Springers Einwürfe
Es grünt nicht grün…
Trotzdem: Zum besseren Menschen macht mich mein in bescheidenem Umfang "grünes" Verhalten leider nicht – eher im Gegenteil. Das haben jetzt die Marketingforscherin Nina Mazar und der Organisationspsychologe Chen-Bo Zhong von der University of Toronto (Kanada) nachgewiesen ("Psychological Science", im Druck). Sie ließen ihre Probanden für 25 Dollar online einkaufen. Den einen präsentierten sie dabei einen üblichen Warenkorb, während sie die anderen unter mehrheitlich "grünen" Produkten wählen ließen. Gleich anschließend mussten die Teilnehmer Aufgaben lösen, die – ihnen unbewusst – ihr moralisches Verhalten testeten. Sie sollten einen Geldbetrag nach eigenem Gutdünken mit einem Unbekannten teilen sowie einen einfachen Wahrnehmungstest ausführen, bei dem für ein bestimmtes Ergebnis eine kleine finanzielle Belohnung winkte


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1. Gleichgewicht zwischen Moral und Eigennutz
03.05.2010, Dr. Gerald Rudolf, Bad Homburg v. d. Höhe2. Gilt auch die Umkehrung?
11.05.2010, Daniel Schiller, KölnGilt auch die Umkehrung? Ist das Problem symmetrisch? Gilt: Wenn ich etwas Schlechtes tue, kompensiere ich sie kurz darauf durch etwas Besseres? Gibt es dazu Untersuchungen?
Wenn dem so wäre, wäre ja alles in "Butter" und man müsste sich um keine der beiden Handlungen sorgen ... am Ende gleicht sich alle aus (und ich bleibe immer gleich) ;).