Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Walschule?

    01.11.2015, Ralf Müller
    Eine "school of fish" ist auf Deutsch ein Schwarm Fische und keine Fischschule.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Müller,

    in größeren Gruppen lebende Wale bezeichnet man tatsächlich als "Schule".

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Wirtschaft und einflussnahme

    31.10.2015, Tibor Candel
    Nun, ich bin GESCHOCKT und das ist ohne Frage der nette Ausdruck... Unabhängig von politisch/wirtschaftlicher Einstellung ist alleine die Tatsache das eine Wissenschaftliche Arbeit aus dem Verkehr gezogen wird eine Ungeheuerlichkeit welche mich an Systeme wie im alten Kommunismus oder an die Zeit der Nationalsozialisten erinnert... Ich bin erschüttert... es ist ein weiter weg bis in die Steinzeit aber es gibt wohl Abkürzungen...
  • Sinnfrei

    31.10.2015, Blubb
    Da Springen ein paar Orcas aus dem Wasser und ihr fasselt was von Jagt? Die können auch nur spielen, da war kein anderes Tier zu sehen.

    Mal wieder unnnötiger Trashartikel ^^
    Antwort der Redaktion:
    Lieber Blubb,

    wir empfehlen genaues Hinsehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Redaktion
  • Drohung vs. Belohnung

    31.10.2015, B. Lochner
    @Thorsten Irion

    Ihre Aussage widerspricht meines Erachtens nach dem Artikel nicht. Es wird ja explizit darauf hingewiesen, dass der Befund nur für Appelle gelte. Während entsprechendes Training langfristig wirkungsvoller sei.
    So dient positiv gestaltete Motivation dem Mittel- und langfristigen Erfolg, während die Angst eher kurzfristig ein "engagiertes" Mit- oder Nacharbeiten ihrer Kollegen nach sich zöge.

    Soweit zumindest meine Interpretation des Artikels.

    VG
  • Was ist denngesichertes Wissen, vor allem in der Ökonomie?

    31.10.2015, Hermann Josef Paulus
    Lieber Herr Dr Schweizer,

    ich würde als Gymnasiallehrer und Dozent doch mal gerne von Ihnen wissen, was Sie als gesichertes Wissen ansehen, vor allem in den Wirtschaftswissenschaften?
    Warum sollte eine Sozialwissenschaftlerin nicht in der Lage sein, über ökonomische Sachverhalte zu schreiben?
    Kennen Sie diese Dame?
    Was haben Sie eigentlich für ein Demokratie- und Wissenschaftverständnis?
    Dürfen nur sogenannte Experten über ein Thema schreiben?
    In welchem Bereich haben Sie ihren Doktortiel gemacht?
    Darüber sollten Sie einmal ernsthaft nachdenken!

  • Haha

    30.10.2015, Robert Orso
    * zeichneten "ein monströses Gesamtbild von intransparenter und eigennütziger Einflussnahme der Wirtschaft auf Politik und Schule". Und er fordert, "den Band in dieser Form nicht weiter zu vertreiben".*

    Haha?

    Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es an Situations Komik kaum zu überbieten. In der Neuauflage muss das unbedingt aufgenommen werden.
  • Wirtschaft an Schulen?

    30.10.2015, Dr. Manfred Schweizer
    Wir sollten unseren Kindern nur einigermaßen gesichertes Wissen vermitteln.
    Insofern sind die verschiedenen spekulativen Richtungen in der Ökonomie eh fehl am Platz.
    Was berechtigt denn die Bielefelder Soziologin Bettina Zurstrassen zur Federführung eines Schulbuches über Wirtschaft?
  • Die Goldene Regel

    30.10.2015, Paul R. Woods
    Die goldene Regel lautet: "Wer das Gold hat, macht die Regeln!"

    Und es wird deutlich, warum die CDU (auch als "Club Deutscher Unternehmer" erkennbar) sich gegen die Offenlegung der Lobbyisten im Bundestag gewandt hat.
  • Scheinbar Fremdes erzeugt Unbehagen

    30.10.2015, Bruno Melchert
    Fremdes, das virulent erscheint, erzeugt Unbehagen. Deshalb ist auch die Ablehnung von Flüchtlingen in jenen Gebieten groß, in denen es wenig Zuwanderung aus Afrika und Nahost gibt. So wurde auch der Zustrom orthodoxer Juden nach der Oktoberrevolution in Deutschland befremdlich gesehen, zumal sie sich (wie jede Volksgruppe) in bestimmten Stadtvierteln konzentrieten. Nach 1945 waren es die Türken. Heute sind es die Flüchtlinge.
    Wehe, wenn wie jetzt vorwiegend konservative Politiker dieses Unbehagen ausschlachten! Dabei wäre Aufklärung eher ihre Aufgabe. Wir haben aus dem Holocaust gelernt, wohin dieser politische Populismus führen kann.
    Dieses Fremdeln lässt sich nur durch sachliche Zusammenführung der Menschen beseitigen. Im Rheinland ist das kein Problem.
    Auch die Angst vor dem Koran ist völlig unbegründet. In der Bibel steht Schlimmeres. Nicht alle sind Fundamentalisten.
  • Denkfehler Mustererkennung?

    30.10.2015, Gerald Paul
    Bei dem herkömmlichen Prinzip (Bayer-Matrix) liegt wie beschrieben ein Farbfilter über der Sensorfläche, und läßt auf einer bestimmten Fläche (Pixel) nur eine bestimmte Farbe durch (Rot, Grün, Blau), und man verliert damit also etwas Licht.
    Nach dem neuen Prinzip soll ein Intensitätsmuster erkannt werden. Um ein Muster zu erkennen braucht man doch mehrere Pixel, die dann zusammengefasst die Farbinformation liefern. Das Resultat: zwecks Mustererkennung sind die zur Erkennung der Farbe notwendigen Pixel viel kleiner als bei der Bayer-Matrix. Und damit ist der Vorteil doch eigentlich schon wieder verloren, weil kleinere Pixel = weniger Licht = mehr Rauschen. Und ein anderer Zusammenhang, weil mehrere Pixel zur Mustererkennung notwendig, und diese dann zu einer bestimmten Farbe zusammengefasst werden, steht nicht die volle Auflösung des Sensors zur Verfügung.
  • Cistanthe grandiflora

    30.10.2015, Reiner Hage
    Sie schreiben, bei den rosa blühenden Blumen handele es sich um Schizopetalon tenuifolium. Die blühen aber eher weiß. Ich vermute, dass es sich bei den rosafarbenen Blüten um solche der Cistanthe grandiflora handelt. Das dritte Bild in der verlinkten Serie und das Bild mit den Kindern, auf dem sich die Größe abschätzen lässt, deuten ebenfalls darauf hin. Der chilenische Name ist "pata de guanaco", "Lamafuß". Andere, kleinere Cistanthe-Arten, die ebenfalls rosa bis lila blühen, sind in der Atacama-Wüste bei Regen auch zu finden.
    Zu dem Atacama-Phänomen gehört aber ganu so die von Ihnen genannte Art. Nur ist sie auf den Bildern nicht zu sehen.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Hage,

    Sie haben vollkommen recht. Es handelt sich um Cistanthe grandiflora. Ich hatte mehrere Arten in einem Artikel dazu gefunden und musste bei allen Googeln, welche denn rosa blüht. Leider habe ich dann versehentlich die letzte gesuchte, aber falsche Art in den Text kopiert. Bitte entschuldigen Sie den Fehler, den ich nun ausgebessert habe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Nicht wissenschaftlich

    29.10.2015, Nitsche
    Mit dem ersten Satz des Beitrags habe ich so meine Probleme. Wie kann man denn eine Mutmaßung herausfinden und damit ein Rätsel lösen?

    Es wurde ein Modell entwickelt, welches sehr gut mit der Beobachtung übereinstimmt und damit wird eine mögliche Lösung für das Rätsel präsentiert.
  • Faktor 3,12

    29.10.2015, Robert Stark
    Die Erfindung ist vielversprechend, allerdings sollte man das richtig einordnen. Die Verbesserung der Empfindlichkeit um den Faktor 3,12 ermöglicht keineswegs rauschfreie Bilder. Die Empfindlichkeit des Sensors wird lediglich um knapp 2 (genau 1,8) Blendendstufen verbessert. Das ist ganz ordentlich, wenn man bedenkt was die Optik zur Verbesserung um zwei Blendenstufen sonst kostet. Die meisten wird der Gewinn freuen, aber ob Aufnahmen in der Dämmerung wirklich rauschfrei werden .... da fehlen doch noch ein paar Blendendstufen. Nicht umsonst werden Objektive mit Anfangsblende 0,9 oder besser für ein Heidengeld verkauft. Außerdem ist hier fraglich, ob die Kamerahersteller (insbesondere bei Handys) dann nicht doch Anfangsblende für Brennweitenvariabilität (Zoom) opfern werden. Typische Lichtstärken bei Kompaktkameras liegen heute bei Werten von 1:3.4 - 1:6.5. Bis f/1 fehlen da mindestens 3,5 Blenden (ein Faktor 12,25). Von rauscharmer Dämmerungsfotographie sind wir auch mit der Innovation immer noch einen Faktor 4 entfernt. Bei Handykameras kommen wird dann immerhin von heute f/2,8 zu einer Empfindlichkeit entsprechend f/2,1.
  • kein Einfluss ?

    29.10.2015, Arkadiusz Schulz
    Herr clever sagt: Die Lehr- und Lernmaterialien zeichneten "ein monströses Gesamtbild von intransparenter und eigennütziger Einflussnahme der Wirtschaft auf Politik und Schule". Aber anscheinend bestet der Einfluss doch, wenn der Verkauf eingestellt wurde! Das is halt Politik! Marionetten die an Geld Fäden hängen von der Industrie gesteuerrt
  • Institutionenversagen und Beutelsbacher "Empfehlung"

    29.10.2015, PasserBy
    Versagen im Ministerium und bei der bpb. Ganz klar.

    Allerdings bleibt die Frage wie mit der Kompatibilität zum Beutelsbacher Konsens aussieht wenn in einem für den Schulunterricht gestalteten Sammelband der Mainstream eines Fachbereichs quasi nur als Kritikobjekt vorkommt und die heterodoxen Ansätze im Vordergrund stehen (und das ist mein Eindruck von diesem Band nach Studium der Einleitungstexte der jeweiligen Kapitel. Ich werde aber noch versuchen das Gesamtwerk zu prüfen). Zumindest wenn dann nur auf dieses Material zurückgegriffen wird: nicht gut. Das würde ich bei keinem Thema akzeptieren.