Lesermeinung - Sterne und Weltraum

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  • Dicke der Milchstraße

    13.10.2015, Friedrich Steinborn, Dresden
    Im Heft 10/2015 wird im Artikel "Die gewellte Milchstraße" von einer Dicke der Milchstraße von 3000 Lichtjahren gesprochen. Ein paar Seiten weiter, im Artikel "Offene Sternhaufen" wird von einer Scheibe von nur 300 Lichtjahren ausgegangen. Was stimmt denn nun?
    Antwort der Redaktion:
    Der Unterschied liegt darin begründet, dass auf S. 22 die gesamte Dicke der Scheibe aus (überwiegend alten) Sternen gemeint ist, während sich die (zumeist jungen) Sternhaufen tatsächlich nur auf einen wesentlich dünneren Bereich (300 Lichtjahre, S. 36) um die Mittelebene der Milchstraße konzentrieren. Durch gegenseitige Bahnstörungen verteilen sich Objekte der Milchstraßenscheibe mit zunehmendem Alter allmählich immer weiter in vertikaler Richtung.
  • genial!

    05.10.2015, Philipp Hofer
    Die Fotos in einem Bild so elegant zusammen gefügt, das gefällt mit sehr gut!
  • Galaxie noch da?

    26.09.2015, Christian Tölle
    möglicherweise ist ja mittlerweile schon die komplette Galaxie in dem Schwarzen Loch verschwunden. (weiß jemand wie weit SAGE0536AGN entfernt ist?)

    Vielleicht gibt es eine Obergrenze(Schwarzschildradius extreme), an dem Galaxien endgültig in das black hole in ihrem Zentrum gesaugt werden.
    Solche ehemaligen Galaxien dürfen dann, da sie ja relativ klein sind und nicht viel ausstrahlen, schwer zu finden sein.
    Diese Massemonster könnten wiederum der Auslöser für die mysteriöse dunkle Energie sein, denn wenn die Gravitation einen bestimmtes maß überschreitet, drückt das den Raum(die Raumzeit) an solchen Stellen vielleicht auseinander.

    Nur so eine Idee...





  • Fehler

    25.09.2015, D. Teuchert
    Ich weiß nicht, ob Sie sowas aus Absicht machen: Wie kann bei der beinahe wortwörtlichen Übersetzung aus dem Englischen aus "25 Billionen Sonnenmassen" "250 Billionen Sonnenmassen" werden? Wer etwas mitdenkt, muss doch bei dem Faktor 70 stutzig werden.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Thorsten,

    Das ist natürlich keine Absicht, sondern leider ein Fehler, der am Freitagnachmittag nach einer langen Arbeitswoche passiert. Ich bitte um Entschuldigung und habe den Fehler korrigiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • un nu?

    25.09.2015, Horse Badorties
    besteht Anlass zur Panik?
    Antwort der Redaktion:
    nein
  • Sonne im Weißlicht.

    22.09.2015, Guy Heinen
    Wunderbare Aufnahmen mit Granulation. Gratuliere.
  • Statistik - zu: Eine riesige Ringstruktur im Universum?

    11.09.2015, Martin Nischang, Magdeburg
    Ist es nicht sehr gewagt, bei (im dem Bild erkennbaren) nur 21 Gesamtereignissen aus dem fragwürdigen Ort der 9 Ereignisse schon eine rein zufällige Häufung dieser 9 Ereignisse auf eine Wahrscheinlichkeit von 1 : 20000 zu schätzen ? Die Gesamtzahl der Ereignisse ist doch lächerlich gering. Es gibt weitaus bessere Statistiken zu auffälligen Quasarverteilungen, die bei einer zufälligen Häufung von 1:300000000 dennoch als eine rein zufällige Häufung abgetan werden: anderenfalls müsste man sich wirklich mal Gedanken machen, ob hier eher die Theorien oder Beobachtungen einer "Korrektur" bedürfen.
    Antwort der Redaktion:
    Ja, das scheint ziemlich gewagt. Wahrscheinlich brauchen aber weder die Theorie noch die Beobachtungen eine Korrektur, sondern lediglich die statistische Auswertung derselben durch die Autoren dieser Publikation.

    Wissenschaftliche Publikationen werden vor ihrer Veröffentlichung von unbeteiligten Kollegen begutachtet. Eigentlich hätte der Gutachter in diesem Fall den Autoren raten sollen, ihre Statistik auf Stichhaltigkeit zu überprüfen - oder noch besser: auf mehr Ereignisse im Ring zu warten, damit er glaubhafter wird.

    Ein häufig in der Wissenschaft gemachter statistischer Fehler ist der Folgende: man sieht etwas Überraschendes, und dann berechnet man im Nachhinein (!) die statistische Wahrscheinlichkeit genau dieser gesehenen Anordnung von Messpunkten. Das gilt aber nicht, da man nicht genau diese Anordnung betrachten darf, sondern alle möglichen ähnlich gearteten Anordnungen gemeinsam betrachten muss.

    Ein Beispiel soll das erläutern: An einem bestimmten Samstag sind in drei benachbarten kleinen Dörfern in Niedersachsen Fünfer im Lotto gezogen worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert, liegt bei eins zu vielen, vielen Milliarden. Dass es doch passiert ist, das beweist also, dass beim Staatlichen Lotto geschummelt wird. Oder?

    Nein, denn solche unwahrscheinlichen Konstellationen lassen sich im Nachhinein aus wirklich jedem Lotto-Samstag konstruieren. Und wenn ein Wissenschaftler Messdaten anschaut, dann tut sein Hirn permanent genau dies: Unerwartete Muster suchen. So entstehen viele der großen Entdeckungen der Naturwissenschaften. Aber die meisten der gesehenen Muster sind eben doch Zufall. Ob das auch für diesen Fall gilt, kann nur die Zukunft zeigen.

    U. Bastian
  • Der Nachthimmel

    11.09.2015, Martin Nischang, Magdeburg
    Der letzte Satz ist missverständlich: jeglicher Nachthimmel (auch z.B. der europäische oder chilenische) ist nur unter freiem Himmel zu bewundern. Alles andere ist kein Nachthimmel.
  • Ring oder Spirale?

    09.09.2015, Liane Mayer
    Also mir sieht das mehr nach einer Spirale aus! Hat sich mit dieser Möglichkeit schon jemand beschäftigt?
  • die URL stimmt nicht

    04.09.2015, Sigrid Dorothea Friedel Thomer
  • Vollmond am 29. August 2015

    03.09.2015, Matthias Dopleb, Zittau
    In den Medien war der Vollmond vom 29. August 2015 wieder einmal als „Supervollmond" angekündigt worden, wenngleich er mit einer Entfernung von ca. 358.000 km nicht in den engeren Bereich der Rekord-Annäherungen an die Erde kam.
    Zum Vergleich: Am 4. Januar 1912 war der Vollmond nur 356.375 km von uns entfernt, so dass sein scheinbarer Durchmesser noch um 0,8 Bogenminuten größer war.

    Dennoch hatte dieses Ereignis für Mitteleuropa eine Besonderheit:
    Der Mond, der ca. 45 Minuten vor dem Zeitpunkt des Vollmondes aufging, hatte dieses Mal einen sehr kleinen Phasenwinkel von nur knapp 1,27° – d.h. er stand ziemlich exakt 180° gegenüber der untergehenden Sonne und war zu 99,99% beleuchtet, so dass praktisch keine Schattenbildung an den Kraterrändern am Mondrand zu erkennen war.
    Zur Zeit des Vollmonds kann der Phasenwinkel durchaus mehr als 5,7° betragen, so dass dann nur ca. 99,75% der Mondfläche beleuchtet sind und Kraterränder viel deutlicher in Erscheinung treten.

    Dieser Unterschied in den Phasenwinkeln mag geringfügig erscheinen, jedoch wirkt er sich messbar auf das Reflexionsvermögen der Mondoberfläche und somit auf die scheinbare Helligkeit des Vollmondes aus.

  • Außergewöhnlich schönes Bild einer Fleckengruppe in H-Alpha

    03.09.2015, Guy Heinen
    Glückwunsch Mario, das ist ohne Zweifel eines der besten H-Alpha-Bilder einer Fleckengruppe, das ich je gesehen habe.
    Zugleich wunderbar ästhetisch und angsteinflößend.
  • Schöne dreidimensionale Wirkung

    02.09.2015, Reinhard Pankrath
    Danke Guy für diese Impression. Die dreidimensionale Wirkung kommt schön zur Geltung. Liebe Grüße nach Luxemburg!
  • Sehr klar und nah, aber doch unerreichbar!!

    31.08.2015, Lili Yang
    sehr klare Aufnahme, die ich so noch nie gesehen habe!
  • Wunderschönes Bild

    25.08.2015, Guy Heinen
    Nur der rote Balken stört den Sehgenuss. Ich habe im aufgehellten Himmel des Luxemburger Südens eine einzige Perseide gesehen, und das noch dazu drei Tage nach dem Maximum.
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