliarde Kubikmeter (1000 Meter lang mal 1000 Meter breit mal 1000 Meter hoch). Ergibt 250,000 Kubikkilometer. Wie dick ist die Erdkruste? 10 Kilometer? Dann wäre eine Fläche von 25,000 Quadratkilometern verschwunden, etwas mehr als die Größe von Hessen. Nicht wenig, und mit anderen Schätzwerten vielleicht ein gutes Stück mehr, aber: Verglichen mit der Größe des Himalaya?? Kommt mir auch dann gering vor, wenn ich ein Mehrfaches meiner Amateur-Daumenpeilung annehme. Oder sind die 500 Billionen Tonnen falsch aus dem Englischen übersetzt?
  • Antwort auf Kommentar 21

    10.03.2017, Vlad
    "Das Gehirn kann NUR mit Glukose arbeiten"

    Das ist nicht richtig, Gehirn kann auch mit den Ketonkörpern arbeiten:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ketok%C3%B6rper

    ---

    " was soll es mit Eiweiß anstellen?"

    Körper kann durch die Gluconeogenese aus den Proteinen Glucose herstellen. Sollte man wissen, wenn man mind. mittlere Reife hat.

    Darüber hinaus sind die Proteine für eine Vielzahl der Prozesse im Körper wichtig. Von den Makronährstoffen ist Protein das wichtigste:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Protein#Funktionen

    ---

    "Lesen Sie "The China Study" und "The Starch Solution" - es hört sich vielleicht blöd und missionarisch an"

    Dem will ich nicht widersprechen, es ist sowohl das eine als auch das andere. ;-)
  • Kraft

    09.03.2017, Torben
    Der Beitrag konzentriert sich alleine darauf, dass die Bedingungen härter sind; was aber wenn der entscheidende Punkt ist, dass die Männer Sport treiben, mehr Testosteron ausschütten und sich dadurch mehr für weibliche Rundungen interessieren, oder mehr Kraft bekommen und sich dadurch weniger zierlichen Frauen immernoch körperlich Überlegen fühlen (da Männer sich meistens stark fühlen wollen, was nur gegeben ist, wenn sie tatsächlich über mehr körperliche Kraft verfügen als ihre Frau)
  • Zwei Stufen des Risikos

    09.03.2017, Falken
    Das eine ist ein vertretbares Risiko, das eine Firma wie die NASA Menschen aussetzt bzw. maximal ausetzen darf, die für Geld für sie arbeiten und sich von ihrer Arbeit Vorteile im weiteren Leben erwarten - ein Beförderung oder die Mitnahme auf einer halbwegs "sicheren" Weltraummission.

    Wenn Menschen aber ein Risiko eingehen möchten, und sichergestellt wird, dass ihnen dafür keine Gegenleistug zuteil wird (außer der Reise selbst und der unvermeidliche Ruhm), kann man durchaus größere Risiken verantworten. Man kann ja auch gezielt nur ältere Herrschaften mit geringerer Lebenserwartung und im Unglücksfall ohne Hinterbliebene zulassen.
  • @ Michael, 6 Jahre "Steinzeitdiät"

    09.03.2017, Shark
    Es gibt keine einheitliche "Steinzeitdiät". Es gibt so viele Steinzeitdiäten, wie es damals Stämme auf der Welt gab. Im Gebirge wurde nicht dasselbe gegessen, wie am Meer, im Dschungel, in der Steppe, in Wüstengegenden, am Polarkreis. Zudem ist es ziemlich wahrscheinlich, dass Steinzeitmenschen sich mangelhaft ernährt haben. "Natürlich" mit "gut" gleichzusetzen ist weiters ein, öhm, naturalistischer Fehlschluss.
    Und wozu produziert unser Körper wesentlich mehr Amylase, als in der "Steinzeit", bzw. der Körper von (hauptsächlich) Europäern seit ca. 7000 Jahren Lactase im Erwachsenenalter, wenn nicht um Getreide und Milchprodukte zu sich zu nehmen?
    Zudem haben sich Pflanzen und Tiere seit der "Steinzeit" erheblich verändert. Nichts ist mehr dasselbe.

    Dieser Wunsch, irgendetwas zum personifizierten Teufel zu erklären (seien es die Carbs, der Weizen, die Milch oder Gluten), ohne dass tatsächlich Probleme bestehen, ist wirklich eigentümlich.
    Es gibt durchaus Leute, die diese Dinge in der Klammer nicht vertragen. Es gibt eine gewisse Form der Epilepsie, die medikamentös nicht eingestellt werden kann und nur auf eine ketogene Diät anzusprechen scheint. Es gibt Menschen, die unter Zöliakie leiden, Leute mit gewissen Nahrungsunverträglichkeiten, und welche, die lactoseintolerant sind. Aber warum soll man auf diese Dinge verzichten, wenn man nicht unter diesen Krankheiten leidet, bzw. das Enzym Lactase produziert?

    Sie haben 21kg abgenommen (was darauf schließen lässt, dass Sie vorher Übergewicht hatten), fühlen sich jetzt besser und schreiben das nicht etwa dem Gewichtsverlust und der damit einhergehenden Fitness oder auch der allgemein bewussteren Ernährung (Weglassen von Fast Food und Einfachzuckern z.B.), sondern der (willkürlichen, unwissenschaftlichen) "Steinzeitdiät" zu? Bitteschön. Aber hören Sie auf, sich auf die "Evolution" zu berufen, die (nachgewiesener Weise!) ständig stattfindet, bis heute, und nicht mit der "Steinzeit" plötzlich aufgehört hat.

    Im Übrigen - um auch einen Anekdotenbeweis zum Besten zu geben - lebe ich sehr gut ohne eine Steinzeit- oder Low Carb-Diät. Im Gegenteil. Ich esse mit Genuss eine große Menge an Kohlenhydraten, ich nehme Milchprodukte zu mir und gönne mir sogar Zucker, wenn ich Lust darauf habe (nur eben nicht zu oft und nicht zu viel), und bin trotzdem sportlich, schlank und erfreue mich bester Gesundheit, ohne irgendeiner (mitunter oft kostspieligen) Idee hinterherzulaufen, ohne bei jedem Produkt dreimal zu überlegen, ob ich es nun nach meinem Ernährungsplan essen darf oder nicht, und mich bei anderen (etwa dieser abartigen Menge an Fleisch, die Paleo-Anhängern empfohlen wird) dazu zu zwingen, sie runterzuwürgen.
  • Perpetuum Mobile - mit externem Antrieb

    09.03.2017, Kinseher Richard
    Die Forscher haben mit ihren ´Zeitkristallen´ ein ´perpetuum mobile´ mit externem( !!!) Antrieb erzeugt (Laser bzw. Mikrowelle).
    Das ist eine faszinierende Nachricht, die leider zu früh veröffentlicht wurde: der 1. April wäre der geeignete Zeitpunkt gewesen
    Antwort der Redaktion:
    Das Besondere an der Entdeckung ist nicht die periodische Bewegung an sich, sondern ihre ungewöhnliche Robustheit und Ordnung. Selbst, wenn man den anregenden Puls aus dem Takt bringt, stabilisiert sich das System von selbst. Dass die Grundregeln der Thermodynamik auch mit Zeitkristallen nicht zu brechen sind, war den Forschern - wie im Artikel beschrieben - schon vor Versuchsbeginn klar.
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