"Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe" - mit dieser meist Winston Churchill zugeschriebenen Weisheit begründen viele Menschen ihre Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen. Allzu oft scheint das Misstrauen berechtigt, auch wenn bewusste Fälschung häufig nicht der Grund für die Missstände ist.
Carola Häring
Der Vorwurf ist alt: Seit Jahren weisen Wissenschaftler immer wieder darauf hin, dass eine Vielzahl der veröffentlichten Erkenntnisse unzutreffend oder zumindest unzureichend gegen Zweifel abgesichert sei. Der Epidemiologe John Ioannidis behauptet nun, mehr als die Hälfte aller wissenschaftlichen Veröffentlichungen seien schlichtweg falsch. Wie kommt er zu dieser Behauptung?
Ein wesentliches Problem stellt seiner Meinung nach die häufig mangelnde Qualität von Studien dar. Dabei ist die Stichprobengröße ein wesentlicher Faktor. Nimmt ein Forscher beispielsweise an, dass die Körpergröße des Zebras...
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