Im Dialog gleichen wir uns sprachlich einander an. So verändert sich langfristig sogar unsere Sprache. Aber wieso passen sich manche Menschen mehr und manche weniger an? Computerlinguisten haben einen neuen Faktor entdeckt.
Die Autorin arbeitet als freie Wissenschaftsjournalistin in Weinstadt.
Wenn der Bürokollege mit seiner Mutter telefoniert, schwäbelt er. Ruft er hingegen die Berliner Zentrale an, spricht er astreines Hochdeutsch. Viele Menschen beobachten diesen Effekt verblüfft an ihren Mitmenschen - und merken nicht, dass er sie selbst ebenso betrifft: Wir passen uns sprachlich unwillkürlich an unsere Mitmenschen an. Während manche Menschen den Wechsel zwischen Dialekt und Hochdeutsch teilweise bewusst steuern können, geschehen viele andere Anpassungen unterbewusst: Wenn sich zwei Menschen unterhalten, benutzen sie zunehmend die gleichen Wörter, zugleich werden ihre Aussprache und ihre Betonung im Verlauf des Gesprächs immer ähnlicher. Mit diesem Effekt, der sprachlichen Konvergenz, beschäftigt sich die Sprachwissenschaft seit den 1960er Jahren, aber noch ist nicht erforscht, was genau dabei passiert und aus welchen Gründen sich manche Menschen mehr und manche weniger aneinander anpassen.
Die Wissenschaftlerin Natalie Lewandowski vom Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung der Universität Stuttgart hat jetzt einen unerforschten Faktor entdeckt, der Widersprüche der...
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